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www.ULANI.net © Philippe Ochsenbein, Switzerland
ULANI
ETAP 46 DS, Monohull, Sloop
Switzerland, Basel
HBY4319
269 726 000
infoulani.net

Bilder und Berichte 2016

Fiji: Zyklon Winston und die Reparaturen
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Januar - Dezember 2016
Fiji Islands, Juli 2016 bis Dezember 2016
Fiji Islands 28.12.2016   Fiji - Bastelstunde am Ankerplatz
17°46,296'S 177°11,230'E
Auf einem Segelschiff gibt es immer was zu machen. Wir haben noch keinen Langzeitsegler getroffen der nicht eine Reparaturliste führte. Dinge die gewartet, ersetzt, geändert, optimiert oder an denen sonst gebastelt werden müssen. Bild wird geladen...

Natürlich haben auch wir eine solche Pendenzenliste. Heute können wir mal wieder einen Punkt darauf streichen: die Umlenkrollen sind gewartet und repariert.

Unsere Rollen (Marke OH, Dänemark) gefallen uns sehr und sie sind eigentlich auch sehr gut. Nur leider verwendet der Hersteller für die Kugellager die etwas billigeren Delrin-Kugeln (Material: Polyacetale auch Polyoxymethylen oder Polyformaldehyd genannt / Abkürzung: POM / POM-H Homo-Polymere).

Diese weissen Kunstoffkugeln tun ihren Dienst ein paar Jahre lang, aber wehe wenn Lösungsmittel, Säure, Diesel oder zuviel Salzwasser daran kommt. Wie es genau passiert ist wissen wir nicht. Eines Tages finden wir weisse Plastikteilchen auf Deck. Sie sehen aus wie Eierschalen oder abgeblätterte weisse Farbe. Da diese Reste gleich neben den Umlenkrollen lagen, fanden wir schnell heraus, dass die Kügelchen nicht mehr so richtig rund, ja teilweise ganz zerdrückt sind.

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Recherchen im Internet erschlossen uns die Eigenschaften der möglichen Kugeln. So lasen wir auch über das alternative Material: Torlon 4203 (PAI: Polyamid-imid). Diese grünlichen Kugeln sind zwar etwas teurer aber wesentlich beständiger als die Original-Kugeln.

Bezugsquelle: http://www.rgpballs.com
Fiji Islands 25.12.2016   Fiji - Malolo Lailai Island, Musket Cove Resort
17°46,296'S 177°11,230'E
Bereits am 23. Dezember fahren wir zur Insel Malolo Lailai raus. Knapp drei Stunden später lassen wir den Anker auf 16 m fallen. Bild wird geladen... Es hat zwar auch Bojen, aber denen trauen wir nur noch bedingt. Der Ankergrund ist gut und wir stecken 55 m Kette. Platz hat es genug, da in dieser Jahreszeit nur noch wenige Yachten unterwegs sind. Ein paar Schiffe sind schon hier und an den beiden folgenden Tagen trudeln weitere Bekannte ein.

Heiligabend feiern Sandra und ich auf der ULANI. Dazu haben wir - wie jedes Jahr - unsere Lichterketten montiert. Am Weihnachtsmorgen spazieren wir mit Walter und Jacky von der JEAN-MARIE auf die nahegelegenen Hügel. Die Moskitos hat's zwar gefreut, aber wir konnten die grandiose Aussicht auf uns wirken lassen.

Zurück im Musket Cove Resort kühlen wir uns im Pool ab. Als wir im August/September 2015 hier waren, nahmen wir eine Boje und bei der Bezahlung erhielten wir die lebenslang gültige Yachtclub-Mitgliedschaft. Diese Mitgliedschaft erlaubt uns die ganze Infrastruktur des Resorts mitzubenutzen - und eben auch den Pool.

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Am Weihnachtsabend treffen wir uns alle bei der Bar und essen gemeinsam die mitgebrachten Speisen. Das grosse Buffet bietet von geräucherten Schinken, gestopften Truthahn, Hühnchen, viele verschiedene Beilagen und auch Salate bis hin zu einem grossen Angebot an Nachspeisen. Wir waren schlussendlich 40 Personen und die grosse Tafel musste stetig erweitert werden.

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Fiji Islands 17.12.2016   Fiji - Tropisches Tiefdrucksystem bedroht Westteil von Fiji
17°46,364'S 177°22,975'E
Die Wettervorhersagen der letzten Tage sind widersprüchlich. Klar ist nur, dass sich zwischen Vanuatu und Fiji ein bedrohliches System gebildet hat. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird daraus ein Zyklon entstehen. Die Frage ist nur welchen Weg dieser Wirbelsturm einschlägt. Bild wird geladen...

Das amerikanische Modell (GFS) verheisst nichts Gutes. Das Auge des Zyklons soll nahe an Denarau vorbeiziehen. Die europäischen Meteorologen rechnen aber mit einem frühzeitigen Abdrehen nach Süden oder sogar Südwesten. Dies ist für uns viel besser, so hätten wir nur mit normalen Sturmwinden zu rechnen.

Das Frühwarnsystem der Marina funktioniert sehr gut. Bei Level 1, der ersten Warnstufe, werden die Bojenlieger aufgefordert die Bojen zu verlassen.

Auch wir liegen an einer der Mooring-Bojen innerhalb des Marinageländes und müssen diese nun freigeben. Der Grund: die Bojen sind nur bis 30 Knoten Wind sicher. Einige Schiffe nutzen das Hochwasser und fahren direkt in den von Mangroven geschützten Fluss. Wir buchen einen Platz am Betonsteg. Am Steg hat es genug Platz und die Marina ist bis 50 Knoten Wind (Zyklon Kategorie 1) sicher. Das Problem ist nicht nur der Wind, es sind mehr die Wellen die bei Hochwasser und vom Wind angetrieben die Schwimmstege tanzen lassen. Regen setzt ein und ein langes Warten beginnt. Bild wird geladen...

Natürlich bringen wir viele Taue aus und schützen unseren neuen Rumpf mit vielen Fendern. Noch immer herrscht Ruhe vor dem Sturm - kaum ein Lüftchen weht.

Inzwischen haben sich die Schiffe in den Mangroven so ungünstig platziert, dass keine weiteren Kielboote einfahren können. Die meisten Kapitäne machen dies zum ersten Mal, wissen zu wenig und blockieren das tiefe Wasser für andere. Am Schluss liegen nur 10 Schiffe im Fluss. Bei guter Koordination hätten 50 bis 100 Boote Schutz in diesem Fluss finden können.

Drei Tage lang werden Motorboote ausgewassert. Viele kleine aber auch grössere Schiffe werden an Land gestellt und so vor einem Zyklon gesichert. Regelmässig erhalten wir Wetterupdates von der Marinaleitung. Bald geht man auf die Alarmstufe 2 über. Dies ist die letzte Stufe vor einer möglichen Evakuation. Bei Stufe drei muss der ganze Hafen geleert werden. Alle müssen weg - und in den Magroven ist jetzt schon Chaos. Wir studieren alle drei Stunden die Wetterneuigkeiten.

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Zum Glück dreht das Tiefdruckgebiet dann doch ab und entwickelt sich knapp nicht zu einem Zyklon. Das System brachte sehr viel Regen, aber kaum Wind. So waren die vier Tage am Betonsteg glimpflich ausgegangen. Die ganze Übung hat uns gezeigt, dass wenn man mit einem Kielboot in die Mangroven gehen will, man dies frühzeitig machen sollte. Die lokalen Boote werden später alles blockieren.
Fiji Islands 27.11.2016   Fiji - Vuda Point - wir ankern ausserhalb der Marina
17°41,431'S 177°23,414'E
In der letzten Nacht haben wir kaum geschlafen. Es brach ein Gewitter über uns herein. Starke Windböen erzeugten schnell kurze, steile Wellen aus Süden. Unglücklicherweise standen wir zu diesem Zeitpunkt verkehrt rum in der Strömung, so dass die Wellen ans Heck donnerten. Das Unwetter zog innert einer Stunde durch nur die aufgewühlte See braucht ein paar Stunden länger um sich zu beruhigen.

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Für den folgenden Morgen war bereits die Weiterfahrt geplant und so lichteten wir beim ersten Licht den Anker. Das Wasser war wieder ruhig und ein leichter Ostwind erlaubte uns die Fahrt mit Segel zu unterstützen. Der Anker fiel kurz nach 12:00 Uhr vor der Vuda Marina. Hier wollen wir noch Claudia und Thierry von der VANUPIEDS treffen bevor sie in ein paar Tagen nach Hause fliegen.

Normalerweise ist ein Ankern vor der Marina ungemütlich, da der Platz nur gegen Nordwinde geschützt ist. Aber in diesen Tagen herrscht oft Flaute und die allabendlichen Gewitter sind jeweils schnell durch. Mit dem Schlauchboot fahren wir täglich in die Marina, treffen viele Bekannte und schlagen uns den Bauch im Restaurant voll.

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Fiji Islands 25.11.2016   Fiji - Manta Ray Resort - ein Wald wird gerodet
17°10,727'S 177°11,121'E
Bei wenig Wind und leichtem Südwest-Schwell entschieden wir uns für den südlichen Ankerplatz. Bild wird geladen... Als einzige Segelyacht konnten wir uns wieder den besten Platz aussuchen. Der Anker fiel auf 8 m Sand, das Meer ist absolut ruhig. Kein Lüftchen - es wurde gestern Nachmittag so heiss, dass ich ins glasklare Wasser sprang um mich abzukühlen.

Wie fast immer nahm ich die Taucherbrille mit und als ich so unter das Schiff schaue, traf mich fast der Schlag. Der Rumpf ist übersät mit 5 bis 7 cm langen Pflanzen. Sie sehen aus wie junge Farne oder wie die kleinen Bäumchen, die die Modeleisenbahnfans und Modellbauer als Bäume verwenden. Nicht nur ein paar... der Rumpf ist so bewaldet, dass ich kaum die rote Farbe des Antifoulings erkennen kann. Kein Wunder waren wir etwas langsamer unterwegs - auch die wahrgenommenen Vibrationen erklären sich so leicht. Bild wird geladen... In den zwei Monaten auf dem Trocknen ist unsere Antifoulingfarbe wohl etwas oxidiert.

Vor dem Einwassern wollten wir nicht neu streichen, da wir dies bereits im März vorgenommen hatten. Zudem benötigen wir ein sauberes Unterwasserschiff vor der Überfahrt im 2017, also wird im Juni 2017 schon wieder gestrichen.

Es hilft nichts - da muss ich wohl mit einigem Aufwand den «Wald roden». Geschützt mit einem Neopren-Kopfüberzug und bewaffnet mit dem Eisschaber mache ich mich ans Werk. Wir haben zwar eher selten Eisbelag auf der ULANI, aber für das Reinigen des Unterwasserschiffes hat sich dieses Plastikteil sehr bewährt. Und natürlich sind diese Schaber in den Tropen nicht zu kriegen.

Kaum begonnen zwickt und juckt es mich am ganzen Körper. Beim genaueren Hinschauen sehe ich hunderte von kleinen Kopffüsslern (2-3mm lange kleine krebsartige, fast durchsichtige Tierchen). Sie bevölkern den Farnwald, den ich gerade eliminiere. Gut habe ich den Neopren über dem Kopf, dieser schützt meine Ohren. Habe gelesen, dass sich die kleinen Freunde gerne in den Gehörgängen einnisten. Später, beim Duschen auf der Heckplattform findet Sandra noch ein paar die sehr an mir hängen.

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Fiji Islands 23.11.2016   Fiji - Blue Lagoon, Adieu
16°56,622'S 177°22,070'E
Nach fast einer Woche hier in der Blue Lagoon, wollen wir morgen weiterziehen. Der starke Wind lässt täglich etwas nach und Bild wird geladen... auch die Böen-Überfälle werden seltener.

Zurück auf der ULANI nehmen wir den schweren Motor an die Reling hoch. Das Schlauchboot bleibt jedoch für die morgige, kurze Fahrt an den Davits hängen.

Für die nächsten Tage ist sehr ruhiges und sonniges Wetter angesagt. Genau die richtige Situation um beim Manta Resort zu ankern. Beide der beiden Ankerplätze haben seine Tücken.

Nördlich der Durchfahrt kann der Süd-West-Schwell die Nachtruhe stören, mit über 20 m ist der Ankerplatz auch sehr tief. Im Süden der Passage gibt es einen schönen Sandplatz, den wir bei ruhigem Wetter bevorzugen. Der Anker fällt da auf ca. 8 m. Wenn da aber der Südost-Wind einsetzt wird es ungemütlich.
Fiji Islands 19.11.2016   Fiji - Blue Lagoon, Nanuya Resort
16°56,622'S 177°22,070'E
Ganz gemütlich um 09:15 Uhr lichteten wir gestern den Anker und segelten, unterstützt mit Motor, in nur knapp vier Stunden zur Blue Lagoon. Bild wird geladen... An diesem windarmen, sonnigen Tag war die See absolut ruhig. Auch weil unsere Route im Lee, also im Windschatten der Yasawa Inseln durchführte.

Ausser dem 2 Knoten Gegenstrom bei der Einfahrt zum Ankerplatz, war der kurze Tagesschlag sehr bequem - eine Kaffeefahrt sozusagen. Die Umfahrung der Riffe war mit den Tracks und bei dieser guten Sicht einfach. Den Nachmittag verbrachten wir mit lesen und faulenzen. Unsere Hauptsorge galt nur dem drohenden Sonnenbrand... Urlaub pur.

Heute gönnten wir uns ein Mittagessen im Nanuya Resort. Man ist hier sehr freundlich zu Seglern, das ist leider nicht in allen Resorts so. Jedoch hier werden wir sehr freundlich empfangen, dürfen den Abfall kostenlos entsorgen und uns fast frei auf dem Gelände bewegen. Auch sind die Preise für ein Mittagessen moderat: 20 F$ pro Person (ca. 10 CHF). Wenn man bedenkt, dass die Zutaten für unser Mahl aus dem eigenen Anbau oder eigenhändig gefischt wurden. Die Getränke sind zwar leicht teurer, aber immerhin müssen diese ja auch hier hoch transportiert werden.

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Letzte Nacht waren wir noch drei Segelyachten, jedoch im Laufe des Vormittags zogen die anderen beiden weiter. Wir haben den Ankerplatz für uns alleine. Der Anker liegt auf 14 m im Sand. Hinter der Insel und mit 50 m Kette draussen werden wir den Starkwind der nächsten Tage abwettern. Während ich diese Zeilen schreibe donnern schon die ersten Böen über uns hinweg und der Himmel ist nun mit Wolken überzogen. Gut haben wir die Bilder vor ein paar Stunden, bei bestem Licht geschossen.

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Fiji Islands 16.11.2016   Fiji - Yasawas, Nareva Bay
16°44,087'S 177°33,627'E
Die letzten Tage hatten wir keinen Internetzugang. Die Westbucht von Yadua Island bietet keinen Telefonempfang, sie ist gänzlich unbewohnt. Bild wird geladen... Vorausschauend hatten wir die Wetterdaten bereits offline gespeichert und entschieden uns heute aufzubrechen.

Mit über 51 Seemeilen ist diese Tagesfahrt die längste unseres Trips. Sie führt uns über das etwas unberechenbare Bligh-Wasser. Bereits nach einer Stunde drückte der Gezeitenstrom gegen die Windwellen und es entstand eine unangenehme, kabbelige See. Mit diesem Gegenstrom reduzierte sich die Bootsgeschwindigkeit nicht nur um über einen Knoten, auch wurden wir mit der ULANI wild durchgeschüttelt.

Der Wind war so in etwa angesagt, aber mit dem Geschwindigkeitsverlust durch die Strömung wären wir erst am frühen Abend angekommen. Wir wollen dies immer vermeiden, denn die Seekarten in Fiji sind teils so ungenau und unvollständig, dass wir uns nur auf die Augapfelnavigation verlassen können. Und nach 16:00 Uhr sieht man die Bild wird geladen... Korallenbänke, die knapp unter der Wasseroberfläche lauern nicht mehr. Auch kann die Beschaffenheit des Seegrundes nicht mehr abgeschätzt werden. Also unterstützen wir die Fahrt mit Motor.

Für die Umrundung des Nordkaps von Yasawa-i-Rara hilft uns ein Track aus dem Internet. Die Details des Ankerplatzes entnehmen wir aus vorgängig herunter geladenen Satellitenbildern. Aufgrund der Farben können wir die Wassertiefe ab- und den Ankergrund einschätzen. Am nächsten Tag schwimmen wir zum Ufer.

Kaum angekommen bereuen wir, dass wir die Fotokamera nicht mitgenommen haben. Sandra schwimmt mit den Flossen extra nochmals zurück und bringt die wasserdichte Kamera an den Strand.

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Fiji Islands 14.11.2016   Fiji - Yadua Island
16°49,007'S 178°17,123'E
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Wieder lichten wir früh den Anker um noch am Nachmittag am neuen Ankerplatz anzukommen. Auf Yadua Island waren wir noch nicht und der Buchteingang soll beidseits von Korallenriffen flankiert sein. Die Fahrt nach Yadua führt über tiefes Wasser und ist nicht sonderlich schwierig.

Da der Wind direkt achterlich (von hinten) bläst, müssen wir die Genua ausbaumen. Dazu werden die Genuaschoten eingezogen und der Spibaum gesetzt. Ohne störenden Motorenlärm gleiten wir ruhig dahin. Zwar nicht schnell, aber konstant dem Ziel entgegen. Die Speed-Anzeige zeigt lange Zeit 4,5 Knoten, Bild wird geladen... fällt dann immer mehr und wir segeln dann noch bei 4 Knoten gemütlich in Richtung Ziel. Zeit haben wir genug, was solls. Doch als die Logge gegen Ende des Trips dann längere Zeit unter 3 Knoten fiel, rollten wir die Genua weg und motorten mit gut doppelter Geschwindigkeit.

Am folgenden Morgen werden wir vom Chief der Insel besucht. Mit ihrem ungefenderten Boot wollten sie zuerst an unserem neuen Rumpf längsseits anlegen. Ich intervenierte und erklärte freundlich dass dies nicht gehe, da wir unser Schiff eben neu renoviert haben. So mussten die drei korpulenten Männer ihr langes Boot an unser Schlauchboot binden und über dieses auf unsere Badeplattform klettern. Im Cockpit offerierten wir Saft und es folgte das üblich Frage-Antwort-Spiel. Nur der Chief sprach fliessend Englisch, sein Sohn und der andere Mann verstanden kaum etwas. Nun hätten wir Kawa abgeben müssen, aber da wir keines mehr an Bord haben, übergaben wir Badetücher, T-Shirts und Angelhaken mit Zubehör.

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Der Chief erzählt uns, dass es auf der Insel nur ein Village mit ca. 200 Bewohnern gibt. Fast mit etwas Stolz verrät er uns, dass die Fähre zum Festland (Vanua Levu) täglich fährt. Gutes Geld würden sie mit Seegurken machen. Sie sammeln diese 30-50 cm langen Weichtiere am Meeresboden ein und verkaufen sie an die Chinesen. Das muss die Haupteinnahmequelle sein. Wir vermuten, dass damit alle Waren und Lebensmittel vom Festland eingekauft werden. Anbauen tun sie scheinbar nichts, nicht einmal die Dalo-Wurzel, denn es sei zu trocken auf dieser Insel.

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Fiji Islands 13.11.2016   Fiji, Nabouwalu - auf nach Westen
16°59,524'S 178°41,095'E
Es ist früher Sonntagmorgen als wir die ULANI von der Boje in Savusavu lösen. Die Regentage sollen nun vorbei sein und der Bild wird geladen... Wetterbericht verspricht sonnige Tage mit leichtem Ostwind. Die Strecke von 45 Seemeilen ist zwar gut in einem Tag zu schaffen, aber es ist eine lange Tagesreise.

Der Wind ist tatsächlich leicht - so leicht, dass wir mit Motor unterstützen müssen: Motorsegeln. Unterwegs lassen wir den Wassermacher laufen und füllen den Tank randvoll.

Die ganze Strecke schleppen wir zwei Köder hinter uns her, aber ausser einem Anknabbern hatten wir keine «Feindberührung». Warum ist uns ein Rätsel. Wir haben sicher die richtigen Köder, die korrekte Leinenlänge und auch die optimale Bootsgeschwindigkeit. Vielleicht liegt es an der Tageszeit? Bild wird geladen... Aber, wie als Entschädigung, hat uns dafür eine Delfinschule entdeckt. Die Tiere unterbrechen ihre Passage und eilen zu uns hinüber. Die putzigen Meeressäuger spielen ein paar Minuten mit unserem Bug bevor sie wieder weiterziehen.

Das Meer ist ruhig und wir kommen gut voran. Bereits am frühen Nachmittag liegen wir hinter einem kleinen Landvorsprung mit einer grossen Pier.

Hier ankern wir nun schon zum dritten Mal und wir wissen, dass wir ruhig und geschützt liegen, sofern der Wind und der Schwell nicht dreht. Es gibt ein spätes Mittagessen vom Grill und frischen Salat. Anschliessend eine Siesta, lesen und ausruhen.

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Fiji Islands 09.11.2016   Fiji, Savusavu - die Papiere sind fertig
16°46,617'S 179°20,249'E
Endlich - seit heute um 15:30 Uhr sind wir im Besitz aller notwendigen Dokumente. Nun warten wir noch auf besseres Wetter um Savusavu wieder zu verlassen. Die Zeit hier haben wir sehr genossen, obschon es viel regnete. Bild wird geladen... Wir wurden sehr freundlich empfangen und konnten viele Freunde und Cruiserbekannte wieder sehen. Ursprünglich dachten wir, dass wir hoch nach Futuna segeln müssen. Dies um das Land zuverlassen und neu einzureisen.

Aber da gab es für uns noch eine andere Möglichkeit. Wir konnten von einer Sonderregelung profitieren, die für alle durch den Zyklon Winston geschädigte Yachten geschaffen wurde. Wir erhielten eine einmalige Verlängerung vom Zoll, die es uns erlaubt sechs Monate länger in diesem Inselstaat zu verweilen.

Nun können wir mit Ulani bis am 8. Juli 2017 in Fiji bleiben ohne sie importieren zu müssen. Ursprünglich planten wir eine spätere Abreise, da Schweizer Neukaledonien nur drei Monate besuchen dürfen. Weitere Abklärungen ergaben aber, dass für Italiener keine zeitliche Beschränkung besteht. Da Sandra und ich auch italienische Staatsbürger sind, können wir also bis im Oktober 2017 da herum segeln und dann die Überfahrt nach Australien antreten. Soweit unser Plan für das nächste Jahr.
Fiji Islands 16.10.2016   Fiji - Unterwegs rund um Viti Levu
17°18,920'S 178°13,648'E
Nach einer sehr ruhigen Nacht in der Bucht bei Vatia Wharf motorten wir gestern nach Nananu-i-Cake. Wir nutzen das noch ruhige und sonnige Wetter um in den Riffen nach Norden zu kommen. Auch in der zweiten Nacht schliefen wir am Ankerplatz Nananu-i-Cake sehr gut. Bild wird geladen... Bereits zum vierten Mal ankern wir hier und kennen diesen Ankerplatz ein bisschen. Aber in der Zyklonsaison würden wir das Wetter sehr genau beobachten!

Der Tropische Zyklon Winston fegte hier im Februar einige Bäume, Dächer, ja ganze Häuser weg... und noch immer liegen die zwei gestrandeten Segelyachten auf dem Riff.

Wir ankern auf 14 m Wassertiefe und der Anker ist in gut haltendem Schlamm eingegraben. Mit 50 m Kette draussen liegen wir sehr sicher. Heute ist es noch sonnig, aber morgen soll eine Front vorbei ziehen. Es soll für zwei Tage viel Regen und auch mehr Wind geben. Unser Kühlschrank ist voll und wir sind gut vorbereitet.

Der Wetterbericht verspricht nach der Front eine ruhige Phase. Die wollen wir für die Weiterfahrt nach Savusavu nutzen.

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Fiji Islands 07.10.2016   Fiji - Arbeiten abgeschlossen
17°46,361'S 177°22,988'E
Für die letzten Schweissarbeiten mussten wir an den Schwimmsteg verholen. Die Marina ist aber voll ausgebucht und nur mit Glück ergattern wir einen Hafenplatz für zwei Tage. Bild wird geladen... Wir können nicht mit abschliessender Sicherheit sagen, ob es an dem glänzenden Outfit der ULANI lag - aber wir landeten zwischen den hochpolierten Superyachten.

Die Metallbauarbeiter-Crew werkelte heute an unserer Bugleiter und zwischendurch erhalten wir noch ein Anruf von Bruce (Westside Rigging). Er teilt uns mit, dass die fehlenden Teile nun alle bereits hier seien und er extra für uns schnell nach Denarau fahren würde. Was für ein Service!

Eine Stunde später ist unsere Reling komplett - sogar die fehlenden Muttern mit Linksgewinde wurden von ihm geliefert. Lieben Dank Bruce!

Auch die Metallbauer konnten tatsächlich die letzten Arbeiten abschliessen - obschon ich zwischendurch befürchtete, dass es wieder nicht ganz langt - Sandra nennt das Paranoia. Aber nichtsdestotrotz klappte es: Fiji Yacht-Help hat seine offenen Arbeiten heute abgeschlossen.

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Fiji Islands 04.10.2016   Fiji - ULANI im Wasser...
17°46,224'S 177°22,953'E
Bereits gestern liessen wir die ULANI aus dem Erdloch heben und übernachteten hängend am Travellerlift. So konnten wir uns einerseits um den Propeller kümmern und andererseits sicherstellen, dass wir am folgenden Tag als Erste bedient werden. Bild wird geladen...

Den Krantermin hatten wir schon lange geplant, da heute um 08:00 Uhr Hochwasser ist und dies das Kranen in der Vuda Marina erheblich vereinfacht. Kaum im Wasser hiess es «Leinen los» und wir fuhren aus der Hafenanlage ohne nochmals anzulegen. Mit dem neuen Rumpf wollten wir nicht schon die ersten Kratzer von Nachbarschiffen riskieren.

Zu oft hatten wir in den letzten zwei Monaten unachtsamen Anlege-Manövern mit wenigen Fendern zugeschaut. Nein, nein... das ersparen wir uns! In knapp einer Stunde liefen wir bereits in Denarau ein und machten an einer Boje fest. Wir waren zwar über zwei Stunden zu früh da und unsere reservierte Boje war noch besetzt, aber mittlerweile ist die ULANI hier bekannt und es gab eine unkomplizierte Lösung: wir durften Bild wird geladen... temporär eine andere Boje für die ersten zwei Stunden nehmen.

Normalerweise hätten wir vor der Marina geankert. Aber da am Anker noch geschweisst werden muss, wollten wir ihn vorher möglichst nicht benutzen.

Den Termin mit dem Schweisser konnten wir nochmals bestätigen und die Relingsdrähte sind nun auch schon fast alle montiert. Naja ein kleines Teil fehlt noch - sollte aber in den nächsten Tagen eintrudeln.

Nach einer so langen Zeit auf dem Trockenen ist es ein gutes Gefühl wieder im Cockpit zu sitzen, den Wind und die Wellen zu spüren und - vorallem - den Moskitos, dem Staub und dem Vuda-Marina-Alltagstrott zu entfliehen. Wir sind zwar wieder in einer Marina gelandet, aber zumindest liegen wir an einer Boje im Wasser!
Fiji Islands 21.09.2016   Fiji - Ende in Sicht
17°40,809'S 177°23,149'E
In den letzten Wochen wurde intensiv an der ULANI gearbeitet. Viele Teilaufträge sind nun fertig oder fast fertig. Endlich konnten wir mit der Reparatur des Deckbelages beginnen. Bild wird geladen... Seit zwei Wochen wohnen wir wieder auf der ULANI. Es ist angenehm wieder im eigenen Bett schlafen zu können. An der ULANI ist bereits wieder vieles montiert und unsere Yacht sieht wieder fast wie ein Segelschiff aus.

Nun haben wir mit den Decksreparaturen begonnen. Das Korkdeck musste an verschiedenen Stellen aufgeschnitten werden um die Löcher im Fiberglas zuzukleben. Die blanken Stellen bekommen wieder den Originalbelag. Für alle Puzzelteile haben wir zuerst Holzmuster erstellt und dann aufgrund dieser die Korkstreifen zugeschnitten.

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Mit Hilfe einer Vakuumpumpe wurden gestern die Einzelteile aufs Deck geklebt und morgen werden noch die Fugen eingebracht. So ist schon wieder ein Teilprojekt fast abgeschlossen.
Fiji Islands 28.08.2016   Fiji - Orchideengarten und Hindutempel...
17°40,809'S 177°23,149'E
Gestern wurde die ULANI weiss gespritzt. Nun fehlen noch die Streifen, aber der Rumpf sieht schon sehr gut aus - wir sind sehr zufrieden! Zusammen mit der Crew der ELAS machen wir einen Sonntagsausflug. Nach dem Besuch des Orchideengarten «Sleeping Giant» schauen wir uns Denarau und dann den Tempel von Nadi an. Letzterer ist zwar schön farbig, aber nicht sehr gross und hat uns nicht gerade aus den Socken gehauen.

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Wir nutzen das Auto noch um Lebensmittel einzukaufen und fahren zurück zur Vuda Marina. Alle haben den Ausflug genossen auch weil wir ja im Moment nicht oft aus der Marina heraus kommen.
Fiji Islands 23.08.2016   Fiji - Pizza, Penicilline und Antibiotika...
17°40,809'S 177°23,149'E
In den letzten 10 Tagen hatten wir unbeständiges Wetter. Bei leichtem Regen konnte am Rumpf noch nass geschliffen werden, doch dann brachte der neue Feiertag ein langes, ruhiges Wochenende. Weil das Rugbyteam Gold heimbrachte, Bild wird geladen... wurde der Tag der Rückkehr zum Feiertag erklärt. Dieser Tag fiel auf einen Sonntag. Was für uns ungewohnt ist, ist in manchen Ländern so: ein Feiertag am Sonntag wird einfach am nächsten Arbeitstag eingezogen.

Das feuchte Wetter liess auch die Moskitolarven gedeihen. Gerade in unserem Treibhauszelt herrscht ein scheinbar ideales Klima für diese Biester. Viele Stiche hatten wir schon, aber als wir am Wochenende noch ein paar Beschläge austauschten, wurden wir sogar durch unsere langen Hosen und Socken gestochen.

Und da mich (Philippe) diese Viecher einfach lieben, war mein Abwehrsystem überfordert. Alle Stiche begannen zu eitern und ohne dass ich daran kratzte entstanden münzengrosse, offene Wunden die sich permanent erweiterten (die Fotos dazu erspare ich euch). Auch hatte ich zwei/drei Tage Fieberschübe mit Schüttelfrost-Anfällen.

Nach anfänglichen Versuchen die Wunden mit entsprechenden Mitteln zu pflegen, entschoss ich mich zum Arzt zu gehen. Schon wieder. Ein Taxi brachte uns ins nahe gelegene Village wo es ein Gesundheits-Zentrum gibt. Nach gut einer Stunde warten gab es dann eine Spritze Penicilline in den Hintern und Antbiotika-Pillenkur für die nächsten Tage. Eine rezeptpflichtige Crème war nicht vorrätig, werden wir aber noch heute in der Stadt besorgen. Die ganze Behandlung und die Medikamente waren kostenlos! Andere Segler schauen sich überall die Schulen an - ich kenne beinahe auf jeder Insel einen Arzt;-)

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Zwischendurch schien aber auch die Sonne und wir besuchten zusammen mit der Familie ELAS (Schweizer Schiff) die benachbarte Hotalanlage First Landing. Die Kinder nutzen den Pool und wir die Gartenwirtschaft. Am Samstag konnten Lenja (12) und Neele (9) mit den Optimisten segeln, was beiden Spass machte.
Fiji Islands 13.08.2016   Fiji - Gold
17°40,809'S 177°23,149'E
So heisst nicht nur das eine Bier hier in Fiji, nein nun hat Fiji die erste Goldmedaille an Olympischen Spielen gewonnen. Die Sensation ist perfekt, denn dieser Inselstaat hat noch nie Gold nach Hause gebracht - ein Historischer Sieg also! Bild wird geladen... Das Rugby-Team ist das beste der Welt und wird entsprechend gefeiert.

Der Premierminister wird das Team am Flughafen empfangen und der Tag der Rückkehr soll zu einem nationalen Feiertag erklärt werden. In der Marina gab es am Tag des Sieges das gleichnamige Bier Fiji Gold für nur 2 F$ (1 CHF), Livemusik und und und.

Unser Schutzdach wurde wieder aufgebaut und die Reparaturen gingen auch diese Woche wieder langsam vorwärts. Nach über 10 Tagen taucht plötzlich der Schweisser wieder auf. Mit seinem Gehilfen, der Schweissanlage und unseren halbfertigen Elementen steht er eines Morgens unangemeldet auf dem Platz. Er würde nun die Teile fertigstellen. Dumm ist Bild wird geladen... nur, dass er dazu die gebogenen Stangen nun provisorisch montieren sollte.

Nun ist aber die Malercrew mit Vollgas am Einpacken des Schiffes. Keiner plant oder koordiniert! Die Metallbaucrew ist fast eine Stunde von Denarau her angereist und muss nun unverrichteter Dinge wieder abziehen.

Sandra und ich brauchen ab und zu mal eine Pause vom Chaos. So nehmen wir jede Woche mal den Bus nach Lautoka. Es gibt eine Bushaltestelle direkt ausserhalb der Marina und für 1.50 F$ (0.75 CHF) fahren wir ins Zentrum. Zurück fahren zwar auch Busse, aber da leisten wir uns meistens ein Taxi für 15 F$ (7.50 CHF). Dieses fährt uns dann mit den vollen Einkaufstaschen bis vor unser Häuschen.

Übrigens werden nun viele Zuckerrohrfelder abgeerntet. Die Stangen werden mit Lastwagen und auch diesem kleinen Zug zur Weiterverarbeitung nach Lautoka transportiert. Bald zünden die Bauern dann wieder die Felder an um die Pflanzenreste zu verbrennen. Das gibt immer viele Aschenstücklein die mit dem Wind überall hingeweht werden. Hoffentlich werden wir vorher mit dem Spritzen fertig;-)
Fiji Islands 08.08.2016   Fiji - Regen, Regen...
17°40,809'S 177°23,149'E
Seit drei Tagen regnet es fast ununterbrochen. Es schüttet wie aus Eimern und in der Marina verwandeln sich die staubigen Strassen und Plätze in Bild wird geladen... schlammige Pfützen.

Als unsere Arbeiter das Schutzzelt um die ULANI aufbauten, hatte ich noch angemerkt, dass so das Wasser aber nicht ablaufen kann und es sich an einigen Stellen ungünstig sammeln würde.

Ach - das ist kein Problem, es regnet nie in dieser Jahreszeit und bis die ULANI wieder im Wasser ist wird es garantiert trocken bleiben - hiess es einstimmig von den Locals.

Der Wetterbericht sagt zwar etwas anderes voraus, aber die leben schliesslich hier und werden das schon wissen. Jedoch stimmten leider die Prognosen von Windfinder.com (Station Nadi-Airport) ziemlich genau! Und wie von mir befürchtet hielt das Plastik-Konstrukt dem Gewicht des gestauten Wassers nicht stand und stürtzte teilweise ein.

Bild wird geladen... Die Fidschianer planen nicht weit voraus, sie nehmen es so wie es kommt.

Bei Regen kommen die einen am Montag schon mal gar nicht zur Arbeit - es regnet ja! Andere sind zwar hier, aber das eingebrochene Dach erschreckt keinen.

Sobald der Regen aufhört wird es dann einfach wieder aufgebaut. In der Zwischenzeit wird unter dem noch stehenden Teil nass geschliffen - kein Problem - da stört der Regen ja nicht. Unsere Arbeiten an Land werden aufgrund des Regens sicher um eine Woche verzögert, denn kommende Woche soll Petrus schon wieder seine Schleusen öffnen. Ah ja: und der Metallbauer kam diese Woche auch nicht - er könne nicht bei Regen weiterarbeiten... wir sind nicht überrascht.
Fiji Islands 05.08.2016   Fiji - Mit dem Bus nach Lautoka
17°40,809'S 177°23,149'E
Heute soll eine Schicht Epoxy gespritzt werden (als Basis für das Awlgrib). Das Zelt ist fast hermetisch abgeriegelt und die Sprühpartikel werden aus dem Zelt gesaugt. Wir lassen die Profis arbeiten und machen einen Ausflug nach Lautoka. Zusammen mit Jax und Walter von der JEAN-MARIE besteigen wir den Bus ohne Fensterscheiben. Die cirka 20 minütige Fahrt kostet 1.50 F$ pro Person (0.75 CHF) und bringt uns ohne Umsteigen direkt in das Zentrum der zweitgrössten Stadt von Fiji.

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Wir machen ein paar Besorgungen, gehen in ein indisches Restaurant essen und fahren mit dem 12:15 Uhr Bus zurück in die Marina. Kaum angekommen können wir die Spritzarbeiten begutachten. Gut, dass wir die erste Schicht drauf haben, denn es soll ja schlechtes Wetter geben. So ist die ULANI gut gegen Feuchtigkeit geschützt.
Fiji Islands 04.08.2016   Fiji - Vuda Marina, Land-Leben
17°40,809'S 177°23,149'E
Die Arbeiten am Schiff bedingen dass wir ausziehen. Es wird abgedeckt, geschliffen und bald die erste Schicht Epoxy gespritzt. Bild wird geladen... Wir beziehen eines der vier kleinen Häuschen hier in der Vuda Marina. So können wir die Arbeiten weiterhin begleiten, aber stören nicht bei den nächsten Arbeitsschritten. Die Unterkünfte sind zwar nicht gross, aber erschwinglich und recht komfortabel ausgerüstet. Wir sind also sozusagen auf Land gezogen.

In der Marina ist recht viel Betrieb, immerhin ist die Segelsaison voll angelaufen. Ein Kommen und Gehen - nur wir bleiben hier. Natürlich lernen wir hier wieder neue Segler kennen und treffen auch viele Bekannte.

Am Wochenende soll sich das Wetter verschlechtern. Bei Regen kann der Rumpf nicht gespritzt werden. Auch die Chromstahlarbeiten kommen nur schleppend voran... es scheint also, ob wir noch ein paar Wochen hier sein werden.

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Fiji Islands 31.07.2016   Fiji - Vuda Marina
17°40,809'S 177°23,149'E
Für das Auskranen in Vuda Marina seien wir das zweite Schiff am Montag Morgen. Per Zufall ist das Schiff vor uns die JEAN-MARIE und so fahren wir beide früh morgens zur Vuda Marina rüber. Unsere beiden Schiffe können nicht bei Niedrigwasser gekrant werden, da die Kranbox auf der Landseite schräg Bild wird geladen... abfällt und so für unser Ruder ein Risiko der Grundberührung besteht. Alles verzögert sich, da einer noch schnell ungeplant einwassert und am Kran merkt, dass sein Schiff undicht ist. Sandra und ich warten über zwei Stunden vor der Marina, können dann endlich rein und an der Mittelboje festmachen. Aber nun wird erst einmal die JEAN-MARIE ausgekrant und nach der Mittagspause ist es dann zu spät für uns: der Wasserspiegel ist schon wieder recht tief. Also bleiben wir die Nacht über an der Mittelboje und werden dann erst am Dienstag um 11:30 Uhr ausgewassert - mit nur 30 Minuten Verspätung.

Die ULANI wird in ein Erdloch gestellt. Diese zyklonsicheren Plätze sind zwar schlecht, wenn man am Unterwasserschiff arbeiten will, aber für uns genau das Richtige. So kann der Rumpf einfach vorbereitet und später gespritzt werden. Zudem sind diese Plätze während der Segelsaison unbeliebt und darum auch noch günstiger.

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Wie versprochen beschäftigen sich bis zu acht Arbeiter gleichzeitig an der ULANI. Aber Paul, der Verantwortliche hat noch viele andere Baustellen und kommt täglich nur zweimal vorbei. Also bin ich diese Tage immer vor Ort und arbeite mit. Als wir die defekten Fenster ausbauen, stellen wir fest, dass die neuen nicht passen. Es ist das gleiche Modell und vom gleichen Hersteller, aber die Lochausschnitte sind um 2 bis 5 mm zu klein. Die Anpassung mit der Winkelschleifmaschine ist zwar in 2 Stunden gemacht, aber der feine Staub durchdringt alle Plastikwände die wir innen angeklebt hatten. Sandra ist im Anschluss lange am putzen! Als die Löcher passen, lasse ich aus Sperrholz provisorische Deckel zuschneiden und gleich mit Silikon abkitten.

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Ende Woche kommt das Schweisser-Team und bringt die Elemente für den Bugkorb. Zum Glück sind sie erst Punktgeschweisst, denn es wurde mal wieder nicht genau nach meiner Vorlage gearbeitet. Einiges musste bereits wieder korrigiert werden - wenn wir nicht nachmessen und sogar aktiv mitarbeiten, kommt nichts gerades dabei heraus.

Da wir nicht an Bord kochen können gehen wir am Mittag ins Marinarestaurant. Es ist perfektes Wetter und die Tische in der Bar bieten einen eindrucksvollen Panoramablick.
Fiji Islands 12.07.2016   Fiji - Zurück in Denarau
17°46,229'S 177°22,894'E
Um mit den guten Neuigkeiten zu beginnen: wir haben die ULANI so angetroffen wie wir sie verlassen hatten. Keinen Schimmelpilz und auch keine andere seltsame Gerüche, es fehlt nichts und alles scheint zu funktionieren. Am Wochenende haben wir für ein paar Stunden am Steg Bild wird geladen... angelegt um das Deck zu waschen und das Cockpit heraus zu spritzen.

Noch am Freitag hatten wir Paul (Fiji Yacht Help) angerufen und er versprach sich am Montag zu melden. Aber auch am ersten Arbeitstag der neuen Woche kam der Kontakt nicht zu Stande. Im Workshop erfahren wir, dass die Farbe AwlGrib noch nicht eingetroffen ist. Ursprünglich hiess es, dass die Farbe in 4 Wochen hier sei, nun sind über 2 Monate vergangen und das Material um weiter zu arbeiten fehlt...grrrrr... wir müssen uns wieder auf Island-Time einstellen. Den bereits lange im Voraus reservierten Auskran-Termin haben wir nun auf unbestimmte Zeit verschoben.

Nachts können wir wegen des Jetlags nicht schlafen und tagsüber warten wir auf Handwerker... zumindest können wir das nun sehr angenehme Klima geniessen. Es ist sommerlich warm mit viel Sonnenschein und in der meist windstillen Nacht herrschen sehr angehme 24 Grad im Schiff.
Europa, Mitte Mai - Mitte Juli 2016
Italien Schweiz 14.05.2016   Europa - Urlaub in Italien und in der Schweiz
17°46,229'S 177°22,894'E
Die Arbeiten an der ULANI haben wir unterbrochen und das Schiff an eine sichere Boje in Denarau gehängt. Am Freitag 13. Mai haben wir Fiji - nach 2.5 Stunden auf dem Flughafen Nadi - per Flugzeug verlassen. Nach dem ersten Flug von 11 Stunden gab es in Seoul (Südkorea) einen 7.5 stündigen Aufenthalt. Anschliessend flogen wir in weiteren 11 Stunden bis Amsterdam. Dann nochmals 4.5 Stunden Transit-Warten und der Bild wird geladen... kurze Flug von 2.5 Stunden bis Venedig. Dort durften wir die Autovermietung suchen und unseren Mietwagen entgegennehmen. Die zweistündige Autofahrt in Richtung Norden führte uns zu Sandras Verwandschaft.

Nach dem herzlichen Empfang und der Begrüssung der Verwandten wurden wir fürstlich verköstigt. Jedoch während des vorabendlichen Zusammensitzen schlief ich dann auf dem Sofa ein... es war zwar erst so um 18:00 Uhr aber ich fiel in ein tiefes, schwarzes Loch. Mittlerweile haben wir uns von der Reise erholt und geniessen die ungewohnten Annehmlichkeiten des Landlebens. Nach unserem Europa-Urlaub von ca. 7 Wochen in Italien und in der Schweiz werden wir Mitte Juli wieder in Fiji eintreffen und mit den Reparaturen an ULANI fortfahren.
Fiji Islands, Januar - Mai 2016
Fiji Islands 30.04.2016   Fiji - Arbeiten und Cabriolet für 3 Tage
17°46,357'S 177°22,944'E
In den letzten Tagen wurde richtig viel an der ULANI gemacht. Zeitweise hatten wir 7 Arbeiter gleichzeitig an unserem Schiff. Es gibt noch immer viele Stellen mit Gelcoat zu füllen und zu schleifen, während ein anderes Team im Heck Chrohmstahlreparaturen anpackt.

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Als wir uns entschliessen das grosse Salonfenster herausnehmen zu lassen, ist uns etwas mulmig zumute. Wenn das alles nur gut geht! Falls das Fenster bricht, dauert eine Ersatzlieferung 2 Monate. Während dieser Zeit wäre dann die ULANI nicht 100% Regenwasser dicht. Und dazu kommt noch unsere Abwesenheit während unseres baldigen Heimatbesuches. Aber irgendwann müssen wir es anpacken also wagen wir es.

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Die grosse Echtglas-Scheibe muss umständlich herausgeschnitten und darf dabei nicht verletzt werden. Es ist Sicherheitsglas, also wie die Frontscheibe eines Autos. Bei der kleinsten Beschädigung zersplittert das Glas in tausend Teile! Das knifflige Heraustrennen klappt und nun haben wir für über 48 Stunden ein riesiges Loch im Dach unseres Salons - Cabriolet so zu sagen. Das weil verschiedene Arbeitsschritte mit Trocknungszeiten notwendig sind. Gemäss Wettervorhersage soll es keinen Regen geben, aber wir sind hier immerhin in den Tropen und da weiss man nie!

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Fiji Islands 24.04.2016   Fiji - Sanddünen bei Sigatoka
17°46,357'S 177°22,944'E
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An diesem Sonntag wollen wir mal nicht an unserem Schiff arbeiten. Stattdessen machen wir einen Ausflug zu den berühmten Sanddünen bei Sigatoka. Wir lassen also sozusagen mal das Papier weg: Sand statt Sandpapier! Etwa eine Autostunde von Denarau entfernt liegt dieser Nationalpark. Am Eingang kommen wir mit dem jungen Angestellten etwas ins Gespräch und er wollte wissen wie lange wir schon in Fiji sind. Als wir ihm sagten, dass wir schon im Juli vergangenen Jahres eingereist seien, lässt er uns die Wahl ob wir den günstigeren Einheimischen- oder den Touristenpreis bezahlen wollen. Da der Eintritt eh nicht teuer ist und wir von dieser netten Geste angenehm berührt sind, sind Sandra und ich uns schnell einig - wir unterstützen lieber den Nationalpark in dem wir voll bezahlen.

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Der Park ist gut organisiert und es stehen zwei verschiedene Rundgänge zur Verfügung. Der Kurze dauert nur ein knappe Stunde, führt aber nicht an den besten Stellen vorbei. Wir entscheiden uns für den grossen Rundgang und brauchen dafür gute zwei Stunden. Am Eingang erhalten wir eine Karte und ein paar Tipps und schon geht es los. Obschon unsere Beine (und auch der Rest) ziemlich untrainiert sind, geniessen wir den langen Spaziergang und die Szenerie der Dünen am Meer sehr.

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Fiji Islands 23.04.2016   Fiji - Goripropeller
17°46,408'S 177°22,870'E
Um das von vorne weg klar zu stellen: wir schätzen unseren Gori-Propeller! Er braucht einfach etwas mehr Zuwendung als seine Konkurrenzprodukte. Dafür leistet er uns gute Dienste und seine Overdrive-Funktion ist einfach genial.

Immer wenn die ULANI auf dem Trockenen steht, kontrollieren wir auch die Zinkanoden und den Saildrive. Nun wackelt das ganze Element etwas, was verdächtig nach «Nabengummi-Ersetzen» aussieht. Nachdem wir den Propeller gereinigt haben, ziehen wir ihn ab und erleben eine Überraschung: der recht harte Nabengummi hat sich in Granulat verwandelt! Natürlich haben wir immer Ersatzmaterial dabei und können den Gori-Propeller wieder fachgerecht montieren. Alles läuft im wahrsten Sinne des Wortes nun wieder rund.

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Fiji Islands 21.04.2016   Fiji - Rumpf wird repariert
17°46,408'S 177°22,870'E
Endlich ist ULANI im Trockenen. Die Arbeiten am Unterwasserschiff sind mittlerweile abgeschlossen. Die Firma Yacht-Help konnte die Reparaturen am Ruderblatt, die tiefen Aufschürfungen am Bugstrahlruder-Kanal sowie viele leichtere Blessuren erledigen. Bild wird geladen... Nun werden die anderen Schleifarbeiten am Freibord (Rumpf über der Wasserlinie) und an der Kabinenseitenwand in Angriff genommen.

Wir hatten Glück mit dem Wetter, es gab kaum Wind und war fast immer trocken. Zwar zieht im Moment schon wieder ein weiterer Zyklon, er trägt den Namen AMOS, nördlich von Fiji hinweg. Da er aber bereits bei Wallis und bald über Western Samoa sein Unwesen treibt, ist er keine Gefahr für uns.

Unser Schiff wird voraussichtlich bereits wieder am Montag im Wasser sein und die restlichen GFK-/Gelcoat-Arbeiten werden am Steg vervollständigt. Lieber ein paar Tage länger am Steg liegen als noch weitere Tage auf dem Trockendock. Das ist kostengünstiger, sturmsicherer und so können wir endlich das Hotel wieder verlassen und zurück nach Hause - also auf die ULANI.
Fiji Islands 01.04.2016   Fiji - Sechs Jahre unterwegs
17°46,357'S 177°22,944'E
Heute haben wir von der Boje an den Schwimmsteg gewechselt. Dies nicht wegen des Jubiläums, sondern weil wir Teile des Schiffs ausräumen müssen. Der ganze Inhalt unserer Segellast (also der grosse Stauraum im Bug, gleich hinter dem Ankerkasten) muss geleert werden. Nun können die Beschläge am Bug demontiert werden. Auch die Segel schlagen wir wieder ab. Für all diese Sachen konnten wir im Werftgelände ein kleines Lagerabteil (4 m2) mieten. Die Wetterprognose stellt ab Sonntag regnerische und windige Tage in Aussicht und so packen wir das ausräumen lieber jetzt schon an.

Nun sind wir schon fast wieder zwei Wochen in Denarau und konnten verschiedenen Handwerker unseren Schaden zeigen. Die wichtigsten Angebote haben wir gestern nun endlich erhalten. Wir sind in Kontakt mit unserer Versicherung und hoffen die ULANI bald aus dem Wasser nehmen zu können um die Fiberglasreparaturen anzugehen.

Ah ja... da war noch was... ist im Trubel ganz untergegangen: Seit heute sind wir nun genau 6 Jahre unterwegs.
Fiji Islands 19.03.2016   Fiji - In 4 Tagesetappen nach Denarau
17°18,776'S 178°13,692'E
Gestern früh haben wir Savusavu bei strahlendem Sonnenschein und fast Windstille verlassen. Das ruhige Wetterfenster ist endlich da um sicher nach Denarau zu fahren. Da wir keinen brauchbaren Ankerbeschlag mehr haben, mussten wir den Aluminium-Anker (Fortress FX37) montieren. Da wir nun quasi unseren leichten Heckanker als Hauptanker einsetzen, den Anker nur umständlich vorne hochheben können, fühlen wir uns nicht so sicher. Auch die fehlende Seereling auf der Steuerbordseite bewogen uns zu einer Fahrt bei sehr ruhigen Bedingungen - notfalls unter Motor. Anfänglich konnten wir noch etwas mit der Genua unterstützen, aber eigentlich sind wir alles unter Maschine gefahren - bei absolut ruhigem Meer.

Die erste Nacht verbrachten wir an einem uns bislang unbekannten Ankerplatz beim Dorf Nabouwalu, im Südenwesten von Vanua Levu Position 16°59,517'S 178°41,072'E . Auf 6 Meter Sand hielt der Anker perfekt und die Nacht war eigentlich sehr ruhig.

Aber plötzlich gab es ein Rascheln und ein Poltern im Cockpit. Es war so um 03:00 Uhr - stockfinster und ich war mir augenblicklich bewusst, dass wir Fremde auf dem Schiff haben... als ich Licht im Cockpit machte, sah ich dem ungebetenen Gast direkt in die Augen - er lag zuckend am Boden - dem Tod nahe! Den Spuren nach zu urteilen, sprang der ca. 45 cm lange Fisch beim Jagen versehentlich in unser Cockpit. Müde drehte ich das Licht aus, liess in weiter zappeln und ging wieder zu Bett - den steifen Fisch haben wir heute Morgen vor dem Kaffeetrinken entsorgt und auch die Schweinerei war relativ schnell beseitigt.

Die heutige Etappe führte uns über das Blight-Water, vorbei am berüchtigten Vanu-i-Ra Channel, zum Ankerplatz Nananu-i-Cake. Die Verengung zwischen den grossen Hauptinseln ergibt eine Düse, die den Wind und die Strömungen erheblich verstärken, so dass hier fast immer mit rauer See und bis zu 10 kn mehr Wind als angekündigt gerechnet werden muss. Aber da es nun schon ein paar Tage sehr ruhig war, ist der eben beschriebene Effekt zu vernachlässigen - es war eine Kaffeefahrt.

Mitten in der Blight passieren uns ca. 50 Grindwale (auch Pilotwale genannt). Gemütlich schwimmen die ungefähr 3 - 4 Meter langen Tiere in kleinen Gruppen an uns vorüber. Sie schnauben und pusten, schwimmen vor, hinter und unter uns durch, halten aber unbeirrt Kurs.

Den Rastplatz von heute Nacht und auch der Ankerplatz von morgen sind uns gut bekannt. Ab nun fahren wir hinter dem schützenden Riff und werden am Montag im Hafen von Denarau einlaufen. Wir haben da bereits telefonisch eine Boje reserviert.
Fiji Islands 23.02.2016   Fiji - Zyklon WINSTON überstanden
16°46,702'S 179°19,772'E
Die Kommunikation wie Mobiltelefonie und Internet geht nun wieder etwas. Jedoch scheint es sich um einen Notbetrieb zu handeln, denn es ist viel schlechter als vor dem Zyklon. Oder es ist nun einfach alles überlastet. Wir wollen uns nicht beschweren! Im Gegenteil, wir sind beeindruckt wie schnell die wichtigste Infrastruktur wieder hergestellt wurde - wow und das in Fiji!

Nun können wir also etwas genauer berichten. Unsere allerersten Eindrücke haben wir ja bereits in unserem Spezial-Bericht geschildert und wir wollen hier nicht alles wiederholen. Da dieser Bericht per E-Mail über Kurzwelle (SSB, Sailmail) nur die Familie und eine kleine Gruppe von Freunden erreichte, können nun alle Anderen den Bericht hier nachlesen (siehe graue Box unten).

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Die ersten 48 Stunden nach dem Sturm verbrachten wir auf der ULANI. Zuerst mussten wir dringend die paar grossen und vielen kleinen Deckslöcher abdichten. Das eingedrungene Regenwasser fand seinen Weg in viele kleine Hohlräume hinter den Möbeleinbauten und in die Stauräume unter den Bodenbrettern. Da unser Schiff keine zentrale Bilge hat und innen eigentlich immer alles furztrocken ist, sind wir diese Feuchtigkeit nicht gewohnt. Aber da wir unser Schiff recht gut kennen, wissen wir ziemlich genau wo die Wassersammelstellen sind. Vieles muss weg- und umgeräumt werden, so dass wir alle Orte kontrollieren, ausschöpfen und trockenreiben können.

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Heute waren wir jedoch auch noch im Ort um uns mit Lebens- und Reinigungsmittel einzudecken. Zudem brauchten wir Material wie Epoxy, Fiberglasmatten, Pinsel etc. für die weiteren Notreparaturen. Es liegt noch viel Arbeit vor uns, denn als nächstes müssen wir die zerstörten Elemente abschrauben und die darunter liegenden Oberflächenschäden zu kleben. Die Montageschrauben sind natürlich auch wieder an unmöglichen Stellen und von innen nur mit viel Aufwand und Akrobatik zu erreichen!

Zwischendurch brauchen wir auch mal eine Pause und so machten wir eine Schadenstour durch das Bojenfeld - oder eher am Ufer entlang. Die Sicht auf die vielen gestrandeten Schiffe (19 Yachten) bestätigen uns: wir haben richtig gehandelt und viel Glück gehabt! Etwa die Hälfte der abgetriebenen Schiffe waren während des Zyklons bewohnt - also eine Crew an Bord. Sie konnten ihre Yachten nicht kontrollieren, einige davon haben uns ja auch gerammt.

Diese Bilder zeigen nur einen kleinen Teil der Verwüstungen. Wir konnten während des Kampfes nicht filmen, aber dieser Link http://youtu.be/lZodSkHxq6I zeigt die westliche Region unseres Bojenfeldes. Wir kämpften in diesem Moment ca. 100 m weiter rechts (ausserhalb des Bildbereichs).

Erlebnis-Bericht den wir über Funk direkt nach dem Zyklon übermittelten:
Bild wird geladen... Report in english
Bild wird geladen... Rapport en français
Bild wird geladen... Rapporto in italiano
Fiji Islands 18.02.2016   Fiji - Zyklon WINSTON kommt zurück
16°46,681'S 179°20,131'E
Bild wird geladen... Die Wetterprognosen ändern nun ständig. Alles scheint noch unklar - es gibt drei verschiedene Meteo-Modelle. Klar ist nur, dass der Zyklon WINSTON sich von Tonga nun wieder zurück in Richtung Fiji bewegt.

Bild wird geladen... Seit unserem letzten Bericht (siehe unten) zog WINSTON unterhalb Fiji durch in den Osten und richtete grosse Schäden im Königreich Tonga an.

Kaum hat er diese Inselkette von Tonga überquert, drehte er um und wird Tonga noch einmal treffen. Nun in Richtung Westen ziehend soll er bei uns am Samstagabend ankommen. Ein Modell prognostiziert, dass wir in der Nacht von Samstag auf Sonntag genau im Auge des Zyklones sein werden - na wunderbar!

Bild wird geladen... Entsprechend sind auch die Windvorhersagen bei Windguru (Bild). Aber wie bereits erwähnt, ändern sich die Vorhersagen oft, denn wohin der Zyklon zieht weiss niemand so genau. Noch ist er weit weg, es kann gut sein, dass er - wie es übrigens die anderen Modelle errechnet haben - weiter südlich seinen Weg bahnt.
Fiji Islands 12.02.2016   Fiji - wieder Zyklone im Anflug
16°46,702'S 179°19,772'E
Bild wird geladen... Nach der langen ruhigen Schönwetterephase wurde das Entstehen eines neuen Sturmes immer wahrscheinlicher.

Gemäss Wetterbeobachtungen entstehen meist nach 4 bis 6 Wochen Pause wieder neue Zyklone. So hatte der Wetter-Guru MetBob, ein in Neuseeland stationierter Meterologe, bereits Ende Januar gesagt, dass wir Mitte Februar mit einem Wirbelsturm rechnen müssten.

Diese Aussagen schienen uns absurd, da es zu dieser Zeit auf dem ganzen Pazifik sehr ruhig war. Aber die Profis sollten recht behalten - und wie! Gleich zwei tropische Tiefdrucksysteme sind nun unterwegs!

Bild wird geladen... Noch vor ein paar Tagen bedrohte uns Zyklon WINSTON weit mehr. Es schien, als ob er Fiji näher passieren und wir richtig viel Wind abbekommen würden. Glücklicherweise hält er nun mehr Abstand und bringt uns nur noch für ein paar Tage viel Regen.

Da es dieses Jahr eh viel zu trocken ist, ist der Regen bei der Landbevölkerung sehr willkommen. Wenn es jedoch in kurzer Zeit zu viel regnet, sind wiederum Überschwemmungen, Schlammlawinen und abrutschende Erdmassen die Folge.

Die Linien auf dem unteren, schwarzen Bild zeigen die möglichen Zugbahnen der Systeme.
Fiji Islands 11.02.2016   Fiji - Kartenplotter umgebaut
16°46,702'S 179°19,772'E
Die bestellten LED für unseren Plotterumbau sind vor ein paar Tagen eingetroffen und Heinz konnte das Projekt abschliessen. Die genaue Funktionsweise und die Beschreibung des Umbaus können die technisch Interressierten hier entnehmen: LED in Raymarine E80 ULANI 2016 .

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Das Wetter ist noch immer sehr ruhig hier in Savusavu, aber die hohen Temperaturen machen uns vorallem in der Nacht das Leben schwer. Eine Abkühlung im Meer ist kaum möglich, da dieses selber fast 30 Grad hat. Im Schiff haben wir regelmässig 32 bis 33 Grad mit 75 bis 83 % Luftfeuchtigkeit. Selbst simple Handgriffe bringen uns ins schwitzen... am Einfachsten: sich nicht bewegen und Ventilator einschalten.
Fiji Islands 31.01.2016   Fiji - Savusavu: ruhig, sonnig und heiss
16°46,702'S 179°19,772'E
Es ist alles ok auf der Ulani. Wir schwitzen bei über 30 Grad, wollen uns aber nicht beklagen! Immerhin haben wir ja mit viel schlechterem Wetter gerechnet! Aufgrund verschiedener Internetberichte nahmen wir an, dass es hier in Savusavu fast immer regnet. Aber wahrscheinlich wegen El Niño (ich kann es nicht mehr hören) ist alles anders - zur Abwechslung zu unseren Gunsten!

Vor einer Woche haben wir Furnierplatten mit der Stichsäge zu geschnitten und in die Bodenstauräume eingepasst. Sonntags ist das Marinarestaurant jeweils geschlossen und wir nutzten die gedeckte Terrasse um die neuen Tablare zu lackieren. Ihr seht, es wird uns nicht langweilig.

Von anderen deutschsprachigen Seglern erfuhren wir, dass die zollfreie Lieferung per Post hier nicht schlecht funktioniert. Auch hören wir zum ersten Mal von Ali-Express... und so haben wir mal kurzerhand 16 einzelne Bestellungen getätigt. Die ersten Pakete aus China sind bereits eingetroffen. Unter anderem bestellte ich einen 12 Volt PC als Bord Computer. Dieser ist nun bereits montiert und die ganze Navigationssoftware darauf eingerichtet.

Heinz von der YAB YUM ändert bei unserem Karten-Plotter die Hintergrundbeleuchtung. Die alten FL-Röhren spinnen ab und zu (bekanntes Problem bei diesem Raymarine E80 Plotter). Neu kann ich dann auf LED Hintergrundbeleuchtung umschalten. Die geeigneten LED Elemente sind ebenfalls bereits von Asien hierher unterwegs.

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Vor drei Tagen haben wir unsere Tauchausrüstung hervor gekramt. Wir liegen ja lieber an einer Boje weiter draussen, da hier das Wasser klarer ist und wir den Wassermacher benutzen können. Diese Boje hat aber nur eine Leine und wir wollen den Zustand überprüfen. So tauche ich die 15 m hinunter auf den Grund und schaue alles genau an: die Grundkette, den Schäkel, die Kausch (Kette-Leinen-Übergang). Alle Teile und auch die dicke Bojenleine sind in sehr gutem Zustand, aber wir haben trotzdem, zu unserer Beruhigung, noch ein eignenes Tau vorbereitet und dieses nun ebenfalls an der Grundkette eingehängt (Boje Nr. 10 WAITUI-Marina).

Wenn Starkwinde aus Westen oder gar ein Zyklon vorhergesagt wird, wechseln wir an unsere sturmsichere Boje Nr. 22. Diese liegt weit hinten im sehr geschützten Bereich der Bucht. In Absprache mit der WAITUI-Marina, müssen wir nur eine Boje bezahlen, dürfen aber frei auch über die äussere Boje (Nr. 10) verfügen - ideal für uns.
Fiji Islands 05.01.2016   Fiji - Savusavu, Härtetest für die Helix-Moorings
16°46,681'S 179°20,131'E
Bild wird geladen... In der Savusavu-Marina werden verstärkte Helix-Moorings in den Boden geschraubt. Taucher bohren die Stangen mit den gebogenen Haltetellern wie Propeller in den Boden. Die neuen Stangen sind verlängert und die Teller vergrössert worden. Nun hilft wiederum Allister mit der CONTRABAND um die Dinger zu testen.

Mit dem Schlauchboot führe ich die Motoryacht um die Untiefen bis zur Savusavu Marina. Wir bringen die grosse CONTRABAND mit den Schlauchbooten in Position und binden mit dicken Trossen die Bojenleinen ans Heck.

Die Motoryacht zieht anschliessend langsam an den Bojenverankerungen und bereits bei einer Motorendrehzahl von 600 U/Min reissen die kurzen Erdanker aus dem Schlammboden. Für die testweise verstärkten und leicht verlängerten Helix-Mooring musste er immerhin mit 950 U/Min ziehen - aber dann gaben auch die nach.

Mit seinen 185 PS und dem 44 Zoll grossen 4-Blatt-Propeller würde die CONTRABAND sicherlich jede Mooring ausreissen. Aber immerhin entstanden so vergleichbare Werte und die Erkenntnis, dass die neuen Helix-Stangen noch länger sein müssen. Neu werden zwei bestehende Stangen aneinander geschweisst um die Länge zu verdoppeln. Auch werden noch mehr Halteteller angeschweisst und der Durchmesser auf 45 cm erhöht.

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Fiji Islands 03.01.2016   Fiji - Savusavu, Rettung der Segelyacht KARMA
16°46,681'S 179°20,131'E
Marco, der Eigner der gestrandeten Segelyacht KARMA flog umgehend aus Australien ein. Heute Morgen bringe ich ihn bei Niedrigwasser zu seinem gestrandeten Boot. Wir waten im 10 cm tiefen Wasser um das Schiff herum und dabei verliere ich kurz eine Strandlatsche. So laufe ich vorsichtig 2 m zum davontreibenden Gummischuh und stehe prompt in etwas Spitzes. Es war wahrscheinlich eine Glasscherbe oder eine scharfkantige Koralle. Der Schnitt im grossen Zeh ist ca. 2 cm lang und 8 mm tief. Ich kann zwar noch nicht den Knochen sehen - aber viel Fleisch ist da nicht mehr dran;). Marco muss nun sowieso zurück an Land und ich gehe auf direktem Wege zum Arzt. Wunde auswaschen, zwei Stiche nähen und Tabletten gegen eine Infektion sind das Resultat. Sandra meinte: "Du musst aber auch überall das Gesundheitssystem auschecken". Tja, ich kenne schon einen Arzt in Bora Bora, das Spital in Wallis und nun auch eine Privatpraxis in Fiji. Ganze Konsultation inkl. Nähen und 20 Tabletten: 50 F$ (24 CHF).

Nach meinem Intermezzo beim Doktor geht die Rettungaktion weiter und zusammen mit Yannick (TY-YANN) und Marco (KARMA) können wir weitere Segler aufbieten. Sie treffen nach und nach mit den Beibooten ein. Ich kann wegen der Infektionsgefahr nur noch vom Schlauchboot aus helfen.

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Der Versuch KARMA mit 5 Schlauchbooten herunter zu ziehen scheitert. Allister von der CONTRABAND lichtet nun seinen Anker, bringt seine Motoryacht in Position und zieht mit einer 100 Meter langen Trosse die KARMA ins tiefe Wasser. Die private Motoryacht hat 185 PS und einen riesigen Propeller von über einem Meter im Durchmesser.

Die KARMA schwimmt und hat kaum Schaden genommen und Marco ist überglücklich. An der Rettungsaktion waren schlussendlich ca. 10 Segler und die Crew der CONTRABAND (Motoryacht) beteiligt. Etwas enttäuschend war, dass die angefragten Tauchboote, Mitarbeiter der Perlfarm und auch die Leute der Marina selbst nicht geholfen haben. Die einen sagten sie kommen nicht, da es Sonntag wäre - aber ich glaube - die meisten hatten Angst vor möglichen Verantwortlichkeiten bei Schäden oder gar eines Scheitern der Aktion. Schön, dass wenigstens die Yachties unkompliziert und spontan alle zur Mithilfe bereit waren.

PS: Der Zyklon ULA ist noch immer in der Nähe und wir beobachten den Verlauf zwei Mal täglich. Eine sehr gute und einfach verständliche Darstellung bietet die Wetterseite WINDYTY - http://www.windyty.com.
Fiji Islands 01.01.2016   Fiji - Savusavu, Aufräumen
16°46,681'S 179°20,131'E
Nach dem Sturm beim Jahreswechsel (Tropical Depression TD07), soll nun der Wind wegen Zyklon ULA, für einige Tage aus Westen blasen. Mit 20 Knoten ist er nicht allzu stark, aber die Wellen kommen nun in den Eingangsbereich des Savusavu-Ankerplatzes. So verholen wir an die Mooring Nr. 22, also unsere sturmsichere Zyklon-Boje. ULANI liegt hier sicher. Anschliessend helfen wir bei verschiedenen Aufräumaktionen. Zuerst wird die zerrissene Genua geborgen und ein grosses, offenes Motorboot ab dem Riff gezogen und an Land vertäut.

Bild wird geladen... Dann helfen wir bei drei Katamaranen. Der eine wird bei Hochwasser ebenfalls von den Korallen geschleppt und kurzerhand an eine freie Boje gehängt. Die anderen beiden liegen an eigenen Ankern, die in der Nacht - um das Schlimmste zu verhindern - eilig geworfen wurden.

Natürlich hat sich alles verdreht und verhakt und so helfen Heinz und Hannes mit ihrer Taucher-Ausrüstung. Die seglerische Nachbarschaftshilfe ist beeindruckend.

Fast alle haben letzte Nacht kaum geschlafen und gehen heute Abend mit einem beachtlichen Sonnenbrand ins Bett. Auf der ULANI wird schon bald das Licht gelöscht und wir schlafen die ganze Nacht tief und fest. Noch immer tummelt sich der Zyklon ULA in der Gegend herum, aber die verschiedenen Vorhersage-Modelle glauben alle, dass er uns nicht mehr treffen wird. Im Moment ist er noch Kategorie 3, sollte sich aber südlich von Fiji in Richtung Südwesten abschwächen.
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