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www.ULANI.net © Philippe Ochsenbein, Switzerland
ULANI
ETAP 46 DS, Monohull, Sloop
Switzerland, Basel
HBY4319
269 726 000
infoulani.net

Bilder und Berichte 2015

Von Französisch Polynesien via Suwarrow, Western Samoa und Wallis nach Fiji
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Januar - Dezember 2015
Fiji Islands, November - Dezember 2015
Fiji Islands 31.12.2015   Fiji - Savusavu, Sturmnacht Silvester
16°46,702'S 179°19,772'E
Die Wettervorhersage meldet Regen und Wind mit 20 bis 27 Knoten. Das ist für die ULANI eigentlich kein Problem. Da es auch regnen wird, beschliessen wir, das Sonnen- und Regendach nicht herunter zu nehmen. So können wir die Fenster offen lassen und das Dach sollte bei diesem Wind keinen Schaden nehmen. Leider hält sich der Wind nicht an die Prognose und wird immer stärker. Um 22:00 Uhr haben wir Böen bis 35 Knoten. Es regnet stark und wir müssen nun doch alle Blachen entfernen und die Stangenkonstruktion zusammenklappen. Wir sind klatschnass und der horizontale Regen peitscht auf die Haut.

Es ist unklar ob der Sturm noch zunimmt und wir beschliessen die Situation permanent zu beobachten, damit im Notfall eine schnelle Reaktion möglich wäre. Die meiste Zeit sitze ich draussen im Cockpit um bei Bedarf sofort den Motor zu starten. Wir haben bedenken, dass unsere Boje nicht hält, nur 30 m hinter uns liegt die Küste.

Kurz vor 24.00h nimmt der Wind nochmals zu: bis 51 Knoten Wind und ULANI tanzt am Bojengeschirr. Wir hoffen wirklich, dass die Mooring-Boje nicht reisst, denn dann würden wir innert wenigen Sekunden ans Ufer abtreiben. Beim abgestellten Nachbarschiff geht die Genua auf, das Segel flattert und knattert wie wild und ist umgehend zerrissen. Die grossen Fetzen schlagen und reissen am ganzen Mast und wir befürchten, dass das Vorstag (Drahtseil vorne) bricht und der ganze Mast bei ihm runter kommt. Gleich neben uns kentert ein Fischerboot und hängt - noch knapp schwimmend - kopfüber an seiner Boje.

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Auf dem Funk (Kanal 16) hören wir viele Hilferufe und die Koordination der anderen Segler die versuchen einander zu helfen. Wir können unser Schiff nicht verlassen und verfolgen am Funkgerät die Gespräche. Es werden auch treibende Schiffe gemeldet.

Am folgenden Morgen helfen wir auf den anderen Schiffen, sprechen mit vielen Seglern und erfahren die Details zu den nächtlichen Ereignissen. Von allen drei Marinas sind einzelne Boote abgetrieben, da die Mooring nicht gehalten hat. Mehrere Katamarane sind gedriftet, einer davon war unbewohnt und landete auf dem Korallenriff. Andere unbemannte Schiffe trieben durchs Bojenfeld und knallten in Nachbarboote. Es war ein heiloses durcheinander. Ein Segelschiff (Monohull) ist auf die Küste getrieben und liegt bei Ebbe nun komplett im Trocknen.

Glücklicherweise wurde bei dem ganzen Tohuwabohu niemand verletzt. Es sind auch keine nennenswerte Schäden auf der ULANI zu verzeichnen... Happy New Year!
Fiji Islands 26.12.2015   Fiji - Savusavu, Weihnachten
16°46,702'S 179°19,772'E
Die letzten Tage waren regnerisch. Am 24. Dezember hat der Himmel sogar fast ununterbrochen die Schleusen geöffnet. Wir verkriechen uns im Schiff und das Beiboot bleibt in den Davits hängen. Am 25. gehen wir zwar kurz ins Dorf, aber auch diesen Abend verbringen wir auf der ULANI. Als wir vernehmen, dass sich die Segler der Savusavu-Marina am 26. zu einem Potluck treffen (gemeinsames Nachtessen, jeder bringt etwas mit), schliessen wir uns an. Hier sind die meisten Schiffe bewohnt und wir kennen viele der Crews. Ein beachtlicher Teil stammt aus dem deutschsprachigen Europa: Deutsche, Schweizer und vor allem viele Österreicher - des paasst schoo! Ein netter Abend und es ist schon spät als wir ins Beiboot steigen.

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Auf dem Weg zu dieser Marina, die ganz hinten in der länglichen Bucht liegt, passierten wir mit unserem Schlauchboot im Slalom einige Untiefen. Sie sind zwar mit Stecken und Fähnlein gut markiert, aber nachts nicht beleuchtet. Zur Sicherheit haben wir diesmal einen Track auf unserem Tablett aufgenommen. Die Riffmarkierungen sind mit reflektierenden Klebestreifen (Katzenaugen) versehen und waren mit unseren starken LED-Handlampen sehr gut zu erkennen, so dass wir nicht einmal auf den Track schauen mussten.
Fiji Islands 21.12.2015   Fiji - Savusavu
16°46,702'S 179°19,772'E
Fast siebzig Kilometer (36 sm) liegen vor uns auf der letzten Etappe. Für diese Distanz müssten wir zwar nicht sonderlich früh los, aber wir sind beide bereits um 06:00 Uhr wach und so beschliessen wir bald den Anker zu lichten. Es ist sehr ruhig und auch noch Niedrigwasser, so sind die Riffe gut zu sehen als wir durch die gewundene Riffausfahrt tuckern.

Im Laufe des Tages soll sich das Wetter verschlechtern: Mehr Wind, mehr Seegang und auch Regen wird erwartet. Generell stellt sich in den nächsten Tagen Regenwetter mit Gewittern und starken Windböen ein. Unser Dezember-Ausflug endet also am frühen Nachmittag, als wir an der Boje in Savusavu anlegen. Zurückblickend sind wir sehr zufrieden, denn wir haben das prächtige Dezemberwetter wirklich optimal ausgenutzt.

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Fiji Islands 20.12.2015   Fiji - Fawn Harbour
16°43,500'S 179°43,746'E
Wie immer in den letzten Tagen und Wochen sind wir froh über die Tracks von anderen Seglern. Die Riffeinfahrt von Fawn Harbour ist zwar nicht schwierig und auch mit ein paar Stecken markiert, dennoch ist es nicht einfach die Übersicht in der veschlungenen, langen Riffpassage zu behalten. Auf der Seekarte folgen wir den vielen GPS-Spuren der anderen Schiffe - was alles wesentlich vereinfacht.

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Das Eisen hält gut auf 10 m schlammigen Boden und das sehr breite Riff schützt uns vor Seegang. Wir lesen nachmittags, schauen abends einen Film und schlafen nachts sehr gut an diesem sicheren und ruhigen Ort.

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Fiji Islands 19.12.2015   Fiji - Viani Bay
16°44,995'S 179°53,243'E
Viele Segler sprachen schon von der Viani Bay. Die Bucht ist sehr gross und die umliegenden Hügel sind hübsch. Einen guten Ankerplatz suchten wir jedoch vergebens. Entweder ist es zu tief (30m) oder die etwas flacheren Uferzonen sind gespickt mit sehr hohen Korallenstöcken. Hinten in der Bucht entdecken wir eine Yacht die an einer Boje liegt. Wir wollen schon wieder die Bucht verlassen, als Phil von der LAST UNICORN uns auf Kanal 16 aufruft. Wir kennen uns seit Panama! Er schlägt vor, dass wir doch die andere Boje nehmen sollten - was wir dann auch taten. Die zwei Bojen gehören einem Jack, der diese den Seglern zur Verfügung stellt.

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Phil taucht sogar noch unsere Mooring Boje ab - scheint alles sehr solid zu sein. Später paddelt er mit seinem Kajak zu uns hinüber und wir genehmigen uns einen ausgedehnten Sundowner. Er erzählt uns wo er sich in den letzten 15 Monaten so rumgetrieben hat und vermittelt uns so einiges über Fawn Harbour - also unseren nächsten Ankerplatz.

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Fiji Islands 18.12.2015   Fiji - Matagi Island
16°43,867'S 179°44,662'W
Gegen Ende der Überfahrt umfahren wir einige Hochseeriffe und in einer der breiten Passagen tauchen plötzlich Delfine auf. Schnell noch einen Blick auf die Seekarte: Kurs ist gut, Autopilot rein - und schon stehen wir beide mit den Fotokameras vorne am Bug und schiessen Bilder. Da wir aber noch immer links und rechts an Riffen vorbeiziehen, will ich es nicht übertreiben und bin nach einigen Minuten wieder im Cockpit. Währenddem wir ein paar Delfine fotografieren auf ein Riff aufzulaufen wäre dann doch wirklich blöd.

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Dieser Ankerplatz liegt in einer U-förmigen Inselbucht und ist auf der Seekarte nur grob und ohne Details eingezeichnet. Die Satellitenbilder zeigen einige Sandflächen und wir haben von vielen Seglern vernommen, dass der Ankerplatz ok sei. Der Anker gräbt sich dann tatsächlich mühelos in einem grossen Sandfleck auf ca. 14 m Wassertiefe ein. Um sicher zu gehen, dass wir keine Korallen in der Nähe haben, schnorcheln wir ums Schiff und zum Anker. Das Wasser ist so klar, dass wir sogar das Grundeisen auf 14 m erkennen können.

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Wir sind - wie immer - ganz alleine hier und es ist absolut ruhig. Nur stimmungsvolle Urwaldgeräusche und leises Meeresrauschen dringen zu uns durch. Noch immer haben wir bestes Wetter mit viel Sonnenschein und wenig Wind, was am Ankerplatz fast immer angenehm ist.

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Fiji Islands 17.12.2015   Fiji - Wailagilala
16°45,252'S 179°06,459'W
Vom einzigen echten Atoll (Rundriff) in Fiji hörten wir das erste Mal von KANALOA. Bereits in Samoa hatte uns Heidi gesagt, dass wir da gut stoppen könnten. Für die nächsten Tage ist wenig Wind vorausgesagt und wir dachten, dass der Halt in Wailagilala dann um so bequemer wäre. Wir fahren durch den einfachen, kurzen Pass und werden von einer Kreuzsee (Wellen von allen Seiten) empfangen. In der Hoffnung, dass sich das im Schutz der Insel noch legt, fahren wir quer durch das Atoll. Leider nimmt der Seegang im Atoll nicht ab, aber es ist bereits zu spät um zur nächsten Insel zu fahren.

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Zumindest werden wir mit einem überwältigenden Ausblick verwöhnt. Die Sandstrände der Insel und der Meeresboden leuchten peferkt. Es schauckelt nicht nur die ganze Nacht - nein die Wellen kommen so konfus daher, dass sie auch noch gegen das Heck schlagen. Ich (Philippe) kann kaum ein Auge zu tun. Vermutlich ist der Richtungswechsel der grossen Meereswellen (Schwell) noch nicht ganz vollzogen und da wenig Wind bläst, dringen die verschiedenen Wellensysteme von allen Seiten in das Ringriff ein. Als wir am nächsten Morgen das Atoll fluchtartig verlassen, stellen wir fest, dass das Meer ausserhalb des Riffes ruhiger ist als drinnen am Ankerplatz - verkehrte Welt.

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Fiji Islands 11.12.2015   Fiji - Vanua Balavu, Bay of Islands
17°10,613'S 179°01,079'W
Erfreulicherweise können wir auf 6 bis 7 Meter Wassertiefe in Sand ankern. Wir liegen nicht direkt in der Bay of Islands, aber unmittelbar daneben. Der Ankergrund scheint uns hier geeigneter. Das Wasser ist ruhig und wir sind recht gut gegen den Wind geschützt. Jedoch dreht sich die ULANI ab und zu ganz langsam auf dem Ankerplatz. Wenige Korallenköpfe sind vorhanden und wir wollen sie weder an die Kette legen noch mit unserem schönen, roten Unterwasseranstrich verzieren. So setzen wir im flachen Wasser einen Heckanker - voilà: Ruhe kehrt ein.

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Die Sonne drückt durch die lockere Bewölkung und das wollen wir ausnutzen. Mit dem Schlauchboot erkunden wir die Felsen und Inselchen in dieser viel beschriebenen Bucht. Am späten Nachmittag steigen die Flughunde auf. Sie sind auf der Jagd nach Insekten und ziehen ihre Runden. Nicht einfach diese Säugetiere mit dem Teleobjektiv abzulichten.

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Zu unserer Überraschung können wir an diesem Ankerplatz ein schwaches Mobilfunksignal (2G) empfangen. Es reicht knapp aus um E-Mails zu empfangen und den Wetterbericht abzurufen. Letzterer sagt mehr Wind und Wellengang voraus und wir beschliessen ein paar Tage hier zu bleiben.

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Fiji Islands 10.12.2015   Fiji - Vanua Balavu (nördliche Lau Gruppe)
17°09,720'S 179°02,358'W
Um nach der Nachtfahrt nicht bereits im Morgengrauen vor der Riffeinfahrt zu sein, rechnen wir die Distanz von 130 Seemeilen in Stunden um. Eigentlich hätten wir erst um die Mittagszeit den Anker in Levuka lichten sollen, aber ich konnte nicht stillsitzen. Nachdem wir an Land noch eingekauft hatten, hängten wir den Beibootmotor an die Reeling und warteten, warteten.... aber so um 10 Uhr wollte ich endlich los, denn die See war ruhig. Es ist Leermond und die Nacht war rabenschwarz. Zumindest hatten wir einen klaren Himmel und eine gute Sicht auf die Sterne.

Im Morgengrauen konnten wir schon die Zielinsel sehen - um 09:00 Uhr - also etwa drei Stunden später standen wir vor der Riffeinfahrt mit der flachen Sonne von vorne. Die Sonne glitzerte in den Wellen und wir konnten nichts von den Korallen erkennen. Die Einfahrt ist zwar links und rechts nicht markiert, aber es gibt zwei weisse Landmarken die zusammen die Einfahrtsrichtung angeben.

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Wir waren wieder einmal froh über die elektronischen Tracks die wir zuvor im OpenCPN (Navigationssoftware) geladen hatten. Die elektronischen Seekarten unseres Kartenplotters (Navionics) sind voll daneben - sie stimmen für diese Insel um ca. 400m nicht - unbrauchbar. Jedoch die CM93 Karten und die Google Earth Bilder stimmen und die Tracks und Wegpunkte der anderen Segler auch. Die Riffdurchfahrt und die Navigation innerhalb Vanua Balavu erfordert Aufmerksamkeit und Vorsicht, ist aber mit Satellitenbildern und den erwähnten Tracks/Wegpunkten kein Problem. Gleich nach der Einfahrt gibt es im Norden eine kleine Bucht und wir beschliessen die erste Nacht hier zu verbringen.

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Das leuchtende Wasser und die unterspülten Felsbrocken ergeben eine atemberaubende Szenerie. Mit dem Beiboot fahren wir im Flachwasser um diese Türme. Bei Ebbe ist die Bucht absolut ruhig und um nicht zu stark zu drehen legen wir eine Landleine aus. Am späten Nachmittag steigt das Wasser um über einen Meter und die Wellen schwappen über das Aussenriff bis zu unserem Ankerplatz. Der Ankerplatz ist schön und sehenswert, aber eher als Tagesstopp geeignet. Am nächstem Morgen fahren wir in die berühmte Ankerbucht "Bay of Islands".

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Fiji Islands 08.12.2015   Fiji - Levuka
17°40,887'S 178°50,166'E
Einst war dieser kleine Ort die Hauptstadt von Fiji. Die UNESCO führt die Kleinstadt als Weltkulturerbe - wir haben nicht herausgefunden warum. Typisch für Levuka ist die Häuserfront die an den Wilden Westen erinnert - ja das ist nett und gut erhalten geblieben. Jedoch ist der Ankerplatz tief (12 bis 15 m) und unruhig, da die Wellen über das Aussenriff schwappen, an die Ufermauer prallen und zurückschlagen. Selbst bei nur 12 Knoten Wind bewegt sich die ULANI bei Hochwasser und Wellen schlagen leicht ans Heck. Bei normalem Passat-Wind (15 bis 20 Kn) muss es hier sehr ungemütlich sein.

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Wir bleiben nur eine Nacht und werden morgen früh Müll entsorgen und frisches Brot einkaufen. Dann wollen wir bereits wieder los - wenn möglich in die Laugruppe - Ziel: Vanua Balavu (Exploring Islands). Wahrscheinlich gibt es da kein Internet und so werden wir die Berichte und Bilder ein paar Tage später nachliefern.

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Fiji Islands 07.12.2015   Fiji - Naigani
17°34,322'S 178°40,665'E
Das moderate Wetter erlaubt uns einen Stopp in Naigani. Der Anker fällt auf ca. 7 m und gräbt sich perfekt in den weissen Sand ein. Um diese Jahreszeit ist es nicht verwunderlich, dass keine anderen Schiff hier liegen. Da sich auch das Dorf auf der anderen Seite der Insel befindet, sind wir komplett für uns. Die Szenerie ist perfekt: weisser Sandstrand, türkis-blaues Wasser und üppig grüne Vegetation mit Palmen.

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Hier ankert man geschützt, wenn der Wind aus Süd-Osten, Süden oder Südsüd-Westen bläst. Bei unserem Ostwind fühlt man sich nur sicher, wenn er nicht zu stark zulegt. Wir haben 10-13 Knoten und das klappt noch gut. Sollte der Wind jedoch auffrischen oder mehr nach Nord-Osten drehen, werden wir zügig weiterziehen.

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Fiji Islands 06.12.2015   Fiji - Viti Levu Bay
17°27,246'S 178°15,355'E
Um 09:00 Uhr verliessen wir den gut geschützten Ankerplatz um den vorerst letzten Weg durch die Riffe in Angriff zu nehmen. Weil bei Niedrigwasser die Riffe gut sichtbar sind, starten wir so früh, obschon die Beleuchtung um die Mittagszeit sicherlich besser gewesen wäre. Strömungen hat es fast keine und nach nur 12 Seemeilen lassen wir unser Grundeisen in der Viti Levu Bay fallen. Die Bucht ist umringt von grünen Hügeln und Bergen - auch wenn sonst nicht viel los ist hier, zumindest ein wirklich schönes Panorama!

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Fiji Islands 05.12.2015   Fiji - Nananu-i-Cake
17°18,857'S 178°13,737'E
Gestern Abend schlief der Wind ein und wir verbrachten eine sehr ruhige Nacht am Anker. Die heutige Etappe führte uns durch einige Riffpassagen und ziemlich direkt gegen Osten. Wir starteten bereits vor 07:00 Uhr um die ersten wind- und wellenarmen Stunden auszunutzen. Bereits um 9:00 Uhr setzte der angesagte Wind ein und wir hatten bis 20 Knoten Wind auf die Nase. Innerhalb der Riffe baut sich nur eine kleine Welle auf, über die ULANI ruhig hinwegzieht.

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Fiji Islands 04.12.2015   Fiji - Vatia Wharf
17°25,150'S 177°44,866'E
Endlich - wir sind wieder unterwegs! Eigentlich wollten wir im Süden von Viti Levu in Richtung Osten, aber das Wetterfenster von drei ruhigen Tagen hat sich in Luft aufgelöst oder eher in Ostwind umgewandelt. Aber wir wollen nun doch los und nehmen stattdessen die Route im Uhrzeigersinn um Viti Levu. So sind wir im Lee der Insel und durch die Riffe geschützt.

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Fiji Islands 27.11.2015   Fiji - Wellness für ULANI
17°46,408'S 177°22,870'E
Nun ist es schon wieder 14 Monate her seit wir ULANI aus dem Wasser gehoben haben. Es wurde also höchste Zeit die Antifoulingfarbe und die Zinkanoden zu erneuern. Die Werft in Denarau erscheint uns sympathischer und sauberer als Vuda-Marina. Der einzige Nachteil hier: man darf nicht auf dem Schiff übernachten solange es an Land steht. Aber wir wollen ULANI sowieso nicht lange auf dem Betonplatz stehen lassen. Wir buchen vier Mann bei der Firma Yacht Help und besprechen unser Vorhaben mit allen Beteiligten. In 24 Stunden: aus dem Wasser - nass schleifen - kleine Rost-Behandlung am Kiel - Antifoulingfarbe auftragen - Propeller reinigen - Zinkanoden austauschen - wieder ins Wasser.

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Dank der Zuverlässigkeit der Firma Yacht Help und der professionellen Unterstützung der Marina hat alles bestens geklappt und wir mussten nur eine Nacht in einem einfachen Hotel in Nadi übernachten. Die Farbe, der Verdünner und die Anoden haben wir bereits im Voraus organisiert und mitgebracht.

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Vanuatu, 10-tägiger Ausflug per Flugzeug
Vanuatu 11.11.2015   Vanuatu - Tanz auf dem Vulkan
Der Höhepunkt unserer Vanuatu-Reise war der Besuch auf dem Mt. Yasur auf der Insel Tanna. Wiederum mit einer Propellermaschine und einer sehr kurzen Flugzeit von nur 40 Minuten landen wir auf dieser südlich gelegenen Insel. Wir werden vom Hotelshuttle des White Grass Ocean Resort abgeholt und noch am gleichen Nachmittag zum Vulkan gefahren.

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Mit Stopps unterwegs dauerte die holprige Fahrt auf den Naturstrassen ca. zwei Stunden. Da wir an diesem Tag die einzigen Hotelgäste mit Vulkanbesuch waren, hatten wir quasi einen eigenen Jeep mit Fahrer. Auf den teils ausgewaschenen und mit vielen Schlaglöchern versehenen Naturstrassen - manchmal fuhren wir durch enge Stellen die eher einem Bachlauf glichen - mussten wir uns im Fahrzeug gut festhalten und waren froh auf der bequemen Rückbank sitzen zu können. Die längsgerichteten Bänke hinten im Jeep wären noch viel unangenehmer gewesen.

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Der Vulkan ist leicht zugänglich und bietet die richtige Licht-Show erst in der Dämmerung respektive in der Dunkelheit der Nacht. Der Vulkan ist zwar immer aktiv, hat aber verschiedene Stufen der Intensivität. Zur Zeit unseres Besuches war es ideal. Atemberaubende Knaller mit Druckwellen und Funkenregen, doch noch nicht so stark, dass der Zugang aus Sicherheitsgründen eingeschränkt wurde. Als ich unserer Vulkanführerin sagte, dass ich gute Bilder schiessen möchte, führte sie uns weiter auf dem schmalen Kratergrad herum zu einem Punkt, der noch eine bessere Sicht in den Schlund von YASUR ermöglichte.

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PS: Wir haben unseren Kurztripp von Port Vila nach Tanna (Vulkan Yasur) als Paket via AirVanuatu gebucht. Nach einigen Vergleichen vor Ort kamen wir zum Schluss, dass die das beste Angebot für uns hatten. Für uns war immer klar, dass wir den Vulkan in der Nacht sehen wollen und somit nur eine Overnight-Tour in Frage kam.
Vanuatu 06.11.2015   Vanuatu - Ausflug Nachbarland
Die ersten vier Monate in Fiji sind fast vorüber und unsere Aufenthaltsgenehmigung läuft in ein paar Tagen aus. Wir könnten zwar nochmals um zwei Monate verlängern, aber das passt irgendwie nicht in unsere Planung. Lieber verlassen wir Fiji für ein paar Tage und besuchen Vanuatu. An diesem Inselstaat wollen wir nächstes Jahr vorbei segeln, aber so kommen wir doch noch in Genuss einen Teil dieses Landes zu erkunden. Die ULANI lassen wir an der Boje in Denarau zurück als wir unseren Direktflug nach Port Vila antreten. Nach nur 2,5 Stunden Flugzeit hiess es nicht mehr "Bula" sondern "Welkam".

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Port Vila (ca. 50'000 Einwohner) liegt auf der Insel Efate und ist die Landeshauptstadt dieses Zwergenstaates mit ca. 260'000 Einwohnern. Auf vielen weiteren Inseln leben die Einheimischen in kleinen Dorfeinheiten mit weniger als 50 Einwohnern. Diese Zergliederung hat zu 115 lokalen Sprachen und Dialekten geführt. Die Landessprachen sind Englisch, Französisch und Bislama (sprich Bischlama, auch als Pidgin English bekannt). Letztere ist einfach zu verstehen, denn es ist ein Gemisch aus einfachem Englisch und Französisch. Geschriebene Schilder in Bislama muss man einfach so aussprechen, wie wenn man es in Deutsch geschrieben hätte - voilà ein einfaches Englisch ist das Resultat:

Skiusmi (= Excuse me) // Yu Oraet? (= How are you?) // Plis (= Please) // Kwik (= Quick)


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Wir residieren im Coconut Palm Resort, das im Moment 45% Rabatt auf die Zimmerpreise gewährt, sofern man online bucht. Das Hotel liegt gleich über dem Zentrum und ist in 15 Minuten zu Fuss erreichbar. Samstags bieten sie eine kostenlose "Fire Dance Show" die wirklich spektakulär ist.

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Die eintägige Inseltour auf Efate führt uns zwar zu einigen schönen Plätzen, aber sie ist voll auf Touristen ausgelegt und Einblicke in das wahre Leben der Einheimischen kann man nur erahnen. Die Tour war trotzdem sehr schön und für 7500 Vatu pro Person (ca. 75.00 CHF) - eingeschlossen war das Mittagessen und alle Eintritte - waren die Kosten angemessen.

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Fiji Islands, Juli - November 2015
Fiji Islands 29.10.2015   Fiji - Auspuff montiert
17°46,220'S 177°22,888'E
Gestern war ich wieder einmal in der Werkstatt und wollte auf den neu versprochenen Termin einige Teile abholen. Als wieder nichts fertig war, habe ich vier Stunden in der Werkstatt gewartet bis wenigstens ein Werkstück fabriziert war. Der Werkstattchef hat persönlich das Werkteil gefertigt. Er erklärte mir dann auch, dass er die letzten drei Wochen auf der Insel Mana am Hotelanbau gearbeitet hatte. Und - er sei der einzige, der alle Maschinen bedienen könne. Nun müsse er alle aufgestauten Aufträge nacharbeiten - fast täglich arbeite er nun bis 21:30 Uhr. Nachdem er mir den Sachverhalt erklärte, habe ich verstanden wo das Problem liegt. Er sah auch meine Situation und hat sich selber über das Management der Firma etwas geärgert. Um 18:30 Uhr war dann ein Werkteil fertig und er chauffierte mich persönlich zurück in die Marina.

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Heute montierte ich nun das neue Teil. Dazu musste ich die ULANI von der Boje an den Steg verlegen. Was zu zweit ganz einfach geht, ist alleine etwas schwieriger. Vormittags hat es kaum Wind und so war das Manöver alleine möglich. Die Crew von der PRISCALINA stand, wie zuvor abgesprochen, am Steg und nahm mir die Leinen ab.

Nun konnte ich also die neue Manchette um den Auspuff montieren. Dieser neue Abweiser soll die unschöne Verschmutzung der Bordwand verhindern. Denn mit den Abgasen läuft auch immer ein bisschen schmutziges Kondensat aus dem Durchlass. Ab jetzt tropft es sauber ab und hinterlässt keine schwarzen Spuren mehr.
Fiji Islands 19.10.2015   Fiji - Sonnenschein nach Regen
17°46,220'S 177°22,888'E
Nicht nur sprichwörtlich sondern auch in Echt: nach fast einer Woche schlechten Wetters scheint heute wieder die Sonne. Die Wetterkapriolen die das Wetterphänomen El Niño mit sich bringt erstaunen selbst die Einheimischen. Was soll's, wir nehmen es so wie es kommt.

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Leider arbeiten die Handwerker hier in «Fiji-Time» - also nicht nur langsam, sondern auch unzuverlässig was versprochene Termine betrifft. Am Freitag wollte ich zwei der bestellten Chromstahlteile abholen. So fahre ich also mit dem Bus nach Nadi - spaziere durch die halbe Stadt und erfahre, dass noch nicht einmal mit den Arbeiten begonnen wurde - lapidar hiess es "sorry for that"... Schon mal im Ort ging ich zum Coiffeur. Einmal Haare schneiden für 3 F$ (ca. 1.40 CHF)! Danach Mittagessen beim Chinesen 15 F$ (7.20 CHF) - und das am weiss gedeckten Tisch mit Aussicht auf die Marina!
Fiji Islands 10.10.2015   † Trauerfall in der Familie
17°46,220'S 177°22,888'E
In der Nacht vom 10. zum 11. Oktober klingelte unser Telefon um 03:00 Uhr - schlechte Nachrichten! Carlo, Sandras Vater ist überraschend verstorben. Er war eigentlich gesund, das traurige Ereignis kam völlig unerwartet. Einige Stunden später sass Sandra bereits im Flugzeug in Richtung Italien. Das war nur möglich, da wir hier in Denarau waren und weil ich auf der ULANI blieb. Sie bleibt drei Wochen in Italien und kümmert sich in diesen schweren Tagen um ihre Mutter. Eine nicht einfache Zeit.
Fiji Islands 09.10.2015   Fiji - Dusche und Lüftungsbox
17°46,220'S 177°22,888'E
Bereits vor Jahren ist der zirka tellergrosse Inspektionsdeckel im runden Bodenelement der Dusche gebrochen. Ich bastelte einen Ersatz aus einem Plastikschneidebrettchen. Nun konnten wir das Teil in Chromstahl fertigen lassen. Die Basis bildete eine 8 mm (!) starke Stahlplatte (316/V4A) - die ist so massiv und stabil - die hält ewig.

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Im Sommer 2012 lagen wir in Curaçao und montierten eine Standard Lüftungsbox aus Plastik auf Deck. Die Halterungen brachen alle ab, da der Kunststoff durch die Sonne und die salzige Luft spröde wurde. So beschlossen wir hier eine neue Box herstellen zu lassen. Einfach gesagt, aber wie soll das am Schluss aussehen? Und - funktioniert sie dann auch? Nach langen Herumstudieren war klar, dass ich ein 1:1 Modell basteln muss. Auf den nachfolgenden Bildern könnt ihr sehen was nun aus alten Kartonschachteln und Klebeband entstanden ist. Das Modell habe ich im Anschluss vermasst und in die Werkstatt gegeben. Sie wird nun aus Chromstahlblech hergestellt.
Fiji Islands 05.10.2015   Fiji - Lüftermontage abgeschlossen
17°46,220'S 177°22,888'E
Als wir in Papeete entdeckten, dass die Plastik-Unterkonstruktionen unserer Originallüfter zerfallen, mussten wir eine Notlösung montieren. Denn akzeptable Deckslüfter konnten wir keine finden, aber wir fanden passende weisse Kunststoffdeckel. Diese schraubten und klebten wir auf die offenen Deckslöcher und segelten damit bis nach Fiji. Unsere Besucher brachten uns nun die Ersatzteile - diesmal alles aus Chromstahl - ohne Plastik.

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Für die Schiffsinnenseite wurden zwar Manchetten mitgeliefert, diese deckten jedoch unsere alten Montagelöcher nicht ab. Auch waren sie wieder aus Plastik :-( Nach einigem Herumfragen fanden wir in Nadi einen gut ausgerüsteten Metallbauer, der uns die Manchetten auf Mass herstellen konnte. Alles in Chromstahl (V4A / 316) versteht sich!

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Da nun die Deckslöcher etwas zu gross waren, haben wir die neuen Chromstahlmanchetten mit Epoxy eingegossen. Die mit eingegossenen, durchgehenden Schrauben ziehen die Manchetten und die Unterkonstruktion auf Deck zusammen. Die Lüfter auf dem Kabinendach haben wir mit Doradelüftern ersetzt. Diese fangen den Wind ein und können auch bei Regen und während der Fahrt offen bleiben. Diese sind leider aus Kunststoff, aber als lebensverlängernde Massnahme haben wir den unteren Teil, der aus harten Kunststoff besteht, mit einem UV-Schutz aus Sunbrella abgedeckt.

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Fiji Islands 30.09.2015   Fiji - auf den Spuren ULANI's
17°46,220'S 177°22,888'E
Bild wird geladen... In unseren Berichten haben wir schon mehrmals erwähnt, dass die Navigation durch die Untiefen und Riffe in Fiji nicht einfach ist. Die Seekarten stimmen mal nicht schlecht - und dann wieder gar nicht! Die in den Seekarten vermerkten Seezeichen sind meistens nicht vorhanden.

Mit dieser Voraussetzung waren wir froh um Tracks von anderen Seglern. Teilweise waren diese schon ein paar Jahre alt, aber immerhin gab es uns zusätzliche Hinweise.

Nun begannen wir natürlich auch unsere Tracks aufzuzeichnen. Bei allen Fahrten läuft im Salon ein Laptop und zeichnet die gefahrenen Spuren (Tracks) in OpenCPN (kostenlose Navigations-Software) auf. Die einzelnen Etappen werden sauber beschriftet und als einzelne Dateien exportiert.

Da die Seekarten schlecht stimmen, begannen wir mit Satellitenbildern (GoogleEarth etc.) zu navigieren. Mit der Gratis-Software TerraIncognita (wir nutzen die Version 2.37) lassen sich die Onlinebilder einfach als BSB-Seekarten speichern. OpenCPN unterstützt dieses Format und die Bilder lassen sich auch ohne Internetanschluss (Offline) wie Seekarten innerhalb OpenCPN anwenden.

Wenn ihr die nachfolgenden ersten zwei Bilder vergleicht, werdet ihr sehen wie schlecht die Seekarten und wie hilfreich die Satellitenbilder sind. Das Beispiel zeigt die Insel Mana (Mamanuca Inseln, im südlichen Westen von Fiji). Die Navionicskarten zeigen die Einfahrt auch nicht viel besser. Diese zeigen zwar eine Einfahrt und ein paar Seezeichen, aber die liegen so weit daneben, dass man quasi über das Riff fahren muss. Nur die Satellitenbilder stimmen genau!

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Die Tracks für OpenCPN Bild wird geladen... findet ihr auf der Seite Download.
Fiji Islands 13. - 26.09.2015   Fiji - wieder zurück von den Yasawa's und Mamanuca's
17°46,220'S 177°22,888'E
Pünktlich standen wir am Flughafen bereit und mussten nicht lange warten bis die Beiden durch die Personenkontrolle und den Zoll durch waren. André hatte einiges an Ersatzteilen im Gepäck und wurde prompt kontrolliert. Schon wieder wollten die Zöllner kassieren, aber diesmal waren wir gut vorbereitet. Wir hatten André vor ein paar Tagen eine Rechnungskopie der Waren mit der korrekten Anschrift (inkl. "Ship-in-Transit" und der Rotationsnummer) zukommen lassen. Er hatte dieses Dokument ausgedruckt dabei, zeigte den Zettel bei der Kontrolle in Nadi und konnte nun plötzlich problemlos passieren (gut habe ich so einen Zettel im Vorfeld zusammengebastelt).

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Nach der Ankunft in Denarau wurde erst einmal Quartier bezogen, geduscht und dann im grossen "New World"-Supermarkt der Proviant für die kommenden zwei Wochen eingekauft. Wir waren also bereit um am nächsten Morgen früh auszulaufen. Da in Musket Cove (Malolo Lailai) ein voller Ankerplatz zu erwarten war (Regattawoche), beschlossen wir die Reiseroute umzudrehen und zuerst in einem Schlag direkt bis zum Manta Ressort hochzusegeln. Da hatten wir richtig Glück und konnten lange mit den riesigen Manta Rochen schwimmen.

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Es folgte ein Abstecher hoch in die Blue Lagoon, wo wir bei bestem Wetter drei Tage und Nächte verbrachten. Der fast wolkenlose, blaue Himmel lud zum Schnorcheln und Wandern ein. Im Ressort vor dem Ankerplatz wurde an einem Nachmittag ein Lovo (Erdofen) vorbereitet und am Abend stand das erstklassige Abendessen-Buffet bereit. Eine Tanzgruppe und ein guter Chor unterhielt uns nach dem üppigen Mahl.

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Auf der Rüchfahrt stoppten wir in der Somosomo Bay und ankerten auch vor dem Octopus Ressort, an der Westküste von Waya. Danach ging es zur Mana Island, wo wir zwei Nächte hinter dem gut schützenden Riff ankerten. Auch hier bestaunten wir, mit Taucherbrille und Schnorchel, die Korallen und André bestieg den höchsten Hügel. Direkt am Strand besuchten wir ein Restaurant und waren von der Qualität des Essen angenehm überrascht! Leider spielte das Wetter gegen Ende der zwei Wochen nicht mehr mit und es war einige Tage bedeckt, ja, zeitweise richtig regnerisch. So verschoben wir den Ausflug zur Cloud 9 um 24 Stunden und erwischten so den einzigen sonnigen Nachmittag der letzten Tage. Nochmals schnorchelten wir in unglaublich schönen Korallen, assen Pizza auf der Cloud 9, besuchten bei bestem Licht das Wrack (vor ca. 5 Wochen in der Nacht aufs Riff aufgelaufen) und beendeten diese Reise mit einem schönen Abschluss.

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Einige dieser Urlaubsbilder wurden von André aufgenommen - herzlichen Dank!

Koordinaten unserer Übernachtungen (Bootsposition):
Die Tracks für OpenCPN Bild wird geladen... findet ihr auf der Seite Download.
Fiji Islands 01. - 13.09.2015   Fiji, Port Denarau - Arbeiten am Schiff
17°45,454'S 177°23,205'E
Die zwei Wochen zwischen unseren Besuchern nutzen wir um einige Reparaturen anzugehen und um wieder klarschiff zu machen. Wir konnten wiederum eine Boje in Denarau reservieren und wechselten tagsüber oft an den Steg. Immer wenn die Tagesausflugsschiffe WHALE'S TALE und PELORUS JACK um 09:30 Uhr ihre Liegeplätze verlassen, darf man diese kostenlos bis zu ihrer Rückehr um ca. 16:00 Uhr benutzen. Am Steg gibt es Wasser um das Schiff zu reinigen und Landstrom für die Kühlschrank-Handwerker. Sie besuchen uns eine Woche lang fast täglich, denn unser Kühlschrank ist selbst den Profis ein Rätsel. Er geht und dann auch wieder nicht...

Rechtzeitig, also noch vor dem neuen Besuch, finden wir einen akzeptablen Modus: der Kühlschrank funktioniert tadellos auf der Stufe 3 und kühlt so bis 5° C. Wir dürfen nur auf keinen Fall kälter einstellen, da sonst die ganze Zirkulation des Gases stoppt, so nicht gekühlt wird und das Mistding bald wieder 15° und mehr hat.

Wiederum mieten wir ein Auto und holen es am Vorabend ab, damit wir meinen Bruder André und seine Begleitung pünktlich um 05:50 Uhr am Flughafen Nadi abholen können.
Fiji Islands 15. - 28.08.2015   Fiji - Denise und Taina besuchen uns für zwei Wochen
17°46,227'S 177°22,946'E
Da wir bereits um 05:50 Uhr am Flughafen sein wollen, mieten wir am Vorabend ein Auto und stehen pünktlich vor der Schiebetür am Arrival, Flughafen Nadi. Unsere Nichte/Patenkind Denise und ihre Freundin Taina besuchen uns für zwei Wochen. In den folgenden 14 Tagen erkunden wir verschiedene Inseln und Buchten in den Mamanuca Islands und der Yasawa Inseln. Die genauen Koordinaten unserer Ankerplätze sind unterhalb der Bilder aufgelistet.

Zusammen haben wir viel erlebt und auch erstaunlich viele Meeresbewohner gesichtet: viele Fische beim Schnorcheln bei Cloud 9, beim Segeln einen Wal (Flunke aus dem Wasser!), 10 Delfine begleiteten uns, Wasserschildkröten am Ankerplatz, Schwimmen mit riesigen Mantarochen, Schnorcheln mit sehr vielen bunten Fischen und und und.

Oft waren wir zusammen mit der schwedischen Crew von ARIEL IV, aber auch andere Segler haben wir unterwegs kennengelernt. Viel zu schnell waren die zwei Wochen vorbei.

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Viele dieser Urlaubsbilder wurden von Denise aufgenommen - herzlichen Dank!

Koordinaten unserer Übernachtungen (Bootsposition):
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Fiji Islands 08.08.2015   Denarau, Fiji - Touristischer geht es nicht!
17°45,454'S 177°23,205'E
Noch in der Nacht vor Vuda Marina drehte der Wind auf Süd-Osten und es wurde sehr ungemütlich am Ankerplatz. So verholten wir in den Süden der Nadi-Bucht, vor die Denarau Marina. Als wir mit dem Beiboot in die Marina fahren treffen wir JEAN-MARIE mit Walter und Jacky. Sie sind ja schon seit letztem Oktober hier in Fiji und so gab es viel zu erzählen.

Die Marina ist gleichzeitig auch Fährterminal für alle Inseln im Westen von Viti Levu. Täglich starten viele Fähren, die Touristen auf die Inseln und zurück bringen. Viele Shops und Restaurants sind um den Yachthafen verteilt. Ein lautes und buntes Treiben - was für ein Gegensatz zu den einsamen Ankerplätzen der letzten Tage!

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Fiji Islands 03. - 07.08.2015   Nananu-i-Cake, Fiji - Inselwanderung
17°18,900'S 178°13,729'E
Noch immer hat es viel Wind und es ist sehr bewölkt. So wollen wir nicht durch die vor uns liegenden Riffe fahren. Der Ankerplatz hier ist nicht tief und der Anker sitzt bombenfest im zähen Schlamm. Ab und zu zischen Fall-Böen über unsere Schiffe hinweg, aber wir fühlen uns hier sicher. Um mal wieder von Bord zu kommen, schlägt uns die Crew der ARIEL IV eine Inselerkundung vor. Schlussendlich war es eine Wanderung von über 2.5 Stunden, ich schätze wir machten so 12 - 15km - und das vor dem Mittagessen;-(

Die Insel ist Privateigentum und darauf liegt ein Ressort. Aber es ist alles geschlossen und der Wachmann interessiert sich nicht für uns.

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In den folgenden Tagen segeln wir in Tagesetappen weiter in Richtung Westen und Südwesten. Wir ankern in der Bucht bei der Vatia Wharf (Position: 17°25,122'S 177°44,827'E) und anschliessend in der Vitogo Bay (Position: 17°33,540'S 177°29,865'E). An beiden Orten hatten wir sehr guten Ankergrund, 6 m tief mit zähem Schlamm.

Am letzten Tag drehte der Wind über Nord und so ankerten wir ausserhalb der Vuda Marina (Position: 17°41,393'S 177°23,632'E). Am Ankerplatz trafen wir alte Bekannte: die KANALOA (Wolfgang und Heidi), NAUTILUS (Hans und Katrien mit Fien und Seppe) und ANTARES (Olaf und Andrea). Alle drei Schiffe sind bereits auf dem Sprung in Richtung VANUATU und warten nur noch auf ein günstiges Wetterfenster. Bei der NAUTILUS gab es gestern einen Elektrobrand - zum Glück haben sie es schnell bemerkt und fast den ganzen Feuerlöscher im Victron-Gerät entleert. Dieses Kombigerät (Inverter und Ladegerät) ist plötzlich überhitzt und begann zu brennen. Nun suchen sie hier einen Ersatz bevor es weitergeht. Übrigens haben wir auch einen Victron - die etwas grössere Ausführung - aber noch nie Probleme gehabt.

Die Tracks für OpenCPN Bild wird geladen... findet ihr auf der Seite Download.
Fiji Islands 30. - 31.07.2015   Nananu-i-Cake, Fiji - Rausche-Fahrt zu Untiefen und Riffe
17°18,900'S 178°13,729'E
Weil das Wetter in diesen Tagen etwas verrückt spielt und mit noch mehr Wind und Regen droht, fahren wir am folgenden Tag weiter. Wir haben bereits 25(-30) Knoten und noch mehr muss es dann doch nicht sein! Der Windwinkel wird immer besser und wir fahren mit Wind aus 90 - 100° und schiebendem Strom in Richtung der Riffe. Mit immer über 7.5 teils über 8 Knoten geht es rasch vorwärts. Je näher wir ans Land kommen umso besser sind wir von den Südost-Wellen geschützt. Wir lassen den Motor mitlaufen um im Notfall schneller reagieren zu können, aber es geht alles gut...

Bild wird geladen... Übrigens ist das Navigieren an den Küsten von Fiji gefährlich. Von verschiedenen Seiten haben wir schon gehört und gelesen, dass es in Fiji nur Boote gibt, die bereits auf einem Riff liegen oder Boote, die bald auf einem Riff liegen. Auch in der kurzen Zeit als wir in Savusavu lagen haben wir von einem Schiff gehört, das während dieser Zeit (3 Wochen!) auf ein Riff gelaufen ist. Die Crew wurde sicher abgeborgen und das Stahlschiff soll später vom Riff gezogen werden. Wir bleiben jedenfalls vorsichtig und trauen unseren elektronischen Seekarten nur bedingt - obschon sie bisher genau (!) gestimmt haben. Wenn möglich machen wir hier keine Nachtfahrten und bewegen uns im Riff immer nur bei guten Lichtverhältnissen.

Kurz vor den Riffen warten wir auf ARIEL IV und motoren dann gemeinsam die Küste zum Ankerplatz hoch. Diese Strecke sei eine der gefährlichsten, warnte uns Curly im Seminar. Die Riffe und Untiefen sind zwar nicht alle markiert, doch die Seekarten von Navionics und auch unsere Version der CM93 Karten stimmen sehr gut. Wiederum folgen wir genau den Wegpunkten und Tracks von Freunden. Durch den starken Südost-Wind und dem Tidentrom ist das Meer auch innerhalb des Riffes nicht absolut flach. Aber ohne spezielle Vorkommnisse erreichen wir bereits am frühen Nachmittag den sicheren Ankerplatz. Das Grundeisen fällt auf 8 Meter und hält sehr gut im lehmigen Schlammboden (Position ULANI 17°27,277'S 178°15,374'E). Abends sind wir auf der ARIEL IV eingeladen und essen frischen Fisch (Mahi Mahi) vom Grill.

Bild wird geladen... Nach einer absolut ruhigen Nacht machen wir uns auf zur nächsten Etappe. Es geht nicht weit, aber durch die engste Stelle der Riffe. Es ist fast Niedrigwasser und die Riffe sind vorteilhaft sichtbar. Ich hatte noch etwas Bedenken bezüglich der Strömung, denn das Wasser fliesst jetzt ja nur noch durch die schmalen Passagen ab. Aber als wir die erste grosse Untiefe rechts liegen lassen, wird uns bewusst, dass das Fahrwasser noch immer genügend breit ist um im Notfall wenden zu können. Die Strömung ist nicht sehr stark und wir fahren ereignislos bis zum Ankerplatz hoch. Hier bleiben wir ein paar Tage bis das schlechte Wetter vorüber gezogen ist. Bei viel Wind produzieren die Hügel auf der Insel vor uns zwar ein wenig Fallwind, aber das Wasser ist ruhig und der Anker hält wie einbetoniert.

Die Tracks für OpenCPN Bild wird geladen... findet ihr auf der Seite Download.
Fiji Islands 29.07.2015   Makogai, Fiji - Hoch am Wind gegen hohe Wellen
17°26,486'S 178°57,156'E
Zusammen mit dem schwedischen Schiff ARIEL IV fahren wir um 05:15 Uhr los. Wir starten so früh, weil es 50 Seemeilen bis zum nächsten Ankerplatz sind und Curly uns geraten hat noch vor 16:00 Uhr am Zielort anzukommen. Über 80 % der Schiffsunfälle in Fiji ereignen sich angeblich zwischen 16:00 und 19:00 Uhr. Dies weil danach die Riffeinfahrten und die Korallenköpfe am Ankerplatz nicht mehr zu erkennen sind. Kaum haben wir die Riffecke von Savusavu umrundet, weht ein anderer Wind - und die Wellen kommen schräg von vorne.

Bild wird geladen... Nur mit kleinem Vorsegel (15 m2) und stark gerefftem Grosssegel fräsen wir mit 8 Knoten dem Ziel entgegen. Der Winkel zu den Wellen ist so ungünstig, dass der Autopilot nicht mehr steuern kann - ich stehe also drei Stunden am Rad... Das erste Mal auf unserer Reise hatten wir Wellen die über unser Kabinendach schwappten. Durch die Fallenkanäle und sogar unter der Sprayhood durch kommt eimerweise Seewasser ins Cockpit. Der Doradelüfter auf dem Kabinendach lässt sogar Salzwasser in den Salon durch - zum Glück nicht viel - aber der Boden im Wohnzimmer ist nun salzig!

Nach drei Stunden erreichen wir die Südspitze des Namena-Riffs und können leicht abdrehen, gerade genug um die Wellen seitlich zu haben und der Autopilot arbeitet wieder tadellos. Wir haben auf dem ganzen Tripp lange Trainerhosen und einen Fliespullover unter unserem Ölzeug an! Das weil es ohne Sonne nicht sehr warm ist und der 25 - 30 Kn starke Wind erheblich auskühlt.

Bild wird geladen... Die Riffeinfahrt vor der Insel Makogai liegt im Westen der Insel und ist - wie übrigens sehr viele Riffe hier in Fiji - nicht markiert! Die Seekarten zeigen zwar viele Seezeichen, aber nicht die Hälfte existiert wirklich. Aber wir sind gut vorbereitet und haben Wegpunkte und Tracks von anderen Segler geladen und fahren problemlos durch die Einfahrt der Insel Makogai. Kurz vor dem Ankern mussten wir noch ein kleines Problem lösen. Während der sehr bewegten Fahrt in der rauen See fiel uns die Türe der Bugkabine zu. Was nicht weiter schlimm wäre, aber dahinter fiel dann auch noch der Koffer so unglücklich um, dass er die Türe von innen blockierte. Genau in diesem Raum ist der Hauptschalter für die Ankerwinsch. So mussten wir durch die Decksluke einsteigen. Diese war zum Glück nicht abgeschlossen, aber das Moskitosnetz lässt sich nicht von aussen öffnen. Immer fahrend, mit viel Salzkrusten auf Deck schneide ich das Netz auf und Sandra steigt ein - am Ende ist alles einfach, aber wer hätte gedacht, dass eine Reihe von blöden Zufällen das verursachen kann...

Kleiner Nachtrag: Der Alternator, gesteuert durch den neuen elektronischen Regler von Heinz (Yacht YAB YUM) funktioniert hervorragend! Wer sich mehr dafür interessiert, hier meine kleine Dokumentation dazu: Regler Alternator Bild wird geladen...

Die Tracks für OpenCPN Bild wird geladen... findet ihr auf der Seite Download.
Fiji Islands 25.07.2015   Savusavu, Fiji - grosses Dorffest
16°46,702'S 179°19,753'E
Diese Woche veranstaltet Savusavu ein grosses Dorffest. Es gibt Tanzdarbietungen, verschiedene Stände mit Essen, ein Karussell und ein Riesenrad. Letzteres konnten wir nachts von der ULANI aus sehen. Es ist zwar nicht sehr gross, aber es dreht sich mit furchterregender Geschwindigkeit. Sandra und ich sind uns einig - da würden wir uns nie drauf setzen. Die ganze Konstruktion besteht aus einfachen Stahlrohren die wahrscheinlich in einem Hinterhof zusammengeschweisst wurden. Eine Sicherheits-Prüfung gab es hier sicherlich nie. Was solls, solange es gut geht,geht es gut. Wenn dann was passiert, sind alle überrascht - wir wären es nicht.

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Fiji Islands 23.07.2015   Savusavu, Fiji - Tagesausflug nach Labasa
16°46,702'S 179°19,753'E
In den letzten Tagen sind die Yachten TEHANI-LI und ARIEL IV von Wallis eingetroffen. Zusammen mit den beiden Crews besteigen wir heute Morgen den Bus zur Stadt Labasa (sprich: Lambasa). Dies ist der Hauptort dieser Insel. Die Busfahrt dauert 2.5 Stunden und führt durch das fast unbewohnte, hügelige Hinterland der Insel. Die Strassen sind teilweise sehr steil und der volle Bus kriecht im ersten Gang die Anhöhen hoch. Der Bus ist zwar neu, aber er hat einen etwas zu schwachen Motor.

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Der Ort Labasa ist nicht wirklich das Highlight des Trips. Es ist mehr die Fahrt mit dem Bus durch die Natur. Labasa besteht im Wesentlichen aus einer langen Hauptstrasse. Links und rechts sind alle Läden und Restaurants aufgereiht. Für unseren Besuch reichen zwei Stunden völlig aus und wir planen unsere Rückfahrt um 12:30 Uhr. Da in dieser Region viele Zuckerrohrplantagen bewirtschaftet werden, wurden in der Vergangenheit viele billige Arbeitskräfte aus Indien geholt. Seither ist ein grosser Anteil der Bevölkerung von Fiji indischer Abstammung, speziell in Labasa sind es über 60%.

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Fiji Islands 17.07.2015   Savusavu, Fiji - Abschied und Hotelaussicht
16°46,702'S 179°19,753'E
Walter und Emmy von der CALAMARES wollen heute Abend weiterfahren. Beim Inder nehmen wir nochmals ein gemeinsames Mittagessen ein und verabschieden uns. Sandra und ich spazieren anschliessend zum Hotel hoch, denn das sonnige Wetter wollen wir nutzen um einige Bilder zu schiessen. Die Bar hat eine schöne Aussicht und einen Pool den man benutzen könnte.

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Da die Inseln im westlichen Teil von Fiji in den elektronischen Seekarten nicht vollständig dokumentiert sind, wollen wir eine detaillierte Papierkarte von diesem Seegebiet kaufen. Der Yacht-Shop in der Copra Shed Marina hat die von uns gewünschte Karte (Seekarte der Yasawa-Gruppe) nicht vorrätig, was uns erstaunt, denn wir sind uns sicher, dass diese Karte viele Segler gerne hätten. Tja, mit dem "rechtzeitig für Nachschub sorgen" habens hier die Einheimischen nicht so...;-) Egal, wir kommen in den nächsten Tagen einfach nochmals vorbei.

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Fiji Islands 15.07.2015   Savusavu, Fiji - Seminar bei Curly
16°46,702'S 179°19,753'E
Seit über 44 Jahren ist Curly in Fiji. Er lebt nun seit vielen Jahren hier in Savusavu und moderiert die tägliche Funkrunde. Für die Neuankömmlinge hält er wöchentlich ein Seminar ab. Dieses dauert ca. 3 - 4 Stunden und enthält viele Informationen. Wir erfahren wie man sich in den noch ursprünglichen Villages verhalten soll, welche Gesten und Geschenke erwartet werden. Die Yaqona-Wurzel (Kava) als Gastgeschenk und das darauf folgende Sevusevu, also die Kava-Zeremonie als Aufnahme in die Familie / Gemeinschaft, ist noch immer eine gelebte Tradition.

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Fiji ist eines der schwierigsten Segelreviere und Curly vermittelt uns die wesentlichsten Punkte. Nebst der Ungenauigkeit der Seekarten und den vielen unmarkierten Riffen, spricht er auch von den Düseneffekten die die Windstärke verdoppeln und starke Strömungen verursachen. Dies vor allem zwischen den Insel VANUA LEVU und VITI LEVU. Wir bringen unseren Laptop mit den Seekarten mit, hängen an seinen Lippen und machen uns viele Notizen. Die vielen Segelrevier-Tipps werden hastig aufgeschrieben und die Wegpunkte erhalten wir in Papierform (ich habe sie übrigens alle auf meinem Laptop [OpenCPN] erfasst und sie stehen als Download auf der ersten Seite zur Verfügung). Die Wegpunkte sind nur eine ergänzende Information - wir empfehlen allen Seglern das Seminar zu besuchen - es ist interessant, unterhaltsam und die paar Fiji-Doller längstens wert! Nach der Schulung gehen wir zusammen mit Walter und Emmy von der CALAMARES Pizza essen, die jedoch unserem italienischen Standard leider gar nicht entspricht.

Direktlink für die Wegpunkte von Curly:
Fiji-ULANI-Curly2015.zip (OpenCPN, 17 KB) Bild wird geladen...
Fiji-ULANI-Curly2015-Navionics.zip (inkl. Doku, 514 KB) Bild wird geladen...
Fiji Islands 09.07.2015   Savusavu, Fiji - Ankerplatz und erste Eindrücke
16°46,702'S 179°19,753'E
Das sonnige Wetter hält noch an und beschert uns ein warmes Willkommen an unserem ersten Tag in Savusavu. Nach dem Wiedersehen mit Emmy und Walter von der CALAMARES sowie Sandra und Daniel von der PIROPO gehen wir in die Stadt. Wir besuchen die Supermärkte, Post, Banken und viele kleine Shops. Wir sind angenehm überrascht vom Ort, denn wir hatten eher ein schlichteres Dorf erwartet. Die Infrastruktur ist gut, wir besorgen uns Internet-Zugang via SIM-Karte (nicht teuer) und erhalten so die angestauten E-Mails und auch SMS.

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Am Abend gehen wir zusammen mit CALAMARES zum Inder. Das kleine, einfache Restaurant serviert Menüs für 8 - 10 Fiji Dollar (3.60 - 4.50 CHF)! Zum Abschluss trinken wir noch ein Bier/Cola in unserer sehr einfachen Marinabar (Bretterbude).

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Die nächsten Tage werden eher regnerisch und etwas kühler. Im Schiff hatten wir heute (11.07.) Morgen noch für uns kalte 23.8 Grad - ideal um die Heizung mal wieder laufen zu lassen. Dies sollten wir alle paar Monte einmal machen, damit es keine Standschäden gibt. Aber ehrlich gesagt, ist es schon über ein halbes Jahr her seit dem letzten Mal, dennoch läuft alles noch gut und es wird wieder mollig warm in der ULANI.

Wallis & Futuna  Fiji Islands 06. - 09.06.2015   Überfahrt von Wallis nach Savusavu
Die Überfahrt war insgesammt eher einfach. Wie angesagt war das Meer sehr ruhig. Die Wellen anfänglich um die 2 m und am Schluss sogar 1.0 bis 1.4 m. Als wir den Pass in Wallis verliessen war Stillwasser nach Hochwasser und der Pass war extrem einfach. Draussen versuchten wir eine Stunde lang zu segeln, aber es hatte zu wenig Wind. So motorten wir leider am ersten Tag.

Der Alternator lud nun zuviel und so musste ich also unterwegs im Motorenraum herumschrauben - das bei wenig Wind - ein Geschaukle kann ich euch sagen. Die Pillenkur gegen meine Magen-Darmprobleme machte mir eh schon zu schaffen. Wir konnten den Alternator aber so einstellen, dass wir die Maschine benutzen konnten ohne dabei die Batterien zu gefährden.

Der zweite Tag war ein wunderbares Leicht-Wind segeln. Bei wenig Welle und ca. 12-15 Knoten Halbwind rauschten wir 5.5 bis 6.6 Knoten in Richtung Ziel. Das ging fast 24 Stunden so, in den frühen Morgenstunden mussten wir die Segel bergen, denn der Wind schlief ein. Noch im Dunkeln passierten wir die ersten Riffe und Inseln von Fiji. Auch am letzten Tag hatten wir Sonnenschein pur! Übrigens hatte es auf der ganzen Fahrt keinen Regen und keine Squalls. Die letzten 100 Seemeilen mussten wir nochmals motoren.

Um 18:00 Uhr ist es hier dunkle Nacht und so liefen wir unserem Ziel entgegen. Das Riff passierten wir um 21:00 Uhr - zum Glück stimmen die elektronischen Navionicskarten gut und auch das Blinklicht auf dem Riff hat funktioniert. Eine weitere Stunde später erreichten wir den äussersten Rand des Bojenfeldes. Noch immer stockdunkel aber absolut ruhig - kein Wind, keine Welle - suchten wir einige Zeit nach einer freien Boje. Etwas desorientiert kamen wir dem flachen Ufer einmal recht nahe - plötzlich sah ich dunkle Umrisse hinter mir. Mit dem Suchscheinwerfer angestrahlt entpuppten sich die Schatten als Bäume und Büsche die im flachen Wasser standen - direkt hinter unserem Heck! Ausser einem Schrecken war nichts passiert. Ein Wachmann der Perlfarm kam dazu und half uns. Er suchte für uns eine freie Boje und gab uns die Leine hoch.

Um 22:30 Uhr sassen wir zum Abschluss im Cockpit - hundemüde aber zufrieden. Wir waren aus dem Rythmus und schliefen nur kurz - mit dem ersten Licht (06:30) tranken wir im Cockpit schon wieder Kaffee.

Bereits am Morgen um 08:00 Uhr kam der Bojenverantwortliche Aseri (Waitui Marina) und heisst uns freundlich willkommen. Wir können hier bleiben und er organisiere für uns alle Offiziellen - guter Service. Diese finden sich bald ein und um 10:00 Uhr sind wir komplett eingereist. Keine Schiffskontrolle - völlig problemlos.
Wallis & Futuna, Juni/Juli 2015
Wallis & Futuna 03.07.2015   Wallis - Besuch beim Arzt ohne Rendez-vous
13°20,190'S 176°11,130'W
Seit ziemlich genau einem Monat leide ich regelmässig unter Durchfall. Nach ein paar Tagen ist es wieder vorbei, aber das Problem kommt regelmässig zurück. Anfangs dachte ich, dass ich etwas Verdorbenes gegessen hätte, aber jetzt nach dem vierten Mal, bin ich mir ziemlich sicher, dass ich etwas eingefangen habe.

Da wir bald los nach Fiji wollen und wir hörten, dass ein Arztbesuch hier einfach und unkompliziert sei, machen wir uns auf zum Spital in Mata Utu. Da wir ebenfalls Ausklarieren wollen, hat Sandra auch gleich alle Papiere dabei.

Man darf sich keinen Spital wie in der Schweiz vorstellen. Es sind ein paar einstöckige Häuser, zusammengewürfelt auf einem Grundstück. Die "Wartezimmer" sind draussen unter einem Vordach. Wir melden uns freundlich bei der Vorzimmerdame, die zuerst auf ein Bonjour gar nicht reagiert und uns beim zweiten Versuch unfreundlich sagt sie hätte keine Zeit, da sie ein Problem mit der Software hätte. Später dürfen wir unser Anliegen vortragen und dann meinte sie schroff, es gäbe heute Vormittag keine Termine mehr - wir sollen um 15:00 Uhr wieder kommen. Und als wir ihr sagten, dass wir denken es sei ein Bluttest nötig, meinte sie, dass dies sowieso ein paar Tage dauern würde.

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Wir geben nicht auf, verlassen dieses Gebäude und gehen zur Notaufnahme. Da läuft nicht viel und die Damen unterbrechen sofort ihren Schwatz und fragen wie sie uns helfen könnten. Sofort greift die Eine zum Telefon und ruft die Vorzimmerdame von vorhin an. Wir sollen wieder dahin gehen - sie hätte alles eingefädelt - wir kriegen noch einen Termin - und falls ein Bluttest notwenig wäre, würden sie ihn noch heute machen. Wir bedanken uns für die Hilfe und gehen wieder zurück.

Also wieder zum grantigen Vorzimmerdrachen, aber wir bleiben immer freundlich. Sie blafft uns an, dass sie uns zwar auf die Liste nehmen müsse, aber sie gehe pünktlich um 12:00 Uhr und der Arzt auch! Wir hätten zu warten und sie garantiere nichts. Ich sage ihr, dass das Warten kein Problem sei und setze mich draussen auf die Bank. In der Zwischenzeit geht Sandra zum Zoll und klariert uns aus. Nach kaum 5 Minuten bin ich der einzige Wartende und werde nach weiteren 15 Minuten bereits herein gebeten.

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Kaum wieder im Vorzimmer, hat der Arzt Zeit und wir werden ins Sprechzimmer geführt. Nach meiner Erklärung auf Französisch (einige Schlüsselwörter hatte ich auf einem Spickzettel dabei) ist auch der Arzt der Meinung, dass ich entweder einen Parasiten oder eine bakterielle Entzündung hätte. Beides sei mittels einer kurzen Tablettenkur einfach zu behandeln. Er hätte zwar lieber einen Bluttest gemacht und meinen Stuhl untersuchen lassen, aber es geht auch ohne. Auf meine Frage hin, was er mir denn nach den Tests verschrieben hätte, sagte er: die gleichen Medikamente wie er uns jetzt einfach so mitgibt. Nach der 4-tägigen Kur, ohne Nebenwirkungen, sei mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit alles überstanden. Wir hatten ein sehr nette Begegnung mit diesem Arzt und es stellte sich heraus, dass er auch segelt und einmal sogar eine Passage über den Atlantik mitmachte. Mit dem ausgestellten Rezept gehen wir um die Ecke zur hauseigenen Apotheke und erhalten auch alle Medikamente kostenlos - merci à la Metropol!

Nach dem Einkaufen werden wir wieder per Autostopp zu unserer Bucht gefahren. Irgendwie hat heute doch noch alles geklappt und sogar schneller als wir kalkulierten. Wir sind zu früh zurück und unser schweres Beiboot liegt auf dem Trockenen. Da es Vollmond ist, ist es weit zum Wasser. Wir setzen uns hin und warten eineinhalb Stunden bis das Wasser so nahe kommt, dass wir das Schlachboot nur noch wenige Meter über den Sandboden ins Nass schleifen müssen. Hier haben wir das erste Mal die Stützräder vermisst. Wir hatten zwar welche, aber da sie rosteten und wir sie nie brauchten, haben wir sie Ende 2013 in Guatemala demontiert und verschenkt.
Wallis & Futuna 01. + 02.07.2015   Wallis - wir wollen ein Auto mieten, aber...
13°20,190'S 176°11,130'W
Mit dem Ziel ein Auto zu mieten fahren wir per Anhalter nach Mata Utu. Im Büro der Garage heisst es zuerst es hat keine freien Autos, dann wieder doch und nach einer halben Stunde hin und her verlassen wir ohne fahrbaren Untersatz den Platz. Weil das nicht geklappt hat, wollen wir zu Fuss zum nahegelegenen Supermarkt spazieren. Plötzlich stoppt ein Pickup und wir werden gefragt ob wir die Holländer von einer Segelyacht wären... ähhh - nein, wir sind Schweizer. Egal - wir kommen ins Gespräch und Daniel (Lehrer Elektro) will uns helfen. Er fährt uns zu zwei weiteren Garagen, aber alle haben im Moment keinen Wagen - oder wenn zu einem zu hohen Preis.

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Unterwegs fragt uns Daniel warum wir denn überhaupt ein Auto mieten wollen. Nachdem wir ihm erklärt haben, dass wir ein paar Sehenswürdigkeiten der Insel sehen wollen, erklärt er sich spontan bereit uns herumzuführen. Er fährt zu einigen interessanten Orten und am Schluss zu sich nach Hause. Wir dürfen sein Internet benutzen und lernen Michel kennen. Er ist ein Arbeitskollege (Lehrer für Französisch, Geographie und Geschichte) und wohnt in der anderen Hälfte des Hauses. Daniel stellt uns vor und arangiert gleich mit Michel, dass dieser uns am nächsten Morgen zu weiteren Orten fährt.

Zurück in Gahi (sprich: Nahi) wollen wir gerade auf der ULANI ein spätes Mittagessen einnehmen, als die Crew vom Nachbarschiff TABBYCAT uns herbeiwinkt. Also springen wir ins Beiboot und fragen was los ist. Ein Kameramann vom einzigen lokalen Fernsehsender WALLIS PREMIERE will die Segler interviewen. Unter anderem darf/muss auch ich ein Interview auf Französisch und in Englisch geben. Noch am gleichen Abend wurde die Sendung ausgestrahlt.

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Am nächsten Tag erscheint Michel pünktlich am Ufer und wir erhalten den zweiten Teil der Inseltour. Diese endet um 12:00 Uhr bei Daniels Haus wo wir zum Mittagessen eingeladen sind. Mit dabei ist Patric ein weiterer Freund und Arbeitskollege (Lehrer für Metallbau). Alle hatten tags zuvor das Interview im Fernsehen gesehen - plötzlich sind wir bekannt wie ein bunter Hund. Nach dem unterhaltsamen BBQ mit viel Wein fährt uns Patric zur unserer Bucht.

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Wallis & Futuna 29.06.2015   Wallis - Festival du Nord, Peter und Paul
13°20,190'S 176°11,130'W
Um 08:00 Uhr stehen wir am Ufer und Lino kommt auf die Minute pünktlich um uns abzuholen. Die anderen Segler am Ankerplatz sind ebenfalls bereits unterwegs zum Festival. Die einen mit dem Velo, die anderen per Anhalter. Lino setzt uns ab und macht uns auf eine wichtige Verhaltesregel aufmerksam: während der Kava-Zeremonie soll man aus Respekt absitzen, jedoch sei das Fotografieren kein Problem. Wir verabschieden uns von Lino, für die Rückfahrt sollen wir einfach einen der Musiker fragen - das seien seine Schüler.

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Als wir ankommen wird in der Kirche Peter und Paul gerade Messe gehalten. Zu Gast ist auch der Bischof. In Apia, Western Samoa, trafen wir Hélène vom Schiff KAUANA, die mit diesem Würdenträger verwandt ist - die Welt ist klein.

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Im Anschluss wird die Kava-Zeremonie abgehalten. Die gekochten und aufgebahrten Schweine sind Geschenke der ansässigen Familien. Nach diesem Höhepunkt ist es zwar erst 10:30 Uhr, aber nun sind wir alle zum Mittagessen eingeladen. Maniok, Schweinefleisch und viel Gemüse sowie Limonade und Wein - reich gedeckter Tisch!

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Schon während des Essen wurden die 50 Schweine abtransportiert und der Platz für die Tanzvorführungen frei gemacht. Nach den Tänzen in den Marquesas, auf Bora Bora und Samoa sind wir gespannt auf die Vorführungen. Eine grosse Gruppe stellt sich auf, respektiv setzt sich geordnet auf den Boden. Das "Tanzen" findet sitzend statt! Neben der Musikgruppe sitzt vorne eine junge Dame die alle Handbewegungen vorzeigt. Einem Script folgend macht sie alles vor um der Gruppe zu helfen.

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Am frühen Nachmittag beschliessen wir uns auf den Weg zurück zur Ulani zu machen. Die Veranstaltung ist noch nicht zu Ende, aber es würden nur noch weitere Sitz-Tänze folgen - also verpassen wir nichts mehr. Oben auf der Hauptstrasse treffen wir das Seglerpaar David und Kate, die ebenfalls bereits das Fest verlassen haben. Zusammen machen wir Autostopp und schon das vierte Auto hält an und bringt uns nach MATA UTU. Sandra und ich steigen aus und kurz darauf sitzen wir schon in einem weiteren Privatauto das uns bis zu unserem Beiboot chauffiert.

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Wallis & Futuna 27.06.2015   Wallis - Einladung in der Villa von Lino
13°20,190'S 176°11,130'W
Vom Ufer des Ankerplatzes ist es nur ca. 10 Minuten zu Fuss bis zu einem kleinen Laden. Er ist jeden Tag geöffnet und verkauft unter anderem auch Baguettes. Das Angebot ist nicht sehr gross, aber es reicht für den täglichen Bedarf und es ist ein netter Spaziergang.

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Heute Abend werden wir um 18:30 Uhr von Lino abgeholt. Da es dann bereits dunkel sein wird, gehen wir früher an Land um das Beiboot noch bei Tageslicht gut anbinden zu können. Beim Warten kommen wir ins Gespräch mit den Einheimischen. Sie bereiten einen Bingoabend im Gemeindezentrum vor und die Preise sind bereits angeliefert worden: grosse Säcke voll Kokosnüsse und geflochtene Körbe gefüllt mit Maniok-Wurzeln. Es sei ein familiäres Treffen und man hoffe auf eine grosse Beteiligung. Es ist ein Kommen und Gehen, so dass wir fast Lino verpasst hätten.

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Linos "bescheidenes Haus" würden wir eher als Villa an bester Lage bezeichnen. Im Süden der Hauptinsel, leicht erhöht, überblickt man das ganze Südriff mit ihren Inselchen und der Passeinfahrt. Nebst Sohn und Tochter mit ihren Partnern, sind auch eine Nachbarin und ein Feriengast mit am Tisch. Die zwei Enkelkinder spielen im Hintergrund. Alle wohnen gleich auf einem angrenzenden Grundstück und treffen zu Fuss ein. Wir erzählen von unserer Reise und unserem Leben auf der ULANI und erfahren einiges von dieser Insel. Zum Beispiel gibt es im Moment keinen König - der Posten ist neu zu vergeben. Er hätte viel Macht und die Wahl treffen die Adelsfamilien. Nach diesem schönen Abend bringt uns Lino wieder zurück in unsere Bucht. Unterwegs bietet er uns an, uns am Montag in den Norden zu bringen, damit wir am Festival teilnehmen können - was für ein Service - herzlichen Dank Lino!
Wallis & Futuna 24.06.2015   Wallis - Ankerplatz und erste Eindrücke
13°20,190'S 176°11,130'W
Wallis & Futuna ist ein Übersee-Departement von Frankreich. Wallis liegt am nördlichsten und die Zentralinsel UVEA wird von einem Ringriff umschlossen. Es leben ca. 10'000 Personen auf Wallis, davon sind circa 500 Franzosen. Die Insel ist eine Mobiltelefon-freie-Zone - keine Funkmasten stören die Idylle.

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Internetzugang wird über eine Satellitenverbindung hergestellt und ist dementsprechend langsam und teuer. Die Insel ist nicht sehr hoch und hat nur hügelartige Anhöhen. Ein Strassennetz verbindet die zerstreuten Siedlungen untereinander. Ein öffentliches Transportmittel existiert nicht, nur die Schulkinder werden in Bussen befördert. Der Hauptort MATA UTU ist auch nur ein Dorf mit ca. 1400 Einwohnern. Und auch in dieser Ortschaft liegen die Häuser weit zerstreut. Auf der Post sagte man uns, die Bank liege leicht weiter oben als die Hauptstrasse - zu Fuss brauchten wir fast 20 Minuten zur Bank.

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Per Anhalter fahren funktioniert sehr gut, die freundlichen Menschen hier nehmen uns oft mit. So stoppt bereits der dritte Wagen und wir werden unkompliziert bei der Gendarmerie abgesetzt. Anschliessend besuchen wir noch den Zoll, die Post, den Schiffsanleger, die Bank und vier verschiedene Supermärkte. Innerhalb MATA UTU werden wir weitere zwei Male befördert und am Schluss des Tages nimmt uns Lino mit und fährt uns direkt zu unserem Beiboot. Er ist Professor an der Technischen Schule und auf dem Heimweg. Er studierte in Neukaledonien, stammt aber ursprünglich aus Wallis und kehrte nach seinen Ausbildungen wieder hierher zurück. Ob wir am Samstag schon etwas vor hätten, fragt er uns, er würde uns gerne zum Abendessen einladen.

Die Tracks für OpenCPN Bild wird geladen... findet ihr auf der Seite Download.
Western Samoa Wallis & Futuna 21. - 23.06.2015   Überfahrt von Western Samoa nach Wallis
Die Windprognosen versprachen ca. 20 Knoten Wind und die See soll sich etwas beruhigt haben. Ausklariert haben wir bereits vor ein paar Tagen und gestern waren wir noch mit den Crews der anderen Yachten zum Abschied-Pizzaessen. Wir wollen nicht zu früh los, da wir in Wallis zu einer bestimmten Zeit in den Pass einlaufen sollten. Für die 280 Seemeilen rechneten wir mit ca. 48 Stunden. Im Schnitt sollten wir also nicht mehr als 6 Knoten fahren. So lassen wir uns von Taxifahrer Taula noch in ein Kaffeehaus in der Stadt fahren und trinken alle einen Cappuccino. Ich leiste mir unvorsichtigerweise ein Kokos-Gebäck. Es war nicht besonders gut, etwas fettig, aber ich sollte noch lange meine wahre Freude daran haben.

Kaum haben wir die Hafenbucht und die davor liegenden Riffe hinter uns gelassen, bläst es stark. Die Wellen sind erschreckend gross und wir sind froh bald abdrehen zu können, denn dann rollen die Berge nicht mehr seitlich, sondern von achtern unter uns durch. Wir setzen nur die ausgebaumte Genua und fräsen mit 7,5 bis 8 Konten ab. Obschon die riesigen Wellen von hinten anrollen, schaukeln wir kaum, denn ULANI ist so schnell, dass wir gerade wie auf Geleisen davon ziehen.

Mit diesem Tempo sind wir natürlich viel schneller als kalkuliert, aber wir rechnen damit, dass das ja nicht lange anhalten wird. Bereits nach zwei Stunden reduziert sich der Wind ein wenig und die Ulani beginnt wie wild zu tanzen. Einen solchen Seegang hatten wir noch nie und als wir in der ersten Nacht die Insel Savaii hinter uns liessen, wurde ich seekrank - das erste Mal seit unserem Reisestart in Kroatien 2010. Auch Sandra warf einmal einen Blick in den Eimer. Dazu hatte ich dann noch Durchfall vom Gebäck des Kaffeehauses, der - nota bene - weitere 4 Tage anhielt. Der Autopilot fiel aus - er war den Wellen nicht mehr gewachsen - auch das war eine Premiere! Ich steuerte also von Hand und war froh, als beim dritten Versuch der Autopilot die Arbeit wieder übernahm.

Nach der Nordwestecke der Insel Savaii fiel der Wind ganz aus und kam zeitweise sogar von vorne. Wir rollten die Genua ein und stellten den Motor an. Natürlich überprüfte ich nun auch gleich ob der Alternator wie gewünscht Strom lieferte. Fehlanzeige! Erst als wir versuchsweise mit mehr Umdrehungen (2000 U/Min) fuhren wurden die Batterien geladen. Der Regler war scheinbar zu tief eingestellt und später konnte ich das in Wallis korrigieren.

In den letzten 24 Stunden nahmen Wind und Wellen etwas ab und wir konnten zwar bequem mit den 22 Knoten Wind segeln, aber die Übelkeit verliess mich bis Wallis nicht mehr. Aber nun waren wir wieder eher etwas zu langsam und mussten die letzten Stunden motoren um noch rechtzeitig den Pass bei Stillwasser durchfahren zu können.

Die Riffeinfahrt erreichten wir zur geplanten Zeit. Die grossen Brecher auf beiden Seiten der Einfahrt sahen jedoch sehr gefährlich aus und erst als wir den richtigen Winkel zur Einfahrt inne hatten, konnten wir erkennen, dass ein schmaler Streifen zwischen dem Getöse durchführte. Im Pass hatten wir 2 Knoten Gegenstrom, was sich aber unter Motor gut meistern lässt. Ich denke dies kam daher, dass die hohen Wellen der letzten Tage so viel Wasser über die Riffe spülte, dass nun permanent Wasser aus dem Pass laufen musste.

Eine knappe Stunde später fiel der Anker auf 8m Sandboden - wir haben es geschafft und erholten uns nun erst einmal.
Western Samoa, Mai/Juni 2015
Western Samoa 16.06.2015   Western Samoa - Feuertanz und Show
13°49,680'S 171°45,571'W
Zuerst die gute Nachricht: der modifizierte Alternator wurde gestern pünktlich geliefert und ich habe ihn installiert. Die maximale Voltzahl kann ungefähr eingestellt werden und so können wir diesen Stromerzeuger auf unserer Weiterfahrt optimal nutzen.

In der Marina ist es mittlerweile leer geworden. Die ULANI ist das einzige ausländische Schiff - viele Stegplätze sind frei. Auf dem Ankerplatz liegen noch zwei Segelyachten. Mit Birgitta und Eric vom schwedischen Schiff ARIEL IV verabreden wir uns für heute Abend - wir wollen die Feuertanz-Show besuchen. Jeden Dienstag hörten wir dieses Getrommel - nun gehen wir endlich mal hin. Mit dabei sind Andrew und Cassey von der Yacht HERTITAGE.

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Die Show kann mit oder ohne Abendessen gebucht werden (65/20 Tala pro Person = ca. 25/7 CHF). Wir essen alle auf unseren Schiffen und treffen uns um 20:00 Uhr in der Marina. Das Lokal mit der Tanz- und Feuershow liegt gleich beim Marinaeingang und startet um 20:30 Uhr.

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Western Samoa 13.06.2015   Western Samoa - Alternator
13°49,680'S 171°45,571'W
In den letzten Tagen ging es auf und ab. Am Dienstag erfahren wir, dass der neue Alternator und der bestellte Ersatzregler für den alten nun endlich durch den Zoll sind und beim Handwerker zuhause liegen. Leider wurde ein falscher Ersatzregler geliefert und dieser passt nicht auf unsere Lichtmaschine. Wir könnten aber morgen zumindest den neuen Alternator abholen.

So gemacht, baute ich den neuen Alternator in die ULANI ein, aber er lieferte einfach keinen Strom. Wir baten nun den Lieferanten uns doch vor Ort zu helfen, aber auch er bekam ihn nicht zum Laufen, gab uns unsere Anzahlung in bar zurück und nahm das Teil wieder mit.

Am Donnerstag hören wir die gute Neuigkeit: Tests in der Werkstatt haben gezeigt, dass der Alternator problemlos Strom produziere und sie würden vorbei kommen und alles einbauen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, vertauschen sie kurzerhand die Anschlüsse R und L und brachten so die Lichtmaschine zum Funktionieren. Sie sagten mir, ich hätte diese beiden Kabel bei der Demontage nicht korrekt aufnotiert. Die Lichtmaschine liefert nun 14.6 Volt und alle sind glücklich, dass es nun geht. Wir bezahlen den neuen Alternator bar auf die Hand und feiern abends zusammen mit der Crew der CALAMARES den Erfolg bei einem Bier.

Aber in der Nacht hintersinne ich mich und am Freitag in der Früh krame ich das Foto hervor, das ich vor der Demontage geknipst hatte: siehe da - ich hatte die Anschlüsse nicht falsch aufnotiert! Im Gegenteil, die Handwerker haben einfach die beiden Kabel vertauscht und festgestellt dass es nun so geht. Auch sind 14.6 Volt für unsere Gel-Batterien (max. 14.4 Volt) einiges zu viel. Dazu kommt, dass wir ja seit Tagen am Landstrom hängen und somit die Batterien voll sind - der Alternator dürfte nur noch wenig laden. So geht das nicht, also habe ich wieder alles ausgebaut und wir fahren schon wieder mit dem Teil in die Stadt. Nun stoppen wir bei einem Autozubehörhändler, in der Hoffnung, eine passende Lösung zu finden. Nichts passt, aber nach mehrmaligem Nachfragen ob es auf der Insel nicht einen Spezialisten gäbe, ruft ein Mitarbeiter auf seinem privaten Mobiltelefon einen Einheimischen an und übergibt mir das Telefon. Ich erkläre ihm das Problem und wir verabreden uns auf heute Abend in der Marina.

Er erscheint pünktlich bei uns auf dem Steg, nimmt unseren alten Alternator mit und verspricht uns er könne ihn ganz sicher reparieren. Er sei ja schliesslich Elektriker/Elektroniker und das klappe garantiert. In 24 Stunden bringe er den reparierten Alternator zurück.

Wir glauben nicht so recht daran, aber er kommt tatsächlich am nächsten Abend mit der alten Lichtmaschine zurück und nach dem Einbau (ich bin mittlerweile echt schnell beim Ein- und Ausbauen des Alternators) wird Strom produziert. Zwar nicht so viel (12.8 Volt), aber das ist bei den vollen Batterien auch korrekt. Wow - hätten wir diesen Mann schon von Anfang an gekannt, wären alles in zwei Tagen erledigt gewesen. Alle Ersatzteile die er für die Reparatur brauchte seien problemlos auf der Insel verfügbar! Und wir haben über drei Wochen auf Teile aus Fiji gewartet, die dann auch noch teils falsch geliefert wurden.

Nun haben wir ihm auch noch gleich den neuen Alternator mitgegeben. Wir haben besprochen, dass er ihn so modifiziert, dass wir mittels einem externen Regler die Voltzahl auf unsere Batterien einstellen können. Er würde ihn am Montagabend liefern und zusammen mit mir einbauen und anschliessen. So war diese Investition nicht vergebens und wir haben einen zweiten Alternator in Reserve.

Dummerweise sind nun die guten Windverhältnisse vorüber und wir müssen wahrscheinlich nochmals über eine Woche hier bleiben um ein gutes Wetterfenster zu erwischen - was soll's... nach nun bereits 30 Tagen hier kommt es auf weitere 7-10 Tage auch nicht mehr an. Zum Glück haben wir entprechende Zeitreserve eingeplant und können uns diese Verzögerung leisten.
Western Samoa 03. - 05.06.2015   Western Samoa - Besuch der Schwester-Insel Savai'i
13°49,680'S 171°45,571'W
Da der neue Alternator und die Ersatzteile noch immer nicht eingetroffen sind, nutzen wir die Zeit und besuchen die grössere Nachbarsinsel Savai'i. Amosea und Anati haben ein Mietauto und die Fähre organisiert und nehmen uns mit auf diese Tour. Die Kosten werden geteilt und die Gesellschaft der beiden Segler aus Israel ist sehr angenehm und abwechslungsreich. Da unsere Fähre erst um 14:00 Uhr ablegt, erkunden wir vorher noch die Nord-West Ecke von Upolu. Schon das Übersetzen mit der Auto-Fähre ist ein Abenteuer. Die Seefahrt (ca. 12 nm) dauert über eine Stunde obwohl wir eine ruhige See hatten. Übrigens muss die Fähre im Voraus gebucht werden (Büro in Apia, unweit der Marina).

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Nach der Ankunft auf Savai'i fahren wir noch beim Wasserfall Afu Aau vorbei. Er entspricht genau unseren Südsee-Vorstellungen - so wie wir uns es in Tahiti immer ausgemalt hatten. Idyllisch eingebettet im dichten Urwald ergiesst er sich in einen Pool wo man auch baden kann. Dann geht es zurück in die Ortschaft Salelologa, genauer gesagt ins Hotel JET OVER, wo wir später auch unser Nachtessen einnehmen. Die Ringstrasse um die Insel ist gerade breit genug für zwei Autos und der Asphalt ist in sehr guten Zustand. Der Strassenrand ist gesäumt mit Büschen in allen Farben und das Gras ist überall gepflegt und kurz geschnitten. Die Küstenstrasse ist ca. 190 km lang und wir haben die ganze Zeit das Gefühl, dass wir durch einen Park fahren.

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Im Uhrzeigersinn besuchen wir am folgenden und am Morgen des letzten Tages alle Sehenswürdigkeiten die uns die Berater in der Touristeninformation in Apia nahe legten. Die einen sind wirklich sehr imposannt, andere wiederum etwas einfach und, wie uns scheint, künstlich für die Besucher erfunden und angelegt worden. Da und dort muss man zwar Eintritt bezahlen, aber die Preise sind jeweils nur im Bereich von 2 bis 5 Franken pro Person. Wenn dann die Attraktion nicht so atemberaubend war, buchen wir das Geld einfach unter Sponsoring ab. Die Bevölkerung in den Dörfern hat kaum eine Chance um etwas Geld zu verdienen - sie lebt eigentlich nur von dem was in den Gärten wächst. Wir werden immer mal wieder überrascht wie freundlich die Einheimischen sind! Die von uns gewählten Unterkünfte sind einfach, bieten aber Klimaanlage, eigenes Bad und sind akzeptabel sauber. Die erste Nacht verbrachten wir im Hotel Jet Over im Ort Salelologa (unweit des Fährterminals) und die zweite Nacht im Vaisala Beach Hotel in Vaisala (im Nordwesten). Beide Hotels mit Strand und einfachem Restaurant.

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Uns hat die Inseltour sehr gefallen und wir würden es wieder so machen. Für die Rundreise mit dem Mietauto war der Zeitrahmen mit zwei Übernachtungen ideal. Wir hatten auch sehr Glück mit dem Wetter! Es sind nicht unbedingt die Touristen-Attraktionen, sondern eher die Schöhnheit dieser gepflegten Insel und die Herzlichkeit ihrer Bewohner die einen Besuch wert sind.

Von den in den Prospekten genannten Sehenswürdigkeiten besuchten wir auf Savai'i:
  • Afu Aau Wasserfall (klein, aber sehr schön, wie wir uns einen Wasserfall in der Südsee vorgestellt haben)
  • Übernachtung 1: Hotel Jet Over (2 Personen in einfachem DZ mit AC, Bad und Frühstück / Total 170 Tala = 60 CHF)
  • Alofaaga Blowholes (Kokosnuss-Demonstration war erstaunlich)
  • Lover's Leap (ein Witz, nur eine Steilwand am Strassenrand, man sieht aber nicht nach unten, da sehr viel Gestrüpp)
  • Falealupo Canopy Walkway (klein aber nett)
  • Moso's Footprint (selbst gemacht?)
  • House of Rock (kleine Felshöhle, naja - wenigstens war es ein schöner, kurzer Spaziergang)
  • Übernachtung 2: Vaisala Beach Hotel (2 Personen in einfachem DZ mit AC, Bad und Frühstück / Total 140 Tala = 50 CHF)
  • Swimming with Turtles (nur Kurzstopp, nicht wirklich besucht, da wir immer wieder Turtles sehen)
  • Saleaula Lava Ruins (ganz nett, siehe Bilder oben)
Western Samoa 01.06.2015   Western Samoa - Unabhängigkeitstag
13°49,680'S 171°45,571'W
Der ganze Tag ist grosses Fest. Es spielt das Staatsorchester und viele Zuschauer versammeln sich unter den grossen Dächern. Da es am frühen Morgen noch stark regnete, ist die Wiese aufgeweicht und matschig. Das Ganze erinnert uns sehr an ein «Turnerchränzli». So nach dem Motto: dabei sein ist alles. Die Tanz- und Gesangsaufführungen sind sehr einfach und alles andere als spektakulär. Aber die Stimmung ist gut und die Sonne zeigt sich auch wieder. Das Festgelände ist nur 200 m vom Yacht-Club APIA entfernt und wir nutzen die Gelegenheit um zusammen mit Amosea und Anati dort das Mittagessen einzunehmen.

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Western Samoa 31.05.2015   Western Samoa - zweimal zum Essen eingeladen
13°49,680'S 171°45,571'W
Ja, wirklich - gleich zweimal wurden wir heute zum Essen eingeladen! Zuerst erschien Taula, unser Taxifahrer, in der Marina und lädt uns, zusammen mit der Crew der AMOSEA ISLAND zum Mittagessen ein. Er bereitet nun Zuhause den Umo vor und würde uns um 12:00 Uhr abholen. Wir sind überrascht und erfreut über das Angebot und nehmen gerne an. Seine Frau und seine fünf Kinder sind ebenfalls da, aber der Tisch ist nur für uns vier gedeckt. Als wir die Familie bitten sich doch zu uns zu setzen, lehnen sie ab, denn sie hätten schon reichlich Frühstück gegessen. Ich denke das war nicht der Grund - aber es bestand keine Chance - nur Taula setzte sich dann doch noch zu uns.

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Da morgen am ersten Juni der Unabhängigkeitstag ist, wird heute eine grosse Messe in der Kathedrale gehalten. Wir gehen hin um uns den Chor anzuhören. Das Gotteshaus ist sehr schön beleuchtet und ich kann ungehindert überall fotografieren. Ganz vorne sitzt der Staatspräsident mit seiner Frau auf zwei thronähnlichen Stühlen die mit Tapa (handbemalter Stoff) verziert wurde. Der erste polynesische Bischof (später Kardinal) ist in diesem Haus zur letzten Ruhe gebettet worden. Übrigens sangen die verschiedenen Chöre, es waren deren drei, sehr gut. Als wir die Kirche nach der Zeremonie verlassen, wird jedem Besucher ein Esspacket und eine Limonadenflasche in die Hand gedrückt.

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Western Samoa 28.05.2015   Western Samoa - Pizza-Abend mit anderen Seglern
13°49,680'S 171°45,571'W
Bild wird geladen... Pünktlich wie verabredet finden sich alle acht Personen am Ende des Steges ein. In unserer Runde sind folgende Länder vertreten: Schweden, Polen, Schweiz, Italien, Spanien und Isreal. Die Vielzahl der Länder kommt zustande, da die Crews von AMOSEA ISLAND und ULANI zwei Nationalitäten haben. Kennengelernt haben wir die Crew der AMOSEA ISLAND in Tahiti (in der Waschküche), Daniel und Sandra von der PIROPO in Suwarrow und die beiden Schweden Eric und Birgitta hier in Samoa.
Western Samoa 27.05.2015   Western Samoa - Parade und Besuch im «Culture Village»
13°49,680'S 171°45,571'W
Bereits in den ersten Tagen haben wir erfahren, dass gleich hinter der Tourist-Information ein «Culture Village» den Besuchern die lokale Kultur näher bringt. Die Vorführungen und Erklärungen dauern von 10:30 Uhr bis ca. 13:00 Uhr und finden nicht jeden Tag statt. Wir sind schon früher in der Stadt um uns die tägliche Parade der Polizei-Band anzuschauen. Diese Tradition startet um 09:00 Uhr direkt bei der Touristeninformation und führt dann zum Regierungsgebäude nebenan. Da wir farbenfrohe Fotos schiessen wollen, haben wir uns diese beiden Anlässe für einen sonnigen Tag aufgespart.

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Nach der Parade kaufen wir uns noch eine Flasche Wasser, Zeit dazu ist genug. Als wir in der Parkanlage des «Culture Village» eintreffen werden wir herzlich begrüsst und in die Gruppe aufgenommen. Als erstes wird uns gezeigt wie man Kopfschmuck und Teller flechtet. Wir sind natürlich nicht so flink wie die Einheimischen, aber es geht gar nicht mal so schlecht. Im Anschluss wird uns demonstriert wie der UMO, also die traditionelle Backweise, funktioniert. Noch heute wird das Sonntagsmenü in 90% der Haushalte auf Samoa so gekocht. Es werden Taro Wurzeln mit Kokoscrème in Taro- und Grapefruitblättern gewickelt. Auch ein Thunfisch wird eingepackt und so für den UMO vorbereitet.

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Umrahmt von Tanzvorführungen werden wir Teil einer Kawa-Zeremonie. Da die Kokosnuss eine wichtiger Bestandteil der Lebensgrundlage ist, wird uns eindrücklich demonstriert wie schnell ein Einheimischer diese öffnen und verwerten kann.

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Bereits in Tahiti haben wir eine Tapa-Ausstellung besucht (siehe hier: Tapa Ausstellung in Tahiti) und heute wurde uns gezeigt wie das Rohmaterial, also der papyrusähnliche Stoff, aus der Rinde eines 2cm dicken Steckens gewonnen wird.

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Wir sind echt begeistert und finden den Anlass absolute Spitze. Alles ist kostenlos und es wird Nichts aktiv zum Kauf angeboten - im Gegenteil: am Schluss der Veranstaltung werden uns die im UMO gebackenen Speisen zum Verzehr offeriert! Es schmeckt uns und auch für dieses zwar einfache aber leckere Menü wird kein Geld verlangt. Das haben wir echt noch nie erlebt - wenn man schon mal hier ist, darf man diesen Anlass wirklich nicht verpassen! Wir beschliessen, zur Marina zurück zu spazieren. Auf halber Wegstrecke können wir die grossen Kanu (40 Personen an Bord!) bewundern. Sie trainieren im Hafenbecken für die Veranstaltung am kommenden Samstag.

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Western Samoa 23.05.2015   Western Samoa - Diesel steuerfrei?
13°49,680'S 171°45,571'W
Bereits als wir hier angekommen sind, haben wir uns erkundigt wo und wie wir unsere Dieselkanister wieder auffüllen könnten. Dabei erfahren wir, dass der Zoll uns vielleicht eine Bescheinigung ausstellen würde, so dass wir den Treibstoff ohne Steuern beziehen könnten. Die anderen Segler im Hafen haben alle noch nie davon gehört - nein, nein das geht nur in Französisch Polynesien, versicherten die Yachties uns. Wir wollen es genau wissen und so haben wir am Montag den Zoll aufgesucht, vor dem Schalter gewartet um dann nach einer halben Stunde endlich zu vernehmen, dass wir ein schriftliches Gesuch an den obersten Chef der Zollbehörde schreiben müssten. Wir machen das gleich vor Ort und geben dazu noch eine Crewliste und eine Kopie der Schiffspapiere ab.

Zwei Tage später schauen wir wieder vorbei und welch eine Freude: das Gesuch wurde bewilligt - wir dürfen unseren Dieselbedarf steuerfrei tanken. Wir freuen uns sehr, dass es entgegen allen Unkenrufen doch geht.

Am Donnerstag bringt uns Taula (unser Taxifahrer) mit unseren ersten 11 Kanistern zum Grossverteiler PPS. Wir fragen im Büro nach wo und wie das nun vor sich geht. Auf dem Platz hat es keine Zapfsäulen, denn es ist hier alles etwas grösser dimensioniert. PPS beliefert ja die Tankstellen mit Lastwagenfüllungen. Am Schalter erklärt man uns freundlich, dass das Befüllen von Kanistern hier unmöglich sei. Die kleinste Einheit seien Fässer von 200 Litern und die leeren Fässer müssten wir selber bringen. Wir haben mit ihnen noch lange versucht eine Lösung zu finden - Fass ausleihen, Kanister von Fass hier auf Platz umpumpen - aber wir mussten einsehen - die praktische Umsetzung geht einfach nicht.

Etwas enttäuscht und eine Erfahrung reicher brechen wir ab und betanken die Kanister an einer Strassentankstelle - zu normalen Preisen. Der Treibstoff ist zwar nun nicht supergünstig, da wir ja die Steuern auch bezahlen müssen, aber noch immer nicht sehr teuer (1 Liter Diesel kostet 2.457 TALA = 0.93 CHF). Steuerfrei wäre der Liter nur 0.69 CHF gewesen - so hätten wir auf die 550 Liter etwa 135.00 CHF gespart. Kein Drama - interessant war die ganze Sache allemal.
Western Samoa 20.05.2015   Western Samoa - Inseltour
13°49,680'S 171°45,571'W
Das Wetter ist zwar nicht perfekt, aber wir hoffen es gibt trotzdem noch etwas Sonnenschein. Zusammen mit Wolfgang und Heidi von der KANALOA haben wir unseren Taxifahrer für eine ganztägige Inseltour gebucht. Die Hauptinsel UPOLU und ihre Schwesterinsel SAVAI'I sind beide so gross, dass man nur die Hälfte einer Insel an einem Tag erkunden kann. Wir werden um 08:30 Uhr bei der Marina abgeholt und fahren zuerst quer über die Insel an die Südküste. Nach einigen Stopps umrunden wir das Ostende und treffen via Nordküste wieder in Apia ein. Da können wir noch ein paar Einkäufe tätigen und noch kurz beim Handwerker nachfragen wie es mit dem Alternator voran geht.

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Wir besuchten den ehemaligen Wohnsitz des Autors ROBERT L. STEVENSON. Das Haus wurde zum Museum umgebaut und beherbergt allerlei geschichtsträchtige Exponate. Den Autor kannten wir alle nicht, aber einige seiner Bücher schon. Allen voran «Die Schatzinsel», aber auch «Dr. Jeykll and Mr. Hyde» und andere. Stevenson war Schotte und verstarb mit 44 Jahren an Tuberkulose.

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Unterwegs gab es viel zu sehen und TAULA, unser Taxifahrer, erzählte uns viel vom Leben in den Dörfern, dem politischen System, den Chiefs und auch wie erstaunlich mittellos die Einheimischen sind. Viele leben nur von dem was das Land her gibt. Bananen, Kokosnüssen, Taro und anderem was auf ihren kleinen Plantagen so wächst. Aber auch in der Hauptstadt Apia verdient ein einfacher Angestellter, zum Beispiel ein Verkäufer, nur knapp einen Franken in der Stunde.

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Auf der interessanten Fahrt stoppten wir bei einem religionsoffenem Tempel, bei Wasserfällen die in den Regenwolken nicht sichtbar waren, bei Hotelanlagen wo wir zu Mittag gegessen haben und natürlich auch bei dem Ausflugsziel TRENCH. Das sind impossante Löcher im Boden (eingestürzte Höhlen?) die untereinander und mit dem Meer verbunden sind. Man kann das Badezeug mitnehmen und tief in die Gruben hinab steigen um im klaren Salzwasser schwimmen zu gehen. Da wir oft im Meer schnorcheln, liessen wir das, aber Sandra musste trotzdem die steile Leiter runter steigen - nur schon der Fotos wegen!

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Western Samoa 18.05.2015   Western Samoa - Apia - wir erkunden die Umgebung
13°49,680'S 171°45,571'W
Es ist Montag und die Geschäfte haben wieder geöffnet. Gestern half mir Wolfgang den Alternator auszubauen und nun will ich das Teil in die Reparatur bringen. Als das erledigt war fahren Heidi, Sandra und ich mit dem «Taxifahrer unseres Vertrauens» in die Stadt und klappern verschiedenste Plätze ab. Es geht zum Gemüsemarkt, zum Laden mit dem besten Weinangebot, zu einem weiteren Supermarkt der das beste Fleisch anbietet, zur Bank und am Schluss in ein italienisches Kaffeehaus. Wir essen Gipfeli oder Kuchen und trinken einen Cappuccino von Lavazza dazu... ein kleiner Luxus!

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Zum Verständnis: Die angeschriebenen Preise (Bild mit Fleisch) sind in TALA und pro Pfund angegeben. Die Preise sind umgerechnet etwas mehr als ein Drittel in Schweizer Franken (1 Tala = ca. 0.36 CHF). Das Rindsfilet kostet demnach also nur ca. 15.00 CHF das Kilo! Da muss mal etwas auf den Grill!

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Western Samoa 15.05.2015   Western Samoa, Apia - wo blieb der Donnerstag?
13°49,680'S 171°45,571'W
Auf unserer ganzen Reise wurde uns noch nie etwas gestohlen - aber heute fehlt plötzlich doch etwas: der Donnerstag! Western Samoa liegt geographisch nicht nach der Datumsgrenze, hat aber dennoch schon einen Tag später. Wir kommen hier also am Freitag an - eine Stunde früher, aber doch einen Tag später...? Wir laufen somit um 15:30 Uhr (lokale Zeit) in den Hafen ein und hoffen, die Offiziellen noch anzutreffen - ansonsten dürfen wir das ganze Wochenende das Schiff nicht verlassen. Zwar hat niemand auf unseren Funkruf geantwortet, aber irgendwie geht es doch und die Behörden treffen bei uns am Steg ein. In völlig falscher Reihenfolge, denn der Zoll kam am Schluss. Er müsste eigentlich gleich nach der Gesundheitsbehörde, also ganz am Anfang kommen. Alle sind sehr freundlich und es ist völlig unkompliziert.

Nur der Zoll ist mit dem Formular von Bora Bora nicht zufrieden. Wir sagen dem leitenden Beamten freundlich, dass wir korrekt ausklariert hätten und geben ihm die abgestempelten Originalpapiere. Er aber meinte, dass dies keine Zollpapiere seien. Wir erklären ihm nochmals in aller Ruhe, dass die Franzosen nichts anderes hätten und wir alles richtig gemacht haben. Er lenkt ein und taut auf - am Schluss war es ebenfalls eine nette Begegnung. Übrigens haben wir schon von anderen Seglern gelesen, dass dieses Problem auftauchen könnte. Einfach nett bleiben und dann klappt es dann ja auch. Zahlen muss man beim Einreisen nichts - erst beim Ausreisen. Das macht es einfacher für uns, denn TALA (Geld von Samoa) haben wir natürlich keine dabei.

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Rund um die Marina sind einige kleine Restaurants und Bars. Zusammen mit Wolfgang und Heidi von der KANALOA gehen wir da abends, mit Blick auf unsere Schiffe, essen. Sie borgen uns die notwendigen Tala, denn erst am folgenden Tag können wir in der Stadt Geld vom Automaten ziehen. Erstaunlicherweise funktionieren unsere Maestro EC-Karten - obwohl am internationalen Bancomat (ATM der Bank WEST-PAC) kein entsprechender Aufkleber vorhanden ist. Wir besuchen das Büro der Touristeninformation, zwei Supermärkte und schauen bei der Wäscherei vorbei. Auch informieren wir uns über die Möglichkeiten Internetzugang zu erhalten. Zurück in der Marina ruhen wir uns aus und gehen abends zur Happy Hour. Die Reduktion der Happy-Hour-Preise ist zwar fast ein Witz, denn es gibt nicht die üblichen Zwei für Eins, sondern nur einen Preisnachlass von 10%. Egal, denn die Preise sind moderat. Wir essen für 30 Tala (ca. 12.00 USD /11.00 CHF) ein Steak auf Kartoffelstock und trinken für 5 Tala (ca. 2.00 USD / 1.80 CHF) ein offenes Bier.

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Auch die Taxipreise sind erschwinglich. Direkt vor der Marina hat TAULA seinen Taxistand. Er wird uns von einem Segler empfohlen und scheint recht freundlich zu sein. Er kann alles besorgen, kennt alles und weiss für alles eine Lösung - so sagt er. Er fährt Wolfgang zur Gas-Füllstation und interveniert auch, als die Flasche von den Schlaubergern an der Tankstelle nicht voll gefüllt wird. Eine Fahrt in die Stadt kostet 4 bis 5 Tala, also weniger als 2 USD / 1.80 CHF. Auch unsere Dieselkanister nimmt er mit und bringt sie wieder für 10 Tala. Für nächste Woche haben wir dieses Taxi gleich für eine ganztägige Inseltour gebucht - Berichte und Bilder folgen.
Cook Islands Western Samoa 11. bis 14.05.2015   Überfahrt Suwarrow nach Western Samoa
Ein Segelkamerad aus Bayern, den wir in Guatemala kennen lernten, sang einmal ein Liedchen: «Oh Motorboot, oh Motorboot - gesegelt wird nur zur Not».

Mit der Prognose, dass der Wind sich am Dienstag installieren würde sind wir am Montagmorgen in Suwarrow los. Da die Ranger ja am Sonntag nicht arbeiten, sind sie auch nicht zu den Yachten raus gefahren um die Parkgebühr von 50 USD einzuziehen. Am Montag um ca. 07:20 Uhr lichteten wir den Anker und fuhren bei besten Konditionen durch den Pass. Die Strömung und die Brandung waren kein Problem.

Täglich luden wir den Wetterbericht herunter und dieser versprach etwas Wind - aber der hielt sich nicht daran. Die See war zeitweise unangenehm, da alte Windwellen aus zwei unterschiedlichen Richtungen uns wild schaukeln liessen. Also motorten wir nochmals 24 Stunden und rechneten permanent aus ob der Diesel notfalls auch bis zum Ziel reichen würde.

Nun kamen wir unter Motor zwar zügig voran und machten täglich über 150 Seemeilen (Etmal), aber der Lärm und die Wärme unter Deck waren sehr anstrengend! Nach fast drei Tagen waren wir dem Ziel so nahe, dass wir nun vor der Entscheidung standen: sehr langsam segeln und Zeit vertrödeln oder unter Motor gleich bis zum Ziel fahren. Wir entschieden eine Nachtfahrt einzusparen und mit Tempo die letzten Seemeilen durchzumotoren. Wichtig war nur, dass wir bei Tageslicht den schlecht beleuchteten Hafen mit vorgelagerter Riffpassage erreichen würden.

Gute 6 Stunden vor dem Ziel (46 Seemeilen) wurden unsere Batterien plötzlich mit 17.1 Volt anstelle der 14.2 Volt geladen. Sofort hängten wir die Leitung mit dem Ladestrom ab um zu verhindern, dass unsere Batterien zu heiss werden und dann kaputt gehen. Anschliessend schauten wir in den Motorenraum und entdeckten beissenden Rauch. Zur Sicherheit stellten wir sofort einen Feuerlöscher bereit und gingen der Sache nach.

Motorabschalten und Segel setzen war unsere erste Aktion aber die Geschwindigkeit ging von 7 Knoten auf 2,5 Knoten zurück und so würden wir noch Tage hier draussen herum schippern. Also Motor wieder an und versuchen zu eruieren woher es qualmt. Es schien der Alternator (Lichtmaschine) zu sein. Nach 15 Minuten ging die Rauchentwicklung zurück - wir nehmen an, dass nun alles im Alternator verbrannt ist und der nur noch leer mitdreht. So fahren wir weiter, die Stromerzeugung übernehmen die Solarzellen. Zur Unterstützung hätten wir auch noch den Generator einschalten können.

Um 16:30 laufen wir bei gutem Licht in den Vorhafen ein. Wir versuchten die Port Control auf UKW-Funk aufzurufen, aber es antwortete niemand. Die KANALOA lag schon in der Marina und informierte uns via Funk, dass wir doch einfach an einem Schwimmsteg festmachen sollten. Sie nahmen uns sogar die Leinen ab und halfen uns beim Anlegen.
Cook Islands, anfangs Mai 2015
Cook Islands 04. bis 11.05.2015   Suwarrow (Suvarov) - einsames Atoll im Nirgendwo
13°14,958'S 163°06,467'W
Nach fünf Tagen auf See laufen wir um 12:45 in das Atoll ein. Eine starke Strömung von fast 4 Knoten fliesst aus dem Ringriff heraus und wir müssen die Maschine noch einmal etwas quälen. Es ist ca. 1 Stunde vor Niedrigwasser - optimal wäre ungefähr eine Stunde nach der Ebbe, denn dann wäre Stillwasser. Egal - wir wollen nun rein und mit unserem starken Motor können wir die breite Einfahrt meistern. Wir nehmen die Abkürzung, also gleich rechts um die Hauptinsel (Anchorage-Island) und haben immer mehr als 5 m Wassertiefe. Übrigens stimmen die Gezeitenangaben in den Seekarten von Navionics recht gut.

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Auf unserer Überfahrt von Bora Bora hatten wir keine stabile Windsituation, aber wir hörten, dass das auf dieser Strecke oft der Fall sei. Ich denke diese Route liegt einfach zu sehr am nördlichen Rand der Passatwinde. Wir motorten die ersten 20 und die letzten 30 Stunden - den Rest konnten wir segeln. Immer mit ausgebaumter Genua liefen wir zeitweise um die 3 Knoten (2 Tage lang) und später 4-5 Knoten. Bereits in der zweiten Nacht nahmen wir es mit den Nachtwachen nicht mehr so genau und schliefen auch mal auf der Wache 15 bis 30 Minuten.

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Schon im Pass begleiteten uns die ersten Schwarzspitzen-Riff-Haie. Am Ankerplatz kreisen regelmässig 4 bis 7 dieser eleganten Fische um die ULANI. Nach dem Ankern zog sich Sandra die Flossen und Taucherbrille an und schwamm zum Anker um dessen Lage zu kontrollieren - immer begleitet von den Haien. Zwar sind sie noch nicht voll ausgewachsen und eher scheu, aber wir wissen ja nicht ob da noch ältere Verwandte lauern. Da Sandra nun schon mal beim Anker vorne ist, kontrolliert sie auch noch gleich die umliegenden Korallenstöcke. Alles ist ok - sie sind genügend tief unten, so dass wir bei drehenden Winden darüber schweben würden. Etwas mulmig wurde es Sandra dann aber doch, als sie 5 bis 7 m unter sich einen gut 2 m langen Grau-Hai entdeckte. Als sie langsam zur ULANI zurück schwamm, folgte der Räuber ihr gemächlich, blieb aber tief unten.

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Der Ankerplatz ist 8 - 18 m tief und gespickt mit Korallenköpfen. Dazwischen hat es aber einige Sandflächen, wo man das Grundeisen eingraben kann (unserer ging zumindest halb rein). Aber die Kette wird fast sicher an Korallen scheuern und nachts einen unglaublichen Lärm im Schiff verursachen. Da wir jedoch wenig Wind haben, bewegt sich das Schiff nur bei Hochwasser ein bisschen. Als wir ankamen waren wir das einzige Schiff im Atoll. Noch nicht einmal die Care-Keeper (die Naturpark-Ranger nennen sich hier so) haben ihre saisonale Arbeit aufgenommen. Wir sind wahrscheinlich die ersten Besucher in diesem Jahr! Ein etwas seltsames Gefühl - so ganz alleine hier - kein Mensch weit und breit - und über 800 km entfernt zur nächsten Zivilisation! Nach zwei Tagen der Einsamkeit läuft die deutsche Motoryacht KANALOA (mit 46 Fuss gleich lang wie die ULANI) ein. Wolfgang und Heidi stammen aus Berlin, sind aber bereits seit 33 Jahren unterwegs. Sie haben 4,5 Mal die Welt mit dem eigenem Schiff umrundet! Das erste Mal mit einer Segelyacht, nachher mit ihrem jetzigen Motorboot.

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Über dieses Atoll wurde schon viel geschrieben und ich möchte hier nicht alles nochmals wiedergeben - nur soviel: hier hat der Neuseeländer TOM NEALE zwischen 1952 bis 1978 viele Jahre seines Lebens verbracht hat. Er schrieb darüber das Buch "AN ISLAND TO ONESELF", das übrigens auch ins Deutsche übersetzt wurde. Viele Jahre vor TOM NEALE, Anno 1814, besuchte der russische Entdecker LAZAREV mit seinem Schiff SUVAROV dieses Ringriff. Sein Schiff hinterliess dem Atoll seinen Namen. Als jedoch die Cook Islands von Neuseeland unabhängig wurden, passten sie den Namen leicht an ihre eigene Sprache an - so heisst es heute korrekterweise SUWARROW.

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Die Tracks für OpenCPN Bild wird geladen... findet ihr auf der Seite Download.
Bora Bora III, April 2015
Französisch Polynesien 29.04.2015   Bora Bora - International ausklariert
16°30,078'S 151°45,415'W
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Gestern haben wir hier bei der Gendarmerie ausklariert (offizielle Ausreise). Wir dürfen noch 24 Stunden bleiben und sollten dann wirklich die Gewässer von Französisch Polynesien verlassen. Ein letztes Mal Frischwaren einkaufen und dann fahren wir ab nach Suwarrow. Das ist ein einsames Atoll ganz im Norden der Cook Islands. Für die Distanz von ca. 700 sm rechnen wir mit 5 bis 6 Tagen. Natürlich wird es in Suwarrow kein Internet geben und so kann die Homepage erst später wieder nachgeführt werden. Nach der Einsamkeit im Atoll geht es nochmals ca. 450 sm (3 bis 4 Tage) bis wir die Inselgruppe Samoa erreichen.
Französisch Polynesien 21.04.2015   Homepage für kleine Auflösungen optimiert
16°30,078'S 151°45,415'W
Da Google gestern in der Presse ankündigte alle Internetseiten schlechter zu bewerten wenn sie nicht für Smartphones optimiert seien, habe ich ein paar Stunden investiert. Um nicht benachteiligt zu sein, haben wir unsere Seiten entsprechend angepasst. Die Homepage und die Berichtseiten sind nun für kleine Bildschirm-Auflösungen optimiert. Sobald also www.ULANI.net oder auch www.OCHSENBEIN.ch auf einem kleinen Bildschirm angezeigt werden soll, erscheint eine optimierte und reduzierte Darstellung.

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr dies auch am PC testen: Wenn ihr das Explorer-Fenster an der Ecke packt und kleiner zieht, werdet ihr eine schrittweise Veränderung unserer Homepage erkennen. Viel Spass beim lesen und Danke für euren Besuch!

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Französisch Polynesien 15.04.2015   Bora Bora - Beiboot-Ausflug zum Hotel Intercontinental
16°32,073'S 151°42,282'W
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Bereits haben wir wieder den Ankerplatz gewechselt und liegen seit gestern im Süd-Osten von Bora Bora. Unserer Meinung nach ist dies der schönste Ankerplatz der Insel. Gut geschützt hinter den Motu's (Riff-Inseln) ist das Wasser ruhig und der sandige Boden leuchtet durch das klare Wasser - der Anker ist auf 2.70 m Tiefe im weissen Sand eingegraben. Mit unserem schnellen Beiboot fliegen wir über diesen Teppich aus türkis und hellblau und erreichen das Ufer der Zentralinsel recht schnell. Wir wollen einkaufen, Abfall entsorgen und eine Holzofen-Pizza essen gehen. Nicht das erste Mal legen wir beim Bootsanleger des Hotels Intercontinental an. Um den Schiffsbetrieb nicht zu behindern ziehen wir unser Schlauchboot am Sandstrand hoch und ketten es an einen Pfosten des Anlegesteges.

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Der kleine Laden liegt gleich hinter der Hotelanlage und auch die Pizzeria ist direkt vorne an der Strasse. Die Pizza begeisterte uns nur mässig, war aber eine nette Abwechslung. Zurück im Hotel Intercontinental schlendern wir durch die Anlage und können bei Dach-Unterhaltsarbeiten zuschauen. Die Palmblätter-Dächer müssen regelmässig ersetzt werden - ca. alle 5 Jahre. Die Verlegetechnik unterscheidet sich stark von der in Guatemala. Hier werden die Blätter schon aufgezogen auf einen Stock angeliefert und werden auf die Dachbalken (Sparren) aufgenagelt.

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Französisch Polynesien 12.04.2015   Bora Bora - zurück im Osten
16°29,336'S 151°42,193'W
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Gestern, wir lagen noch an der Boje beim MaiKai, besuchten uns Bernard, Angelique und Lisa. Das ist die südafrikanische Crew des 60 Fuss Katamarans IN THE WIND. Sie liegen zwar auf der Ostseite von Bora Bora vor Anker, aber besuchen regelmässig den Hauptort um einzukaufen. Mit ihrem grossen Schlauchboot ist das überhaupt kein Problem. Wir verbringen einen netten Nachmittag / Abend zusammen. Einen Tag davor sassen wir mit Jack und Marcello (Crew KIBOKO TUJA) zusammen an der Happy Hour - nun fehlt nur noch die Crew der KIAMAR und wir hätten unsere Steg-Truppe von der Marina Taina wieder zusammen;-)

Unser Plan sah eh vor, dass wir das MaiKai heute verlassen und in den Süd-Osten von Bora Bora fahren. Da aber IN THE WIND im Osten vor Anker liegt, stoppen wir ebenfalls an diesem Ankerplatz. Hier waren wir letztes Jahr schon mehrmals und kennen den perfekten Ankergrund. Der einzige kleine Nachteil sind die Hotel-Shuttle die tagsüber regelmässig an uns vorüberbrausen. Aber im Vergleich zum Schiffsverkehr vor dem MaikKai ist es ruhig hier.

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Kurz bevor wir den Ankerplatz erreichten lauerten uns zwei Pirogues auf. Sie warten bis wir vorbei ziehen und versuchen dann auf der Heckwelle zu surfen. Eigentlich schleppen wir unser Beiboot nie nach, aber bei den kurzen Distanzen innerhalb des Riffes machten wir eine Ausnahme. Das ergab eine zusätzlich kleine Heckwelle die der eine Paddler nutzte. Der andere versuchte auf der seitlichen Welle am Rumpf zu reiten. Mit einem breiten Lachen auf dem Lippen winken sie uns zu und haben Spass. Am Abend werden wir zum Sundowner auf die IN THE WIND eingeladen.

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Französisch Polynesien 08.04.2015   Bora Bora - Nun sind wir genau 5 Jahre unterwegs
16°30,045'S 151°45,442'W
Bild wird geladen... Genau vor 5 Jahren starteten wir unsere Segelreise in Kroatien. Aus diesem Anlass haben wir einmal zurückgeschaut, nachgerechnet und das Hauptmenü hat einen neuen Menüpunkt erhalten - STATISTIK. Mehr dazu hier >>>

Französisch Polynesien 06.04.2015   Bora Bora - Einige Höhenmeter bringen uns ins schwitzen
16°30,045'S 151°45,442'W
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Es verspricht ein schöner Tag zu werden und wir fahren mit unserem Beiboot quer über die Lagune in den Süden. Heute wollen wir einen kleinen Hügel erklimmen und ein paar Fotos schiessen. Das Beiboot können wir bequem am Steg von Bloody Mary's festmachen. Zur Sicherheit fragen wir in der Bar nochmals nach wo der Fussweg zur rot-weissen Antenne startet. Im Gegen-Uhrzeiger um die Landzunge herum und dann ein kleiner Weg hoch - man kann ihn nicht verfehlen - versicherte man uns.

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Wir dachten schon wir haben ihn verpasst, finden aber den Weg dann doch wie beschrieben. Es ist heiss und die Sonne brennt als wir den sehr steilen Pfad hinauf hecheln. Die Hitze und die Feuchtigkeit - und natürlich auch weil wir völlig untrainiert sind - lassen uns schnaufen wie Pferde. Oben angekommen werden wir mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Zurück nehmen wir den anderen Weg, der dann sogar noch etwas näher beim Bloody Mary's endet. Gerade als wir unten ankamen gab es einen Platzregen und wir konnten fast trocken an die Bar flüchten. Nach einem Drink schien wieder die Sonne und wir fahren zurück zur ULANI wo ich (Philippe) sofort ins Wasser springe um mich abzukühlen. Sandra darf nur duschen, denn für die Tattoo ist das Salzwasser noch immer etwas früh.

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Französisch Polynesien 31.03.2015   Bora Bora - Tattoo
16°30,045'S 151°45,442'W
Schon seit Wochen, wenn nicht seit Monaten wünschte sich Sandra ein typisch polynesisches Tattoo. Einer der besten Tätowierer soll der bekannte Künstler Marama in Bora Bora sein. Er sei oft ausgebucht und man müsse eventuell einige Tage oder sogar Wochen auf einen Termin warten. Auch aus diesem Grund sind wir bereits sehr früh nach Bora Bora zurück gekommen. Auf unsere E-Mail hat er nicht geantwortet und Telefonnummern fanden wir viele verschiedene im Internet. Nach einigen unbeantworteten Anrufen gestern Abend, rief uns Marama überraschend zurück und wir erhielten bereits einen ersten Besprechungstermin für heute um 09:00 Uhr. Normalerweise wird nach der Beratung ein zweiter Termin vereinbart um das Tattoo zu stechen.

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Da es kaum Wellen in der Lagune hat, fräsen wir die ca. 4 nm (7 km) mit unserem Schlauchboot in den Süden. Leider beginnt es gerade jetzt zu regnen und wir werden auf der ca. 15 minütigen Fahrt klitschnass. Das Schlauchboot dürfen wir nach Rücksprache am Steg des Hotel Intercontinental festmachen und gehen die letzten ca. 300 m zu Fuss zum Studio. Nach der Beratung teilt uns Marama mit, dass er Zeit hätte und das Tattoo auch jetzt gleich stechen könnte. Das passt uns sehr und eine gute Stunde später ist das Werk vollbracht. Sandra darf nun eine Woche lang nicht im Salzwasser baden und muss das Tattoo etwas vor Sonne schützen.

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Marama Tattoo:
Telefon +689 87 76 35 34
Position seines Studios: 16°32,348'S 151°44,170'W
(Marama spricht englisch und französisch, keine Kreditkarten nur Cash)
Französisch Polynesien 30.03.2015   Via Tahaa nach Bora Bora - Maikai Yacht-Club
16°30,045'S 151°45,442'W
Gestern segelten wir bei leichtem Wind und ruhiger See von Huahine nach Tahaa. Bei der Perlenfarm (ehem. Yachtclub Pos: 16°40,833'S 151°29,173'W) schnappten wir uns eine der vielen unbenutzten Bojen und hatten eine sehr ruhige Nacht. Als jedoch die erste Fähre um 05:20 Uhr vorbei zog liessen die Wellen ULANI wild schaukeln. Wir wollten sowieso früh weiter und so legten wir nach dem Kaffee gleich in Richtung Bora Bora ab.

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Als wir aus der Inselabdeckung heraus motort waren, setzten wir Volltuch und brausten mit 7-8 Knoten ab (Spitze war 8.2 Kn). Das Meer war nicht mehr so glatt wie gestern, aber noch immer ruhig - kaum Wellen also sehr angenehm. Nach weniger als vier Stunden bargen wir die Segel vor dem Pass zur Lagune. Von links hinten holte ein Kreuzfahrtschiff auf und drängte sich mit lautem Hupen noch vor uns in den Pass... tja, eigentlich hätten wir von Steuerbord kommend Vortritt gehabt, aber bei dem Grössenunterschied interessierte das die Herren auf der hohen Brücke nicht. Wir drehten einen Kringel und liessen das Ungetüm passieren. Im Bojenfeld vom Maikai-Yacht-Club empfing uns der Wirt Teiva mit dem Dinghy, hielt uns die Leine der Boje hoch und hiess uns im Maikai und in Bora Bora herzlich Willkommen. Er erinnerte sich noch an uns vom letzten Jahr - ein erstklassiger Service und eine nette Geste!
Huahine II, März 2015
Französisch Polynesien 27.03.2015   Huahine - Yacht-Club
16°43,179'S 151°02,375'W
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Am Ankerplatz baden, lesen, Burracco spielen, mit anderen Worten mal richtig ausspannen. Die letzten Tage waren herrlich ruhig, mit perfektem Wetter. Gestern waren wir im Yacht-Club zum Mittagessen und heute besuchen wir die Happy Hour.

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Französisch Polynesien 25.03.2015   Huahine - Überfahrt und Ankunft
16°43,179'S 151°02,375'W
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Der Wetterbericht versprach für ein paar Tage sehr schönes und ruhges Wetter. Zwar auch mit wenig Wind, aber wir hatten das Gefühl nun weiter Richtung Westen zu müssen. So verabschiedeten wir uns von VANUPIEDS und NUWAM 2 und brachen gestern um 16:00 Uhr auf. Die Distanz von 96 Seemeilen ergaben eine Nachtfahrt und wir erreichten um 08:20 Uhr den neuen Ankerplatz. Obschon beim Ankerlichten in Moorea Regen einsetzte und wir vor Mitternacht dann auch 30 Minuten lang Gegenwind von über 20 Knoten hatten, war es insgesamt eine ruhige, angenehme Passage. Dass wir alles Motoren mussten, wussten wir ja im Voraus.

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Neu gibt es vor Fare, dem Hauptort von Huahine, Mooringbojen. Sie sind kostenlos und sehr massiv ausgeführt. Unsere Boje schwimmt 4 Meter über dem Sandboden und die Verankerung kann sehr gut überprüft werden. An zwei Erdankerschrauben sind Ketten verbunden die zu einem sehr dicken Tau führen - absolut vertrauenswürdig! Der Ankerplatz hat zwar leichte Strömung, aber wir liegen ruhig wie in Adams Schoss.

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Moorea III, März 2015
Französisch Polynesien 21.03.2015   Moorea - Pirogue-Regatta
17°31,965'S 149°46,176'W
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Motorboote und andere Begleitschiffe rasen an ULANI vorbei und kurz darauf sehen wir die vielen Pirogues. Diese typisch-polynesischen Kanus gibt es als Einer, Dreier oder Sechser. Alle haben eines gemeinsam: sie sind auf einer Seite mit einem Auslegerbalken versehen, der für die Balance sorgt.

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Beim näheren Hinsehen können wir erkennen, dass es sich um eine Schüler-Regatta handelt. Auch viele Mädchen paddeln mit. Alle sind schon recht geschlaucht, einige, vor allem auf den hinteren Booten zu beobachten, tauchen das Paddel nur noch zum Schein ein. Aber das Ziel ist gleich 300 m vor unserem Ankerplatz - also gleich haben sie es geschafft.

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Französisch Polynesien 17.03.2015   Moorea - Morgenstimmung
17°31,965'S 149°46,176'W
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Einfach nur friedlich... kaum Wind, ruhiges Wasser und goldener Sonnenschein... was will man mehr. Wir entschliessen uns noch ein paar Tage an diesem Ankerplatz zu bleiben.

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Tony und Jaklien von der JAKKER erzählten uns, dass es hier eine passable Pizzeria gibt. Die wollen wir, zusammen mit VANUPIEDS und NUWAM 2, aufsuchen um das Mittagessen einzunehmen. Die Schlauchboote lassen wir in der Marina und gehen zu Fuss um die Bucht. Leider ist das Restaurant heute geschlossen - Grund unklar - normalerweise wäre es offen sagt man uns beim Fährterminal. Also spazieren wir zurück und essen in einem der beiden Roulotte nahe des Supermarktes. Wir sassen unter einem schönen Baum, direkt am Meer - grandioser Platz.

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Leider war der Hamburger (es gab nicht viel anderes) eine Enttäuschung. Auch die Pommes Frites waren pampig und in Ketchup ertränkt. Anschliessend besuchten wir Françoise und Jean-Claude von der HYDRA. Ihr Schiff liegt hier in der Marina. Sie wohnen zwar noch darauf aber sie wollen ihre OVNI 39.5 verkaufen, denn Jean-Claude kann mit seiner Krankheit (Parkinson) nicht mehr segeln. Dann noch zum Supermarkt und zurück zur ULANI wo noch gebadet, mit Adlerrochen geschnorchelt und die Wasserlinie geputzt wird.

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Französisch Polynesien 16.03.2015   Moorea - Schnorcheln
17°31,965'S 149°46,176'W
Zusammen mit den Crews der VANUPIEDS und NUWAM II fahren wir zum Motu AHI (kleine Insel ca. an Position 17°33,024'S 149°46,530'W ). Wir dürfen unsere Schlauchboote an einer kleinen Boje festmachen und kostenlos das Lagoonarium besuchen. An vielen kleinen Bojen sind Halteleinen befestigt, denn es hat eine starke Strömung. Mit Flossen ausgerüstet ging es auch ohne die Seile, aber sie sind recht praktisch um sich beim Verweilen und Beobachten kurz daran festzuhalten.

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Französisch Polynesien 15.03.2015   Moorea - Sturmböen und Fallwinde
17°31,965'S 149°46,176'W
Nach einer schlaflosen Nacht sind heute Morgen auf allen Schiffen die Crews an Deck und kontrollieren das Ankergeschirr und ob allfällige Schäden zu verzeichnen sind. Es war zwar für die Nacht viel Wind angesagt, aber nur für ein paar Stunden. Das Ganze dauerte viel länger (12 Std.) und der Wind war wesentlich stärker. Vielleicht wurden die Böen noch durch die Berge verstärkt (Fallwinde), nur so können wir uns die Windgeschwindigkeiten erklären. Wir hatten mehrmals über 50 Knoten gemessen (Spitze 52.4 Kn) und die Crew von VANUPIEDS konnten sogar 54 Kn auf dem Windmesser ablesen. Das sind über 100 km/h und entspricht einem Zyklon von einer niedriger Kategorie!!!

Wir sahen fliegendes Wasser, das bodennebelartig in rasender Geschwindigkeit über die weissen Schaumkronen hinweg sauste. Der Wind war so stark, dass sich also die oberste Wasserschicht ablöste und zu fliegen begann. Zusätzlich regnete es stark und die Wassertropfen peitschten uns ins Gesicht - zeitweise war die Sicht gegen null. Weltuntergangsstimmung.

Bei einigen Schiffen ist der Anker gerutscht, drei haben während des Sturmes umankern müssen und einer davon, natürlich genau unser Nachbar, in der Nacht! Bei ihm ist dann auch noch das Beiboot (mit festem Boden!) samt Aussenbordmotor kopfüber im Wasser geschwommen. Natürlich waren alle immer auf Bereitschaft und auch wir haben kaum geschlafen. Zum Glück entschieden wir vorgestern den zweiten Anker auszubringen - wir sind keinen Zentimeter gerutscht. Ebenso haben wir alle Sonnenverdecke demontiert - auch das war nötig! Auf der ULANI und der VANUPIEDS sind keine Schäden zu melden - alle sind wohlauf.
Französisch Polynesien 13.03.2015   Moorea - Adlerrochen am Ankerpatz
17°31,965'S 149°46,176'W
Regenwolken schoben sich über die Berge von Moorea und brachten Niederschlag und böigen Wind am Ankerplatz. Zwar nur kurz, aber wir drehten um 90 Grad und das Heck zeigt in Richtung des flachen Riffes und der Korallenstöcke. Noch haben wir genug Abstand, aber der Anker darf nicht rutschen.

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Nach der Ankerkontrolle schnorchelt Sandra noch ein bisschen ums Schiff herum. Dabei entdeckt sie unter der ULANI zwei gefleckte Adlerrochen (engl. Spotted Eagle Ray / lat. Aetobatus Narinari). Normalerweise flüchten sie sofort und wir konnten noch nie einen fotografieren. Diese jedoch, durchwühlen ohne Scheu gemütlich den Sand. Erst als ein Katamaran aufs Ankerfeld fährt, verschwindet der kleinere. Leider hatten wir die Fotokamera erst später im Wasser und konnten nur noch den Grösseren ablichten. Diese Rochen erreichen eine Spannweite von bis zu 3.50 m - unserer hatte etwa eine Spannweite von ca. 2 m - noch immer sehr beachtlich.

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Französisch Polynesien 12.03.2015   Moorea - Ankerpatz Champion
17°31,965'S 149°46,176'W
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Vor dem Ankerplatzwechsel gingen wir noch schnorcheln am Riff. Flossen und Taucherbrille umgeschnallt und ab ins Wasser. Kaum drin schwimmt ein Schwarzspitzen-Hai (ca. 2m lang) schräg unter uns durch. Friedlich dreht er seine Runden. Später sichteten wir noch einen kleineren seiner Gattung. Näher am Riff, aber noch auf dem sandigen Boden schwimmt ein Stachelrochen ganz langsam und ohne Scheu 2 m unter uns durch. Auf der Innenseite des Riffes hat es grosse, schöne Korallenformationen und auch Fische konnten wir beobachten.

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Kaum sind wir abgetrocknet, lichten wir den Anker und tuckern innerhalb des Riffes zum südlichen Ankerplatz. Das Riff ist hier einiges breiter und wir sind somit besser gegen das angekündigte Schlechtwetter geschützt. Wir sind zwar weit weg vom Zyklon PAM aber es werden am Wochenende dennoch bis zu 35 Kn Wind und 3 m hohe Wellen erwartet. Wir liegen im Lee der Insel somit werden uns sicherlich die hohen Berge einigen Schutz bieten. Der Anker ist tief im Sand eingegraben und liegt nur auf 3 m. Das sind optimale Verhältnisse und falls sich die Prognosen nochmals verschlechtern, werden wir einen zweiten Anker ausbringen.

Übrigens nenne ich diesen Ort «Ankerplatz Champion» weil der gleichnamige Supermarkt gleich gegenüber an Land liegt.
Französisch Polynesien 11.03.2015   Moorea - Ankerpatz Sofitel
17°30,493'S 149°45,844'W
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Nach einer weiteren Verzögerung mit unserer Tauchflasche konnten wir nun also endlich den Anker lichten und nach Moorea übersetzen. Die Tauchflasche konnten wir zwar vor zwei Tagen abholen, aber sie war nach dem Füllen neuerdings undicht. Kurzfristig, kompetent und zuvorkommend half uns der externe Prüfmechaniker. Er ersetzte kostenlos das schadhafte Teil an der Vorstufe und brachte die Flasche gestern zurück in die Marina.

Heute Morgen gingen wir im Carrefour nochmals einkaufen und verabschiedeten uns von unseren Freunden in der Marina und am Ankerplatz. Nach nur 2.5 Stunden Überfahrt (12 Seemeilen) ankerten wir hinter dem Aussenriff an der Ostküste von Moorea auf 6 m Sand. Übrigens funktioniert die neue Kettennuss gut.

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Tahiti III, Januar bis März 2015
Französisch Polynesien 08.03.2015   Tahiti - Ankerpatz Taina
17°34,837'S 149°37,194'W
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Nun liegen wir also schon ein paar Tage länger hier vor Anker als gedacht. Der Grund für die Verspätung ist die Tauchflasche - oder viel mehr der duselige Flaschenprüfer. Er hatte unsere Flasche zusammen mit den anderen geprüft und zurück in die Marina gebracht, nur vergass er genau auf unserer das wichtige Prüfdatum einzustanzen. Zum Glück hatte ich das noch rechtzeitigt bemerkt. Nun holt er die Aluflasche also nochmals ab um das Datum einzuhämmern.

Zeitdruck besteht noch keiner und in der Zwischenzeit konnten wir noch unser Sonnendach neu imprägnieren. Der Ankerplatz ist akzeptabel und so können wir zumindest noch ein paar mal zur Happy Hour in der Marina gehen.

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Französisch Polynesien 02.03.2015   Tahiti - Wir liegen wieder vor Anker
17°34,837'S 149°37,194'W
Am 25. Februar haben wir die Marina verlassen. Einerseits war es ein sehr bequemes Leben mit unbeschränktem Wasser und Strom sowie dem Komfort einer Klimaanlage. Aber andererseits sind wir froh in unseren normalen Lebensrhytmus zurück gefunden zu haben. Die beiden Fahrräder und die Klimaanlage hatten wir in den letzten Marinatagen an den beiden Pin-Wänden der Marina zum Verkauf ausgeschrieben und sofort einen Abnehmer gefunden - perfekt gelaufen.

Als wir den Anker in 17 m Wassertiefe auf den Grund liessen, stellten wir fest, dass mit der neuen Kette etwas nicht stimmt. Die Kettenglieder überspringen immer wieder auf der Kettennuss (Gibsy)! Natürlich wusste ich, dass es verschiedene 10mm Ketten gibt und war mir sicher die passende Kette hier gefunden zu haben - falsch gedacht!

Zurück im Marinaladen erklären wir Michel (Inhaber) unser Problem und er hat per Zufall eine gebrauchte Nuss passend zu unserer Ankerwinch. Gleichtags tauschen wir das Teil auf der ULANI und siehe da: Problem gelöst. Ein solches Ersatzteil einzufliegen hätte uns mit Lieferkosten sicherlich mehrere hundert Franken gekostet. Er überliess uns das nicht ganz neue Teil für nur 20 CHF! Herzlichen Dank - das war mal wieder Glück im Unglück.

Mittlerweile ist auch der Wassermacher wieder in Betrieb und alles läuft wie es soll - hoffentlich bleibt das lange so!
Französisch Polynesien 22.02.2015   Tahiti - Grillabend am Steg
17°35,185'S 149°36,979'W
Der Dockmaster stellte uns seinen privaten Gasgrill zur Verfügung. So verbrachten wir zusammen mit unseren Freunden einen sehr netten Abend. Seit ein paar Tagen ist auch die schweizer Yacht VANUPIEDS, mit Claudia und Thierry, in Tahiti eingetroffen. Wir luden sie zu diesem Abend ein und so konnte man viele Sprachen auf dem Steg hören. Wir sprachen Englisch mit KIAMAR, Französisch mit Kati (Einhandseglerin vom Steg), Italienisch mit Jacobo (POG0 40) und natürlich mal wieder Schwiizerdüütsch mit VAUPIEDS.

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Französisch Polynesien 21.02.2015   Tahiti - Hafen-Regatta
17°35,185'S 149°36,979'W
Auf der 72 Fuss Yacht KIBOKO TUJA hat es zwei Modell-Segelyachten die Jack für diesen Nachmittag an den Steg brachte. Als ich von dem Plan hörte, dachte ich zuerst, dass mich das nicht so interessiert. Nachdem ich einige kleine Hafenregattas damit gesteuert habe, muss ich sagen: es macht echt Spass! Ein paar Tage später erhielten wir eine Kopie der Bilder die Emily schoss, herzlichen Dank.

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Französisch Polynesien 19.02.2015   Tahiti - Eröffnungsfeier für Chinesisches Neujahr
17°35,185'S 149°36,979'W
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Heute ist Neumond und es beginnt das neue chinesische Jahr der Holz-Ziege. Die chinesischen Vereine organisieren einige Festivitäten in den nächsten 15 Tagen. Heute war die Eröffnungsfeier der ASSOCIATION SINITONG mit einem Tanz des Löwen (es sind eben keine Drachen). Diese Darbietung war für jedermann zugänglich, aber es haben sich ausser Clubmitglieder und Verwandte nur wenige Touristen eingefunden. Der ganze Anlass war auch mehr für die Einheimischen mit Chinesischer Abstammung. Aber wir wurden dennoch herzlich begrüsst und durften die Show geniessen. Ebenfalls anwesend waren die aktuelle MISS DRAGON, MISS DAUPHINE und VIZE-MISS DAUPHINE.

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Nachdem wir einige Einkäufe in der Stadt erledigen konnten, besuchten wir noch die Markthalle. Hier werden nebst Gemüse, Früchte und Fisch auch Souvenirs angeboten. Aus aktuellem Anlass wurde die Halle ebenfalls dekoriert.

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Französisch Polynesien 05.02.2015   Tahiti - Filme über Ozeanien
17°35,185'S 149°36,979'W
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Wir erfahren per Zufall von den Filmvorführungen im Maison de la Culture, Papeete. Mit Jon und Emily nehmen wir den Bus in die Stadt um einige Dokumentarfilme über Ozeanien zu besuchen. Das Programm ist vielfältig und es werden zeitweise mehrere Filme gleichzeitig, in verschiedenen Sälen, vorgeführt. Da wir nicht den ganzen Nachmttag und Abend im klimatisierten Kino sitzen wollen, machen wir eine Pause und spielen Billard in «unserer» Bar. Nach der nächsten Doku ist es bereits früher Abend und wir haben langsam Hunger. Man kann sich zwar gleich vor Ort verpflegen, aber wir spazieren lieber nochmals in Richtung Zentrum und essen bei einem Italiener. Nach weiteren zwei Dokumentationen, eine über Tattoos und die andere über Haie im Great Barrier Reef, teilen wir uns ein Taxi für die Rückfahrt in die Marina.

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Französisch Polynesien 03.02.2015   Tahiti - Dies und Das... sowie Zahnarzt-Termine
17°35,185'S 149°36,979'W
Wir leben so in den Tag hinein und zwischendurch wird auch mal wieder ein offener Punkt auf unserer Arbeitsliste angepackt. So haben wir zum Beispiel die Davits (Heckkran für Beiboot) gereinigt und wieder montiert. Auch die Gangway brauchte eine kleine Reparatur.

Dass wir mal wieder zum Zahnarzt müssten war uns auch schon länger bewusst, aber wir schoben diesen Termin immer wieder vor uns her. Vor einer Woche war es dann soweit - Zahnkontrolle und Reinigung. Resultat: Bei Sandra war alles in Ordnung, aber ich hatte ein paar lose Füllungen und durfte dann noch zwei weitere Male antanzen. Unterdessen ist auch bei mir alles erledigt. Das ganze Ganze war äusserst professionell, unkompliziert und kostengünstig. Zwar nicht so billig wie in Guatemala, aber nur etwa die Hälfte dessen, was wir in der Schweiz hätten zahlen müssen.

Mittlerweile flogen die Crews von uns bekannten Schiffen wieder ein. So trafen wir Jaklien und Tony (JAKKER) und vor ein paar Tagen besuchten uns Heidi und Robert (NUWAM II). Auch Claudia und Thierry (VANUPIEDS) sind zurück in Raiatea.
Französisch Polynesien 21.01.2015   Tahiti - Roulotte in Papeete und Billard
17°35,185'S 149°36,979'W
Die Roulottes in Papeete werden immer abends aufgebaut und bieten eine sehr umfangreiche Palette an Essen an. Ca. 15 Imbisswagen versammeln sich auf einem grossen Platz im Park, direkt beim Hafenbecken (in der Nähe des Tourist-Office). Wir sind früh in der Stadt und trinken zuerst ein Happy-Hour Bier im Gartenrestaurant les-3-Brasseurs. Über die Strasse und ein paar Schritte weiter starten die Roulottes.

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Nach dem Essen spielen wir Pool-Billard in einer kleinen, unscheinbaren Bar die gleich um die Ecke bei Les-3-Brasseurs (an der Rückfront des gleichen Häuserblocks). Das Spielen ist kostenlos solange man auch etwas konsumiert. Wir schreiben uns auf der Schiefertafel ein und spielen einzeln immer gegen den vorhergehenden Gewinner. Es hat zwei passable Billardtische und wir können auch ab und zu einen der Lokalmatadore schlagen - die natürlich alle mit eigenem Queue stossen. Ich (Philippe) habe schon seit über 15 Jahren nicht mehr gespielt, aber das ist wie Fahrradfahren - nach kurzem Aufwärmen geht es dann schnell wieder recht gut. Hat wirklich Spass gemacht! Es ist schon fast Mitternacht als Sandra uns zurück in die Marina fährt.

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Französisch Polynesien 20.01.2015   Tahiti - Besuch einer Superyacht
17°35,185'S 149°36,979'W
Heute hatten wir ein ideales Schlechtwetter-Programm. Wir durften eine private Führung durch eine Super-Yacht geniessen. Der Kapitän lud uns letzte Woche dazu ein und zeigte uns persönlich das ganze Schiff. Die Crew (12 Personen) war sehr beschäftigt das 62 Meter Schiff hochseetauglich vorzubereiten. Wir hatten natürlich viele Fragen und waren immer wieder über die Antworten erstaunt. So fasst zum Beispiel der Dieseltank 120'000 Liter! Zum Vergleich ULANI hat 280 Liter im Tank.

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Alles ist riesig dimensioniert. Die beiden Wassermacher sind fast so gross wie ein Kleinwagen, die Hauptmotoren noch grösser. Unheimlich viel Technik steckt in so einem Schiff - ich denke so für mich: was da alles unterhalten werden muss und vor allem: was da alles kaputt gehen kann!!! Eigentlich waren nur Sandra und ich eingeladen, aber wir nahmen Emily und Jon einfach auch mit. Für uns alle war es eine sehr schöne Führung - herzlichen Dank Chris!

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PS: Aus Diskretionsgründen nennen wir den Schiffsnamen hier extra nicht.
Französisch Polynesien 18.01.2015   Tahiti - BBQ am Pier
17°35,185'S 149°36,979'W
Vor ein paar Tagen entstand die Idee für einen Grillabend auf der Pier. Fast wie bestellt stoppte der Dauerregen am späteren Nachmittag und es war den ganzen Abend über trocken. Der Grill wurde uns vom Restaurant Casa Bianca kostenlos zur Verfügung gestellt und sogar von den Barkeepern auf den Steg hinaus getragen. Um die vierzig Personen fanden sich nach und nach ein. In der bunt gemischten Gesellschaft waren Crews der Superjachten, Franzosen die seit vielen Jahren hier auf ihren Schiffen leben, Angestellte von Casa Bianca, einige Segler und viele Einheimische.

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Es ist eigentlich kein Putluck (ich denke auch, dass die meisten Anwesenden nicht einmal wissen was das ist) und somit etwas unklar ob jeder sein Selbstmitgebrachtes isst oder ob man wild teilt. Auf jeden Fall sichern wir unsere Rumpsteaks und teilen den Kartoffelsalat. Sandra hat extra eine grosse Schüssel davon gemacht, diese Beilage findet reissenden Absatz!

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Französisch Polynesien 15.01.2015   Tahiti - Isolation, Generator und Chromstahl-Anker
17°35,185'S 149°36,979'W
Gestern und heute konnten wir wieder einiges erledigen. Die Fedex-Lieferung aus den USA kam an und brachte unter anderem unseren neuen Anker. Wir waren recht zufrieden mit unserem alten SPADE-Anker (Grösse S100) aber nach vier Jahren war er schon ziemlich rostig. Auch war er für unsere Bootsgrösse etwas knapp dimensioniert und so orderten wir nun eine Nummer grösser und in Chromstahl (Typ SPADE X120). Vor der Bestellung hatten wir abgeschätzt und gemessen damit er dann auch in unseren Ankerhalter passen würde. Alles paletti - er passt sogar noch besser als der alte!

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Vom Nachbarschiff erhielten wir zuviel eingekaufte, neue Isolationsmatten. So mussten wir keine kaufen und konnten diese perfekt bei uns im Heck-Installationsraum verwenden. Nach der Montage wechselten wir beim Generator noch das Öl und den Luftfilter. Und den Wasserfilter haben wir dann auch noch gleich gereinigt.

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Französisch Polynesien 12.01.2015   Tahiti - Kokosnuss und Domino
17°35,185'S 149°36,979'W
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Immer wieder schwimmen Kokosnüsse in der Marina herum. Als wir zusammen mit Jon und Emily auf der ULANI Kaffee trinken, entdecken wir zwei dieser Dinger gleich am Heck. Wir fischen sie aus dem Wasser und ich kann zum ersten Mal meine Machete aus Guatemala zum Einsatz bringen. Die erste Nuss öffnete ich zusammen mit Jon. Da wir nicht genau wussten wie, war es sehr mühsam und schweisstreibend!

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Als Francis vorbei kam und uns einige Tipps gab, war die zweite Nuss schneller offen. Die Milch und das Fruchtfleisch war in beiden Nüssen perfekt und schmeckte uns allen sehr! Am späteren Nachmittag spielten wir dann noch bei schönstem Wetter Domino!
Französisch Polynesien 09.01.2015   Tahiti - Museumstag
17°35,185'S 149°36,979'W
Von Dezember bis Mitte Februar regnet es sehr viel - hat man uns versichert... Also, wir können das nicht bestätigen. Wahrscheinlich sind nicht alle Jahre gleich, aber wir haben eigentlich recht gutes Wetter hier. Es regnet zwar ab und zu, aber es gibt auch sehr viel Sonnenschein. Heute haben Jon und Emily ein Mietauto zur Verfügung und wir werden eingeladen mit ihnen zum Museum "Musée de Tahiti et des îles" zu fahren. Mit dabei ist auch Andrea vom Nachbarschiff. Er ist zu Besuch auf einer 72 Fuss Yacht und lebt halbjährlich in Kambodscha.

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Zum Museum ist es nur ca. 8 km und mit dem Auto sind das keine Distanzen. Vor ein paar Tagen sind Sandra und ich mit dem Chinesen-Fahrrad (1-Gang!) dahin geradelt. Dafür brauchten wir ca. 30 Minuten pro Weg.

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Das Museum war grösser und interessanter als wir erwarteten! Es sind viele Exponate zu bestaunen - sehr beeindruckend. Wir finden alle, dass sich ein Besuch lohnt. Zur Zeit werden in einer zusätzlichen Halle auch noch riesige TAPA (Malereien auf Rindenbaststoff) ausgestellt. Leider ist das Fotografieren in dieser Halle strickt verboten und zudem sehr gut überwacht... keine Chance für mich abzudrücken. Im Museumsteil darf man zwar fotografieren, jedoch nur ohne Blitzlicht - nicht einfach unverwackelte Bilder zu schiessen.

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Französisch Polynesien 05.01.2015   Tahiti - Toiletten-Reparatur
17°35,185'S 149°36,979'W
Bild wird geladen... Nachdem wir im November 2014 die Schlauchführung in der Bug-Toilette umgebaut haben, wagten wir uns endlich an die Hecktoilette. Dieses Reparaturprojekt schiebten wir immer vor uns her. Aber heute packten wir es an. Das Problem: ein nicht identifizierbares, schepperndes Geräusch in der Pumpe. Wir vermuteten, dass entweder etwas metallisches in der Zerhackerpumpe herumschwirrt oder sich sonst etwas gelöst hat.

Aber der Zugang zu dieser Pumpe ist nicht so einfach, auch haben wir noch nie die Zerhackerpumpe zerlegt. Mit der Hoffnung, dass wir alles wieder wasserdicht zusammenbauen können, begannen wir nun also endlich dieses Scheiss-Projekt. Wir schlossen alle Fenster und drehten die Klimaanlage voll auf - so ist das Arbeiten unter Deck auszuhalten. Sandra assistiert und muss immer mal etwas halten. Zwischendurch schiesst sie schnell mit der erstbesten Kamera dieses Bild. Übrigens hat alles geklappt und unser elektrisches WC steht wieder zur Verfügung.
Französisch Polynesien 01.01.2015   Tahiti - das neue Jahr beginnt mit einem Abschied
17°35,185'S 149°36,979'W
Bild wird geladen... Wir wünschen unseren Lesern alles Gute fürs neue Jahr!

Der Charter-Katamaran auf dem Lisa Crewmitglied ist, legt heute ab. Sie haben Chartergäste in Bora Bora - die Arbeit ruft. Vielleicht kommen sie wieder nach Tahiti nachdem sie ein paar Wochen Geld verdient haben... aber man weiss nie. Also verabschieden wir uns von neuen Freunden - schon wieder.
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