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www.ULANI.net © Philippe Ochsenbein, Switzerland
ULANI
ETAP 46 DS, Monohull, Sloop
Switzerland, Basel
HBY4319
269 726 000
infoulani.net

Bilder und Berichte 2014

Honduras bis Französisch Polynesien
Januar - Dezember 2014

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Januar - Dezember 2014
Tahiti II, Oktober bis Dezember 2014
Französisch Polynesien 31.12.2014   Tahiti - Silvester
17°35,185'S 149°36,979'W
Zusammen mit vielen Einheimischen feiern wir auf dem grössten Party-Boot, das hier hinter dem Riff fest verankert ist. Der Einladung folgen auch unsere Stegfreunde und viele bekannte Gesichter. Francis, der alles organisierte, hätte uns auch mit seiner grossen Lancha abgeholt, aber die meisten haben ja ein Beiboot und setzen selber zum Hausboot über. Sandra und ich treffen bereits am Nachmittag ein und baden von der Plattform aus - herrlich bei dieser Wärme! Später wird der Grill angezündet, Schach gespielt und viel geschwatzt. Auch der Bierkonsum kommt nicht zu kurz... Das Party-Floss ist super eingerichtet. Es ist fest verankert und mit einer Wasserleitung mit dem Festland verbunden. So können wir nach dem Baden so viel duschen wie wir wollen. Eine kleine Küche und auch eine Toilette ist vorhanden.

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Französisch Polynesien 25.12.2014   Tahiti - Weihnachten
17°35,185'S 149°36,979'W
Am Weihnachtstag sind wir zu Gast in einer Superyacht bei uns am Steg. Jon und Emily, Crew der KIAMAR, einer Swan 75 Fuss, laden uns an diesem Nachmittag/Abend ein. Auch Lisa, Crewmitglied eines 60 Fuss Katamarans, ist mit von der Partie. Nach dem genüsslichen Verzehren des obligaten Truthahns und vielen Beilagen, spielen wir zusammen Mexican Train (Domino) und Karten. Abgerundet wird das köstliche Mahl mit dem Tiramisu von Sandra. Es war ein schöner Anlass und wir hatte alle viel Spass!

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Französisch Polynesien 23.12.2014   Tahiti - Blitzbesuch aus der Schweiz
17°35,185'S 149°36,979'W
Richi und Annemarie machen auf ihrer Reise für 14 Tage einen Stopp in Französisch Polynesien. Sie starten ihren Chartertörn hier in Tahiti. So verabreden wir uns einen Tag vor ihrer Abfahrt in der Marina Taina. Da Windböen von bis zu 40 Knoten angekündigt wurden, wollen wir die Marina nicht verlassen. Zusammen nehmen wir ein schmackhaftes Mittagessen im Marinarestaurant CASA BIANCA ein und besichtigen anschliessend die ULANI.

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Französisch Polynesien 11.12.2014   Tahiti - Flugfracht
17°35,185'S 149°36,979'W
So kurz vor Weihnachten will man ja auch was geschenkt bekommen... es hat geklappt! Gratis und überraschend - ich würde fast sagen hinterrücks - hat die Mutter Natur mir Philippe einen geflügelten Boten geschickt. Ich habe ihn leider nicht gesehen, aber ich glaube es war kein Engel und auch keine Fee - eher eine Tigermücke!

Bereits anfangs August 2014 hatte ich ja bereits eine Tropenkrank durchgestanden. Damals kursierte ZIKA. Dengue ist immer mal anzutreffen und neu haben wir hier eine Epidemie der Tropenkrankheit CHIKUNGUNYA (das bedeutet “Der gekrümmt Gehende”). Jeden Tag werden hier mehr als 30 neue Ansteckungen gemeldet... das geht rasant schnell! Tja für mich ist das nun auch erledigt - ich bin nun auch gegen diese Krankheit immun. Übrigens kann man sich gegen alle drei Krankheiten weder impfen noch gibt es Medikamente dagegen... man kann nur die Symptome etwas mit Medis lindern.

Der Krankheitsverlauf war diesmal nicht ganz so schlimm, ich hatte nur 3 Tage hohes Fieber und sehr starke Kopfschmerzen. Das Schlimmste aber sind die Gelenk-, Muskel- und Gliederschmerzen. Man kann sich kaum bewegen und ich habe mich nur in gebückter Haltung und im Schneckentempo durch die ULANI geschleppt. Aber das hat sich auch schon sehr stark verbessert und jetzt nach 5 Tagen geht es mir wieder recht gut - bin noch etwas schnell erschöpft und kraftlos. Aber gemäss meiner Internetrecherche sollen keine bleibenden Nachteile zurückbleiben und nach einigen Wochen sollte alles spurlos verschwunden sein.

Tja... die geflügelten Blutsauger lieben mich einfach... mal sehen was als Nächstes kommt...
Französisch Polynesien 06.12.2014   Tahiti - Inselrundfahrt die Zweite
17°35,185'S 149°36,979'W
Vor ein paar Tagen sehe ich einigen Schachspielern zu. Sofort fragen sie mich ob ich mitspielen möchte und es endete damit, dass ich fast 8 Stunden durchspielte. Jeder wollte es gegen mich versuchen. Das Niveau ist teils recht hoch und gegen die Besten kann ich nur etwa 4 von 10 Spielen gewinnen. So lerne ich unter anderem Christoph kennen, der seit 25 Jahren auf Tahiti lebt. Spontan bietet er Sandra und mir an uns Tahiti etwas zu zeigen - super nett!

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Uns begleitet noch Hélène, die ebenfalls schon 20 Jahre hier lebt. Sie ist mit 6 Jahren mit ihren Eltern von Frankreich her gesegelt. Ihre Segelyacht (Dschunke) ist uns schon in Moorea aufgefallen, da beide Masten fehlten. Das Schiff dient nur noch als Wohn- und Schlafplatz.

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Diesmal fahren wir im Uhrzeigersinn um die Insel. Wir besuchen Aussichtspunkte, den berühmten Pointe Vénus, die 3 Wasserfälle Les-trois-Cascades und auf Tahiti-Iti die Hochebene Taravao. Christoph erklärt uns seine Sichtweise und zeigt uns auch wo er wohnt. Es ist ein kleines Haus (etwa wie ein grösseres Schrebergartenhaus!) und liegt direkt neben der Inselrundstrasse, im Süden von Tahiti-Nui. Wir denken, dass er nicht viel Geld pro Monat ausgibt. Wir wollen ihn zum Dank zum Mittagessen einladen - er winkt ab, er esse mittags nie etwas.... Als wir am Abend zurück in die Marina kommen wollen wir ihm wenigstens das Benzin bezahlen... keine Chance... er lässt uns nicht. Aber der abendliche Kaffee und sein alkoholfreier Longdrink haben wir wenigstens übernehmen dürfen.

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Französisch Polynesien 13.11.2014   Tahiti - Velo und Klimaanlage
17°35,185'S 149°36,979'W
Als wir das Mietauto hatten, haben wir nicht nur die Fahrräder gekauft und in die Marina transportiert, sondern auch eine Klimaanlage. Im Supermarkt Carrefour war ein Sonderangebot (29900 XPF = 299 CHF) für die zweiteilige Anlage und wir haben zugeschlagen. Kurioserweise wollten sie uns für das gekaufte Gerät keinen Garantieschein ausstellen... das gäbe es nur, wenn das Gerät von ihrem Fachmann installiert würde. Ich frage nach, ob es denn einen Fachmann braucht oder man sie auch selber installieren kann? !Ahh, ja - es komme darauf an... eine Antwort wie warme Luft. Also habe ich alles selber installiert und kurz vor der Inbetriebnahme lese ich im Beipackzettel...

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... man müsse mit einer Vakuumpumpe die Leitungen aussaugen bevor die Anlage benutzt werden kann. Aha - eine Vakuumpumpe haben wir natürlich nicht an Bord (hätten die im Laden uns auch sagen können!). Aber nach einigem Herumfragen stellt sich heraus, dass ein Segler die Gerätschaften hat und bereits zwei Tage später läuft das Ding. Wir nutzen die Klimaanlage nur abends jeweils etwa 2 Stunden um das Schiff zu kühlen und vor allem auszutrocknen. Die Anlage werden wir im Frühjahr für einen günstigen Preis weitergeben. Auch die Fahrräder werden Französisch Polynesien nicht verlassen - zumindest nicht auf der ULANI.

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Französisch Polynesien 10.11.2014   Tahiti - Mit dem Mietauto unterwegs
17°35,185'S 149°36,979'W
Das vor ein paar Tagen vorreservierte Mietauto konnten wir pünktlich abholen und fuhren damit gleich als erstes nach Papeete. Wie einfach es doch ist schnell bei mehreren Läden vorbei zu schauen wenn man einen fahrbaren Untersatz hat. Zu Fuss hätten wir für die paar Besorgungen einen Tag gebraucht, mit dem Auto war es in einer Stunde erledigt.

Nach einem stärkenden Mittagessen fuhren wir an der Westküste entlang zurück, an der Marina vorbei weiter bis ganz in den Südosten der Insel. Da wo Tahiti Nui (Nui = Gross) und Tahiti Iti (Iti = Klein) mit einer Brücke verbunden ist, drehten wir um. Unterwegs stoppten wir am Lava-Sandstrand bei PTE UTUMANOMANO, einem einfachen Steg mit ein paar Yachten am PTE TEHORO 17°46,296'S 149°26,073'W und in der kleinen, sehr einfachen Marina im Süden 17°43,867'S 149°19,874'W .

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Französisch Polynesien 05.11.2014   Tahiti - Schnorcheln am Wrack
17°35,185'S 149°36,979'W
Am Vormittag haben wir die Davits (Bügel am Heck für das Beiboot) demontiert. Es war mir einfach nicht geheuer, dass die Chromstahlbügel fast bis an die Quaimauer ragten. Bei grossen Wellen hätte doch ein erheblicher Schaden entstehen können und der Aufwand um sie abzuschrauben war nicht einmal eine Stunde Arbeit.

Kaum sind wir fertig, werden wir von unseren Stegnachbarn vis-à-vis gefragt ob wir auch mitkommen wollten. Sie würden jetzt zum gesunkenen Flugzeug fahren und da schnorcheln... spontan sagen wir zu und sitzen 5 Minuten später in unserem Beiboot. Die beiden Briten Jon und Emily sind Crew einer Superyacht und hüten das Schiff bis die italienischen Eigner im Mai 2015 wieder einfliegen.

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Französisch Polynesien 31.10.2014   Tahiti - mit dem Bus nach Papeete
17°35,185'S 149°36,979'W
Heute fahren wir mal wieder mit dem Bus nach Papeete. Die Busse verkehren tagsüber oft und so warten wir jeweils einfach an der Haltestelle ohne uns zu erkundigen wann einer kommt. Nach 5 bis 10 Minuten hält meist einer an und nimmt uns für 340 xpf (3.40 CHF) pro Person (hin und zurück) mit. Mittlerweile kennen wir uns schon recht gut aus in der Stadt und wissen was wo zu finden ist. Für die Rückfahrt gibt es nur einen Ort wo man in den Bus einsteigen kann - siehe auch Stadtplan Papeete, Tahiti (2'942 KB). Bild wird geladen.... Hier warten die meisten, denn wenn alle Sitzplätze belegt sind, nehmen die Busse unterwegs niemanden mehr mit.

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Ende der Woche werden oft Blumenkränze am Strassenrand gesteckt und verkauft. Da morgen der 1. November ist, hat es sogar einen separaten Blumenmarkt (keine Bilder). An diesem Tag klappern wir alle Hardware-Shops und Schiffszubehörläden ab. Wir haben unsere Trekkingschuhe an und machen einige Kilometer, bis wir alle Orte gefunden und ausgekundschaftet haben (alles im Stadtplan vermekt).

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Französisch Polynesien 29.10.2014   Tahiti - Marina Taina
17°35,185'S 149°36,979'W
Vorgestern haben wir von Moorea übergesetzt. Auf der kurzen Distanz von 18 Seemeilen hatten wir zwar kaum Wind, aber dafür erfreulicherweise mal Strömung mit uns und wir machten mit Motor und Genua 7,5 Knoten. Wir liehen uns eine Boje vor der Marina aus und meldeten uns im Büro. Der Dockmaster käme aber erst am nächsten Tag und wir sollen morgen früh wieder kommen. Gestern also nochmals mit dem Beiboot hin, Platz in der Marina abgesprochen, zurück zu ULANI gesaust und mit der Yacht wieder gekommen. Auch weil es kaum Wind hatte gelückte uns ein perfektes Einparken, trotz engsten Verhältnissen. Natürlich war unser Bugstrahlruder auch eine grosse Hilfe. Wir sind zwar ein paar Tage früher als geplant, aber wir wollten das noch ruhige Wetter ausnutzen und beim angekündigten Regen bereits die Segel geborgen und das Regendach installiert haben.

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Die Wassertiefe beträgt hier über 16m und die Hafenanlage ist gut durchspült. Das Wasser ist sehr klar und da die Sonne bei meinem Taucheinsatz scheint, kann ich bis auf den sandigen Grund sehen. Die Betonquais stehen auf vielen langen Stelzen und ragen nur ca. einen Meter unter die Oberfläche.
Moorea II, Oktober 2014
Französisch Polynesien 22.10.2014   Moorea - Cooks Bay, Regen und Delfine
17°30,192'S 149°49,217'W
Schon seit einigen Tagen haben wir Regenwetter. Es gibt zwischendurch immer mal ein paar sonnige Stunden, die nutzten wir gestern um den Anker zu lichten und in die Cooks Bay zu fahren. Wir ankern ganz hinten in der Bucht auf 17 m und lassen 55 m Kette aus dem Ankerkasten. Mit dem Schlauchboot erkunden wir die Ankerplätze links und rechts von der Einfahrt. Kaum im Beiboot entdecken wir eine grosse Delfinschule die in der Bucht umherschwimmt. Natürlich nahmen wir die Verfolgung auf und die kleinen Tümmler begleiteten uns sogar kurz vor dem Bug des Dinghys!

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Kurz nach 12:00 Uhr legen wir am Steg direkt vor einem kleinen Imbiss an. Kaum hatten wir die überdachten Tische erreicht, begann es wieder zu regnen - tja, das sind halt die Tropen und die Trockensaison neigt sich dem Ende zu. Nach dem Essen schaffen wir es fast trocken zurück auf die ULANI und nach einer warmen Dusche und verkriechen wir uns unter Deck.
Französisch Polynesien 14.10.2014   Moorea - Inselrund- und Beibootirrfahrt
17°29,238'S 149°52,741'W
Für 24 Stunden mieteten wir einen Kleinwagen und umrundeten die Insel. Auch besuchten wir den Tropical-Garden, den Aussichtspunkt BELVEDERE und die Bergspitze des MAGIC-MOUNTAIN. Wir alle dachten noch: "Oh, das geht aber steil hoch" als wir zum MAGIC-MOUNTAIN hochfuhren. Nach vielen hohen Schwellen (einige kratzten am Boden des Wagens) und ca. zwei Drittel der Wegstrecke, kam uns ein 4x4 Safari-Jeep entgegen. Der Fahrer teilte uns mit, dass es verboten sei mit normalen Autos hier hoch zu fahren! Ups... hat uns niemand gesagt, also liessen wir das Auto stehen und gingen den Rest zu Fuss hoch. Man wird mit einer atemberaubender Aussicht belohnt!

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Nach BELVEDERE und weiteren Stopps nahmen wir die Naturstrasse, welche die beiden grossen Buchten verbindet. Vorbei an Ananas-Plantagen und üppiger Vegetation führt sie von der OPUNOHU Bucht zur COOKS BAY. Auch die Marina in Moorea, der grosse Supermarkt und die ganze Ringstrasse um die Insel standen auf dem Programm. Als Tagesabschluss tranken wir Piñacolada in der Happy Hour im Hotel Hilton.

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Bei der Autoübergabe am Morgen, warnte uns der Autovermieter, man solle das Auto auf keinen Fall im kleinen Hafen stehen lassen. Oft würden die Pneus aufgeschlitzt und die Autoradios gestohlen. Wir sollten das Auto auf dem Parkplatz des Hotels Intercontinental abstellen. Also fuhr Sandra das Auto rüber und ich wollte sie mit dem Beiboot da abholen. Da es schon dunkel wurde, nahm ich eine starke Taschenlampe mit und hoffte so den Weg durch das Riff zu finden. Nach dem vorsichtigen Fahren in der Abenddämmerung erreichte ich die inneren Riffe vor der Hotelanlage erst bei völliger Dunkelheit. Die Korallenbänke sind nur mit einem unbeleuchteten Stecken markiert.

Nur 50m vor dem Steg des Hotels Intercontinental versuchte ich mehrmals vorsichtig das Land anzusteuern um Sandra abzuholen. Dabei krachte ich drei Mal in Korallenformationen die bis 10cm unter die Wasseroberfläche ragten. Nun hatten die Wellen draussen auf dem Meer auch noch zugenommen. Dies verursachte nicht nur mehr Lärm, sondern auch eine bis zu 2 Kn starke Strömung. Sobald ich auflief und den Aussenbordmotor abwürgte, musste ich sehr schnell den Motor hoch nehmen und kräftig paddeln um nicht weiter auf die Korallen zu treiben. Schnell wieder den Motor runter und anlassen und hoffen dass ich das tiefe Wasser wiederfinde. Mit Schreien konnte ich Sandra mitteilen, dass weitere Versuche sinnlos wären und wir uns besser beide auf den Rückweg machen sollten.

Sandra fuhr das Auto also wieder in den kleinen Hafen und ich musste nun in der mondlosen, schwarzen Nacht durch das unbeleuchtete Riff zurückfahren. Immer erst nachdem ich einen Markierungsstecken passiert habe, konnte ich den nächsten erkennen. Teils standen sie aber so weit auseinander, dass ich einfach aufs Geratewohl in die Dunkelheit steuern musste. Immer im Hinterkopf, dass es nächstens wieder kracht, denn der fahrbare Pfad durch die Korallenköpfe ist schmal. Ins Wasser leuchten brachte auch fast nichts, denn die Strömungswellen reflektierten das Licht so stark, dass man trotz des seichten Wassers kaum etwas erkennen konnte.

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Endlich zurück am Ankerplatz, gebe ich Tony und Jaklien Bescheid und teile mit, dass ich jetzt Sandra abholen gehe. Ich dachte dieser Teil der Riffpassage ist ja breiter und leichter zu finden... falsch gedacht. Der unbenutzte Hafen war nicht beleuchtet und ich konnte ca. 100m vor dem Ufer nicht erkennen wo der Hafen geschweige wo die Einfahrt ist. Desorientiert und hilflos schrie ich ans Ufer rüber, Sandra solle mit dem Scheinwerfer des Mietwagens Zeichen geben. Es dauerte eine Weile bis Sandra den abseits geparkten Wagen an die Quaimauer fahren konnte.

In dieser Zeit fuhr ich versehentlich zweimal auf riesige Korallenformationen (Durchmesser mind. 3m). Einmal stoppte wieder der Aussenborder und ich musste in der Strömung wegpaddeln. Ich hatte die Orientierung ziemlich verloren und war froh endlich die rettenden Autolichter zu erblicken. Nach dem Adrenalinschub und der ganzen Aufregung, entschieden wir uns hier an Land zu bleiben und erst bei Tageslicht wieder ins Beiboot zu steigen. Wir informierten die Crew der JAKKER über Mobiltelefon und verbrachten die Nacht im Auto. Als wir den Wagen am nächsten Tag zurück brachten, hatten wir die 24-Stunden-Automiete so intensiv genutzt wie noch nie! ;-)

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Rückblickend muss ich einige Fehler eingestehen:
  • Es war falsch bei Anbruch der Dämmerung in den unbeleuchteten Riffen mit dem Beiboot fahren zu wollen
  • Ich hätte ein Funkgerät/Telefon mitnehmen sollen
  • Das SAMSUNG-Tablett mit der Seekarte und GPS hätte sehr geholfen und ich hatte es nicht dabei

Zum Glück ist der Schaden am Beiboot marginal (Kratzer am Rumpf und Hicke im Propeller), die Nacht im Auto endlich vorbei und die ULANI hat am Anker auf uns gewartet.
Französisch Polynesien 13.10.2014   Moorea - Sundowner in deutscher Sprache
17°29,238'S 149°52,741'W
Das gibt es nicht oft... die Crewmitglieder aller Segelschiffe auf dem Ankerplatz sprechen Deutsch! Ok, es sind total nur vier Schiffe da, aber immerhin sind fünf europäische Länder vertreten. Die WINDDANCE III mit Werner und Christina (AUT), die DREAMTIME mit Jörg und Claudia (SUI/GBR), die JAKKER mit Tony und Jaklien (BEL) und die ULANI mit Philippe und Sandra (SUI/ITA).

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Französisch Polynesien 12.10.2014   Moorea - Buckelwale, Haie und Stachelrochen
17°29,238'S 149°52,741'W
Nach einer sehr ruhigen Nacht starteten wir gemütlich in den sonnigen Sonntagmorgen. Beim Kaffeetrinken im Cockpit schauen wir aufs Meer hinaus und entdecken viele Touristenboote ausserhalb des Riffs. Auch Tony von der JAKKER schaute durch seinen Feldstecher und bestätigte: da sind Wale. Wir wissen, dass die Zeit Juli bis Oktober günstig ist um in dieser Gegend Wale zu beobachten. Jedes Jahr kehren sie von der Antarktis in diese warmen Gewässer zurück um ihre Jungen aufzuziehen.

Wir springen in unser Beiboot und fahren mit unserer Schnorchelausrüstung den Pass hinaus und gesellen uns zu den Profibooten. Kaum angekommen springen wir ins Wasser. Kurz danach schwimmt eine Walkuh mit ihrem Kalb von der Touristengruppe zu uns rüber und sie passieren uns mit nur drei Meter Abstand! Unterwasser hören wir die Pfeiffsignale noch, auch wenn die beiden unter Wasser längst nicht mehr sichtbar sind.

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Nach der Fahrt im offenen Meer begeben wir uns wieder hinter das Riff und besuchen gleich auch noch die «Stingray Feedingzone» Position ca. 17°29,290'S 149°54,030'W . Natürlich machen das alle Touristenboote auch so - sobald die Wale weg sind - sofort zu den Stachelrochen. So sind zwar schon viele Touristen hier, aber es hat genug Stachelrochen und Haie für alle;-)

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Französisch Polynesien 11.10.2014   Moorea, Ankerplatz «Unterwasser-Tiki»
17°29,238'S 149°52,741'W
Heute Morgen lichteten wir den Anker und fuhren nur 1,8 Seemeilen (ca. 15 Min.) bis zu unserem Lieblings-Ankerplatz auf Moorea. Wir ankern auf 3m Sand und das Wasser ist absolut klar. Es waren schon vier Schiffe hier als wir ankamen, später kam noch JAKKER rüber, so dass wir nun eine Gruppe mit sechs Schiffen sind. Somit ist der Ankerplatz dann auch schon voll.

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Voraussichtlich werden wir hier ein paar Tage bleiben, denn wir wollen nochmals zu der «Stingray Feedingzone» Position ca. 17°29,290'S 149°54,030'W fahren. Wir waren im Juni bereits schon da (Bilder siehe auch hier ). Von hier aus kann man gemütlich mit dem Beiboot hinfahren (Anker und Öl-Sardinen mitnehmen).

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Französisch Polynesien 08.10.2014   Moorea, mit Autostopp unterwegs
17°29,405'S 149°51,062'W
Auch auf dieser Insel funktioniert der öffentliche Verkehr nicht. So halten wir den Daumen hoch und warten auf eine Mitfahrgelegenheit. Einen Teil gehen wir zu Fuss, aber zwei Mal auf dem Hin und zwei Mal auf dem Rückweg nimmt uns ein Auto mit. So gelangen wir in die ca. 20 km entfernte Marina an der Ostküste, gleich nach dem Ort VAIARE, wo die Fähre von Papeete anlegt. Aber ausser dem Fähranleger und dem grossen Supermark Champion hat es nicht viel in dieser Bucht. Auf dem Rückweg stoppen wir im grössten Ort MAHAREPA und sehen uns ein bisschen um.

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Bereits nach 4 Stunden sind wir wieder zurück auf der ULANI, gerade rechtzeitig bevor es wieder zu regnen beginnt. Alles in allem gingen wir etwa 7 km zu Fuss in Flip Flops - nicht ideal für die Füsse!

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Französisch Polynesien 06.10.2014   Moorea, wieder in den «Iles du Vent»
17°29,405'S 149°51,062'W
Gestern, Sonntag 5. Oktober gingen wir im Dorf Fare in Huahine nochmals einkaufen. Am Abend soll der Wind regelrecht einschlafen und die Wellen seien auch moderat - das ist unser Wetterfenster um nach Moorea zu fahren. Als wir uns nach dem ULANI-Hochsee-Bereitmachen nochmals im Meer abkühlten, gab es am Ankerplatz leichte Unruhe. Nein, nicht weil ich (Philippe) keine Badehose anhatte, sondern weil eine Walkuh mit einem Jungen 100m neben der ULANI auftauchte. Die beiden sind in die eine Riffeinfahrt geschwommen, an allen Ankerliegern vorbei und bei der oberen Riffausfahrt haben sie wieder ins Meer zurück gefunden.

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Die Überfahrt dauerte 17 Stunden (88 sm) und war recht gut verlaufen. Immerhin mussten wir ja gegen den vorherrschenden Wind, die Wellen und die Strömung fahren. Das erste Drittel konnten wir dank einem Winddreher segeln, aber dann flachte alles ab und der wenige Wind kam genau auf die Nase. Bei 2.7 Knoten Fahrt hätten wir ewig gebraucht, also Segel einrollen und Motor starten. Gemächlich mit 5 Knoten tuckerten wir den Wellen entgegen. Bei Tagesanbruch tauchte Moorea auf und nach weiteren 3 Stunden lag unser Anker auf 7m in einem herrlichen Sandbett ohne Korallen.
Mehrfach auf Huahine, Raiatea, Tahaa, Bora Bora, Juni bis September 2014
Französisch Polynesien 01.10.2014   Huahine, Rundgang und einkaufen im Ort
16°43,078'S 151°02,285'W
Wieder durch den südlicheren der beiden Pässe (beide im Nordwesten der Insel) gelangten wir gestern hinter das Riff von Huahine. Tony von der JAKKER zeigte uns vor einigen Tagen einen guten Ankerplatz vor dem Hauptort FARE. Obschon bereits einige Yachten in der Nähe ankerten, war just dieser Spot noch frei und wir konnten auf 5.5 m unseren Anker in Sand eingraben. Unser Bereich ist frei von Korallenstöcken und wir liegen recht ruhig und fühlen uns absolut sicher hier. Die Fallböen, die ab und zu einfallen, stören kaum - im Gegenteil - sie drehen an unserem Windgenerator und das gibt nun auch nachts noch Elektrizität - perfekt.

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Wir suchen die Post auf und sind überrascht wie hübsch dieses Gebäude hergerichtet und wie modern es innen ausgestattet ist! Für die Erneuerung unseres Flaggenscheines (alle drei Jahre) müssen wir den Originalausweis und ein unterschriebenes Formular nach Basel einsenden. Wir machen das per Einschreiben, was nicht einmal viel kostet (günstiger als ein eingeschriebener Brief in der Schweiz!). Die kleine Ortschaft gefällt uns ganz gut, der sandige Ankerplatz leuchtet und der sehr grosse Supermarkt liegt gleich gegenüber des Anlegequais wo wir unser Beiboot anketten können.

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Französisch Polynesien 30.09.2014   Huahine, Überfahrt gegen den Wind
16°43,078'S 151°02,285'W
Für die Regen- und Zyklonzeit wollen wir ja nach Tahiti zurückfahren. Die Richtung ist Süd-Osten und der Wind kommt hier meistens aus Osten oder Südosten - was eine sehr ungemütliche Nachtfahrt unter Motor verspricht. Um diese mühsame Etappe gegen Wind und Wellen in kleinere Abschnitte zu unterteilen, fuhren wir heute nach Huahine. Hier warten wir auf ein geeignetes Wetterfenster, mit wenig Gegenwind und einer möglichst ruhigen See, um dann den nächsten Sprung nach Moorea in einer Nachtfahrt zu absolvieren (ca. 90 sm, also 15 - 20 Stunden, je nach Gegenströmung).

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Französisch Polynesien 28.09.2014   Tahaa, Bojen im Süden
16°40,806'S 151°29,143'W
Es wird Zeit den Saildrive etwas auszuprobieren und so motoren wir zu der Nachbarinsel Tahaa rüber. Nur etwas mehr als eine halbe Stunde brauchen wir um das Bojenfeld zu erreichen. Das Aussenriff umschliesst beide Inseln und so hat es nur Windwellen und die Fahrt war sehr gemütlich. Das Bojenfeld ist sehr gut gegen NW, N, NO, O und die vorherrschenden Winde aus Südosten geschützt. Wir liegen in ruhigem Wasser... ruhige Nächte!
Französisch Polynesien 21.09.2014   Raiatea, Gratis-Marinatage
16°44,139'S 151°29,088'W
Nach langer Zeit in der Karibik und Zentralamerika sind wir es nicht mehr gewohnt... es wird ruhig am Wochenende. Den Guatemalteken, Honduranern und auch den Panamesen war es oft egal auch am Wochenende zu arbeiten. Hier jedoch spürt man den europäischen respektive den französischen Einfluss: schon am Freitag ist früher Arbeitsschluss und das Wochenende ist heilig. Es wäre Totenstille, wenn nicht ein paar wenige Segler noch an ihren Schiffen werken würden.

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Die JAKKER, mit Tony und Jaklien, liegt vor der Werft am Anker. Zusammen geniessen wir jeweils einen Sundowner und waren auch schon gemeinsam im kleinen, nahe gelegenen Restaurant Mimosa essen.

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Französisch Polynesien 19.09.2014   Raiatea, 4 Tage Werftaufenthalt
16°44,139'S 151°29,088'W
Hier in Raiatea bei der Carenage sind mehrere Firmen die Bootsservice anbieten. Die Firma CHANTIER NAVAL DES ILES SOUS LE VENT (kurz CNI) hat uns sehr gut betreut und wir waren mit der Leistung, dem Preis und der absolut korrekten Abrechnung (!) sehr zufrieden.

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Am Dienstag 16.09.2014 wurden wir aus dem Wasser gezogen. Sandra und ich demontierten den Propeller, alle Zinkanoden und die Flügelblätter des Bugstrahlruders. Am Mittwoch konnte der Mechaniker Thierry mit mir den Saildrive ausbauen und gleichzeitig wurde das Unterwasser angeschliffen sowie die Rostflecken am Kiel behandelt. Parallel dazu putzte Sandra den Propeller. Am Donnerstag wurde das Antifouling (rote Farbe) aufgetragen und der Saildrive wieder eingebaut.

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Auch die Schlussarbeiten wie Saildrivegummi aufkleben, das Antifouling auf den Saildrive streichen (schwarze Farbe), Propeller und alle Zinkanoden wieder montieren und die Wiedermontage des Bugstrahlruders konnten Sandra und ich am Donnerstagabend noch erledigen. Am Freitag 19.09.2014 um 08:00 Uhr wurden wir bereits wieder ins Wasser gelassen - im Prinzip waren es nur 72 Stunden, die wir auf dem Trockenen verbrachten. In der Ausswasserungspauschale sind auch noch vier Tage im kleinen Hafen inbegriffen. Aus diesem Grund bleiben wir noch diese Tage am Steg und haben unendlich viel Strom und Wasser.

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Französisch Polynesien 12.09.2014   Raiatea, Hauptort UTUROA
16°43,758'S 151°26,547'W

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Dieser Stadtquai ist gegen Osten sehr offen und kann desshalb von Yachten nur bei ruhigem Wetter angelaufen werden. Da es in den kommenden Tagen kaum Wind haben wird, nutzen wir die Gelegenheit und fahren zu diesem Stadthafen. Nun sind wir aber nicht die einzigen mit dieser Idee und als wir ankamen waren alle Plätze bereits belegt. Seitlich bei der Einfahrt bietet uns Brian von der CHARIOTEER (Neuseeland) an, bei ihm längsseits anzulegen. Gerne nehmen wir diese Einladung an und lernen das sympathische Ehepaar Carol und Brian besser kennen.

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Am letzten Tag unseres Aufenhalts hier, treffen die Schiffe VANUPIEDS und NUWAM 2 ein. Endlich haben wir die Gelegenheit Claudia und Thierry persönlich kennen zu lernen. Zusammen mit Robert und Heidi ergab das eine kurzweilige Plauderrunde auf Schweizerdeutsch. Robert ist zwar Belgier, versteht und spricht(!) auch Schwiizerdüütsch! Auch Heidi aus Deutschland versteht problemlos unseren Dialekt. Ein schweizerdeutsches Geplauder mit verschieden Akzenten - sehr angenehm!

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Französisch Polynesien 09.09.2014   Bora Bora, Raiatea
16°43,990'S 151°29,160'W

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Nach über 8 Wochen auf Bora Bora sind wir heute zur Nachbarsinsel Raiatea zurück gesegelt/motort. Die bestellten Yanmar-Ersatzteile (Hauptmotor) sind eingetroffen (ab Bestellung dauerte es gute 5 Wochen!) und wir wollen nun ULANI sobald als möglich für 4 Tage aus dem Wasser nehmen. Der Krantermin ist in ein paar Tagen und wir warten bis dahin an einer Boje. Im Wesentlichen ersetzen wir Teile am Saildrive, also am Propellerantrieb (Diaphragma, Dichtungen etc.) und wenn das Schiff sowieso gerade draussen ist, erneuern wir auch das Antifouling (nur einen Anstrich). Wir wohnen auch auf dem Schiff wenn es auf dem Trocknen steht, was nie sehr angenehm ist. Die WC's können nicht benutzt werden und es hat hier viele tagesaktive Mücken. Ich (Philippe) hatte ja schon Dengue/Zika aber Sandra könnte es ja auch noch erwischen... Wir werden uns schützen mit langen Hosen und Mückenspray... hoffentlich hilft's.

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Französisch Polynesien 31.08.2014   Bora Bora, Ausflug mit Beiboot
16°32,031'S 151°42,246'W

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Von unserem Ankerplatz im Südosten fahren wir mit dem Schlauchboot zu einem Platz, der als Korallengarten angepriesen wird. Naja, wir waren etwas entäuscht. Zwar hatte es viele Fische, aber die Korallen waren wirklich nichts Sehenswertes. Vielleicht sind wir einfach schon etwas verwöhnt von wirklich schönen Schnorchelplätzen (wie zum Beispiel Bonaire). Da zur Zeit hohe Wellen an das Aussenriff aufschlagen, hat es hier etwas Strömung vom überschiessenden Wasser. Wir brauchten unsere Flossen, sonst wären wir nicht mehr zu unseren Schlauchbooten zurück gekommen. Unsere Schlauchboote haben wir an Bojen anbinden können. Position des «Korallengartens» 16°32,48'S 151°43,65'W.

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Französisch Polynesien 31.08.2014   Bora Bora, im Südosten
16°32,031'S 151°42,246'W
Bereits am 27.08.2014, direkt nach dem Schnorcheln, lichteten wir die Anker und fuhren wieder als Konvoi zum Ankerplatz im Süden. Die letzten Tage waren regnerisch und wir blieben an Bord. Gespannt verfolgten wir die Such- und Rettungsaktion auf Kanal 16. Ein kleines Motorboot (18 Fuss) mit drei Personen an Bord, verliess Maupiti (Insel die ca. 50 Km westlich von uns liegt) mit Ziel Bora Bora. Als sie auch am folgenden Tag nicht ankamen wurde Alarm geschlagen und eine grosse Suchaktion gestartet. Es handelte sich um Einheimische, die schlecht ausgerüstet waren, sie hatten auch keinen Funk an Bord. Nach ca 48 Stunden konnten sie gerettet werden. Im Einsatz waren mehrere Schiffe (darunter auch Segler) ein Flugzeug und ein Helikopter. Was genau passiert ist wissen wir nicht, denken aber, dass der Motor aussetzte und sie hilflos abtrieben. Übrigens hatte es die letzten Tage zwar nicht so viel Wind, aber hohe, steile Wellen... wir waren froh mit der ULANI hinter dem Riff im ruhigen Wasser zu liegen.

Das Bild zeigt Bora Bora von Nord-Osten.
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Französisch Polynesien 27.08.2014   Bora Bora, Konvoi um die Insel
16°29,370'S 151°42,176'W
Man hat Bora Bora nicht gesehen, wenn man nicht wenigstens einmal im Osten geankert hat. Die ULANI übernimmt die Führung des kleinen Konvois, denn wir waren ja schon bereits zweimal da und kennen den Weg durch die Riffe ganz genau. Am Besten fährt man bei gutem Licht und vor dem Mittag los und erreicht dann den Ankerplatz bereits eine gute Stunde später.

Nach dem Mittagessen wollte die Crew der NAUTILUS zum Manta-Schnorchelspot. Wir sagten ihnen, dass die Chance Mantas anzutreffen nachmittags eher klein ist. Normalerweise kommen sie meist zwischen 08:00 und 11:00 Uhr. Es war ein schöner Dinghyausflug mit baden... aber ohne die imposanten Planktonfresser. Am folgenden Morgen gingen wir um 08:30 Uhr los und konnten einzelne Mantas beobachten.

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Französisch Polynesien 26.08.2014   Bora Bora, in guter Gesellschaft
16°30,119'S 151°45,472'W
Zusammen mit Tony und Jaklien (JAKKER) und der Familie NAUTILUS mit Hans, Katrien, Fien und Seppe, gehen wir ins nah gelegene Roulotte! Wie immer sind die Teller riesig. Die Kinder teilen sich ein Menü zusammen mit der Mutter. Und wir haben wieder so viel, dass wir am nächsten Tag gleich noch ein Mittagessen auf der ULANI aufwärmen können.

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Französisch Polynesien 25.08.2014   Bora Bora, Propeller reinigen
16°30,119'S 151°45,472'W
Unser Faltpropeller klappt weder auf noch zu. Es ist kaum zu glauben wieviel Leben sich hier im klaren Wasser tummelt. Der ganze Schaft des Saildrives und auch der Gori-Faltpropeller ist mit Muscheln und flechtenartigen Teppichen überwachsen. Vor ein paar Tagen versuchte ich beim Schnorcheln die Faltpropellerflügel wegzuklappen. Es ging nur mit viel Kraft und es war klar: da müssen wir was tun. So kratzte ich die Muscheln vom Saildrivegehäuse und stocherte in den Zahnrädern der Faltpropeller rum. Sicher eine gute halbe Stunde war ich am arbeiten unter Wasser - aber jetzt geht alles wieder flott!

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Französisch Polynesien 25.08.2014   Bora Bora, Gipfelstürmer
16°30,119'S 151°45,472'W

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Eine Gruppe Segler erklimmte heute einen der beiden Gipfel von Bora Bora. Sie wanderten und kleterten fast vier Stunden hoch und nach weiteren drei Stunden kamen sie mit weichen Knien zurück. Sandra und ich sassen gerade gemütlich neben dem Pool und hatten mal sehr gutes Internet, als sie erschöpft im Maikai eintrafen. Sie schossen auf dem Gipfel ein paar Bilder die sie uns zur Verfügung stellten.

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Französisch Polynesien 15.08.2014   Bora Bora, MAIKAI Restaurant
16°30,119'S 151°45,472'W
Noch warten Frieda und Erno (TARA) auf ein günstiges Wetterfenster um weiter zu fahren. Da sich ihre Abfahrt verzögert, haben wir mehr Zeit zusammen und wir treffen uns fast täglich um 17:00 Uhr im MAIKAI Restaurant zur Happy Hour. Da gibt es Bier zwei-für-eins und eine nette Sitzgruppe wo wir zusammensitzen und plaudern.

Der Ankergrund vor dem MAIKAI ist sehr tief (25 - 30 m) aber es werden Bojen angeboten. Offiziell muss man 2000 XPF (ca. 20.00 CHF) für die erste Nacht bezahlen, anschliessend die Hälfte. Jedoch ist die Boje kostenlos, wenn man Gast des MAIKAI Restaurants ist. Wir liegen nun schon eine Weile an einer Boje, waren oft an der Happy Hour und ein paar wenige Male essen da und haben noch nie für die Boje zahlen müssen. Die Betreiber des MAIKAI sind sehr Cruiser-freundlich und bieten auch gratis Internet an. Leider wird das von allen rege benutzt, so dass es zeitweise sehr langsam ist.

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Französisch Polynesien 13.08.2014   Bora Bora, Roulotte - Essen bei Einheimischen
16°30,119'S 151°45,472'W
Jeden Abend öffnen die Imbisswagen (Roulotte) im Ort. Die Einheimischen benutzen diese temporären Restaurants oft und wir waren nun auch schon einige Male da. Je nach Imbisswagen sind die Portionen gross oder sogar riesig! Für die Roulottes im Ort fahren wir jeweils mit dem Beiboot in den fast leeren Gemeindehafen. Dann sind es nur noch ca. 100 m zur Strasse wo fast immer vier bis fünf Roulottes stehen. Aber es hat auch gleich ausserhalb der Marina Maikai (ca. 50 m in Richtung Dorf, dann auf der linken Strassenseite) ein festinstalliertes Dach unter dem jeweils ein Roulotte Menüs anbietet. Dieser Imbisswagen serviert Menüs die riesig sind (siehe Bilder). Die Preise sind bei allen ziemlich gleich: die meisten Menüs kosten 1000 XPF (ca. 10.00 CHF).

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Französisch Polynesien 09.08.2014   Bora Bora, AIS (Automatisches Identifikationssystem)
16°30,119'S 151°45,472'W
Fast alle Schiffe um uns herum warten auf ein gutes Wetterfenster um nach Westen weiter zu ziehen. Aber wir haben Zeit... viel Zeit. So liegen wir in Bora Bora an einer Boje und gehen abends zur Happy Hour im MAIKAI Restaurant. Alle paar Tage «verschwinden» ein paar Segler mehr - wir wünschen allen eine gute Fahrt. Aber es treffen auch immer wieder uns bekannte Schiffe ein.... ein Kommen und Gehen.

Nun habe ich heute etwas an der ULANI umgebaut. Erfreulicherweise ging es viel einfacher als ich dachte. Neu ist unser AIS-Sender nicht mehr mit den Instrumenten gekoppelt. Ich habe dieses Gerät auf einen eigenen Schalter auf dem Schaltpanel gelegt und somit können wir nun dieses Gerät separat einschalten. In Gebieten ohne Piraterie wollen wir so unsere Position quasi immer senden.

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Die Gesellschaftsinseln sind diesbezüglich sehr fortschrittlich und speisen alle AIS-Signale in das Internet ein. So sind wir also immer ONLINE in Echtzeit auf dem Internet unter www.marinetraffic.com sichtbar.

Übrigens: Es gibt auch ein PlugIn zu Google Earth -> ge_marinetraffic_2.kml. Damit es funktioniert muss natürlich Google Earth installiert sein.
Französisch Polynesien 03.08.2014   Bora Bora, Dengue oder Zika?
16°30,119'S 151°45,472'W
Für die erneute Blutabnahme werden wir auf Donnerstagmorgen um 07:00 Uhr bestellt. Es müsse so früh sein, damit das Blut es noch gleichtags auf den Flieger nach Papeete schafft. Wir setzen also im Morgengrauen mit dem Beiboot über, besteigen das am Vortag organisierte Taxi und sind um 06:55 Uhr vor der noch geschlossenen Praxis. Erst um 07:15 Uhr fährt der Arzt vor und mit ein paar gemurmelten Entschuldigungen lässt er uns herein. Er telefoniert etwas herum und findet heraus, dass irgendein Labor nun die Tests doch nicht mehr mache und überhaupt, er findet ich sehe ja gut aus - er würde die Bluttests gleich weglassen. Wir sind etwas verdutzt, aber er gibt uns die vorausbezahlte Summe für den Bluttest zurück und wir sind entlassen... Was solls, es geht mir ja wirklich besser und die geschwollenen Hände und Füsse sowie die dunkelrote Hautverfärbung am ganzen Körper ist fast vollständig verschwunden. Der Arzt meinte dann noch, es wäre gut möglich, dass es nicht Dengue sondern ZIKA gewesen sein könnte. Der ZIKA-Virus ist auch ein Virus der Gattung FLAVIVIRUS (wie Dengue) und somit mit dem Dengue-Virus stark verwandt. Die Infektion zeigt einen ganz ähnlichen Krankheitsverlauf. Typisch sei auch der Hautausschlag...

Auf jeden Fall geht es mir nach diesen 14 Tagen schon wieder sehr gut. Ich bin noch etwas schlapp, aber fühle mich ansonsten beschwerdefrei!
Französisch Polynesien 30.07.2014   Bora Bora, Dengue
16°30,119'S 151°45,472'W
Am Sonntag 20. Juli hatte ich plötzlich ganz starke Kopfschmerzen und Fieber. Wir waren eben in den Südosten gefahren und haben geankert als das los ging. Drei Tage lang lag ich unter Deck und habe mit zwei Decken gefroren. Am Freitag verliessen wir diesen schönen Ankerplatz ohne dass wir einmal baden oder schnorcheln konnten. Das hohe Fieber und die Kopfschmerzen gingen nicht weg und so fuhren wir vor den Hauptort VAITAPE zurück. Wir besuchten einen kompetenten Arzt, der mich untersuchte und auch ziemlich sicher war: Philippe hat die Tropenkrankheit Dengue-Fieber erwischt. Jetzt sei es schon zu spät, um das Blut nach Papeete einzusenden, wir sollen doch am Montag früh wieder kommen. Zwischen 07:00 und 07:30 Uhr wäre am besten. Gesagt getan. Nun warteten wir die letzten Tage auf das Resultat der Blutanalyse... aber anstelle des Berichts per Mail, kam eine einfache Mitteilung, dass man mein Blut unterwegs verloren hatte! Fortsetzung folgt...
Französisch Polynesien 19.07.2014   Bora Bora, Mantas
16°29,360'S 151°42,180'W

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Gleich gegenüber unseres Ankerplatzes ist der Manta-Schnorchelspot. Nach langem Schnorcheln im Wasser müssen wir zurück, denn wir haben beide kalt. Es war sehr beeindruckend die grossen Mantas in der Formation dahingleiten zu sehen!

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Da sie nur Plankton fressen, kann man sie nicht anfüttern. Und leider trifft man sie meistens nur in trübem Wasser - eben da wo die Nährstoffe sind. Diesmal sichteten wir die Mantas ca. auf folgender Position:
16°29,400'S 151°42,670'W .

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Französisch Polynesien 17.07.2014   Bora Bora, zurück im Paradies
16°29,360'S 151°42,180'W
Bora Bora liegt so nahe, also entscheiden wir uns kurzfristig und segeln rüber. Die ersten Nächte verbringen wir an der Boje vor dem Restaurant Maikai. Im Perl-Shop ARC EN CIEL, innerhalb des Maikai-Gebäudes, fragen wir ob sie auch Anhänger aus unseren mitgebrachten Perlen machen würden. Dieser sehr symphatische Familienbetrieb empfängt uns mit offenen Armen und wir können Anhänger, Stecker und den Ring aussuchen. Selbst beim Bohren unserer Perlen dürfen wir zuschauen.

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Die Preise der einfachsten Anhänger (Silber) sind um die 12.00 CHF - die Arbeit für das Bohren und Kleben ist im Preis eingeschlossen. Die kettenlose Einzelperle erhält einen schlichten Weissgold-Anhänger und kostete 40.00 CHF. Die Beratung und die Auswahl der Silberschmuckelemente war sehr professionell und gut. Anschliessend fahren wir wieder um die Insel in den Osten von Bora Bora.

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Französisch Polynesien 13.07.2014   Raiatea, WM-Final
16°44,131'S 151°29,281'W
In diesen Tagen wechselt die Windrichtung von Nordwesten zurück nach Osten. Heute, Sonntag (wir sind 12 Stunden hinter Europa) um 09:00 Uhr ist der Anpfiff des WM-Finales Deutschland-Argentinien. Um den Match live zu sehen, fahren wir mit unserem schnellen Beiboot (in flachem Wasser schafften wir die 3.5 Seemeilen in 12 Minuten = 17.5 Kn) um die Nordküste von Raiatea und legen im Hauptort UTUROA an. Wir sind früh und können die besten Plätze aussuchen und für uns reservieren. Es bleibt noch Zeit um Benzin für das Beiboot einzukaufen und anschliessend ein Frühstück zu uns zu nehmen.

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Französisch Polynesien 10.07.2014   Raiatea, Abflug der Besucher
16°44,131'S 151°29,281'W
Fast vier Wochen begleiteten uns Cristina und Barry auf der ULANI. Eigentlich wollten wir sie wieder bis nach Tahiti zurückbringen, aber nun fliegen sie vom unkomplizierten Airport hier in Raiatea ab. Wir fahren mit dem Taxi zum kleinen Feld und warten gemeinsam bis die Propellermaschine bestiegen werden kann. Später finden wir heraus, dass man auch mit dem Beiboot direkt am Flughafen anlegen kann!

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Französisch Polynesien 05.07.2014   Tahaa, Ankerplatz südlich Tautau
16°36,937'S 151°33,752'W
Gestern segelten wir von Bora Bora zurück zur Insel Raiatea. Die Hälfte mussten wir motoren, aber immerhin konnten wir die andere Hälfte hoch am Wind segeln. Aufgrund der Wettervorhersage (hohe Wellen) buchten unsere Gäste via Internet den Flug von Raiatea nach Tahiti. Am nächsten Morgen segeln wir, geschützt durch das Aussenriff, die Westküste von Tahaa hoch. Unterwegs beobachten wir eine Delfinschule und noch an der Boje vor der Werft entdeckte Barry eine Wasserschildkröte. Wir ankern nochmals an fast gleicher Stelle wie vor einer Woche und liegen hier im Lee der Insel erstaunlich geschützt. Mit dem Schlauchboot fahren wir zum Kanal zwischen den Motus Tautau und der nördlichen Nachbarinsel.

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Französisch Polynesien 03.07.2014   Bora Bora, Toopua-Iti
16°31,987'S 151°46,157'W
Nach einer Nacht an der Boje vor dem Restaurant Maikai, ankern wir heute im Westen der Insel Toopua-Iti vor dem Hilton-Resort. Mit dem Beiboot besuchen wir einen ganz speziellen Schnorchelort. Er liegt ca. auf der Position: 16°31,879'S 151°45,478'W - das ist gerade neben der betonnten Fahrrinne südlich um die Insel Toopua-Iti. Das Schlauchboot kann an Bojen festgemacht werden. Wir haben übrigens den Ankerplatz auch durch diese Passage angelaufen und hatten immer viel Wasser (5 m oder mehr) unter dem Kiel.

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Französisch Polynesien 01.07.2014   Bora Bora, im Süd-Osten
16°31,961'S 151°42,381'W
Noch weiter im Süden hat es weniger Hotels und einen extrem schönen Ankerplatz. Auf einer grossen Sandfläche mit 3.50 bis 4.00 m Wassertiefe ankern wir in feinstem weissen Sand. Weiter vorne wird es noch etwas flacher, so um die 2.00 m. Das Wasser leuchtet richtig, wenn die Sonne den hellen Untergrund beleuchtet - traumhaft.

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Wiederum schnappen wir unser Beiboot und umfahren die südlichste Insel auf dem Aussenriff. Hier soll ein guter Schnorchelort sein. Das Wasser ist da wirklich sehr klar und es hat auch einige schöne Fische. Die Korallen sind schön, aber ein soooo guter Schnorchelspot war es nun auch wieder nicht.

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Zurück auf der ULANI gibt es nun den Ankertrunk und später wird der Grill eingeheizt. Ein sehr schönes Plätzchen hier - jedoch kein Internet, was uns zwingt morgen bereits wieder diesen idyllischen Ort zu verlassen. Barry muss wichtige, geschäftliche E-Mails beantworten, was wir dann morgen im Restaurant MAIKAI tun werden.

PS: Hier sind noch unsere wichtigsten Wegpunkte (Bora Bora Nord bis Südost zu diesem Ankerplatz.

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Französisch Polynesien 30.06.2014   Bora Bora, im Osten
16°29,390'S 151°42,117'W
Die Starter-Batterie konnten wir ersetzen und nun machen wir uns auf in den Osten. Im Uhrzeigersinn um den Nordpunkt, dann im Slalom um ein markiertes S und dann weiter den Tipps von CASA BIANCA folgend. Dreimal fahren wir über Stellen die in den Seekarten wage als Riff gekennzeichnet sind, aber wir hatten immer mehr als 3.00 m Wassertiefe.

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Einen Tag lang war es regnerisch, aber am Tag darauf lachte die Sonne wieder. Mit dem Schlauchboot fahren wir durch eine kleine, mit Stecken markierte, Riffpassage zwischen unserem Ankerplatz und der Zentralinsel. Wir ankern das Beiboot da wo die Tagesausflügler im Wasser herumplanschen. Bereits nach ein paar Minuten entdecken wir die Mantas unter uns. Majestätisch und in aller Ruhe gleiten sie unter uns dahin. Wir schätzen die Flügelspannweite auf 2.50 - 3.00 m! Die Mantas sichteten wir ca. auf Position: 16°29,574'S 151°42,620'W .

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PS: Hier sind noch unsere wichtigsten Wegpunkte (Bora Bora Nord bis Ost) zu diesem Ankerplatz.

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Französisch Polynesien 29.06.2014   Bora Bora, Schnorcheln
16°30,062'S 151°45,573'W
Gestern erzählte uns ein Segler, dass ihm vor ein paar Tagen hier in Bora Bora die Starterbatterie explodiert ist. Heute wollten wir planmässig um 11:00 Uhr von der Boje losmachen um bei gutem Licht die Zentrumsinsel zu umfahren. Ich drehe den Motorenschlüssel und es geschieht gar nichts. Nach ein paar Versuchen ist klar: auch unsere Starterbatterie ist hin. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen Bora Bora zerstört Starterbatterien. Wir konnten die Maschine mit dem Überbrückungsschalter via Service-Batterien starten, aber so wollen wir nicht los. Also bleiben wir halt noch einen Tag länger an der Boje und versuchen heute oder morgen eine Ersatzbatterie zu kaufen.

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Als Alternativprogramm fahren wir mit dem Beiboot zur Insel Matu Tapu rüber, spazieren um die Insel und schnorcheln bei den Korallenköpfen auf der Ostseite.

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Französisch Polynesien 28.06.2014   Bora Bora, Ziel aller Ferienträume
16°30,062'S 151°45,573'W
Bereits vom letzten Ankerplatz im Westen von Tahaa aus konnten wir Bora Bora sehen. Leider hat es fast keinen Wind, doch zumindest hat die Sonne die Regenwolken vertrieben. Wir motoren vier Stunden zur Ferien-Traum-Insel Bora Bora und erwischen die letzte freie Boje vor dem Restaurant Maikai. Dieses ist in der Nähe des Supermarktes (die Preise sind hier vergleichbar mit den Preisen auf den anderen Inseln) und unweit des Hauptortes. Ankern ist hier schwierig, denn die Wassertiefe beträgt 32 m !

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Als erstes gehen wir uns im Ort umschauen und lassen das Beiboot seitlich an einer öffentlichen Mauer gegenüber des Supermarktes Super-U. Wir gehen auch in den Ort und besuchen viele verschiedene Boutiquen die Perlen anbieten. Auf dem Rückweg gehen wir einkaufen und wollen mit unserem Schlauchboot zurückfahren. Ungewohnterweise liess sich der Motor nicht starten... ich versuchte und versuchte es, aber nichts ging. Plötzlich erkannte ich, dass der rote Unterbrechungsschlüssel fehlte. Nach einem Paddeleinsatz von Sandra gelangten wir zur ersten Yacht, die uns dann den langen Weg bis zu unserer hintersten Boje abschleppte. Ich nehme an, da war jemand sauer, dass wir dort anlegten und wollte uns ärgern, darum nahm er den billigen Unterbrecherschlüssel mit - so ein Blödmann!

Es war bereits dunkel als wir zurück auf der ULANI ankamen und ich konnte mit etwas Draht einen Ersatz basteln. Anschliessend gingen wir Essen und an die Tanz- und Singveranstaltung die ein super Hit war!

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Französisch Polynesien 27.06.2014   Tahaa, Ankerplätze
16°36,904'S 151°33,719'W
Es sind leichte Winde angesagt und wir machen uns auf die Insel TAHAA zu umrunden. Mit den leichten Nordwinden konnten wir hinter dem Riff, am Rande einer hellen Sandfläche ankern. In einem schmalen Streifen Sand ohne Korallenköpfe liessen wir den Anker fallen und schwebten über dem tieferen Wasser (Position 16°34,019'S 151°28,012'W ). Man liegt einsam hier und es hat kein Internet - nichts. Hätte der Wind auf Ost oder Südosten gedreht, wären wir ungünstig auf die Flachstelle im Norden von uns gedreht.

Viel besser war der zweite Ankerplatz im Westen von Tahaa (Position 16°36,904'S 151°33,719'W ). Die helle Sandfläche ist am Rand 2.80 m bis 3.00 m tief und frei von Korallenköpfen. Am Besten den Anker am Rande eingraben und nur wenig Kette stecken (wir hatten 25 m, aber es hätten auch 15 m gereicht). Etwa 30 m von der Innenkante ist die helle Sandfläche noch immer 2.30 m bis 2.50 m tief - aber da liegen dann vereinzelt Korallenköpfe.

Mit dem Beiboot kann man direkt gegenüber an Land einen kleinen Beton-Hafen finden. Es gibt eine Tankstelle mit Shop und auf der anderen Strassenseite einen kleinen Lebensmittelladen (beide verkaufen Baguettes). Der Internetprovider HOTSPOT funktioniert am Ankerplatz tadellos. Wir bleiben zwei Nächte hier bevor wir morgen nach Bora Bora übersetzen. Leider regnete es seit gestern Abend und wir haben keine Fotos geschossen, aber wir wollen hier nochmals vorbeikommen.

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Französisch Polynesien 23.06.2014   Raiatea, Inseltour
16°44,136'S 151°29,358'W
Nach einer Nacht am Anker fanden wir eine freie Boje vor der Raiatea Marine und Carenage. Am gleichen Abend gingen wir ins Restaurant «La Voile D'Or» essen. Dazu fuhren wir mit dem Beiboot in die Marina Apooiti, wo sich das Restaurant befindet. Da wir nun die ULANI sicher an einer Boje wussten, buchten wir eine eintägige Inseltour für den folgenden Tag.

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Zuerst wurden wir kompetent auf der Vanillefarm herumgeführt. Viele andere Pfanzen und Früchte wurden erklärt und gezeigt. Anschliessend erfuhren wir viel über die traditionelle Vanille-Produktion und das entstehen der Stängel von dieser Orchidee!

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Die anschliessende Demonstration der Perlenproduktion war ebenfalls Spitze! Schritt für Schritt wurde gezeigt wie die kleinen Muscheln heranwachsen, leicht geöffnet und mit kleinen, weissen Kügelchen, bestehend aus Süsswassermuschel-Material (Missesippi), bestückt werden. Bis zu fünf Mal kann dieser Vorgang wiederholt werden. Dies wird jedoch nur dann gemacht, wenn die erste Perle den Anforderungen entspricht. Ein professioneller Arbeiter bestückt zwischen 250 und 600 Muscheln am Tag - im Schnitt braucht er dafür 20 Sekunden pro Muschel!

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Im Preis von 5000 XPF (ca. 50.00 CHF) war auch ein schmackhaftes Picknick-Mittagessen mit dabei. Nach der Stärkung besuchten wir im Süden der Insel einen historischen Ort und einige andere schöne Plätze. Wer französisch versteht, sollte die Tour unbedingt mit Christian (Eigentümer der Trucky Tour) machen, denn er weiss enorm viel und wird nie müde noch ein Detail über eine Heilplanze oder eine Kulturstätte zum Besten zu geben. Am Schluss fuhr uns der Fahrer noch in den Champion Supermarkt und wartete bis wir unsere Einkäufe getätigt hatten und brachte uns bis fast an das Dinghydock in der Carenage.

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Französisch Polynesien 21.06.2014   Huahine, Ankerplatz im Süd-Westen
16°48,153'S 151°00,631'W
Gestern um 16:00 Uhr lichteten wir den Anker und verliessen Moorea. Über Nacht segeln wir zu den Inseln «unter dem Wind». Als erstes laufen wir Huahine an. Der Riffeingang durch den südlicheren Pass auf der Nordwestseite ist einfach und gleich dahinter drehen wir ab nach Südwesten. Nach einer Stunde Fahrt zwischen dem schützenden Aussenriff und der Insel, gelangen wir zu unserem Ankerplatz.

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«Iles du Vent» I,Tahiti und Moorea, Juni 2014
Französisch Polynesien 18.06.2014   Moorea, Papetoai Bay, westlich in der Einfahrt
17°29,284'S 149°52,755'W
Zur einen Bucht raus und in die nächste wieder rein - eine kurze Strecke - aber wir setzen doch kurz die Genua und können ein paar Meilen segeln. Gleich nach der Riffeinfahrt drehen wir rechts weg und folgen dem markierten Kanal bis zum sandigen Ankerplatz. Ein herrliches Plätzchen und wir entscheiden spontan, dass wir hier mehr als eine Nacht verbringen werden. Auf dem Ankerplatz haben 5 bis 8 Boote platz und wir ankern auf ca. 5 m Wassertiefe mit glasklarem Wasser. Wir können die Kette und den Anker auf dem sandigen Boden (kaum Korallenköpfe) gut sehen. Der Anker gräbt sich perfekt ein!

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Von hier aus kann man mit dem Beiboot zur «Stingray Feedingzone» Position ca. 17°29,290'S 149°54,030'W fahren. Der Weg durch die Korallenuntiefen ist mit gut sichtbaren Stecken markiert. Im flachen Wasser stehend füttern wir die Stachelrochen und Schwarzspitzen-Haie. Dafür kaufen wir einige Sardinen (in Öl) und am zweiten Tag nehmen wir Thonbüchsen mit - hat beides funktioniert!

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Kaum 50 m von unserem Ankerplatz liegen acht Tiki im Wasser. Fast täglich kommen Hotelgäste mit Booten und Jetskis um da zu schnorcheln. Mit anderen Worten: wir liegen da wo es alle am Schönsten finden!

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Französisch Polynesien 17.06.2014   Moorea, Cooks Bay
17°30,166'S 149°49,177'W
Am folgenden Tag verholen wir in die grosse Bucht Cooks Bay. Es ist bedeckt und regnet und die Sicht ist nicht gut. Sandra steht in der Regenjacke vorne am Bug und friert... endich ist der Anker auf 19m (!) eingegraben und sie kann zurück ins trockenen Cockpit kommen. Der Ankergrund ist Schlamm-Sand und hält wunderbar. Regenschauer mit starken Böen fegen über uns hinweg und es wird kalt im Cockpit (19°).

Wir sitzen in den Salon und spielen Domino - ein nasser Tag im Paradies! Und für das sind die zwei Gäste um die halbe Welt geflogen!

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In der ganzen Bucht wird das Wasser braun verfärbt. Wir nehmen an, dass durch den Regen erdiges Schwemmmaterial von den Bergen herab in die Bucht transportiert wird Am nächsten Morgen haben wir wieder strahlend blauen Himmel und auch die Temperaturen steigen wieder an..

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Französisch Polynesien 16.06.2014   Moorea, Ankerplatz vor der Cooks Bay
17°28,877'S 149°48,774'W
Gestern sind Cristina (Sandras Schwester) und Barry angekommen. Sie werden uns nun fast vier Wochen begleiten, zusammen wollen wir die Gesellschaftsinseln erkunden. Nach einer Nacht in Papeete setzen wir über nach Moorea. Zur nur 12 Seemeilen entfernten Insel müssen wir motoren, da es fast windstill ist.

Der erste Ankerplatz liegt gleich hinter dem Riff in der Einfahrt zur Cooks Bay, wir graben unseren Anker auf 2.7 m Wassertiefe in den Sand. An einer einzelnen Boje hängt ein kleines Segelboot. Beim näheren hinschauen sehen wir, dass es eine kleine ETAP ist - was für ein Zufall.

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Französisch Polynesien 06.06.2014   Tahiti, Überfahrt und Ankunft
17°34,893'S 149°37,223'W
Zusammen mit SUNDANCER II wollen wir den Anker lichten und das Atoll verlassen. Die Zeit stimmt, der Pass sollte ruhiges Wasser haben, aber es klappte nicht so wie wir es geplant hatten. Unsere Kette oder der Anker (oder beides) hing an einem Korallenstock - in 17 m Tiefe. Sehen konnten wir von oben nichts, aber das ganze Ankergeschirr war blockiert. SUNDANCER II hatte keine Probleme und wir riefen ihnen zu, dass sie doch los sollten. Wir rechneten damit, dass wir einen Taucher anfordern müssen und sich unsere Abfahrt somit mindestens um einen Tag verschieben würde.

Wir wollten es aber erst einmal selber probieren und machten unseren FREE DIVER (kleiner Kompressor mit einem Schlauch um zu tauchen) bereit - natürlich war er schon wieder tief unten in der Backskiste verstaut, also alles wieder ausräumen. Auch wussten wir schon, dass nach 7 m der Kompressor kaum noch Luft liefern kann - nach 10 m ist komplett fertig. Aber zumindest konnte ich in dieser Tiefe das Problem erkennen. Mit der Hilfe von Dan (WHISKY NANCY), er bediente die Ankerwinsch, Sandra am Steuer und ich hängte am Schlauch 7 m unter Wasser, konnten wir in 45 Minuten die Kette und den Anker vom Felsen lösen. Nun schnell alles an Bord genommen, schafften wir es noch durch den Pass und hatten auf SUNDANCER II nur eine knappe Stunde Verspätung. Alles ist nochmals gut gegangen, aber viel einfacher wäre es mit einer richtigen Taucher-Ausrüstung gewesen... mal sehen was das in Papeete alles kostet...

Für diese Überfahrt (2 Nächte) machten wir wieder Nachtwachen, denn wir mussten in der ersten Nacht zwischen zwei Atollen durchsegeln. Genau da trieb ein grosses Fischerboot, das zwar beleuchtet war, aber nur mit einem weissen Licht. Da die obligatorische Rot-Grün-Beleuchtung fehlte konnten wir nicht erkennen was vorne und hinten ist. Immer wenn wir unseren Kurs anpassten, war er wieder vor uns... und wir kamen immer näher. Als er nur noch etwa 100 m vor uns war, startete ich zur Sicherheit noch den Motor. Wir laufen so hoch, dass die Segel zu schlagen begannen und ich traute mich nicht mehr abzudrehen und ihn auf der anderen Seite zu passieren. Wir glauben auch er hat sich erschreckt, denn 30 m vor uns gab er Vollgas und fräste noch knapp vor uns durch... Adrenalin pur - aber sonst nichts passiert.

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Bei der Ankunft in Papeete rufen wir vorschriftsmässig auf Kanal 12 die PORT CONTROL auf bevor wir in den Hafen einlaufen und erhalten umgehend die Bewilligung dafür. Hinter dem Riff müssen wir zweimal die Enden der Flughafenpiste queren und auch für diese beiden Strecken ist eine Erlaubnis notwendig. Wir rufen also nochmals zwei weitere Male die PORT CONTROL (VHF 12). Ohne Verzögerung durften wir passieren und erreichten den total überfüllten Ankerplatz. Die Wassertiefe beträgt 15 bis 20 m und es hat kaum Platz um genügend Kette zu stecken.

Im Moment ist es zwar ziemlich windstill, aber hier kann es auch schon mal 50 Knoten blasen. Wir treffen die AUSTRALES, die wir im 2012 in Curaçao kurz kennen lernten und sie und ein anderes Boot verlassen am folgenden Tag die Bucht, es werden also zwei Bojen frei. Hier kann man die Bojen nicht reservieren - der Schnellere kriegt sie. Also verabredeten wir, dass sie uns auf dem Funk aufrufen bevor sie ablegen und wir sassen in den Startlöchern. Alles hat super geklappt und wir haben nun eine sichere und günstige Boje für die nächsten Tage (Boje kostet um die 6.00 CHF pro Nacht).
Tuamotus, Ende Mai 2014
Französisch Polynesien 03.06.2014   TUAMOTU, Manihi, letzter Tag
14°27,895'S 146°02,222'W
Es ist nun klar, dass wir morgen das Atoll verlassen werden. Das Hochwasser sollte um ca. 10:00 Uhr sein und wir hoffen, dass wir den Anker ohne grössere Schwierigkeiten einholen können. Er liegt auf 17 m und es hat ca. 6 bis 10 m hohe Korallenstöcke die wie Türme aufragen - hoffentlich kriegen wir die Kette und den Anker hoch.

Aber heute wollen wir nochmals ins Dorf fahren und im kleinen Restaurant Mittagessen. Unsere Bootsnachbarn finden die Idee gut und kommen alle mit. Ian und Helen (SUNDANCER II), Daniel und Marcel (WHISKY NANCY) und wir Philippe und Sandra (ULANI) treffen uns also im Dorf.

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Nach dem Essen schlendern wir zusammen mit Ian und Helen noch etwas durch den Ort und finden per Zufall einen kleinen Workshop wo gerade Schmuck aus Perlen hergestellt wird. Auf unsere Frage ob wir Eintreten dürften, werden wir herzlich eingeladen und all unsere Fragen beantwortet.

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Französisch Polynesien 02.06.2014   TUAMOTU, Manihi, Perlen
14°27,895'S 146°02,222'W
Dieses Atoll ist auch bekannt für die Perlenproduktion. Fast jeden Tag fährt Jakob mit seiner Lancha an unserem Ankeplatz vorbei auf dem Weg zum Dorf. Er ist der Eigentümer einer Perlenfarm auf einer Insel und bringt täglich seine Kinder zur Schule. Gestern stoppte er an unserem Ankerplatz und bot unseren Nachbarn Perlen an. Er wollte 50 USD pro Perle haben - was ein guter Preis sein soll. Ein bisschen konnten wir handeln und unser Nachbarboot kauft für 150 USD gerademal vier Perlen. Die Qualität war gut - die Perlen in verschiedenen Farben und gleichmässig rund.

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Ich fragte die drei Polynesier ob sie auch tauschen würden... zum Beispiel mit Rum. Jakob stieg sofort darauf ein und sagt, man könne das diskutieren... Dann kamen sie auf die ULANI und wir machten folgenden Deal: eine Flasche kubanischen Rum gegen eine Perle oder einen Fingerring mit kleinen Perlen daran. So kamen wir zu unseren sieben Perlen (eine hat er mir dann noch geschenkt) und den beiden Ringen - und Jakob erhielt dafür 8 Flaschen Rum (PS: wir zahlten in Kuba 2.50 USD pro Flasche;-). So kamen wir also für Total ungefähr 20 USD zu all diesen Schmuckstücken!
Französisch Polynesien 29.05.2014   TUAMOTU, Manihi, Sailmail-Station
14°27,895'S 146°02,222'W
Auf MANIHI liegt die einzige Sailmail-Funkstation inmitten des Pazifik. Xavier Michel ist ein pensionierter Navy-Commander der sich vor acht Jahren hier eine Insel von 16'000 m2 gekauft hat. Er erklärt uns wie er die ursprünglich überwucherte Insel gerodet und dann in den folgenden Jahren dieses kleine Paradies geschaffen hat. Er produziert mit Solarzellen, Wind- und Wasserkraft seinen eigenen Strom und betreibt für uns Segler diese vollautomatiche Saimail-Station. Die weltweit operierende Organisation Sailmail Association stellt für eine geringe Jahresgebühr einen E-Mail-Service über Kurzwellenfunk (SSB) zur Verfügung.

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Wie es der Zufall so will, haben wir gerade ein dazu notwendiges PACTOR-Modem bestellt, dass uns Sandras Schwester in drei Wochen mitbringt. Natürlich orderten wir das neueste Model P4 Dragon 7800, das uns erlaubt noch schneller zu kommunizieren, falls die Gegenstelle ebenfalls bereits auf das modernste Modem umgestellt hat. Und... Xavier hat ebenfalls das neueste PACTOR-Modem - exakt das gleiche Modell wie wir bestellt haben - perfekt!

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Xavier Michel gibt gerne Auskunft über die Gezeiten hier in Manihi und freut sich über den Besuch von Seglern. Kontakt: xavier.michel@mail.pf / Telefon 00689 96 41 70 oder 00689 72 50 38 / VHF 16 oder 77 (nicht immer am Funk).
Französisch Polynesien 28.05.2014   TUAMOTU, Manihi, das Versorgungsschiff hat angelegt
14°27,895'S 146°02,222'W
Zwei bis drei Mal pro Monat legt das Versorgungsschiff an. Der kleine Frachter ist zu gross und hat auch zu viel Tiefgang um komplett durch den Pass zu fahren. Er legt am grossen Betonpier im Einfahrtskanal an. Das gefühlte halbe Dorf steht am Quai und nimmt die Waren entgegen - oder nimmt zumindest als Zuschauer am Spektakel teil.

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Ein Teil der Ware ist für andere Siedlungen auf anderen kleinen Inselchen bestimmt. Die motorisierten Plattformboote aus Aluminium transportieren das schwerere Frachtgut. Nach knapp zwei Stunden legt der Frachter wieder ab.

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Französisch Polynesien 26.05.2014   TUAMOTU Archipelago, Manihi, Besuch im Ort
14°27,895'S 146°02,222'W
Mit dem Beiboot haben wir zum Dorf übergesetzt. Der Ankerplatz liegt ca. eine Seemeile östlich der Ortschaft und diese gleich neben der Einfahrt ins Atoll (Pass).

Im Ort treffen wir überall freundlich grüssende Polynesier an. Wir dürfen den Abfall abgeben und schauen uns in einem der beiden Dorfläden um. Im Laden fragen wir ob wir hier auch Baguettes kaufen könnten und werden sehr sympathisch an die Bäckerei verwiesen, die gleich um die Ecke liegt (was uns nicht verwundert, weil hier irgendwie alles gleich um die Ecke liegt). Später finden wir Internetzugang via Postbüro und auch ein kleines Restaurant wo wir endlich wieder einmal Fleisch essen können. Es war zwar nur Poulet, aber sehr gut gemacht!

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Französisch Polynesien 20. bis 24.05.2014   Überfahrt zum TUAMOTU Archipelago (Manihi)
14°27,895'S 146°02,222'W
Ehrlich gesagt haben wir die Abreise von TAHUATA immer wieder hinausgezögert, denn es gefiel uns sehr gut da. Auch hatten wir beide wenig Lust die vor uns liegenden fast 500 Seemeilen in Angriff zu nehmen.

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Aber wir liegen nun etwas hinter unserem ursprünglichen Terminplan und es wird Zeit für diese letzte grosse Überfahrt. Bei schönstem Wetter und ruhigem Meer segeln wir in den ersten 24h zwar nur 120 Seemeilen, aber dafür schliefen wir beide in der Nacht durch! Ein kleiner Wal sprang mehrmals hinter uns aus dem Wasser - richtig schönes Segeln! Am zweiten Tag kommen wir in Starkwindwetter! Es bläst mehr als 20 Knoten und zeitweise über 30 Kn! Der starke Wind ist kein Problem, aber die steilen Wellenberge sind die schlimmsten die wir je hatten (3,5 bis 4,5 m und nur 7 Sekunden Abstand!). Es gibt immer wieder Salzwasserduschen im Cockpit und die brechende See schlägt manchmal so stark seitlich an den Rumpf, dass wir denken wir sind in etwas hineingefahren. So machen wir mit Reff 3 und fast eingerollter Genua 150 Seemeilen in den zweiten 24 Stunden. Gunter (Costa Rica Funkstation) gibt uns wieder täglich das Wetter durch, er hat für den Moment keine gute Nachrichten für uns. Die Wellen und der Wind sollen mindestens noch für einen weiteren Tag anhalten. Er rät allen Seglern davon ab, die schützende Bucht in den Marquesas jetzt zu verlassen - naja, zumindest sind wir nun bald durch die Zone durch... wären wir doch zwei Tage früher los...

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Die Atolle der TUAMOTU gehören zu den gefährlichsten Destinationen auf unserer Südseeroute. Die Riffe sind erst spät sichtbar und die runden Atolle haben meistens nur eine schmale Einfahrt (Pass). Es gibt zwar nur wenig Gezeitenunterschied (ca. 60 cm) aber durch die grossen Dimensionen der Atolle (bis 50km lang und 30km breit) muss viel Wasser durch den Pass ein- und ausfliessen. Die so entstehende Gezeitenströmung ist teilweise bis 8 Kn schnell und für Yachten zu gefährlich. So muss man also genau zwischen dem Gezeitenwechsel (Stillwasser) den Pass durchfahren. Aber wann ist denn Stillwasser und woher nehmen wir diese Information? In den elektronischen Seekarten sind von den 76 Atollen nur fünf mit Angaben über Hoch- und Niedrigwasser hinterlegt.

Auf der ULANI wird hin und her überlegt. Sollen wir die TUAMOTUs gleich auslassen und direkt nach Tahiti fahren? Oder sollen wir unseren Plan ändern und ein Atoll anlaufen, das mit Gezeitenangaben hinterlegt ist. Und stimmen die dann auch? Dann sehen wir, dass für MANIHI - unserem geplanten Atoll - eine Telefonnummer im Welcome-Prospekt von Französisch Polynesien abgedruckt ist. Am Tag drei unserer Überfahrt rufen wir mit dem Satellitentelefon an und erhalten prompt die Auskunft wann wir durch den Pass fahren sollen: 09:00 Uhr.

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Wir rechnen und stellen fest, dass wir - wenn wir so weitersegeln - bereits am Vorabend, also rund 12 Stunden zu früh da ankommen werden. Ausserhalb der Atollriffe kann man nicht ankern und nicht gut eine ganze Nacht warten. Also beginnen wir umgehend die Geschwindigkeit zu drosseln. Die nächsten 24 Stunden sollten wir nur noch 3 bis 4 Knoten segeln. Aber genau jetzt schiebt uns der Strom und der viele Wind... Wir bergen das Grosstuch und fahren nur noch mit der halb eingerollten Fock (die hat total 17 m2 und jetzt schätze ich noch 6 m2 Segelfläche). In den Böen beschleunigen wir dann doch immer wieder auf über 5 Knoten! «Merde», es ist nicht so einfach bei diesem Starkwindwetter langsam zu segeln.

In der letzten Nacht kommen wir den Riffen immer näher. Man ist nie sicher, ob die elektronischen Seekarten wirklich stimmen und es sind in der Vergangenheit hier schon viele Yachten verloren gegangen. Fast immer, wenn sie versuchten nachts an den Riffen vorbei zu segeln - das alles macht mich (Philippe) etwas nervös! Also wird ab Mitternacht die richtige Wache wieder eingeführt. Der Radar läuft wie immer mit. Die Atolle werden erstaunlich gut vom Radar erfasst und das gibt uns ein besseres Gefühl. Im Morgengrauen sichten wir die Bäume von MANIHI und auch das Meer hat sich in der letzten Nacht beruhigt. Die letzten 15 Seemeilen dümpeln wir unter Motor (unter Segel sind wir zu schnell!) in Richtung Atoll-Einfahrt. Die letzten 20 Minuten drehen wir Runden vor dem Loch und warten ab bis es genau 09:00 Uhr ist. Im Pass ist es ruhig, aber im letzten Teil hat es dann doch noch seitliche Strömungen (ca. 1 Kn), denen wir aber mit unserem starken Motor gut entgegenhalten können. Bei akzeptablen Lichtbedingungen fahren wir die 1.5 Seemeilen zum Ankerplatz. Auf dem Weg weichen wir mehreren Korallenformationen aus - teils kommen sie fast bis zur Wasseroberfläche. Die Wassertiefe im Atoll ist zwischen 25 - 45 Meter, wir ankern auf 17 m und etwas kratzigem Boden.
Marquesas, Mai 2014
Französisch Polynesien 15.05.2014   Marquesas, TAHUATA, Bucht Hanamoenoa
09°54,406'S 139°06,304'W
Heute haben wir umgeankert. Die Kette lag am ersten Ort auf einigen wenigen Korallensteinen und produzierte Kratzgeräusche die uns gestört haben. Und auch der Anker war nicht so schön eingegraben. Wir schnorchelten fast die ganze Bucht ab und sahen, dass MALUA (Harry) einen super Sandspot hat. Er verliess heute die Bucht und wir ankerten um an seine alte Position - Wassertiefe 9 - 10 Meter. Der Anker vergrub sich perfekt im Sandboden und die 45m Kette lag ausgestreckt auf Sand. Ich sagte zu Sandra, lass uns doch nochmals 10 m Kette stecken, ohne dass ich realisierte, dass wir dann hinten in den Bereich der Korallen kamen. Am Nachmittag, als wir zurück vom Strand kamen sahen wir die Bescherung. Die leicht drehenden Winde und das Schwojen der Yacht wickelten die Kette um einen einzelnen, riesigen Korallenblock. Er lag direkt unter unserem Bug und wir konnten die Kette nicht mehr befreien.

Für mich war klar, dass ich ohne Ausrüstung nicht 10 m tief tauchen konnte. Also machten wir den Freediver (Kompressor mit 15 m Schlauch und Mundstück wie ein Taucher) klar. Der ist wiederum aber tief in der Backskiste verstaut...also alles ausräumen:-(

Da kam Luc von der KOZMIC BLUE (BEL) rüber fragte uns ob wir ein Problem hätten. Ich erklärte ihm alles und machte dann weiter mit der Installation des FreeDivers. Da kam er zum Heck geschwommen und fragte mich, ob ich die Kette etwas lösen könne, er wäre schon unten gewesen und es würde ihm sicher gelingen alles frei zumachen. Er tauchte locker nochmals die 10 m (!) runter, entwirrte die Kette vom Korallenblock und wir waren frei. Wir staunten nur! Nochmals herzlichen Dank für die Hilfe (schon wieder Segler die uns helfen!)... auch ihm brachte ich als Danke eine Flasche kubanischen Rum rüber.
Französisch Polynesien 13.05.2014   Marquesas, TAHUATA, Bucht Hanamoenoa
09°54,513'S 139°06,252'W
Heute wollen wir weiter zur nahe gelegenen Nachbarsinsel Tahuata. Es sind nur knapp 10 Seemeilen und das bedeutet eine Fahrt von knapp zwei Stunden. Wir haben also vormittags noch Zeit kurz das Internet zu nutzen und die vorreservierten Baguettes bei der Tankstelle abzuholen.

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So um 11:00 Uhr wollten wir den Heckanker in Hiva Oa lichten und dann los... aber...es lief nicht ganz so reibungslos. Den Heckanker (Typ Fortress 37) hatte ich beim setzen richtig schön eingefahren. Er war so tief im lehmigen, mit Steinen versetzten Schlamm eingegraben, dass ich ihn nicht hochziehen konnte. Das Wasser war da nur ca. 2.50m tief, aber in dieser Bucht gibt es Haie und vom Baden wird im Revierführer abgeraten. Das Wasser ist trübe und man sieht nichts. Wie bei all unseren Ankern hängt am Ankerende eine ca. 50cm lange Leine mit einem kleinen Styroporring. Genau für einen solchen Fall hat es da eine Schlinge dran wo ich nun ein längeres Tau einfädeln konnte. Mir war etwas mulmig zumute als ich mit der Tacherbrille und dem Tau in das trübe Wasser sprang. Als ich zurück im Beiboot war band ich das Tau nun ans Boot und gab Vollgas - mit 18 PS - keine Chance... es bewegte sich nichts - keinen Millimeter!

Es blieb mir nichts anderes übrig, als den Anker von Hand auszugraben. Ein anderer Segler half mir und wir tauchten abwechslungsweise zum den Grund um immer wieder eine Handvoll Dreck vom betonharten Schlamm abzukratzen. Alles blindlings, denn wir sahen nichts und befanden uns im schwarzen, schlammigen Wasser. Grund dafür war natürlich auch unser Aufwühlen des Bodens und der Lavasandschlamm.

Endlich konnten wir den Anker ausbrechen, indem wir unter Wasser auf dem Meeresboden im Schlamm standen und beide am Schaft des Ankers zogen. Nochmals einen herzlichen Dank an Tracy, der mir half - er durfte eine Flasche kubanischen Rum mit auf sein Boot nehmen.
Französisch Polynesien 10.05.2014   Französisch Polynesien, Marquesas, HIVA OA, Einklarieren
09°48,238'S 139°01,918'W
Nun waren wir also im Ort Atuona. Kaum sind wir vom Dock losgelaufen, hielt ein privater Pickup und wir wurden gefragt ob wir mitfahren wollen. Genial - so blieb uns der Fussmarsch von 3 km erspart.

Auf der Gendarmerie werden wir äusserst freundlich bedient! Wir füllen ein einfaches Formular aus, er macht Kopien von unseren Pässen und Bootspapieren und das war es schon! Er teilt uns noch mit, dass wir nun gar nichts mehr zu machen bräuchten und wir könnten nun so lange bleiben wie wir wollten. Ähhh, wir fragen nach... müssen wir uns nicht noch in Papeete melden? Haben wir uns nicht bei jeder Insel bei der Gendarmerie zu melden? Anwort: Nein - beides nicht mehr nötig. Wir müssen wirklich nichts mehr machen! Die Erklärung: Die Regelung hätte sich eben vor Kurzem geändert und für EU-Bürger (eigentlich ganz Schengen, also auch Schweizer) nochmals vereinfacht. Also wir glauben das noch immer nicht ganz. Gemäss Auskunft anderer Segler muss man sich in Papeete noch immer melden, aber das sei eine einfache Sache.

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Heute wurde ein grosses Gratis-Essen vom Bürgermeister veranstaltet. Das Fest war für die Bewohner der Insel gedacht, aber eingeladen sind einfach alle - auch wir Segler. In der Sporthalle wurde ein riesiges Buffet aufgebaut und zum Essen spielt eine überlaute Liveband.

Das Essen war sehr abwechslungsreich und ausgesprochen gut! Zum Trinken gab es einen sirupartigen Saft. Bei den ca. 300 Einheimischen fielen die 20 Segler kaum ins Gewicht, obschon einige Einhandsegler es sich richtig gut gehen liessen. Einige schafften vier Portionen - ich konnte nach einer grossen Portion nicht mehr!

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Französisch Polynesien 09.05.2014   Französisch Polynesien, Marquesas, HIVA OA
09°48,238'S 139°01,918'W
Am Dienstag 7. Mai lichten wir den Anker und segeln nach Hiva Oa. Der Hauptort Atuona ist der Verwaltungsort der südlichen Marquesas. Eigentlich sollte man diese Insel direkt anlaufen um sich bei Ankunft in den Marquesas bei den Behörden zu registrieren. Aber viele Segler machen es wie wir und besuchen zuerst Fatu Hiva. Wir wollen es nicht übertreiben und es wird nun Zeit uns offiziell anzumelden.

Die Überfahrt (45 sm) dauerte rund 7 Stunden und war geprägt von Regenschauern und Böen. Und bei Nieselregen ankerten wir in der Bucht TAHAUKU. Scheinbar soll es hier einlaufenden Schwell geben und alle Yachten liegen vor Bug- und Heckanker. So zeigen die Nasen der Schiffe zur Bucht hinaus und die einlaufende See lässt die Schiffe weniger tanzen. Aber es ist in diesen Tagen zum Glück sehr ruhig. Nach dem Updaten der Internetseiten, konnte ich uns auch noch bei einer Tagestour mitanhängen. Eine Gruppe von 4 Belgiern buchten einen Führer mit Geländefahrzeug um die Insel zu erkunden und auch den grössten Tiki von ganz Französisch Polynesien zu besuchen. Der Führer sprach zwar nur französisch, aber das ging ganz gut. Selbst ich mit meinem schwachen Schulfranzösisch konnte fast alles verstehen. Der Rest wurde mir von einem Belgier ins englische übersetzt oder Sandra half mit erklären aus.

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Da aber diese Tour gleich für den nächsten Tag gebucht war, konnten wir die Behörden wieder nicht aufsuchen... so machen wir dies dann halt am Samstag. Wir glauben nicht, dass das eine grosse Rolle spielt, denn es besteht keine Kontrolle wer wann ankommt oder geht...

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Die kriegerischen Stämme auf der Insel zogen aus und kämpften mit anderen Clans nur um Geisseln zu nehmen. Die geraubten Gegner wurden dann in Verliessen aus Steinbrocken gefangen gehalten. Später wurden sie die Hauptattraktion einer Zeremonie und auf Plätzen wie diesem geopfert sowie anschliessend verspeist. Irgend jemand hat erwähnt, dass die Unterarme junger Frauen am Besten schmecken...

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Die Tour war anstrengend, aber wir hatten Glück mit dem Wetter. Am Tag zuvor und auch danach war es bedeckt und es regnete. Nur genau an unserem Ausflugstag hatten wir perfektes Wetter - tja... das Glück der Tüchtigen;-)
Französisch Polynesien 02. bis 06.05.2014   Französisch Polynesien, Marquesas, FATU HIVA
10°27,881'S 138°40,053'W
Wir kamen an einem Freitag an und blieben nach dem Ankern erst mal an Bord. Aufräumen, Verstauen von Sicherheitsausrüstungen und Ausruhen ist angesagt. Einmal ohne die Schauklerei im Cockpit sitzen und gemütlich die Aussicht auf die beeindruckende Bucht geniesen.

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Am Samstag erkundeten wir das kleine Dorf und wurden überall freundlich begrüsst und willkommen geheissen. Wir wollten uns beim Bürgermeister melden, der ist aber am Wochenende nicht da - alles easy hier - dann machen wir das eben am Montag. Beinahe täglich machen wir einen kleinen Spaziergang im Örtchen und jedesmal sind wir von der Herzlichkeit der Einheimischen überrascht. Wir werden beschenkt mit grossen, süssen Grapefruits (in der Schweiz heissen sie Pomelo) und auch unser gesammelter Abfall, den man hier auf der Insel offiziell nicht deponieren darf, wird uns von einer netten Dame abgenommen. Sie würde ihn dann einfach als ihren eigenen Kehricht weitergeben! Sie wollte nichts dafür haben - wow - wo gibt es sowas? Wir belohnten sie mit einer kleinen Flasche Rum.

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Da es hier weder eine Bank noch Wechselstuben gibt, haben die meisten Segler keine passende Währung dabei. US Dollar werden keine angenommen. Zum Glück haben wir noch Euro an Bord, denn die werden zu einem annehmbaren Kurs akzeptiert. Aber auch der Tauschhandel funktioniert sehr gut. Wir geben T-Shirts und Shorts ab (die wir eh nicht mehr anziehen) und bekommen, Bananen, Kartoffeln, Brot, Eier, Orangen und noch mehr Grapefruits (Pomelo).

Die Ankerbucht ist etwas eng und der Ankergrund ist voll mit Steinen. Trotzdem finden wir einen guten Platz mit einer Wassertiefe von 8-10m. Am Samstagabend nehmen wir an einem grossen Bankett mit Musik und Tanzvorführung teil. Auch weil das Wetter hier recht wechselhaft ist, findet die Veranstaltung im Gemeindesaal statt. Die meisten Segler am Ankerplatz finden sich um 18:30 Uhr ein und das abwechslungsreiche und sehr gute Essen ist bereits aufgetischt. Nach der offiziellen Show werden wir in den Tanz miteinbezogen - scheinbar einfache Schritte und Bewegungen sind für uns schwierig nachzumachen! Vielleicht liegt es daran, dass wir uns alle wochenlang nur auf kleinem Raum bewegten.

Am Montag melden wir uns im Gemeindehaus und werden auch hier äusserst nett behandelt. Es wird uns gesagt, dass wir offiziell nur 3 Tage bleiben dürften, dann hätten wir uns auf der Insel HIVA OA (unsere nächste Destination) zu melden und registrieren. Aber als uns die Dame dies sagt, haben wir den Eindruck, dass sie das sagen muss, es aber eigentlich niemanden so genau interessiert.

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Die längste Segel-Etappe

Panama Ecuador Französisch Polynesien 02.04. bis 02.05.2014   Trans-Pazifik
Überfahrt von Panama nach Französisch Polynesien
Die Stadtanbindung an Panama City war sehr abwechslungsreich. Der Ankerplatz Playita war nicht schlecht, hatte aber auch Nachteile. So brachte die nahe Stadt und auch der Schiffsverkehr viel Dreck, der sich wie eine schwarze Schmiere auf die Schiffe legte. Nicht nur unser Zeitplan sondern auch wir selber spürten, dass es an der Zeit ist aufzubrechen.



Ich möchte hier nicht alle einzelnen Tageserlebnisse wiederholen, denn diese haben wir täglich via E-Mail verschickt. Für Interessierte stehen alle Standort-E-Mails hier nochmals zum Nachlesen zur Verfügung.

Im Grossen und Ganzen dürfen wir auf eine problemlose und technisch einfache Überfahrt zurückblicken. Fast die ganze Zeit über hatten wir zwei Wellensysteme, die beide zeitweise recht grosse, steile Wellen zu uns brachten. Die Wellen von schräg hinten waren für ULANI einfach zu meistern, jedoch ergaben die anderen Wogen seitliche Klatscher die dann bis ins Cockpit spritzen und dabei einen höllen Lärm machten.

Erst in den letzten Tagen stellte sich das ein was wir eigentlich erwarteten - der Stille Ozean - lange Wellen und ein perfekter Segelwind von rund 15 Knoten.

Panama bis Galapagos Galapagos bis Marquesas Panama bis Marquesas (total)
Distanz zurückgelegt 862 sm (1596 km) 3017 sm (5587 km) 3879 sm (7184 km)
benötigte Zeit 7 Tage 0.5 Std (168,5 Std) 22 Tage 0.75 Std (528.75 Std) 29 Tage 1.25 Std (697.25 Std)
Durchschnitts-Speed (SOG*) 5.12 Kn (9.5 km/h) 5.7 Kn (10.6 km/h) 5.56 Kn (10.3 km/h)
Gesegelt 55 Std 477.58 Std 532.58 Std
Motoren Std 113.5 Std 51.17 Std 164.67 Std
% Motor 67.36 % 9.68 % 23.62 %
Max. Speed (SOG*)     9.7 Kn (18.0 km/h)
Min. Speed (SOG*)     2.3 Kn (4.3 km/h)
Bestes ETMAL**     173 sm (320.4 km) / 24 Std
Schlechtestes ETMAL**     113 sm (209.3 km) / 24 Std
*) SOG (Speed over Ground) = Geschwindigkeit über Grund, gemessen mit GPS. **) ETMAL = Zurückgelegte Distanz in 24 Stunden. Normalerweise von 12:00 bis 12:00 Uhr.

Die empfohlene Route der Literatur führt nahe an Galapagos vorbei. Wir wollten die Inseln nicht besuchen, denn die wir haben sie bereits vor 20 Jahren ausgiebig bereist. Für Seeleute, die auf eigenem Kiel anreisen, sind die Inseln auch sehr teuer. Zwischen 800 und 1500 USD wird für den Besuch von drei Ankerbuchten und das Einreisen verlangt. Alles muss über einen Agenten abgewickelt werden, was zwar angenehm ist, aber eben auch zu Buche schlägt.

Die Gegenströmung und der teils schwache Gegenwind auf der ersten Strecke zwang uns einige Tage unter Motor zu fahren. Dies verbrauchte die Hälfte unseres Dieselvorrates. Wir überlegten ob wir trotzdem einfach weiterfahren und auf mehr Wind hoffen sollten, waren uns da aber, nach all den Flauten nicht mehr so sicher.

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Für einen Notstopp, um Diesel- oder Proviant zu bunkern, ist es möglich eine der drei zugelassenen Ankerbuchten anzulaufen ohne einreisen zu müssen. Somit entfallen die hohen Gebühren. Wir waren schlussendlich 26 Std. kostenlos in San Cristobal und durften uns beide an Land frei bewegen. Wir organisierten Diesel (ca. 5 USD pro US Gallon) und sahen uns den Ort an. Die kurze Unterbrechung hat uns gefallen und wir würden es wieder so machen. Für Dieseleinkauf eignet sich San Cristobal am besten.

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Wir sassen bei Kaffee und Müsli im Cockpit als wir um 06:52 Uhr (lokale Zeit) die Insel FATU HIVA sichteten. In ein paar Stunden ist die grösste Überfahrt die wir auf unserer Segelreise je gemacht haben und je machen werden absolviert. Damit haben wir gleichzeitig die Hälfte (erst die Hälfte!) des riesigen Pazifiks überquert. Jedoch werden wir die noch vor uns liegenden fast 4000 sm bis Australien in kleineren Segeltörns unterteilen, denn jetzt kommen ja die vielen Inseln. Der längste Abschnitt im Pazifik wird dann höchstens noch 1300sm sein (10 Tage).
Panama, Januar - März 2014
Panama 14. bis 30.03.2014   Panama, Panama City und Ankerplatz La Playita
08°54,460'N 079°31,585'W
Der Ankerplatz Playita ist eigentlich gegen die Nordwinde gut geschützt. Nur die vorbeifahrenden Containerschiffe, Schlepper und andere Serviceboote der Kanalgesellschaft produzieren Wellen die uns wild schauckeln lassen. Zeitweise ist es sehr ruhig und dann geht es plötzlich wieder los - oft auch in der Nacht. Wir müssen alle Schubladen doppelt verriegeln damit sie beim Rollen nicht aufspringen.

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Eigentlich wollten wir hier ja nur eine Woche bleiben um den Frischproviant wie Salate, Gemüse, Früchte und Joghurts einzukaufen. Aber da wir nun unser Kupplungsproblem lösen mussten, dauerte es fast drei Wochen. Das Ersatzteil konnten wir via MarineWareHouse.net bestellen und es war zu guten Konditionen innerhalb 10 Tagen hier. Den Einbau konnten wir mit dem sehr verlässlichen Mechaniker Kenny genau planen. Einen Tag nach Ankunft des Ersatzteiles (neuer Cone Drive - das ist das Kupplungsherzstück des Saildrives Yanmar SD50-4T) war es eingebaut und wir gingen auf Probefahrt. Bei dieser kurzen Fahrt testeten wir das Teil ausgiebig und es funktioniert alles zur besten Zufriedenheit.

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In der Wartezeit waren wir mehrmals in Panama City unterwegs. Die öffentliche Busse sind sehr günstig (0.25 USD also ca. 22 Rappen pro Fahrt), voll klimatisiert und sehr modern. Auch die Taxis sind nicht teuer wenn man vorher den Preis gut verhandelt. So sind wir auch schon für 3 USD (2.70 CHF) vom Einkaufscenter Albrook bis zum Ankerplatz Playita gefahren - zugegeben, das war ein ausserordentlich guter Preis für die 15 - 20 minütige Fahrt.

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Panamakanal, März 2014
Panama 12. bis 13.03.2014   Panama, ULANI fährt durch den Panamakanal
08°54,460'N 079°31,585'W
Nach zwei Tagen sind wir nun am Ankerplatz La Playita de Amador in Panama City angekommen. Obwohl es ruhiges Wetter ist, liegen wir nicht sehr ruhig. Die vielen vorbei fahrenden Schiffe produzieren viel Schwell. Am schlimmsten sind die kleinen Schlepper und Hilfsboote der Kanalgesellschaft, die rücksichtslos durch den Ankerplatz rasen.

Für die Kanalfahrt hatten wir beste Bedingungen. Wir hatten schon gehört, dass es in den Gatun-Schleusen sehr viele Strudel gibt, wenn das Wasser in die Kammer einläuft. Wenn dann noch viel Wind die Boote zur Seite drückt ist es schwierig sich in der Mitte der Kammer zu halten. Aber für unsere Schleusenzeit war es zwei Tage fast windstill - Glück gehabt! Als Linehander kamen Barbara und Manfred von der BALIMARA mit und in den letzten Tagen konnten wir noch Vivien von MARY ANN anheuern. Zusammen mit Sandra ergab das genau die geforderten 4 Linehander. Ich musste die ULANI steuern und in den Schleusen durfte ich den Steuerstand nicht verlassen. Die Damen und Herren an den Leinen machten einen sehr guten Job, nochmals herzlichen Dank dafür.

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Die Passage war für uns besonders spannend, da wir seit einigen Tagen Probleme mit unserer Kupplung hatten. Es kam oft vor, dass sich einfach nichts tat, wenn ich vorwärts oder rückwärts fahren wollte. Beim Einfahren des Ankers war das noch nicht so schlimm, aber als wir rückwärts in die Shelterbay-Marina (Colon) anlegen wollten, drifteten wir so dahin. Glücklicherweise war in diesem Moment kaum Wind und nach mehrmaligem vorwärts-rückwärts-vorwärts etc. ging es dann wieder.

So legten wir in der Shelterbay auch ab.... die Linehander waren etwas beunruhigt und auch ich machte mir so einige Gedanken wie das denn werden würde in den Schleusen. Aber wir hatten den definitiven Termin und eine Verzögerung würde bedeuten, dass wir die Kanalfahrt dann nochmals bezahlen müssten und auch das Depot wäre weg gewesen (1875 USD) - also riskierten wir es! Ich wollte auch dem Advisor nichts davon sagen, sonst hätte die Möglichkeit bestanden, dass sie die ULANI als "nicht manövrierfähig" einstuften.

Beim Befehl des Advisors "vorwärts" oder "sanft rückwärts" passierte es natürlich fast jedes Mal, dass der Motor zwar funktionierte, aber das Schiff sich kaum bewegte (ich vermutete damals noch, dass sich der Faltpropeller nicht öffnete, es stellte sich später heraus, dass es ein Kupplungsproblem war). Zum Glück waren wir in kritischen Momenten immer an ein anderes Schiff gebunden und das half enorm.

Immer wenn ich stark rückwärts bremsen musste (manchmal trieb uns der Wind und die Strömung mit einigen Knoten Speed vorwärts in die Kammer), funktionierte glücklicherweise alles. Der Propeller drehte und entfaltete sich und alles war gut. Nur wenn wir länger in Neutral waren und ich dann hätte vorwärts fahren sollen - nichts. Ich sage euch, das war der Stress PUR.

Aber wir hatten ja ausnahmsweise kaum Wind und die besten Wetterbedingungen, viel Glück und wir Eingeweihten zeigten Nerven wie Stahlseile!

Als wir die letzte Kammer der Mirafloresschleuse verliessen und der angekündigte Strom (bis 4 Knoten) zu meistern war, fiel mir ein Stein vom Herzen! Nachdem wir endlich am Ziel vor Anker lagen trank ich ein paar Bierchen auf das Abenteuer!

Film: Zeitraffer durch die Schleuse Miraflores (letzte Schleuse, aber die zweitletzte Kammer).
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Panama 9. bis 12.03.2014   Panama, Shelterbay Marina, Colón
09°22,017'N 079°57,042'W
Für die letzten Tage vor der Kanalfahrt gingen wir in die Marina. Hier konnten wir nochmals die Wäsche waschen lassen und das Schiff für die Kanalfahrt vorbereiten. Mit dem unbeschränkten Marinawasser reinigten wir die ULANI aussen und innen. In den vier Tagen blieb aber auch Zeit um einmal Domino zu spielen und mehrmals das Marina-Restaurant zu besuchen. Es hat uns in der Shelterbay Marina ganz gut gefallen.

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Panama 03.03.2014   Panama, Portobelo - Proviant
09°33,506'N 079°39,826'W
Endlich, nach einigem Aufwand, läuft der Kühlschrank wieder! Die Zirkulation des Kühlgases war blockiert. Das Absaugen mit einer Vakuumpumpe hat die Blockade aufgehoben. Beim anschliessenden Einfüllen mit neuem Gas prüften wir lange den Druck, der zum Glück stabil blieb und wir so eine Leckage ausschliessen konnten. Ein anderer Segler unterstützte uns mit seiner 110V Vakuumpumpe und dem dazu notwendigen Generator. Nebeneffekt: Auf der ULANI gibt es jetzt auch noch Reserve-Kühlschrankgas, Druckschläuche und Manometer - sowie wieder mehr Know How!

Genau in dieser Woche ist der Höhepunkt des Karnevals. Wirklich sehenswert finden wir den nicht, aber am Dienstag ist ein Feiertag und viele Geschäfte bleiben geschlossen. Viele Einheimische sind im Partyfieber und machen die Brücke, somit ist am Montag ebenfalls vieles zu.

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Da wir noch diese Woche alle Lebensmittel bunkern müssen, fahren wir auf Gut-Glück nach Quatros Altos in den grossen Supermarkt Rey. Für Grosseinkäufe (eigentlich erst ab 500 USD) wird gratis bis nach Portobelo geliefert. Eine Reservierung für heute hatten wir zwar nicht, aber nach hartnäckigem Nachfragen sagte man uns, dass sowieso ein Transport um 16:00 Uhr nach Portobelo geplant sei. Wir packen die Chance und kaufen viele Getränke und langhaltbare Lebensmittel ein! Bis alles im Cockpit der ULANI ist, sind drei Fahrten mit dem Beiboot nötig. Es ist schon lange dunkel als wir die vielen Einkaufstüten unter Deck schaffen - ein langer Tag!

PS: Wir haben uns gestern bei der Organisation Pacific-Puddle-Jump-Rally angemeldet. Mehr dazu auf folgender Internetseite: http://www.pacificpuddlejump.com.
Panama 26.02.2014   Panama, Portobelo
09°33,506'N 079°39,826'W
Die Kosten für die Fahrt durch den Kanal und ein Bar-Depot muss bei der Citibank in Colón einbezahlt werden. Da ein Anlegen mit dem Beiboot in diesem Containerhafen nicht ganz einfach ist und auch weil wir so bald als möglich wieder zurück nach Portobelo wollen, entscheiden wir uns, einen Tag später mit dem Bus in die Stadt zu fahren. Kurz nach dem Vermessen in Colón lichten wir also den Anker und fahren zurück nach Portobelo. Heute, einen Tag nach der Vermessung, nehmen wir den Bus für 1.60 USD und können bequem vom Busbahnhof zur Citibank spazieren. Die Citibank liegt gleich gegenüber vom Büro des Portcaptains - also nur ca. 10 Gehminuten vom Busbahnhof.

Für das Einzahlen lässt man uns in der kalten Schalterhalle über eine Stunde warten. Erledigt ist es dann innerhalb Minuten, da wir die Formulare ausgefüllt haben und das Geld (1875.00 USD) abgezählt bereit halten. Erleichtert nicht mehr so viel Geld in den Taschen zu haben - Colón hat den Ruf eine sehr gefährliche Stadt zu sein - nehmen wir uns ein Taxi zu den etwas ausserhalb liegenden Supermärkten und nutzen so den Tag optimal.
Panama 24.02.2014   Panama, Colón
09°20,492'N 079°54,845'W
Für die Kanaldurchfahrt muss einiges organisiert werden. Man kann dazu einen teuren Agenten (bis 450 USD) anheuern oder alles selber einfädeln. Via Seglerfreunde bekamen wir den Link zu der Homepage der SELUNA, die das Vorgehen perfekt auf deutsch beschreibt! Hier ein Auszug der Beschreibung als PDF (Quelle http://seluna.ch/Panamakanal.shtml).

Und auf mehrfachen Wunsch hin, hier noch das in der Beschreibung erwähnte Formular 4405.PDF.

Die Vermessung war auf den 25. Februar geplant. Da wir nicht wussten um welche Uhrzeit diese stattfinden würde, segelten wir bereits am 24. Februar nach Colón und ankerten in den Flats (Ankerplatz F). Sage und schreibe 134 AIS Signale standen auf der AIS-Liste - so viele Signale hatten wir noch nie auf unserem Kartenplotter! Ausserhalb der riesigen Hafenanlage segelten wir an vielen wartenden Containerschiffen und Tanker vorbei. Im Hafeninnern sind es dann nochmals 2.5 Seemeilen bis zum Ankerplatz. Auch hier im Vorhafen liegen nochmals viele Ozeanriesen vor Anker. Dazu kommen die stetig ein- und ausfahrenden Pötte mit ihren Begleitern (Pilot- und Schleppboote).

Yachten bis 50 Fuss Länge zahlen alle den selben Preis. Ein paar Zentimeter länger und der Spass kostet gleich 500 USD mehr. Da wir auf keinen Fall in die teurere Kategorie rutschen wollen, messen wir unser Schiff zuerst selber aus. Wir wissen, dass die offiziellen Vermesser alles mit messen - vom Anker bis zu den Davits! Leider bestätigen sich unsere Befürchtungen, dass wir die Davits vor der Vermessung abschrauben müssen um unter der 50 Fuss Marke bleiben zu können.

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Kurz bevor wir den Hafen von Colón erreichen fällt der Autopilot aus. Am Ankerplatz quittiert dann auch noch der Kühlschrank den Dienst. Das Problem mit dem Autopilot konnte ich selber finden und provisorisch beheben. Das Kühlproblem kommt auf die Reparaturliste. Nach der Vermessung wollen wir zurück nach Portobelo segeln und der Autopilot streikt erneut. Zum Glück bemerken wir das noch am Anker und abermals prüfe ich die bereits erkannte Schwachstelle. Die Stromversorgung zum Steuermotor ist beim Sicherungshalter angeschmort und es fliesst kein Strom mehr. Nun zwicke ich die schadhafte Stelle ab und stelle mit neuen Terminals eine saubere Verbindung her. Voilà - alles geht wieder und der Härtetest, zurück nach Portobelo, beweist, dass es hält.
Panama 17.02.2014   Panama, Portobelo
09°33,506'N 079°39,826'W
Zurück in Portobelo geniessen wir die letzten Tage zusammen mit Linda und Hans von der BAROS. Bald segeln sie los nach Providencia. Sie gehen also nach Norden und segeln genau den Weg rückwärts den wir kamen. Sie wollen für den nächsten Sommer in den Rio Dulce.

Zusammen fahren wir zum Einkaufen mit dem Chicken-Bus. Die Einheimischen nennen diese alten Vehikel DIABLO ROJO - und so fahren sie auch. Diese alten Schulbusse aus den USA sind in privatem Besitz und transportieren für wenig Geld. Die Musik ist laut, der Bus überfüllt, der Chauffeur rast wie verückt und stoppt überall wo jemand ein- oder aussteigen will. Bezahlt wird beim Aussteigen. Für eine fast einstündige Fahrt nach SABANITAS (nähester, grosser Supermarkt) wird 1.20 USD berechnet. Die Fahrt nach Colón kostet 1.60 USD und dauert fast 1.5 Stunden.

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Film: Fahrt mit einem DIABLO ROJO:
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Panama 14.02.2014   Panama, Isla Linton
09°36,712'N 079°35,223'W
Erst um 06:30 Uhr wird es hier hell. Unsere Wecker klingeln um 06:00 Uhr, wir trinken Kaffee und um 06:45 Uhr ist der Anker gelichtet. Kaum aus der Bucht können wir alle Segel setzen und den Motor ausmachen. Bei optimalen Bedingungen, d.h. kleine Welle und gerade genügend Wind, laufen wir zwischen 5 und 7 Knoten nach Westen. Bereits um 15:00 Uhr graben wir das Grundeisen hinter Isla Linton in den Seeboden. Der Ankerplatz ist total überfüllt und wir müssen uns hinten einreihen. Leider sind wir hier hinten etwas dem Schwell ausgesetzt, aber für eine Nacht können wir das aushalten.

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Heute Nachmitag werden wir schon nach Portobelo fahren, denn bereits in der kommenden Nacht sollen die Wellen merklich anwachsen und der Wind zunehmen. Aber vorher besuchen wir zusammen mit Hans und Imma von der TUVALU das Restaurant in der Panamarina. Diese einfache Marina kann man mit dem Beiboot erreichen. Dazu fahren wir durch einen schmalen Kanal durch die Mangroven.
Panama, San Blas - Kunayala, Februar 2014
Panama 12.02.2014   Panama, San Blas, Chichime
09°35,264'N 078°52,720'W
Für die letzten beiden Nächte in den San Blas verlegen wir die ULANI nochmals nach Chichime. Diesmal fahren wir ganz nach hinten in die Bucht und können auf hell schimmerndem Wasser (3-5 m) ankern. Am Freitag wollen wir nach Isla Linton segeln und da noch zwei Nächte liegen bevor wir zurück nach Portobelo fahren.

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Panama 10.02.2014   Panama, San Blas, Irrfahrt
09°33,706'N 078°51,652'W
Eigentlich wollten wir heute nach Gunboat Island, aber als wir da die Einfahrt passierten, nahmen die Wellen kaum ab. Der Ankerplatz ist zwar etwas durch Riffe geschützt, aber diese scheinen nicht gross genug zu sein um die See zu beruhigen. Wir machten gleich kehrt und fuhren zu den Lemmon Cays. Durch die enge Südeinfahrt konnten wir problemlos die Barre von 2.70m passieren (genau nach den Wegpunkten von ERICH BAUHAUS fahren). Aber da lagen schon so viele Schiffe, dass wir sehr nahe an anderen Schiffen ankern mussten. Etwas hungrig schmiessen wir unsere Würste erst einmal auf den Grill und assen zu Mittag. Aber es gefiel uns nicht wirklich und uns war auch nicht ganz wohl, weshalb wir wieder den Anker lichteten und weiter zu den East Lemmon Cays fuhren. Auch dieser Platz ist ziemlich gut besucht, aber der Ankerplatz ist gross und wir finden einen guten Spot über 5m Sandboden.
Panama 09.02.2014   Panama, San Blas, Salardup
09°30,384'N 078°47,593'W
Nach einem schönen Segelschlag von 2 Stunden nähern wir uns nördlich der Riffe und Inseln die den Ankerplatz umschliessen. Wir diskutieren ob wir die naheliegende, enge Nordeinfahrt passieren sollen. Die Alternative wäre die Inselgruppe zu umrunden und von Süd-Westen her den Ankerplatz anzulaufen.

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Kurz vor der Nord-Einfahrt beschliessen wir die Abkürzung zu wagen. Wie immer bergen wir die Segel im sicheren, tiefen Wasser und fahren unter Motor behutsam die enge Stelle an. Selbstredend geschieht das Ganze zur Mittagszeit mit idealem Sonnenlicht, so sind die seitlich begrenzenden Riffe gut sichtbar. Wir wählen den östlichen Ankerplatz und mussten mehrmals ankern, da das Grundeisen einfach nicht halten will. Als Sandra später den Anker kontrolliert, stellt sie fest, dass er sich im harten Grund nicht eingegraben hat. Da nicht sehr viel Wind angesagt ist, stecken wir viel Kette und lassen nachts unseren Ankeralarm-Laptop laufen. Wie immer war dann die ganze Nacht nichts, aber wir schliefen dafür entspannter.

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Panama 07.02.2014   Panama, San Blas, Green Island
09°28,821'N 078°38,050'W
Die Einfahrt zum Ankerplatz ist durch Riffe und Sandbänke begrenzt. Da aber die Segeldistanz nur 5 Seemeilen - also circa nur eine Stunde segeln bedeutet - starteten wir absichtlich erst um 11:00 Uhr. So stand die Sonne bei der Ankunft hoch am Himmel und alle Untiefen waren gut sichtbar. Die Seekarten von Navionics stimmen hier nicht so schlecht, aber die Wegpunkte von BAUHAUS helfen besser durch die Einfahrt. Nur nach Seekarten zu fahren ist in den San Blas eh nicht zu empfehlen! Permanent beobachten wir die Wasseroberfläche um neue oder unkartographierte Riffe und Flachstellen rechtzeitig zu erkennen.

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Panama 06.02.2014   Panama, San Blas, Narganá
09°26,456'N 078°35,152'W
Die Kuna-Indianer haben hier ihr traditionelles Leben schon weitgehend aufgegeben. Nun treffen wir einen kulturellen Mix an. Die Strohhütten haben einen Stromanschluss und meistens auch eine Satellitenschüssel, aber die Toiletten sind noch wie vor vielen Jahren. Rund um die Insel stehen ganz aussen am Ufer kleine Stroh- oder Blechverschläge auf Stelzen (siehe letztes Bild).

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Im Ort gibt es nicht viel. Am grossen Platz haben wir in einem einfachen Lokal etwas getrunken und um die Ecke etwas Brot gekauft. Die Internetverbindung via Digicel (Handynetz) ist gut, trotzdem werden wir morgen in Richtung Green Island weiterziehen.
Panama 05.02.2014   Panama, San Blas, Coco Bandero Cays
09°30,639'N 078°37,071'W
Ja ja, ich weiss - schon wieder Palmen-Inselchen, aber es hat nicht viel anderes hier in den San Blas. Gestern segelten wir in 1.5 Stunden zu dieser Inselgruppe. Die Distanzen sind so kurz, dass wir nur die Genua ausrollten und mit über 6 Knoten in Richtung Süden brausten.

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Anscheinend ist dies der Ankerplatz wo die Transportschiffe von Cartagena (Kolumbien) her kommend ihren ersten Stopp machen. Da es an dieser Küste keine Strasse von Kolumbien nach Panama gibt, bieten einige private Segelboote den Transport, inkl. einigen schönen Tagen in den San, Blas an. Die Kunden sind Rucksacktouristen und auch Motorradfahrer die von Südamerika nach Zentralamerika weiterreisen wollen. Pro Person (und gleich viel nochmals für das Motorrad) werden von 500 bis 650 USD verlangt. Das einträgliche Geschäft bietet den abgebrannten Seglern eine Möglichkeit die Bordkasse wieder zu füllen.

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Panama 03.02.2014   Panama, San Blas, Eastern Holandes Cays
09°35,347'N 078°40,485'W
Gestern sprang ich von der Badeplattform aus ins Wasser und es hätte mich gleich abgetrieben, wenn ich mich nicht an der Badeleiter festgehalten hätte. Aber heute sind die Brecher am Riff kleiner und es hat wesentlich weniger Strömung. Auch der Wind ist auf unter 10 Knoten zurück gegangen - es wurde richtig ruhig und so machen wir einen Ausflug mit unserem Beiboot. Wir besuchen die anderen Ankerplätze zwischen diesen Inselchen und fahren auch ganz weit zum Riff raus. Dort wurde es immer flacher und wir tuckern mit kaum einer Handbreite Wasser unter dem Propeller über ein Feld von Korallenköpfen. Teilweise waren sie so hoch, dass wir sie umrunden mussten. Zum Abschluss badeten wir ausgiebig und schnorchelten auch zu unserem tief im Sand eingegrabenen Anker.

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Panama 01.02.2014   Panama, San Blas, Eastern Holandes Cays
09°35,347'N 078°40,485'W
Hoch am Wind (15 bis 20 Knoten) können wir bis zum Riffeingang des neuen Ankerplatzes segeln. Geschützt durch das Aussenriff und die Inselchen hatten wir nur kleine Wellen. Kaum haben wir die Segel geborgen schnappen wir uns die Kameras, die Postkarten-Idylle zeigt sich im besten Sonnenlicht. Wir fahren, vorbei an den Ankerliegern, ganz hoch in den Swimmingpool. Erstaunlicherweise ankert heute niemand hier. Der Name Swimmingpool ist unter den Seglern wohl bekannt. Der Platz wird wegen seiner hellen Farbe so genannt. Das Leuchten des Wassers entsteht durch die Sonneneinstrahlung auf den weissen Sandboden in nur 3m Wassertiefe.

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Die bis zu vier Meter hohen Wellen werden am Aussenriff gebrochen. Es entsteht ein immerwährendes Donnergrollen. Die Brecher sind hoch und rollen in beeindruckender Weise über das Riff. Bei uns am Ankerplatz haben wir überhaupt keinen Seegang, spüren aber eine starke Strömung! Die überschiessenden Wassermassen müssen ja irgendwo abfliessen und die Inselchen links und rechts neben uns kanalisieren die Flut und verstärken so die Strömung. Ich schätze es hat 2 bis 3 Knoten Strom. Die ULANI steht bockstill und das übliche Schwojen am Anker entfällt komplett.

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Panama 31.01.2014   Panama, East Lemmon Cays, Schnorcheln
09°33,695'N 078°51,640'W
Gleich neben unserem Ankerplatz liegt ein einladendes Riff zum schorcheln. Da wir nicht sicher sind wie stark die Strömung hier ist, beschliessen wir die kurze Strecke mit dem Beiboot zu fahren und es da zu verankern.

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Das Wasser ist 29° C warm und wir geniessen es mal wieder richtig ausgiebig zu baden und zu schnorcheln.

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Panama 30.01.2014   Panama, San Blas - East Lemmon Cays
09°33,695'N 078°51,640'W
Die Distanzen sind kurz und um 10:00 Uhr beschliessen wir spontan den nächsten Ankerplatz aufzusuchen. Auch weil etwas mehr Wind und Wellen angesagt ist. Für die drei Seemeilen zur nächsten Inselgruppe brauchen wir gut eine halbe Stunde.

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Wir navigieren zwar mit unseren Navionicskarten auf dem Plotter, haben aber die Wegpunkte des Revierführers "Erich Bauhaus" eingegeben. Sie sind sehr hilfsreich und machen das Navigieren um die vielen Flachstellen und Riffe sicherer. Ich würde sogar sagen, dass es ohne die Wegpunkte von BAUHAUS nicht geht!

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Hier in den East Lemmons kommt ab und zu ein Veggi-Boat vorbei und verkauft Gemüse und Früchte. Auch kommen oft Kunaindianer in ihren Einbaumkanus vorbei und bieten frisch gefangenen Fisch, Langusten und selbstgemachte Molas (Handarbeiten) an.

Übrigens: Alle Kokosnusspalmen wurden von den Kunaindianern gepflanzt. Ursprünglich wuchsen auf den Inseln keine Palmen.
Panama 29.01.2014   Panama, San Blas - Chichime
09°35,240'N 078°52,841'W
Um 07:00 Uhr lichten wir bei Isla Grande den Anker und machen uns auf in Richtung Osten. Nach dem Umrunden von Isla Grande unter Motor, können wir die Segel setzen. Mit leichten NNO-Winden und unter Volltuch gewinnen wir so viel Höhe, dass wir nun gegen Osten abdrehen und gute Fahrt machen. Mit 10 - 14 kn Wind laufen wir meist über 6 Knoten. Nach der Hälfte der Wegstrecke machen wir dann sogar 7 - 7.5 und zeitweise über 8 Knoten Speed auf fast direktem Zielkurs. Die Wellenberge sind recht hoch aber rollen seitlich unter uns durch. Da wir durch die vollen Segel stabil im Wasser liegen sind sie zwar imposant aber technisch kein Problem! Wir lassen alle in den Karten eingezeichneten Untiefen steuerbods liegen, obschon man sie vielleicht auch überfahren hätte können - sicher ist sicher.

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Um 15:00 Uhr fällt der Anker in Chichime in sehr weichem Sand. Beim Einfahren des Ankers pflügen wir ihn durch den feinen Sand. Beim zweiten Versuch fahren wir ihn nicht mehr ein und geben sehr viel Kette. Wir sind in den berühmten San Blas angekommen.

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Panama 28.01.2014   Panama, Isla Grande - Stopp auf dem Weg in die San Blas
09°37,599'N 079°33,992'W
Um die 52 Seemeilen zu unterteilen machen die meisten Segler einen Stopp bei Isla Linton oder nebenan bei Isla Grande. Die 12 Seemeilen von Portobelo mussten wir unter Motor zurücklegen, erreichten den Ankerplatz bereits nach gut zwei Stunden. Erfreulicherweise funktionierte das Internet über unsere Digicel-Simkarte hier sehr gut! Der Ankergrund ist sehr gut, aber das Meer war leicht bewegt. Die ULANI schaukelte ein bisschen, aber es war gut auszuhalten.

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Panama 27.01.2014   Panama, Portobelo - Fedexlieferung aus USA
09°33,510'N 079°39,855'W
Der Austausch der Ankerwinde bedingte eine grössere thermische Sicherung. Der alte Sicherungsautomat war nur auf 75 Ampère ausgelegt. Da nun die Winde wesentlich stärker ist brauchen wir eine 150 Ampère Sicherung. Als Provisorium haben wir in Roatan eine Schmelzsicherung dazwischen geschraubt. Das hat zwar gut funktioniert, aber als saubere Lösung haben wir einen neuen Sicherungsautomaten bei Marine Warehouse bestellt. Die Herren Albert (Miami) und Arturo (Panama) haben uns wieder einmal kompetent und schnell weiter geholfen! Das kleine Teil wurde für nur 25 USD per Fedex geliefert und wir konnten es auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt Rey in Quatros Altos abholen. Unkompliziert und ohne Zollabfertigung - genial für uns, so konnten wir die Abholung gleich mit unserem Grosseinkauf für die San Blas kombinieren.

Tipp: Die Homepage von Marine Warehouse ist zwar nicht so professionell und es fehlen viele Artikel, jedoch ist fast alles erhältlich! Am einfachsten ist es, das gewünschte Produkt irgendwo auf dem Internet zu googeln und dann eine E-Mail mit den genauen Angaban an Albert in Miami senden albert(AT)marinewarehouse.net oder sales(AT)marinewarehouse.net. Je nach Land ist es wichtig "Ship in TRANSIT" zu erwähnen - in Honduras und in Panama sind so keine Steuern zu bezahlen!
Panama 26.01.2014   Panama, Portobelo - Domino mit BAROS
09°33,510'N 079°39,855'W
Heute Abend sind wir zum Nachtessen auf der BAROS eingeladen, spielen aber am Nachmittag mit Hans und Linda DOMINO (Mexican Train) auf der ULANI. Das letzte Mal haben wir in Kuba, das war vor einem Jahr, mit ihnen gespielt! Damals war auch Yannick, der Neffe von Linda mit dabei.

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Panama 22.01.2014   Panama, Portobelo - mit dem Bus nach Colon
09°33,510'N 079°39,855'W
Als wir uns ordnungsgemäss am Montag beim Port Captain meldeten (er war am Freitag nicht im Büro), klarierten wir auch bei ihm korrekt ein. Nun müssten wir nur noch nach Colon fahren und da das Cruising Permit (193 USD für ein Jahr) lösen, anschliessend zur Immigration in Colon gehen und da ein Marinero Visa lösen (100 USD / Person)! Vom Cruising Permit wussten wir und sind auch bereit dafür zu bezahlen. Aber die 200 USD für irgendwelche Marinero Visa ist uns zu teuer. Wir fragen höflich beim Port Captain nach ob es keine andere Lösung gäbe. Er sagt uns unter vorgehaltener Hand: wir könnten die Marinero Visa auch einfach nicht abholen gehen. Wenn man mit dem Flugzeug einreist gibt es dieses teure Visa auch nicht!

So machten wir es denn auch. Denn scheinbar müssen alle anderen Touristen in Panama (Rucksack-Reisende, Hotelgäste etc.) auch kein spezielles Visa bezahlen. Wir sind korrekt eingereist, haben einen Immigration-Stempel im Pass (damit haben wir das Anrecht 6 Monate im Land zu bleiben) und wir haben heute das teure Cruising Permit beim Port Captain in Colon gelöst um mit der Yacht herum zu segeln. Wir stellen uns auf den Standpunkt, dass das korrekt ist und auch dem üblichen Vorgehen in anderen Ländern entspricht (Fortsetzung folgt).

Die Fahrt mit dem Bus nach Colon dauert fast 2 Stunden (Baustellen) und ist recht abwechslungsreich. Auf dem Rückweg besuchten wir mehrere grosse Einkaufszentren und stellen fest, dass man hier fast alles bekommen kann, inkl. neueste LED-Fernsehgeräte, iPads, Smartphones etc.!
Panama 19.01.2014   Panama, Portobelo - Thunfischessen mit Freunden
09°33,510'N 079°39,855'W
Und plötzlich hornt es aus unserem Funkgerät... Anrufzeichen für einen DSC-Anruf. Auf dem Display steht BAROS. Sie haben am Samstagmorgen in Boccas del Toro abgelegt und sind bis Portobelo fast alles gesegelt. Unterwegs fingen sie drei Thunfische, wovon zwei am Nachmittag auf unseren Grill kamen. Das ergibt so viel Fisch, dass wir noch die Crew der QI dazu einluden. Später lief TARA von den San Blas herkommend ein und Erno und Frida gesellten sich zu uns.

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Panama 17.01.2014   Panama, Portobelo - Ankunft bei Vollmond
09°33,510'N 079°39,855'W
Am Nachmittag schauten wir uns in der Bucht um und suchten die Schiffe BALIMARA und QI. BALIMARA hätte schon seit gestern hier sein sollen und QI haben wir auch bereits erwartet. Nun suchten wir die Immigration auf und besuchten die Internetbar Captain Jack's.

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Beim Schlendern durch den kleinen Ort sehen wir um 16:00 Uhr von einer Befestigungsruine aus, dass QI eben geankert hat. Wie sich später herausstellte hatten sie Probleme den Motor zu starten und segelten zeitweise mit 1.3 Knoten. Von BALIMARA erhielten wir eine E-Mail mit der Mitteilung, dass sie nach 8 Stunden Rodeo-Ritt die Wellen abgelaufen und Bocas del Toro angelaufen sind.
Kolumbien Panama 15. - 17.01.2014   Providencia nach Portobelo, Panama
13°22,795'N 081°22,462'W
Providencia hat uns gut gefallen, aber nun wollen wir los und das Wetterfenster nutzen um nach Portobelo zu fahren. BALIMARA ist bereits gestern los. Die QI mit Thomas, Gaylyn und Dagmar (Schwester von Thomas) wollen zusammen mit uns los. Ihre Contest 46 läuft etwa so schnell wie wir und wir rechnen beide mit einer Ankunft in 48 Std. Eigentlich wollten wir so um den Mittag die Bucht verlassen, aber da uns der Agent Mr. Bush die Pässe erst im letzten Moment geben wollte, haben wir ihm gesagt, dass wir sehr früh am Morgen los wollen. Daraufhin kriegten wir unsere Reisedokumente bereits am Vorabend um 18:00 Uhr ausgehändigt. Mit diesem Trick verhindern wir jeweils unplanbare Verzögerungen durch die Behörden am Abfahrtstag. Der Nachteil ist, dass wir in der DomRep auch schon mal um die angegebenene Zeit weggeschickt wurden. Um nicht die gleiche Situation zu provozieren, entschliessen wir uns um 08:30 Uhr abzulegen.

Am ersten Tag hatten wir zwar noch hohe Wellen (bis fast 4m) aber sie kamen von der Seite und waren nicht mehr so steil. Da wir mit Volltuch segelten, war das Schiff stabil und machte gute Fahrt. Diese Tage war Vollmond und fast klarer Himmel! In beiden Nächten wurden wir von Squalls verschont und der Mond schien fast die ganze Nacht - perfekt.

Leider nahm bereits nach 15 Stunden, also in der zweiten Nachthälfte, der Wind ab und die Segel begannen zu schlagen. Wir mussten motoren und die Segel einrollen. Zum Glück beruhigte sich auch die See merklich und das Geschaukle war zum aushalten. Am folgenden Morgen konnten wir zwar wieder die Segel setzen, machten aber etwas wenig Speed, also unterstützten wir weiterhin mit Motor. ULANI lag dank der Segel stabil im Wasser, bis am Abend der Wind wiederum einschlief und auch noch auf NNO (fast von hinten) drehte. Also motorten wir auch die letzte Nacht ohne Segel in Richtung Küste, nur diesmal hatten wir wieder sehr hohe Wellen, die die ULANI wie eine Nussschale herumwarfen.

Es war uns egal, dass wir mitten in der Nacht in Portobelo einlaufen mussten - wenn nur endlich der gewaltige Schwell (hier treffen die Wellen auf einen Gegenstrom, der sie noch höher werden lässt) aufhörte! Unter Seglern gilt die Regel: nie in eine unbekannte und unmarkierte Bucht bei Nacht einzulaufen. Nach dem Studieren der Seekarte und unseren guten Unterlagen und auch weil es eine helle Vollmondnacht war, wagten wir es trotzdem.

Die gut gefüllte Bucht (ca. 70 Boote) bot genügend Platz für uns und wir liessen den Anker um 04:30 Uhr fallen. Da wir zur Sicherheit etwas weit aussen lagen, mussten wir die 15m Wassertiefe und den nicht gut haltenden Anker akzeptieren. Wir assen eine Kleinigkeit und schliefen dann zwei Stunden im Cockpit. Bei Tageslicht verholten wir an einen besseren Ankerplatz und ruhten uns nochmals aus.
Kolumbien,
Mitte Januar 2014
Kolumbien 11.01.2014   Kolumbien, Providencia - Sundowner
13°22,795'N 081°22,462'W
Alle Segler treffen sich zu einem Sundowner am Steg. Es sind im Moment nur sieben Segelschiffe auf dem Ankerplatz und alle sprechen von der bevorstehenden Weiterfahrt. Es zeichnet sich für kommende Woche ein günstiges Wetterfenster ab, das alle nutzen wollen. Sechs Boote fahren in den Süden und eines in den Norden.

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Kolumbien 08.01.2014   Kolumbien, Providencia - Inseltour
13°22,795'N 081°22,462'W
Wir mieten einen Golf-Cart um zusammen mit Barbara und Manfred die Insel zu erkunden. Aber zuerst nutzen wir das Mini-Auto um die Dieselkanister zu transportieren, denn es gibt nur eine Strassentankstelle. So brauchen wir unsere 8 Kanister à 20 l nicht zu schleppen. Dazu kommen noch die 8 Kanister von der BALIMARA.

Um 10:15 Uhr ist das Tanken abgeschlossen und wir starten zur Inselrundfahrt. Die Rundstrasse um die Insel ist gut ausgebaut und hübsch. Obwohl unser Gefährt nur ca. 35 bis 45 Kmh fährt, haben wir dreiviertel der Insel bereits nach 45 Minuten umrundet! Das Mittagessen nehmen wir im Strand-Restaurant "Il Divino Niño" ein. Für zwei Personen gibt es eine riesige Fischplatte.

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Kolumbien 03.01.2014   Kolumbien, Providencia
13°22,795'N 081°22,462'W
Wir sind heute gesund, aber müde auf dem Ankerplatz angekommen. Die Überfahrt war eine der schlimmsten die wir überhaupt hatten. Die ersten 12 Stunden motorten wir gegen Osten und der Wind war wie vorhergesagt leicht und kaum Wellen - alles wie erwartet. Dieser Teil ging recht gut. Als wir dann jedoch gegen Südosten abdrehen konnten, rechneten wir mit Ost- oder Nordost-Wind. Dieser liess auf sich warten und so hatten wir anfangs in den bis zu 4m hohen, seitlichen Wellen zu motoren. Ein wildes und fast unkontrolliertes schaukeln. Als dann der Wind kam, war er aus Ost-Süd-Ost und wir mussten hoch am Wind laufen, was bei diesen Wellen auch nicht sehr angenehm war. Dazu kam noch der 1-2 Knoten Gegenstrom auf der ganzen Fahrt... ja, wir wir waren froh die geschützte Bucht erreicht zu haben!

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PS: Die Insel ist umschlossen vom drittgrössten Riff weltweit (Nr. 1 Great Barrier Reef or Australien, Nr. 2 Riff vor Belize).
Honduras Kolumbien 02.01.2014   Honduras nach Kolumbien - Aufbruch
15°50,170'N 083°18,037'W
Um die bevorstehenden 200 Seemeilen bis zur Insel Providencia in einem Tag-Nacht-Tag Trip zu schaffen starten wir noch vor dem Morgengrauen.
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