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www.ULANI.net © Philippe Ochsenbein, Switzerland
ULANI
ETAP 46 DS, Monohull, Sloop
Switzerland, Basel
HBY4319
269 726 000
infoulani.net

Bilder und Berichte 2013

Karibik und Zentral Amerika , Januar - Dezember 2013
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Januar - Juli 2013
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Oktober - Dezember 2013
Honduras, Dezember 2013
Honduras 31.12.2013   Honduras, Cayo Vivorillo - Schnorcheln und Silvester
15°50,170'N 083°18,037'W
In der Nacht auf heute hatten wir am Ankeplatz bis 27 Knoten Ost-Wind. Geschützt hinter dem Riff und den kleinen Inselchen lagen wir zwar etwas unruhig, aber absolut sicher. Das karibische Wetter ist wechselhaft aber dank dem Ostpassat meist schön. Wir besuchen die vor uns liegende Palmeninsel mit dem Beiboot und gehen im flachen Wasser baden und schnorcheln.

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Honduras 30.12.2013   Honduras, Cayo Vivorillo - Fischer
15°50,170'N 083°18,037'W
Gestern Abend waren wir früh in der Koje, so dass es kein Wunder war, dass wir heute mit dem erstem Licht bereits wieder im Cockpit sassen. Nach Kaffee und Müesli liessen wir den Generator an und gleichzeitig den Wassermacher und die Waschmaschiene laufen. Vertieft in mein E-Book höre ich plötzlich fremde Stimmen, drehe mich im Cockpit um und ich sehe dieses überasschende Bild: ein riesiges Fischerboot steht ganz nahe hinter der BALIMARA - nein, die werden nicht überfahren sondern die Fischer wollen uns an ihrem Fang teilhaben lassen.

Die offene Art dieser einfachen Menschen begeistert mich. Ich lasse unser Beiboot zu Wasser und will den Fischern zwei Flaschen Vodka als Geschenk überreichen. Sie freuen sich dermassen über diese Geste, dass sie mich nicht wieder weglassen wollen ohne mich ebenfalls zu bescheken. Sie bieten Fisch, Langusten oder Camarones (Riesenscampi) an und während ich noch überlege schüttet der eine mir schon ca. 70 absolut saubere und frische Camarones in meinen Vodka-Transportkessel. Sie lachen über mein erstauntes Gesicht und sagen mir noch, dass sie sich immer über Yachten in Honduras freuen. Was für ein Erlebnis!

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Auch die BALIMARA hat Camarones gekriegt und sie zeigen mir die Vor- und Zubereitung. Zum Mittagessen gibt es also Shrimps, zubereitet in der Pfanne mit Knoblauch und Öl, dazu Reis, Salat und Weisswein - ein richtiger Festtagsschmaus! Die Menge haben wir auf drei Mahlzeiten (für je 4 Personen) aufgeteilt - was wir nicht frisch am ersten Tag verspeisen konnten, kam in den Kühlschrank resp. eine Portion in die Gefriertruhe.

PS: Wir schätzen, dass die total ca. 120 Riesenscampi (nicht aus Zucht sondern Wildfang) in der Schweiz sicherlich um 100 - 200 CHF gekostet hätten.
Honduras 27.12.2013   Honduras, Cayo Vivorillos
15°50,170'N 083°18,037'W
Mit dem ersten Licht des Tages verlassen wir Guanaja und motoren in fast 30 Stunden bis zum Cayo Vivorillo. Anfangs war es sehr ungemütlich, da die Wellen sich nicht an die Prognosen hielten. Auf der ganzen Strecke hatten wir 1 bis 1,5 Knoten Gegenstrom.

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Wir ankern hinter dem grossen Riff und im Lee dieser unbewohnten Insel. Als wir die neuen Wetterdaten via Satellitentelefon laden, sehen wir, dass sich rund um Providencia in den nächsten Tagen eine sehr hohe und steile See aufbauen wird. Buoyweather und die Gribdaten sagen bis 4.80m Welle mit 10 Sekunden Abstand voraus: Das ist uns zu gefährlich! Leider dauert nun das Ganze etwa 6 - 7 Tage. Zum Glück liegen wir hier vor den Wellen geschützt hinter dem Riff. Es bleibt uns nichts anderes übrig als hier diese Woche abzuwarten.

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Honduras 25.12.2013   Honduras, Guanaja
16°27,339'N 085°52,191'W
Natürlich wollen alle, dass wir noch bleiben und mit ihnen Weihnachten feiern. Ja, das würden wir gerne, denn wir haben hier viele neue Freunde gefunden. Aber da wir gegen Osten müssen, also gegen den Passatwind und gegen die Strömung, müssen wir die nächsten ruhigen Tage nutzen. Wir wollen so weit wie möglich in den Osten bevor Wind und Wellen wieder einsetzen. Wie geplant erreichen wir Guanaja (Sprich: Guanacha) und gehen vor dem Restaurant MANATI vor Anker. Hier liegt auch die STILL CRAZY und Bernd & Claudia treffen wir am Abend an der Bar. Schade, dass wir die Zeit auf Guanaja kürzen mussten, der Austausch der Ankerwinde zwang uns zu lange auf Roatan zu bleiben.
Honduras 24.12.2013   Honduras, Roatan - Heiligabend
16°21,465'N 086°26,349'W
Heute und morgen sind einige Parties am laufen. Wir werden auf das Motorboot CABARET eingeladen. Susi und John bereiten einen 12 Pfund schweren Schinken vor, der 10 Stunden in Johns Ofen geräuchert wurde! Alle bringen etwas mit. BALIMARA bringt selbstgebackenes Brot und von der ULANI gibts tirami sú alla Casalinga.

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Honduras 22.12.2013   Honduras, Roatan - Show-Backen
16°21,465'N 086°26,349'W
In den letzten Wochen bäckt Sandra mehrmals Butterzopf. Die Segler schätzen gutes Brot, aber Sandras Butterzopf lieben sie! Mit unseren Reparaturen hat uns Dominic unzählige Male geholfen und so haben wir ihn manchmal mit Butterzopf verwöhnt. Er wollte unbedigt das Rezept haben und bat Sandra ihm das Vorgehen zu zeigen.

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Sandra hat extra am Vorabend einen zweiten Teig in den Kühlschrank gelegt, damit wir ihm in kurzer Zeit alles zeigen können. Im Schiff wird es richtig warm und Dominic kommt sogar beim Zuschauen ins schwitzen!
PS: Der fertige Zopf sieht dann so aus: fertiger Butterzopf (Bild 2011).
Honduras 20.12.2013   Honduras, Roatan - neue Ankerwinde
16°21,465'N 086°26,349'W
Unsere neue Ankerwinde ist eine Lofrans TIGRES. Auf unserem Ankerplatz gibt es drei Schiffe, die das gleiche Modell haben und nur gutes davon berichten. Es gibt sie mit einem 1000W und einem 1500W Motor. Wir haben uns für das stärkere Modell entschieden. Die Winde braucht 14 Tage für die Schiffsreise von Miami und kam sogar pünktlich. In der Zwischenzeit studierte ich die Einbauanleitung die ich vom Internet herunter lud. Die Winde verlangte viel dickere Kabel als die alte. Als ich den Originalkabel nachging, erschrack ich! Für unsere alte Winde waren viel zu dünne Kabel verwendet worden - was wahrscheinlich auch zu dem durchgebrannten Motor führte. Zu dünne Kabel ergeben einen zu hohen Widerstand und führen somit zum Spannungsverlust. So erhitzt sich der Elektromotor und die Kabelisolation innerhalb des Motors schmilzt: Kurzschluss.

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Nun haben wir die dicksten Kabel gekauft die wir überhaupt durch unsere Installationsrohre verlegen konnten: Typ AWG 0 - das sind 53 mm2 (mit Isolation sind sie so dick wie ein Zeigefinger! Auch die mitgelieferte Steuerungseinheit musste ich austauschen und neu anschliessen. Erfreulicherweise klappte alles - inkl. der Fernbedienung vom Steuerstand!
Honduras 13.12.2013   Honduras, Roatan - Little French Cay
16°21,465'N 086°26,349'W
Unser Ankerplatz wird im Süden durch ein Riff und zwei kleine Inseln begrenzt. Auf der grösseren liegt ein Hotel mit einem kleinen Zoo. Kaum haben wir unser Beiboot am Steg festgemacht sind wir schon mitten drin. Das Jaguargehege sticht als erstes ins Auge. Es hat aber auch viele bunte Vögel und laute Affen. Es lohnt sich auch zwischen den kleinen Inselchen durch zu fahren, denn die Wasserfront ist hübsch und überhaupt ist die Insel sehr gut unterhalten!

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Honduras 10.12.2013   Honduras, Roatan - Sushi und Reparaturen
16°21,465'N 086°26,349'W
Florian, holländischer Konsul von Honduras, liegt mit seinem Katamaran in der gleichen Marina. Ein Teil seiner Angestellten gehen mit seinem Sohn in einem schnellen Motorboot fischen und bringen 21 Thunfische zurück. In der Happy Hour werden wir mit Sushi verwöhnt, da er einen Teil seines Fanges an uns andere Segler abgibt.

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Die Reparaturen gehen sehr gut voran - danke Dominic! Das Loch von der entfernten Ankerwinde wird geschlossen und massiv verstärkt. Die neue Winde (sollte bald eintreffen) wird oben auf Deck montiert. Auch das Beiboot ist mittlerweile fertig. Der Doppelboden ist ausgeschäumt und die Unterseite wurde mit mehreren Lagen Fiberglas verstärkt. Nach dem Gelcoatüberzug wurde die ganze Fläche noch mit weissem Antifouling gestrichen. Da Beiboot ist besser als neu!

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Honduras 07.12.2013   Honduras, Roatan - Beiboot-Reparatur
16°21,465'N 086°26,349'W
In der unteren Fläche des Doppelbodens ist ein Loch entstanden. Der Hohlraum füllte sich so mit Wasser und das Beiboot hing zu tief im Wasser. Mein provisorischer Flick mit Epoxy hielt zwar die ersten Wochen, aber es musste etwas Professionelles gemacht werden. Dominic hilft uns und begutachtet das Ganze und zeigt mir wie dünn die Aussenschale war: nur ca. 2mm dick und weich wie Papier! Wir beschliessen den ganzen Hohlraum auszuschäumen und die ganze Mitte zusätzlich mit Glasfasermatten und Epoxy zu verstärken.

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Honduras 04. - 05.12.2013   Honduras, Roatan - Inseltour
16°21,465'N 086°26,349'W
Zusammen mit Barbara und Manfred (BALIMARA) mieten wir für zwei Tage ein Auto und fahren über die Insel. Da wir die Hälfte der Strecke auf Naturstrassen fahren werden, gönnen wir uns ein etwas grösseres Auto. In der Hauptstadt Coxen Hole und in der Nachbarbucht Dixen Cove liegen Kreuzfahrtschiffe. Die künstliche Funmeile mit Souvenirläden und Bars wird immer extra für die Passagiere geöffnet. Nett hergerichtet aber eben künstlich und die Ware zu überteuerten Preisen. Im Osten fahren wir auf Naturstrassen die aus Erde/Sand oder Kiesschotter bestehen. Das Führen des Fahrzeuges erfordert hohe Aufmerksamkeit, denn man muss den vielen und teils tiefen Schlaglöchern ausweichen.

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Die Insel gefällt uns nicht schlecht! Am zweiten Tag nutzen wir unser Auto um die Dieselkanister zur Tankstelle zu fahren und um einzukaufen.
Honduras 01.12.2013   Honduras, Roatan - Fantasy Island
16°21,465'N 086°26,349'W
Da immer wieder starke Winde angesagt sind und wir nicht immer auf dem Schiff die Ankerwache halten wollten, wechselten wir in die Marina. So können wir jederzeit etwas unternehmen und wissen die ULANI sicher am Steg vertäut. Als Marinalieger können wir das Hotelresort voll mitbenutzen - Strand, Pool, Internet und auch den Shuttlebus in die Stadt.

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Am Steg lernen wir viele Segler kennen, darunter auch Dominic. Er ist ursprünglich aus Belfast (Nord-Irland), lebte aber schon überall auf der Welt. Seit 15 Jahren besitzt er eine Farm auf dem Festland. Er baut Kaffee und Tropenholz an. Zur Zeit baut er ein Schiff für einen Freund um. Für einen fairen Preis erklärt er sich bereit, uns in den kommenden Tagen mit seinen Fachleuten bei den Reparaturen zu helfen.
Honduras 25.11.2013   Honduras, Roatan - French Cay Harbour
16°21,269'N 086°26,537'W
Die angekündigte schlechte Wetterfront drängt uns zur Weiterfahrt. Bei Regen lichten wir den Anker und fahren unter Motor - teils mit Segelunterstützung - zur Ankerbucht French Cay Harbour. Unterwegs drücken ein paar Sonnenstrahlen zwischen den Wolken durch und wir können die nassen Segel trocknen und vor dem nächsten Regenschauer einrollen.

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Rechtzeitig vor der Riffeinfahrt zeigt sich die Sonne mal wieder kurz. Die Ruhe vor dem Sturm beschert uns zwei ruhige, windstille Tage. Leider quittiert unsere Ankerwinde den Dienst. Der nur zweijährige Elektromotor (getauscht in Grenada in 2011) will nicht mehr und geht in die ewigen Jagdgründe ein. Wir bauen die ganze Ankerwinde aus, versuchen sie zu reparieren, googeln und messen und suchen so eine neue Lösung. Wir wollen gleich die ganze Winde mit einem besseren und stärkeren System ersetzen und mailen den Lieferanten in Florida. Geliefert würde dann per Schiff, direkt nach Roatan! Diese Überraschung belastet unser Budget arg (ca. CHF 3000.00) und zwingt uns länger zu bleiben als geplant. Aber wir haben ja noch Zeitreserven!

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Der Nord-West Sturm kam wie angekündigt. Am Anker überstehen wir Windböen bis 44.1 Knoten (!). Einen Tag lang hatten wir fast immer um 30 Knoten Wind - die folgenden Tage und Nächte flachte es ab auf "nur" 22 - 25 Knoten. Und bei uns klafft vorne auf Deck, direkt über dem Ankerkasten, ein grosses Loch - genau da wo mal die Ankerwinde war. Ulani hängt also in dieser stürmischen Zeit nur an einer Kette - ohne Winde! Vor und um uns herum rutschen einige Schiffe und müsssen neu ankern. Tag und Nacht überwacht unser Anker-Alarmsystem (Netbook mit USB-GPS) unsere Position - wir schlafen den Umständen entsprechend gut. Ulani schwingt zwar hin und her und vibriert in den Sturmböen, aber der Anker sitzt bombenfest! Es regnet horizontal, alle Luken sind dicht und wir schauen Videos unter Deck.
Honduras 22. - 24.11.2013   Honduras, Roatan - hinter dem Riff in West End
16°17,856'N 086°35,777'W
Der Tipp eines befreundeten Seglers führt uns zu diesem Ankerplatz, die elektronischen Seekarten zeigen hier jedoch absolut keine Informationen. Unser Revierführer aber beinhaltet eine detaillierte Skizze dieser Bucht. Die enge Riffdurchfahrt liegt genau da wo es im Buche steht und ist sogar noch besser markiert. So ankern wir nach der dreistündigen Überfahrt in gut haltendem Sandboden mit leichtem Seegras.

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Bei Wind oder Schwell von Süden, Westen oder Norden würde man hier sehr ungemütlich - ja sogar gefährlich liegen - steht im Buch. Zum Glück verspricht der Wetterbericht sehr ruhiges Wetter, ohne Wellen und nur 5 - 10 Knoten Wind, drehend aus allen Richtungen. Somit absolut kein Problem!

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Bereits im Río sahen wir, dass der Wassertank leicht verschmutzt ist, obwohl wir das Trinkwasser von der Marina immer selber noch einmal filterten bevor es in den Tank kam. Nachdem wir den Wassermacher erfolgreich in Betrieb genommen haben, verbrauchen wir in diesen Tagen grosszügig das Wasser und reinigen den geleerten Tank. Durch die Inspektionsluke (ca. 18cm Durchmesser), passt genau ein Arm und so wischen wir den Tank sauber. Anschliessend machen wir sauberes Wasser nun wieder selber.
Honduras 20.11.2013   Honduras, Utila - die erste der drei Bay Islands
16°05,671'N 086°53,840'W
Nach einer Nacht in Tres Puntas fahren wir unter Motor in den Osten. Das Wetterfenster ist günstig, denn normalerweise bläst der Passatwind von Osten, aber in diesen Tagen ist es fast windstill. Auch das Meer hat sich stark beruhigt. Die Überfahrt wurde noch von einem mitlaufenden Neerstrom an der Küste unterstützt. Für die 110sm kalkulierten wir ca. 20 Stunden, aber wir waren durch die Strömung schneller unterwegs.

Kurz vor Utila, die westlichste der drei Bay Islands, fahren wir dann nur noch mit 1200 Touren um bei Tageslicht anzukommen. Die Insel begrüsste uns mit kurzen aber intensiven Regenschauern. Kurz nach uns trifft die TUVALU und zwei Stunden später die BALIMARA ein.

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Das Einklarieren war ein erfreuliches Ereignis! Es war nur ein Besuch bei der Immigration und beim Hafenmeister nötig. Also kein Zoll, keine Gesundheit und auch keine anderen Beamten, aber vor allem keine Schiffskontrolle! Dazu war alles in einem Haus direkt am Ufer mit Steg für das Dinghi. Die Immigration kostete pro Person nur 3.00 UD, als wir nur eine 5 Dollarnote dabei hatten, machte uns der nette Beamte einen Preisnachlass und schenkte uns den fehlenden Dollar - wo gibt es denn sowas!

Der Hafenmeister im Büro nebenan, tippte ein Formular auf seiner uralten, rostigen Schreibmaschine und wollte für dieses 90-Tage-Cruising-Permit 10 USD (pro Schiff).

Übrigens reisen wir ab hier als Italiener weiter! Wir lasen, dass man mit einem EU-Pass problemloser länger in franz. Polynesien bleiben kann. Nur ist es normalerweise nicht so einfach den Pass zu wechseln, denn jedes neue Land kontrolliert die Papiere vom vorher ausgereisten Land und darin enthalten ist auch eine Crewliste mit Passnummern und Nationalität etc. Da wir aber von anderen Seglern vernommen haben, dass es hier nett und unkompliziert zu und her geht, zeigten wir bei der Einreise unseren italienischen Pass.

Der Beamte von der Einwanderung blätterte also nun unsere italienischen Pässe durch und suchte die Stempel von Guatemala. Jedoch ist in diesen Pässen kein einziger Stempel zu finden. Er stutzt, schaut mich erstaunt an und fragt ob wir denn nicht sauber aus Guatemala ausgereist seien? Doch, doch, erkläre ich, aber mit unseren Schweizer Pässen... ok - no hay problema - heisst es und er will die anderen Pässe nicht einmal sehen!

Gut haben wir hier die Pässe gewechselt - in Kolumbien oder in Panama wäre es wahrscheinlich nicht so einfach gegangen - oder hätte vielleicht etwas extra gekostet!
Guatemala - Rio Dulce
April bis November 2013
Guatemala 17.11.2013   Guatemala, Abschied
15°39,959'N 088°59,479'W
Nach fast 7 Monaten verlassen wir den Río Dulce. Am Steg winken uns alle anwesenden Segler und Konrad schickt uns anschliessend diese Bilder - danke es war schön mit euch! Um bei Hochwasser um 08:30 Uhr über die Untiefe im Flussdelta zu fahren ist die Strecke zu lang. So ankern wir eine Nacht in der Gringo Bay, im Golfete. Am 18.11. erreichen wir ohne Probleme das Meer: ruhiges Wetter, kaum Wind und ideales Spring-Hochwasser - wir hatten immer mindestens 30cm Wasser unter dem Kiel!

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Guatemala 16.11.2013   Guatemala, Besuch in Livingston
15°39,959'N 088°59,479'W
Jan, der Marina-Manager fährt uns mit der Lancha (kleines, offenes Motorboot) nach Livingston. Die Fahrt dauerte 60 Minuten flussabwärts und 75 Minuten zurück zur Monkey Bay Marina. Zusammen mit der Crew der BALIMARA klarieren wir aus (Ausreise), gehen Mittagessen und sehen uns im kleinen Dorf kurz um.

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Guatemala 11.11.2013   Guatemala, Abschieds-POT-LUCK in der Monkey Bay Marina
15°39,959'N 088°59,479'W
Die Hurrikan-Zeit ist fast zu Ende und die Marina hat sich wieder gefüllt. Bald werden wir Guatemala verlassen. Einige Yachten bleiben noch länger, aber unternehmen in den nächsten Tagen Landtouren. So verabredeten wir eine Goodbye-Party im Sinne eines Pot-Lucks. Alle bringen die eigenen Grilladen, das eigene Getränk und die Teller mit. Geteilt werden die Beilagen und die Nachspeisen.

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Guatemala 03.11.2013   Guatemala, Vulkan Pacaya
15°39,959'N 088°59,479'W
Früh aufstehen und um 06:00 Uhr abfahren und dann noch zu Fuss oder auf einem Pferd einen Vulkan hoch - das wollte dann nicht mehr die ganze Gruppe! Nur Hans & Imma von der TUVALU und wir waren noch bei diesem schönen Tagesausflug mit von der Partie.

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Imma, Sandra und ich buchten je ein Pferd und liessen uns hinauf tragen. Hans schloss sich der Wandergruppe an. Der Ausflug wird mehrmals am Tag angeboten. Wer aber das Panorama auf die umliegenden Vulkane geniessen will, sollte die früheste Tour buchen, denn bereits um 10:30 Uhr verschwanden die ersten Kegel in Wolkenschwaden!

Übrigens ist der PACAYA einer der drei aktiven Vulkane (total 37 Vulkane in Guatemala). Im Jahre 2010 ist er ausgebrochen, hat Dörfer zerstört und der internationale Flughafen in der Hauptstadt musste geschlossen werden. Es kam ein Fotograf ums Leben - er war zu dicht dran (er hatte sicher sehr gute Bilder gemacht, nur leider hat sie nie jemand gesehen...).
Guatemala 01.11.2013   Guatemala, Sumpango - Drachenfest Allerheiligen
15°39,959'N 088°59,479'W
Durch die Erzählungen der Crew der BALIMARA wurden wir auf diesen Anlass aufmerksam. Noch vom Río aus buchten wir diesen Tagesausflug. Mittlerweile waren wir nun schon eine Gruppe von 12 Seglern. Dazu gehörten die Crews der Schiffe BALIMARA(2), PANACHE(2+2 Gäste), TUVALU(2+2 Freunde), ULANI(2).

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Guatemala 31.10.2013   Guatemala, Reise nach Antigua
15°39,959'N 088°59,479'W
Da nun die Arbeiten an der ULANI abgeschlossen sind, gönnen wir uns eine Reise. Für fünf Tage verlassen wir den Río und besuchen das 1500 m.ü.M. gelegene Antigua. Nach einer fast achtstündigen Reise präsentiert sich dieser wunderhübsche Ort in warmem Sonnenschein. Das milde Wetter beschert uns sommerliche Tage ohne die hohe Luftfeuchtigkeit des Ríos.

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Natürlich erkunden wir den Ort und schiessen viele Bilder. Die umliegenden Vulkane sind morgens meist wolkenlos und gut sichtbar. Abends gehen wir auswärts essen und lassen es uns gut gehen. Die Preise sind zwar im Vergleich zu Europa nicht teuer, aber im Río wäre alles günstiger.

Unser Hotel Posada San Vicente 14°33,347'N 090°44,137'W ist mit 45.00 USD pro Zimmer erschwinglich und nahe am Zentrum gelegen.

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Guatemala 24.10.2013   Guatemala, das Wetter wird besser
15°39,959'N 088°59,479'W
BALIMARA liegt neben uns und Manfred tauscht die Birnen im Masttop aus. Für das Ankerlicht und die Dreifarbenlaterne (Rot-Grün-Weiss) hat er aus Deutschland LED mitgebracht. Der Ausstausch verläuft recht problemlos.

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Guatemala 22.10.2013   Guatemala, Toiletten-Projekt
15°39,959'N 088°59,479'W
Eigentlich ganz einfach - nachdem wir ja ein neues Seeventil eingebaut hatten musste das WC nur noch angeschlossen werden. Das war schnell erledigt, aber beim Testen tropfte es überall. So ein Scheiss!

Da man nicht sehen konnte wo es tropfte, musste die ganze Toilette ausgebaut und im Cockpit aufgestellt werden. Fast alles war undicht! So beschlossen wir zur RAM Marina zu fahren und eine neue Toilette zu kaufen. Gesagt getan. Der Unterbau war fast identisch und passte genau auf die alte Schüssel. Also alles uminstallieren und wieder einbauen. Test..... und es tropfte wieder, aber diesmal war uns klar warum und wir konnten es beheben. Perfekt!

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Guatemala 18.10.2013   Guatemala, Tagesausflug QUIRIGUÁ
15°39,959'N 088°59,479'W
Zusammen mit Manfrad & Barbara (BALIMARA) und Earl & Sue (MY BONNIE) besuchen wir die nahe gelegene Maya-Stätte QUIRIGUÁ 15°16.167'N 089°02.417'W . Jan, der stellvertretende Marina-Manager, fährt uns mit seinem Auto hin. Nach 1.5 Std Fahrt erreichen wir unser Ziel noch vor allen anderen Touristen und haben die Anlage für uns alleine.

Quiriguá ist bekannt für die eindrücklichen Stelen und Skulpturen mit sehr gut erhaltenen Verzierungen. Sie gehören zu den am Besten erhaltenen ihrer Art. Bei der Anfahrt hatten wir noch leichten Regen, aber das Wetter wurde immer besser und hellte auf.

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Dieses Weltkulturerbe liegt inmitten alter Bäume. Es konnte von der Rodung durch die Bananenplantagenbesitzer gerettet werden und ist ein Ort der Ruhe. Wir hören nur Vogelgezwitscher und andere Urwaldgeräusche als wir auf diese Waldlichtung spazieren.

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Guatemala 17.10.2013   Guatemala, Heckbimini ist fertig
15°39,959'N 088°59,479'W
Da hier die Schneiderarbeiten (Canvas) echt günstig sind nutzen wir die Gelegenheit und ersetzen unser Heckbimini. Das neue Sonnenverdeck ist in dunklerem Stoff (mehr Sonnenschutz) und raffinierter als das alte. Wir haben dazu gelernt und erkannt, dass die relativ grossen Spannweiten der Chromstahlkonstruktion besser überbrückt werden müssen. Wir hatten bei starkem Regen oft Wasserlachen auf dem Dach. Auch Berührungen am Stoff führte zu Undurchlässigkeiten. Und der neue Rettungsring hat auch einen idealen Platz gefunden.

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Guatemala 16.10.2013   Guatemala, Sandra als Dompteur
15°39,959'N 088°59,479'W
Anfangs war die Katze richtig scheu, aber jetzt läuft sie uns nach und lässt sich von Sandra lange streicheln. Der neue junge Hund heisst Nala und will immer spielen oder noch lieber gefüttert werden. Lupe, der grössere Hund wurde etwas ruhiger und wartet geduldig, bis er auch etwas abkriegt. Das Ganze spielt sich mehrmals am Tag ab und wir haben mittlerweile ein Tierfutterlager auf der ULANI!

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Guatemala 10.10.2013   Guatemala, weitere Arbeiten am Schiff
15°39,959'N 088°59,479'W
In den letzten zwei Wochen waren wir beschäftigt mit einigen letzten Arbeiten am Schiff. So installierten wir die hintere Toilette und schlossen sie an den neuen Auslass an. Als alles fertig war testeten wir das Ganze mit Frischwasser: was für eine Sauerei! Eine Schlauchschelle und in der Toilette selbst war etwas undicht und es entstand eine riesige Pfütze! Naja... es kam keine Freude auf... Wir beschlossen dieses Projekt zu vertagen und machten uns an die Solarzellen. Denn auch hier wollten wir etwas ändern. Die Verdrahtung (dicker) neu einziehen und alle Verbindungen auf Korrosion prüfen. Auch hatten wir in der Schweiz Digitalanzeigen für die Regler gekauft, die nun in Betrieb genommen werden sollen.

Da wir uns nun entschlossen haben das hintere Bimini auch zu erneuern, waren die Solarinstallationen gut zugänglich. Unter der brennenden Sonne ist es nachmittags kaum auszuhalten, so arbeiteten wir jeweils nur bis 11:00 Uhr. Kabel raus und neue rein, alle Anschlüsse sauber verlöten und schützen, Schleppgenerator verdrahten und mit Regler versehen, neues Antennenkabel vom AIS gleich mit einziehen und viel Chrohmstahl putzen - uffff, geschafft!

Meistens in den frühen Morgenstunden sind die Brüllaffen aktiv. Manchmal brüllt der Rudelführer auch am späteren Nachmittag. Ein paar Mal war er ganz nahe und sass über dem Badzimmerdach in den Bäumen.

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Guatemala 27.09.2013   Guatemala, fünf Tage auf dem Trockenen
15°39,959'N 088°59,479'W
Für Montag 23. September 09:00 Uhr haben wir den Krantermin vereinbart. Als wir in der Monkey Bay Marina ablegten um zur Werft rüber zu fahren (ca. 10 Minuten) fuhr das Schiff nur ganz langsam! Irgendwie stimmte etwas mit unserem Faltpropeller nicht. Später stellte sich heraus, dass viele kleine Süsswassermuscheln sich in den Zahnräder des Goripropellers eingenistet hatten und diesen blockierten. Wir schafften es noch zur RAM Marina und wurden perfekt aus dem Wasser gehoben. Ein Angestellter tauchte mit Schnorchelbrille sogar unter das Schiff und überprüfte, ob die Gurten am richtigen Ort angesetzt wurden um den Propeller nicht zu beschädigen - wirklich ein umsichtiger Service!

Der Rumpf hat nur weichen Schlamm angesetzt und überhaupt keine Muscheln! Einen so guten Zustand hatten wir noch nie! Wahrscheinlich sind die Salzwassermuscheln hier im Río alle abgestorben und abgefallen. Die Reinigung war sehr einfach!

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Wie geplant konnten wir am Freitag 27. September um 09:00 Uhr wieder einwassern und gleich zurück zur Monkey Bay Marina fahren. Mit Karen (Marina Managerin) hatten wir im Vorfeld ausgemacht, dass wir ALLES Material selber mitbringen oder kaufen werden und nur einen Mann "mieten" möchten. Das hat recht gut geklappt, war einfach zu kontrollieren und so war es hier auch mit Abstand am billigsten (total 610 USD - ohne unser Material)!
Guatemala 19.09.2013   Guatemala, Material verstauen und einbauen
15°39,959'N 088°59,479'W
Das viele Ersatzmaterial musste im Schiff untergebracht werden. Das lange andauernde und heillose Durcheinander machte das Leben auf der ULANI nicht sehr komfortabel. Zum Glück konnten wir die Klimaanlage nutzen und so bei erträglichen Temperaturen alles unterbringen.

Eines der ersten Arbeiten war auch der Ersatz unseres AIS-Systems*. Bei der Schiffsbestellung machte ich einen Fehler, denn ich orderte nur ein passives AIS-System (also nur Signale empfangen). Nicht nur der Preis bewog mich dazu (ca. 300 Euro anstelle von über 1000 Euro). Es war auch der vermeintlich einfachere Einbau und vorallem: ich dachte man sendet dann immer ein Signal aus, auch in Gebieten mit Piraterie.

Nun haben wir ein aktives AIS mitgebracht (Raymarine 650) und dieses selber eingebaut. Eine kleine UKW-Stabantenne am Heck sendet unser Signal aus und lässt andere Schiffe im Umkreis von ca. 4 Seemeilen von unserer Existenz wissen. Das zusätzlich notwendige GPS konnten wir einfach direkt im Schiffsinnern (in einem Kasten) einbauen. Der Empfang wird nicht geschmälert.

Und um es gleich perfekt zu machen, habe ich auch noch einen extra Schalter angebracht, der das Senden unseres Signals auf einfache Art und Weise unterbinden kann. Empfangen können wir natürlich dann immer noch! Übrigens hat das neue AIS sogar einen USB-Anschluss und wir können die Signale der anderen Schiffe nebst auf dem Kartenplotter auch auf dem Laptop empfangen - wieder ein Backup falls mal was ausfallen sollte.

*) AIS = Automatisches Identifikations System (die Grossschifffahrt muss via Funk die Position aussenden, für Sportschiffe ist das nicht obligatorisch. Das System ist heute fast wichtiger als Radar und wesentlich verlässlicher)

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Guatemala 16.09.2013   Guatemala, fast alles OK auf der ULANI
15°39,959'N 088°59,479'W
Zurück auf der ULANI sieht alles sehr gut aus. Am Heck hat es aussen ein paar grüne Flecken, die aber schnell mit einem Lappen beseitigt werden konnten. Andere Schiffe beauftragten hier einen einfachen Reinigungsdienst, aber wir wollten das nicht und so müssen wir nun einige Putzarbeiten vornehmen - war aber überhaupt nicht schlimm!

Das Schiff war in tadellosem Zustand und absolut trocken. Der Einsatz der Klimaanlage, zusammen mit der Zeitschaltuhr hat sich gelohnt! Wir hatten ULANI komplett geschlossen und täglich 2 Stunden die Klimaanlage am laufen. Das würden wir jederzeit wieder so machen!

Nur eine Sache war seltsam. Als wir den Strom einschalteten und die Anzeige für die Batteriespannung überprüften, traff mich fast der Schlag. Die Anzeige war komplett leer (siehe Bild). Auch nach dem Abwarten einiger Zeit änderte sich nichts. Die Batterien hatten zwar Strom und schienen OK zu sein, aber keine Anzeige. Durch die freundliche E-Mail Unterstützung der Firma Philippi wurden wir angeleitet und konnten die Anzeige reseten. Alles läuft wieder wie vorher!

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Guatemala 13.09.2013   Guatemala, wir fliegen zurück zur ULANI
15°39,959'N 088°59,479'W
Zum Flughafen Zürich-Kloten werden wir von André, meinem Bruder gebracht. Das Check-In mussten wir am Automat erledigen und anschliessend tragen wir unsere schweren Koffer und noch schwereres Handgepäck zum Schalter.

Nach dem Studieren unserer Bordkarten und Pässe meint die Dame am Gepäckannahmeschalter, dass wir ein Rückflugticket vorweisen müssten. Wir erklären ihr, dass das ja das Rückflugticket ist - wir haben ja die Reise von Guatemala begonnen. So dürfe sie uns nicht fliegen lassen, ob wir denn mindestens ein Visum für Guatemala hätten. Das erhalten wir bei Ankunft, erkläre ich ihr. Dann weise ich darauf hin, dass wir per Schiff das Land da verlassen werden, da wir auf Weltreise seien. Aha, dann sollten wir die Tickets für die Schiffsreise zeigen. Ääähhhh,... nein, nein wir segeln mit unserer eigenen Yacht... ich zeige ihr unseren Schiffsausweis.

Nach einem kurzen Telefon mit ihrem Vorgesetzten dürfen wir dann doch mitfliegen - Glück gehabt!

Das ganze Schiffszubehör in unseren Koffern und Handgepäck bringen wir mit jeweils einiger Erklärungen durch alle Kontrollen und am Zoll in Guatemala werden wir durchgewunken. Wieder hatten wir Glück, denn die meisten Einheimischen mussten bei der Einreise nochmals alles Gepäck scannen... wahrscheinlich geht es um Einfuhrzölle die sie kassieren wollen.

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Guatemala 11.07.2013   Guatemala, Sprayhood-Erweiterung fertiggestellt
15°39,959'N 088°59,479'W
Wirklich im letzten Moment konnten wir unser "Sprayhood-Projekt" abschliessen. Hector, der lokale Handwerker für Canvasarbeiten (Schneider), machte es dann nochmals etwas spannend. Er kam mit zwei Tagen Verspätung, musste die Sprayhood noch zwei Mal wieder mitnehmen, wurde aber noch knapp rechtzeitig fertig. Wir sind mit dem Schlussresultat sehr zufrieden! Die Sprayhood-Erweiterung wurde am Ende genau so realisiert wie ich es mir vorgestellt habe!

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Guatemala 05.07.2013   Guatemala, Beiboot repariert und verbessert
15°39,959'N 088°59,479'W
Als wir im März/April in Belize segelten, passierte es. Wie immer kurble ich abends das Beiboot an den Davits hoch als es plötzlich knackte und das Schlauchboot seitlich absackte! Ein Befestigungsbügel ist einfach abgebrochen. Dieser Chromstahlbügel (die Qualität des Chromstahls war wohl eben nicht 316er/V4A) hat im Laufe der letzten vier Jahre unsichtbar vor sich hin korrodiert. Blöd war nur, dass dieser Bügel im Doppelboden aus Fiberglas verschwand und keine Chance bestand diesen zu reparieren. Behelfsmässig konnten wir, Gerold von der AMPHORA und ich, mit vereinten Bordmitteln etwas basteln, was dann bis in den Río gehalten hat.

Nun haben wir mit der Teillieferung des bestellten Materials auch die beiden massiven Decksaugen erhalten und konnten hier die passenden Schrauben finden. Zuerst wollte ich das Ganze selber flicken, aber da die Arbeitsstunden hier so günstig sind liess ich Hugo (Yacht-Service) ran.

Im gleichen Zug ersetzten wir das Montagebrett beim Aussenbordmotor mit einem Teakholz (geölt) und liessen noch zwei Teakleisten auf den Boden schrauben um den Benzintank etwas vom immer nassen Boden abzuhalten. Auch war das Auge vorne am Bug in der Originalversion billig gemacht. Diese alte Ringschraube wurde mit einem starken Niro-Bügel ersetzt.

Wieder etwas von der Reparaturliste gestrichen! Hugo arbeitete über mehrere Tage verteilt total sicherlich 6 Stunden in der prallen Sonne am Schlauchboot, lieferte das Gelcoat, den Kleber, die Farbe, das Epoxy und das edle Teakholz. Alle Edelstahl-Elemente hatte ich schon organisiert und separat bezahlt. Kosten für Arbeit und Material von Hugo: 100 USD.

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Guatemala 29.06.2013   Guatemala, Chromstahlarbeiten abgeschlossen
15°39,959'N 088°59,479'W
Die letzten drei Tage waren richtig stressig - im positiven Sinne! Thomas (Schweisser, Amerikaner) und José (seine Arbeitshilfe, Guatemalteke) liefern als erstes den neuen Chromstahlbogen für die Sprayhoodverlängerung. Die gebogene Form schien ok zu sein, nur war die Oberfläche überhaupt nicht poliert. Ich war nicht einmal sicher ob es wirklich die hochwertige Qualität (316er) war - es sah schlimm aus. Auf meine Frage hin ob das nun so fertig poliert sei, wurde mir gesagt: ja, sie hätten einen Tag lang poliert - mehr ginge nicht.

Ich dachte das kann ja nicht sein, wenn es wirklich das richtige Material ist, muss man es doch zum glänzen bringen können. Ich nahm einen alten Lappen und etwas von meiner Haushaltschromstahl-Polier-Paste und bearbeitete von Hand ein etwa 30 cm langes Stück 1 Minute lang - und siehe da es glänzte so wie es sollte. Thomas war ehrlich erstaunt und sah ein, dass er das Werkstück nochmals mitnehmen müsse - morgen sei es dann auf Hochglanz poliert. Gesagt getan - am nächsten Tag kam es perfekt daher! Nun arbeiteten wir zu Dritt zwei Tage an der ULANI und konnten am Freitagnachmittag die Arbeiten zu meiner vollsten Zufriedenheit abschliessen!

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Einen Tag später entdeckte Sandra per Zufall eine aufgedruckte Information an einer der neuen Stangen: die Qualität des Chromstahls ist überraschenderweise nicht 316 wie bestellt, nein es ist sogar 316L (das ist das Beste was es gibt!!). Und eine weitere gute Nachricht: der versprochene Teil der Materiallieferung wurde von Richards Frau wie versprochen geliefert (siehe auch hier), von uns bei RAM abgeholt und ist nun bereits auf der ULANI.
Guatemala 25.06.2013   Guatemala, Ausflug nach Puerto Barrios
15°39,959'N 088°59,479'W
Die Aufenthaltsbewilligung für Guatemala gilt jeweils für drei Monate. Jan lebt seit über 6 Jahren hier und müsste alle drei Monate das Land verlassen und neu einreisen. Offiziell müsste man ein paar Wochen im Ausland verweilen.

Jedoch haben die hängengebliebenen Langzeitsegler schon lange herausgefunden wie es einfacher geht. Sie fahren mit dem Bus oder dem Auto in ca. eineinhalb Stunden zur Grenze und legen ein paar Geldscheine in den Pass - voilà. Ohne das Nachbarland Honduras überhaupt betreten zu haben wird am guatemaltekischen Posten gleich aus- und wieder eingestempelt: gültig für die nächsten drei Monate. Wieviel es kostet hängt immer von dem jeweiligen Beamten ab, erzählt uns Jan. Meistens bezahlt er 200 - 300 Quetzales (ca. 25 bis 38 CHF). Aber es war auch schon einmal kostenlos. Heute wollten sie nur 50 Quetzales (ca. 8 CHF). Übrigens kann man auch zum Agenten Raúl gehen und bei ihm die Verlängeruing machen lassen, dies kostet dann aber mindestens 50 USD (48 CHF). Für uns ist das Ganze nicht wichtig, da wir genau kurz vor Ablauf der drei Monate nach Hause fliegen werden. Wenn wir zurück kommen kriegen wir wieder drei Monate, dass dann gut reicht bis wir Ende November den Río Dulce und somit auch Guatemala verlassen werden.

Wir verbinden den Auslug mit dem Besuch in Puerto Barrios. Dies ist der einzige guatemaltekische Hafen auf der karibischen Seite. Von hier aus werden Früchte wie Bananen und Ananas nach Europa verschifft. Der Ort ist nicht besonders sehenswert, doch Jan bringt hier noch seinen Computer zur Reparatur und wir besuchen den Markt.

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Guatemala 20.06.2013   Guatemala, die Uhren ticken hier anders
15°39,959'N 088°59,479'W
Wie wir mittlerweile wissen gibt es verschiedene Möglichkeiten Waren aus den USA zu importieren. Auf anraten von Seglern die schon lange hier im Río sind, haben wir unsere grosse Materialbestellung in der RAM-Marina platziert. Es ginge 4 bis 6 (max. 8) Wochen bis es hier sei - ok denken wir - wir haben ja genügend Zeit. Regelmässig erkunden wir uns über den Status - sind die bestellten Waren schon unterwegs? Mal heisst es ja, der Container sei schon auf dem Schiff, dann - eine Woche später - ähhh, ja, das Material ist nun alles zusammengestellt und bereit für den Container (???). Mitte Juni hiess es, alles sei Ende Juni hier.

Heute gingen wir mal wieder persönlich vorbei. Sie hätten schlechte Nachrichten für uns... es ging doch länger... Richard, der Marina-Eigentümer schaltet sich ein und offeriert uns, dass seine Frau die meisten Sachen in ein paar Tagen im Gepäck für uns mitnimmt - sie würde es beim Lieferanten abholen. Sehr nett denke ich, aber das würde ja heissen, dass noch gar nichts spediert wurde. Die Managerin Karen hat uns also mehrmals die Unwahrheit gesagt...

Die schweren Sachen wie 20 Liter Unterwasserfarbe, Heckanker etc. kommen mit dem Container bis Ende Juli an... mal sehen...

PS: Status Projekt "Chromstahlarbeiten": Das Material sei nun hier. Erledigt auf der ULANI ist noch nichts!
Guatemala 18.06.2013   Guatemala, Ausflug nach Morales
15°39,959'N 088°59,479'W
Wiederum müssen zwei zum Zahnarzt und wir anderen nutzen die Gelegenheit für einen Tagesausflug nach Morales. Zusammen mit Manfred und Gudrun von der SCHIWA schlendern wir durch das Dörfchen und essen ein einfaches Mittagessen. Auf dem Rückweg besuchen wir den grossen Supermarkt und kaufen noch etwas Proviant ein.

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Guatemala 13.06.2013   Guatemala, unser Grosssegel kommt zurück
15°39,959'N 088°59,479'W
Unser Grosssegel ist eigentlich noch sehr gut im Schuss, brauchte aber ein paar kleine Reparaturen. Über die ganze Höhe haben wir fünf vertikale Latten im Segel. Diese Latten haben sich eigentlich sehr bewährt, sind aber sehr heikel wenn die Segel in den Wellen schlagen. Besonders bei sehr wenig Wind und alten, grossen Wellen schlug das Grosssegel so stark, dass die mittlere Latte im Bereich des Unterliekes brach. Auch die Lattentasche riss aus. Dazu kam, dass der UV-Schutz am Schothorn sowie der umlaufende Saum aus Nylon nicht für die tropische Sonne gemacht war. Alles repariert und kontrolliert - bereit für den Pazifik!

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Guatemala 09.06.2013   Guatemala, Arbeiten bei BALIMARA abgeschlossen
15°39,959'N 088°59,479'W
Regelmässig oder eher unregelmässig erscheinen Handwerker in der Marina. Auf verschiedenen Schiffen wird gearbeitet. So werden Segel repariert, Sonnenverdecke neu angefertigt, Holzmasten lackiert, Bodenbretter und Niedergangstreppen abgeschliffen und und und...

Heute wurden die Arbeiten an der BALIMARA abgeschlossen. Die schon etwas ältere Segelyacht erhielt nebst einem neuen Sonnenverdeck auch ein Refit der Holzoberflächen im Kabineninnern.

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Guatemala 06.06.2013   Guatemala, die Marina wird voll
15°39,959'N 088°59,479'W
In der Monkey Bay Marina kommen immer wieder Yachten an - die Marina füllt sich nach und nach. Die meisten Segler bleiben ca. zwei Wochen. In dieser Zeit haben sie viel zu tun um ihr Schiff zu reinigen, auf- und auszuräumen. Mit den deutschsprachigen Seglern gehen wir jeweils am Freitag ins CASA PERICO essen (siehe hier). Earl und Sue von MY BONNIE sind Amerikaner die wir schon im Sommer 2012 in Curaçao kennen lernten. Mit ihnen spielen wir mehrmals Domino und gehen auch Pizza essen.

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Guatemala 25.05.2013   Guatemala, zurück von Bruno's Marina
15°39,959'N 088°59,479'W
An unserem Heckgeländer ist eine Stützenbefestigung abgebrochen. Wahrscheinlich war unser Aussenbordmotor doch eine etwas zu grosse Belastung bei grobem Seegang. Nun wollen wir dies reparieren und auch gleich die Reeling etwas verstärken lassen. So sind also einige kleinere Metallbauarbeiten nötig und wir haben schon vor dem Eintreffen im Río abgeklärt, ob es hier einen Schweisser gibt. Um das Angebot vom Schweisser Carlos zu erhalten dauerte es über 10 Tage - dann gab er uns telefonisch eine Totalsumme durch.

Nach Latino-Manier erhielten wir nach mehrmaligem Verschieben (mañana...) und Nachfragen endlich einen scheinbar verlässlichen Termin. Carlos verlangte aber, dass wir die Yacht in eine andere Marina (Bruno's) verlegen, er könne da besser arbeiten. So demontieren wir alle unsere Kabel, Schläuche und Sonnendächer und fahren zu Bruno's Marina. Den knappen Liegeplatz haben wir am Vortag mit Hilfe des Beiboots genau ausgemessen - genau ein Platz ist genug breit für uns, aber zu kurz. So ankern wir und fahren vorsichtig rückwärts in die enge Gasse und machen am wackeligen Holzsteg fest. Der Platz ist sehr unruhig, da die Boote der Einheimischen viele Wellen produzieren.


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Als nun Carlos auftauchte, hat er zusammen mit mir die Verstrebungen ausgemessen. Sechs Sunden später bringt er zwei gerade abgeschnittene Rohre (ich hätte dafür keine 30 Minuten gebraucht) ! Leider war das Material nicht die besprochene Qualität. Er brachte zwar Chromstahl aber Typ 304 (V2A) anstelle von Typ 316 (V4A). Von Anfang haben wir besprochen, dass es Einzoll-Rohre Typ 316 sein müssten. Nun sagt er mir, er hätte nur diese Stangen. Unser Projekt "Chromstahlarbeiten" dauerte nun seit schon über 5 Wochen, wir haben extra die Marina gewechselt und bezahlen also doppelte Hafenplatzgebühren, hatten viel Aufwand und viel Zeit verloren.... und nun erfahren wir, dass er das Material nicht hat und auch nicht bestellen könne. Gelinde gesagt waren wir etwas verärgert!

Natürlich trennen und verabschieden wir uns von Carlos und fahren wieder in die Monkey Bay Marina zurück. Dort erfahren wir von einem Amerikaner der auch Schweissarbeiten anbietet. Wir nehmen Kontakt auf und erfahren, dass er das gewünschte Material (316er Rohre) in den USA problemlos bestellen kann - in 2 Wochen sei das Material hier...

Er offeriert die Arbeiten für uns zu machen. Er sendet uns ein detailiertes Angebot per E-Mail und wir bestellen bei ihm.... Ich habe ein gutes Gefühl mit ihm, aber ob es dann geklappt hat kann ich erst später sagen... Fortsetzung folgt.
Guatemala 18.05.2013   Guatemala, wir haben uns eingerichtet
15°39,959'N 088°59,479'W
Es gibt Tage da bleibt der sonst verlässliche Nachmittagswind aus. Wenn dann noch der ganze Tag lang die Sonne scheint, wird es feucht und richtig heiss. Wir haben uns schon in der ersten Woche nach Ankunft eine kleine Klimaanlage gegönnt. Der Schreiner Hugo hat uns zwei Bretter so angepasst, dass die Anlage im Niedergangsschott eingebaut ist. Im Ort fanden wir noch aluminiumbezogene Isoliermatten, die ich mit Kontaktkleber auf die temporären Schottbretter anbrachte. Zwar müssen wir jeweils über die Anlage steigen, aber das geht recht gut.

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Guatemala 12.05.2013   Guatemala, Warten auf Handwerker und Affen
15°39,959'N 088°59,479'W
Natürlich gehen wir auch ab und zu mal mit unserem Beiboot ins Dorf. Das Angebot im Supermarkt, zusammen mit dem frischen Gemüse, Salaten und Früchten an der Strasse, ergeben eine gute Auswahl. Alle Handwerker wollen bar bezahlt werden. Den Banken traut hier niemand. An den Bankschaltern und selbst die Geldautomaten (ATM) bei den Banken haben einen ganz schlechten Ruf. Am Schalter soll betrogen werden und die hauseigenen Geldautomaten werden von den Bankangestellten manipuliert. Es gibt nur zwei Automaten denen man trauen kann.

Der eine ist im Marinaladen der RAM-Marina und der andere steht im Supermarkt. Leider können wir umgerechnet jeweils nur ca. 220 CHF beziehen, aber es ist immer noch die beste und sicherste Variante um an Geld zukommen. Der Automat im Supermarkt lässt sich am gleichen Tag mehrmals bedienen. Um all das Geld für unsere Reparaturen und Verbesserungen zusammenzutragen, gehen wir bei jedem Besuch im Dorf zuerst an den Geldautomaten. Dass zeitweise mehr als 30'000 Quetzales in unserem Bordsafe liegen ist nicht zu verhindern.

Die Handwerker sind fast täglich hier und messen etwas oder passen ein neues Teil an. Das Nachbarschiff BALIMARA erhält eine neue Sprayhood und ein neues Bimini.

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Guatemala 05.05.2013   Guatemala, Abschiedsessen im Kangaroo
15°39,959'N 088°59,479'W
Am letzten gemeinsamen Sonntag lassen wir uns vom Hotel/Restaurant Kangaroo abholen, wir wollen da ein spätes Mittagessen oder ein frühes Nachtessen einnehmen. Der Betreiber ist ein Australier und fährt ein richtig schnelles Motorboot, mit dem wir den etwas längeren Anfahrtsweg im Nu meistern. Auch dieses Restaurant liegt etwas abseits in einem Seitenarm des Hauptflusses.

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Guatemala 02.05.2013   Guatemala, Affengebrüll
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Fast jeden Morgen hören wir die Brüllaffen. Eine kleine Gruppe lebt ziemlich stationär nahe bei der Marina. Wir spielen gerade Domino als einer gleich über uns so richtig losbrüllt. Er sitzt über uns in den Baumwipfeln und ist nur schwer zu entdecken. Natürlich unterbrechen wir das Spiel und holen die Fotokameras aus unseren Schiffen. Er hockt - oder viel mehr - hängt so im Grünzeug, dass ich ihn nicht ganz erwische.

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Guatemala 30.04.2013   Guatemala, Wechsel in der Marina
15°39,959'N 088°59,479'W
Es ist ein Kommen und ein Gehen in der Marina. Nun beginnt die Zeit wo die meisten Segler in den Río kommen, eine Woche bleiben und dann in die Heimat fliegen. So sind auch Karl und Patrizia von der BELIZE heute abgereist. Sie haben vor ein paar Tagen in unserer Marina angelegt, das Schiff aufgeräumt und sind nun schon fast zurück in Bayern.

Am 7. Mai fliegen auch die Crews der AMPHORA, BALIMARA und TITARO nach Europa und die Marina gehört uns fast alleine.
Guatemala 26.04.2013   Guatemala, Zahnarzt in Morales
15°39,959'N 088°59,479'W
In Morales, einer Ortschaft die in ca. 50 Autominuten erreicht werden kann, gibt es eine Zahnarztpraxis, die bei den Seglern wohl bekannt ist. Theo von der TITARO vereinbert einen Termin und Jan, der das Auto vom Marinamanager fahren darf, chauffiert uns. Eigentlich wollte ich nicht gehen, da aber für sechs Personen reserviert wurde und man mich eingerechnet hat, bin ich auch mit von der Partie.

Alle lassen eine Zahnreinigung machen. Die einheimische Zahnärztin Sonja beschäftigt noch zwei Hilfskräfte die dies recht professionell erledigen. Mit Ultraschallgeräten und in einem klimatisiertem Raum geht es dann auf allen drei Stühlen gleichzeitig los. Ich bin als letzter dran und da Sandra und ich nun schon 18 Monate nicht mehr beim Zahnarzt waren, hatte die nette junge Dame viel zu tun.

Wir Segler zahlen immer etwa das dreifache von den Einheimischen. Das so erwirtschaftete Geld wird dazu verwendet, dass auch mal ein enheimisches Kind kostenlos behandelt werden kann. Die ganze Sache ist sowieso nicht teuer: Wir bezahlen umgerechnet ca. 40.00 CHF pro Person.

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Guatemala 25.04.2013   Guatemala, Quiz-Abend in der Marina Tijax
15°39,959'N 088°59,479'W
Immer donnerstags wir ein Quiz-Abend veranstaltet. Der Gewinner der vorhergehenden Woche stellt die neuen 13 Fragen zusammen. Der Anlass wird in verschiedenen Restaurants ausgetragen und man wird dazu gratis per Boot abgeholt. Während des Wettbewerbes wird auch gleich das Nachtessen eingenommen. Je nach Nationalität des Quizmasters sind die Fragen USA-lastig oder mehr International. Die Fragen werden in kleinen Gruppen beanwortet und wir haben immer viel Spass.

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Guatemala 22.04.2013   Guatemala, Leben und Arbeiten am Schiff
15°39,959'N 088°59,479'W

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Mitte April in den Río zu fahren ist eigentlich etwas früh. Die Segelsaison geht ja noch bis Ende Mai. Aber es hat sich einfach so ergeben und wir wollen die Situation nutzen um einiges am Schiff zu reparieren oder umzubauen.

Da wir noch vor dem grossen Ansturm hier sind haben die Handwerker etwas mehr Zeit und wir konnten schon einiges erledigen oder zumindest einfädeln.

Ein kleiner Abriss der Arbeiten (nicht abschliessend):

  • Ausbauen des Fäkalientankes, inkl. allen Leitungen, Pumpen etc. (alles war total verstopft und auch undicht. Wir wollen den Platz lieber anders nutzen und nicht mehr 125 Liter Sch... herumkutschieren)
  • Umbau der hinteren Toilette: Abwasser direkt rauslassen, da ja kein Tank mehr zur Verfügung steht (dafür muss das Boot aus dem Wasser)
  • Schreinerarbeiten: Fixe Bodenbretter unterteilen, Scharniere einbauen für besseren Zugang
  • Segelmacher: Grosssegel reparieren lassen (gebrochene Segellatte und UV-Schäden)
  • Schneider: Reparaturen am Sonnenverdeck und zusätzliches neues grosses Regendach machen lassen
  • Schweisser: Defekter Heckkorb reparieren, diverse Verstärkungen und Verbesserungen
  • Motor-Elektriker: Einbau unseres Sterling (Regler an Alternator: effizientere Stromerzeugung unter Motor)
  • Reparatur der Druckwasserpumpe (Ersatzbestellung in den USA)
  • Unterwasseranstrich
  • Zusätzliche Halterungen für weitere Solarzellen
  • Schleppgenerator installieren
  • Ersatz der RADAR-Halterung (Aluminium korrodiert)
  • Reparatur der Beibootaufhängung (Chromstahl-Bügel am Beibootboden ist abgebrochen!)
  • Normaler Unterhalt an Motor, Saildrive und Generator wie Ölwechsel, Anoden erneuern, Filter tauschen etc.
  • plus noch viele Kleinigkeiten!

Hier in Guatemala kann man von den tiefen Löhnen profitieren. Die Materialbeschaffung ist teilweise ein Problem, aber die Handwerker arbeiten für sehr günstige Stundentarife. Wir sprechen von 30-50 USD pro Tag! Natürlich muss man sich auch hier stark an die Mentalität gewöhnen... Verlässlichkeit und Pünktlichkeit sind keine Stärken der Einheimischen.
Guatemala 19.04.2013   Guatemala, Abendessen in der Casa Perico
15°39,959'N 088°59,479'W
Das Restaurant Casa Perico bietet auch Unterkünfte an, die meistens von Rucksack-Touristen genutzt werden. Es liegt im Urwald und ist nur via ein kleines Seitenflüsschen erreichbar. Die Eigentümer führen das Restaurant aktiv mit. Es sind drei junge Luzerner die seit über 10 Jahren hier in Guatemala ihr Glück gefunden haben. Florian, Bruno und André heissen sie.

Sie betreiben einen Shuttle-Service per Boot, das 10 Quetzales pro Person kostet (1.20 CHF). Immer freitags treffen sich die deutschsprachigen Segler im Casa Perico zum gemeinsamen Nachtessen. Die grösste Gruppe kann meistens das Menü mitbestimmen, das dann in der folgenden Woche auf dem Buffet à la discrétion präsentiert wird. Es wird so gut gekocht, dass sich die meisten Gäste etwas überessen! Hähnchen-Cordon-bleu, Zürcher-Geschnetzeltes mit Rösti, Grillabend, Hähnchen in Weinsauce, Wienerschnitzel und vieles mehr... alles mit Gemüse und Salat als Beilage - in europäischer Qualität!

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Um ca. 18:00 Uhr kommt fast täglich ein wilder Honigbär (Wickelbär, lat. Potos Flavus) vorbei und wartet vor der Küche bis er was kriegt. Es ist ein kleiner Bär - etwa so gross wie eine Katze - und er ist Vegetarier. Genüsslich schleckt er an einer halben Mango oder knabbert an einem Taco. Mittlerweile ist er recht zutraulich und man kann ihn in den Armen halten.

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Guatemala 16.04.2013   Guatemala, Monkey Bay Marina
15°39,959'N 088°59,479'W
Kurz vor Ankunft um 10:30 Uhr kommt uns Theo von der TITARO in seinem Beiboot entgegen. Er ist schon den dritten Sommer hier und hat uns den Marinaplatz reserviert. Er weist uns ein und hilft uns beim Anlegen. Und damit die Damen heute Abend nicht kochen müssen, hat er schon in der Pizzeria beim Tom, einem Schweizer aus Basel, einen grossen Tisch reserviert.

Nachdem alle angelegt haben, werden wir in der kleinen aber feinen Marina herum geführt. Wo sind die Duschen, wohin mit dem Abfall und wie so alles funktioniert. Zur Marina führt keine Strasse und es hat kein Restaurant. Das hat den Vorteil, dass wir unter uns bleiben. Zum Dorf ist es mit unserem schnellen Beiboot ein kurze Fahrt von knapp 3 Minuten.

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Die Palapa (grosser Aufenthaltsraum ohne Wände - siehe Bilder), die offene Küche mit Grill, grosse saubere Duschen/Toiletten, ein grosser Kühlschrank/Gefrierer und das Internet kann gratis mitbenutzt werden. Gegen Unkostenbeteiligung stehen Getränke und Waschmaschine/Trockner zur Verfügung (Selbstkontrolle mit Strichliste). Die Holzbauten und Stege sind mitten im Urwald und teilweise über das Wasser hinaus gebaut.

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Guatemala 15.04.2013   Guatemala, wir fahren den Río hinauf
15°45,212'N 088°50,550'W
Kurz vor der Barre entdecken wir die grosse Einfahrtsboje. Sie steht nicht an der richtigen GPS-Position - egal - wir fahren stur nach unseren Wegpunkten. Sehr langsam fahren wir nun über die breite Untiefe. Manchmal haben wir über 2m Wassertiefe und dann wieder nur 1.70 auf dem Echolot. Ohne Grundberührung kommen wir alle drei drüben an und ankern vor der kleinen Stadt Livingston. Diese ist übrigens nur per Seeweg zu erreichen - keine Strasse verbindet sie mit dem Rest der Welt. Wir funken Raúl an, der uns prompt antwortet und mit allen Offiziellen zu uns übersetzt. Im Cockpit wird der Papierkram erledigt und wir können in 2 Stunden die Pässe in seinem Büro abholen. Dazu setze ich dann Sandra, Gerold und Manfred an Land über und warte auf der ULANI bis ich sie wieder einsammeln kann.

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Kurz vor 12:00 Uhr sind wieder alle an Bord und der Anker wird gelichtet. Wir hatten richtig Glück mit dem ruhigen Wetter, denn wenn hier der Passatwind voll gegen die Flussströmung steht, kann der Ankerplatz ungemütlich werden. Nun motoren wir mit vier bis fünf Knoten den Fluss hinauf. Genau auf diesem Fluss wurde damals der Film Tarzan mit Johny Weissmüller gedreht. Kaum sind wir um die erste Biegung beginnt der echte Urwald - auch akustisch!

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Theoretisch könnten wir in einem Rutsch bis zur Marina hoch fahren. Das wurde uns aber abgeraten, denn oft gehe ein etwas böiger Wind am Nachmittag und das Anlegen vor 11:00 Uhr sei viel einfacher. Also ankern wir in der Gringo Bay im Golfete. Diese Flussverbreiterung erinnert uns an den Zürichsee. Der Ankergrund ist feiner Sand auf gut haltendem Lehmboden. Im Río Dulce gibt es auch Krokodile und wir fragen zuerst unsere deutschen Nachbarn ob baden möglich sein. Kein Problem meint er, die Viecher kämen erst nach 16:00 Uhr. Wir kühlen uns ab und baden... aber ich bleibe lieber nahe beim Schiff!

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Guatemala 13.04.2013   Guatemala, Ankern hinter Cabo Tres Puntas
15°55,823'N 088°35,928'W
Im Flussdelta des Río Dulce hat es eine natürliche Barre. Diese Untiefe ist vielleicht 200m breit. Die Wassertiefe soll um 1.80m sein, aber um sicher zu gehen planen wir erst bei Hochwasser einzulaufen. Da wir nicht am Sonntag ankommen möchten (möglicher Überzeitzuschlag), verbringen wir statt einer Nacht gleich zwei auf dem angenehmen Ankerplatz hinter dem Cabo Tres Puntas. Am Montag Morgen fahren wir früh los um um 9:30 Uhr die Barre zu passieren. Das Hochwasser macht zwar nur 30-45cm aus, aber immerhin - besser als stecken bleiben.
Belize, Mitte März bis Mitte April 2013
Belize 12.04.2013   Belize, letzte Station: Sapodilla - Hunting Cay
16°06,727'N 088°16,397'W
Die Wetterprognose verspricht leichte Winde und kaum Wellen und so verlassen wir wie geplant Placencia in Richtung Süden. Wir wollen die zwei letzten Nächte vor ein paar kleinen Inselchen draussen am Riff ankern. Die Sapodilla Cays liegen am untersten Zipfel des grossen Aussenriffs von Belize und bilden gleichzeitig die süd-östliche Ecke des Landes. Das Militär unterhält hier einen kleinen Aussenposten - die südlichen Nachbarn würden sich die Inselchen auch gerne aneignen.

Wiederum fahren wir nach Wegpunkten von Rauscher (Revierführer), doch der scheint hier nicht ganz zu stimmen. Als wir uns von Westen der Insel nähern (Hunting Cay), entdecken wir viele Korallenköpfe. Wir fahren immer langsamer und der Tiefenmesser wechselt von 5m zu 9m und dann wieder zu 1.80m. BALIMARA und ULANI ankern lieber weiter draussen und finden beide einen guten Sandfleck wo der Anker gut hält. AMPHORA streift mit dem Kiel einen Korallenkopf und das mit einem Tiefgang von nur 1.45m!. Trotzdem tasten sie sich weiter zu der Insel heran und ankern da wo es gemäss Revierführer vorgesehen wäre.

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Sandra zieht ihren Schwimmanzug an, kontrolliert den Anker und schnorchelt noch ausgiebig, ich bleibe lieber an Bord. Später teilen uns Barbara und Manfred von der BALIMARA mit, sie hätten mehrere Portugiesische Galeeren (sehr gefährliche Quallen - kann zu Atemnot und Herzstillstand führen) gesichtet. Sandra hat nichts entdecken können und kommt unversehrt mit einigen Unterwasserfotos zurück.

Uns gefällt es hier nicht besonders und wir wollen lieber nur eine Nacht bleiben. Am nächsten Morgen kommt ein Ausflugsboot vorbei und richtet uns aus wir müssten an Land gehen und uns registrieren lassen. Dazu haben wir aber gar keine Lust und sagen ja,ja mal sehen...

Als wir den Anker lichteten und langsam um die Riffe zum offenen Meer hinaus motorten, kam ein Parkranger in seinem schnellen Motorboot angerauscht und wollte noch 10 USD pro Person für die vergangene Nacht haben - Marineparkgebühren alla Belize! Wir waren schon fast auf offener See als er bei uns längsseits fuhr und drohte er würde unser Boot in Ketten legen lassen wenn wir nicht bezahlen würden... Quittung gabs natürlich keine - also haben wir halt wiederum einen Einheimischen etwas reicher gemacht.

PS: Nun wissen wir auch warum diese Insel Hunting Cay heisst 8-o
Belize 11.04.2013   Belize, mit dem Bus nach Dangriga
16°30,504'N 088°21,831'W
Eigentlich wollten wir gar nicht so lange hier bleiben. Der Plan war wieder ans Riff raus zu fahren und dort im klaren Wasser zu baden. Trotz eines eigentlich guten Wetterberichts nahmen die schwarzen Wolken derart zu, dass wir nach einer Stunde umdrehten und zurück segelten. Die Inselchen am Riff (Hunting Cay) bieten keinen Schutz und seien nur bei ruhigem Wetter anzulaufen.

So verbringen wir ein paar Tage mehr hier in Placencia und organisieren auch gleich das Ausklarieren hier. Obschon dies hier ein Port-of-Entry ist - also ein Ausreisen ermöglicht - haben uns andere Segler bereits in Mexico geraten besser mit dem Bus nach Dangriga zu fahren. Dort habe es keinen Port Captain und so spare man diese Gebühr. Auch seien die Behörden da unkompliziert.

Die Crew der BALIMARA kauft am Vortag die Bustickets und so warten wir bereits um 06:50 Uhr auf den 07:00 Uhr Bus. Leider stehen wir am falschen Ort, da der Busabfahrtsort eben nicht hier bei der Tourist-Info ist - was uns keiner gesagt hat.

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So organisieren wir halt für den vierfachen Preis ein grosses Taxi (Mini-VAN), dass uns nach Dangriga bringt. Der Ort ist sehr ärmlich und bietet nicht viel - ich vergass sogar ein paar Bilder zu schiessen! Das Ausklarieren ging prompt und fair über die Bühne (Kosten: 50 Belize-Dollar pro Schiff und 7.50 Belize-Dollar pro Person - also total für die ULANI ca. 28 USD). Zurück nehmen wir dann den Bus - die unverbrauchten Bustickets wurden uns zurückerstattet - was uns angenehm überraschte!

Filme: Busfahrt zurück nach Placencia
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Belize 01.04.2013   Belize, Placencia
16°30,504'N 088°21,831'W
Nur mit dem Grosssegel und langsamer Fahrt verlassen wir South Water Cay in Richtung Westen. Unser Weg führt uns wieder einmal durch ein Gebiet, das mit kleinen Riffen und Untiefen gespickt ist. Glücklicherweise führt uns AMPHORA an. Unsere elektronischen Navionics-Karten waren in anderen Seegebieten ganz verlässlich - nie wären wir über Gebiete gefahren wo der Plotter 1.0m Tiefe angegeben hat. Hier ist alles anders... mal fahren wir über Land und eben heute über Untiefen von 80cm . Wie gesagt - zum Glück fährt AMPHORA vor uns! Nach einer Stunde erreichen wir den inneren Kanal und somit 20m tiefes Wasser. Wir atmen auf und der Motor wird abgestellt - er lief aus Sicherheitsgründen immer mit. Jetzt setzen wir alle Segel. Später, als der Wind abnimmt, bergen wir Genua und Gross und setzen nur den Gennaker.

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Der Ankerplatz ist recht gross und bietet den ca. 30 Segelyachten genügend Platz. Die Ortschaft ist klein hat aber zwei einfache Supermärkte, viele Souvenirshops und einige Restaurants... und vor allem gutes Internet! Nach der ersten Nacht ankern wir sogar um damit wir das Internet auch direkt auf dem Schiff nutzen können.

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Wir bringen die grosse Wäsche in eine Wäscherei und gehen mehrmals auswärts essen. Die Preise sind sehr unterschiedlich, von teuer bis ok. Aber wir konnten ja die letzten Tage wenig Geld ausgeben... irgendwie müssen die Belize-Dollars ja auch noch weg! Übrigens hat es auch eine italienisch geführte Gelateria und einen Schweizer Bäcker.
Belize 31.03.2013   Belize, South Water Cay, Schnorcheln am Riff
16°48,997'N 088°05,173'W

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Obschon das Wasser glasklar ist und auch das Wetter stimmt - zu lange wollen wir hier dann doch nicht bleiben. Die Insel ist sehr übersichtlich und selbst die perfekte Postkartenidylle hält uns nicht mehr länger. Natürlich wollen wir noch am Riff schnorcheln - immerhin steht im Rauscher (Revierführer) dass es etwas südlich des Riffpasses ein Schnorchelplatz mit dem verlockenden Attribut "superb" gäbe.

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Das Wetter spielt mit, es ist recht sonnig und fast windstill. Mit den drei Beibooten (2 PS, 3.5 PS und 18 PS) düsen - zumindest wir - zum Riff. Dort lassen wir die Beiboote am kleinen Anker hängen und machen uns mit Brillen, Schnorcheln, Flossen und Kamera auf zu den Korallen und Fischen.

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Belize 29.03.2013   Belize, South Water Cay
16°48,997'N 088°05,173'W
Ein leichter achterlicher Wind (also von hinten) schiebt uns gemütlich mit 4 Knoten über das fast wellenlose, flache Wasser. Wir segeln wie auf dem Zürichsee und haben dazu nur die Genua ausgerollt. So können wir fast das ganze Sonnendach (ohne Seitenteile) stehen lassen und die Fahrt im Schatten geniessen. Das Wasser ist hier wieder mindestens vier bis sieben Meter tief und es besteht kein Grund zur Beunruhigung.

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Die kurze Distanz von nur 4 Seemeilen ist dann also in einer guten Stunde schon abgesegelt und das Grundeisen fällt in einem grossen Sandfleck auf sieben Meter. Das Wasser ist so klar, dass ich bei der Ankerkontrolle bereits von weitem unseren sauber eingegrabenen Anker entdecke. Man ankert einfach nur hinter der Insel und ist nicht in einer geschützen Bucht. Bei Starkwind aus Nord könnten wir hier nicht bleiben. Zum Glück hält sich das Wetter mehr oder weniger an die Prognosen und wir haben nur leichte Winde an diesem paradiesischen Ort.

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Natürlich erkunden wir die Insel und besuchen - so weit es erlaubt ist - die beiden Hotelresorts. Das Restaurant beim grossen Anleger wird von der BALIMARA-Crew beehrt - uns schrecken die hohen Preise etwas ab und wir trinken nur ein Bier. Nach mehreren Tagen in den Mangroveninseln haben alle drei Crews das gleiche Problem: Abfall. Unsere Säcke stellen wir einfach zu den anderen auf dem Steg, diese werden scheinbar regelmässig per Schiff abgeholt (gefragt haben wir nicht).

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Der gleiche Parkranger kommt auch hier vorbei um einzuziehen - erinnert sich aber nicht an uns und wir müssen ihn aufklären, dass wir ja schon für eine Woche im Voraus bezahlt hätten - ok, ok, no problem!
Belize 25.03.2013   Belize, Tobacco Range, Abwettern
16°52,517'N 088°05,582'W

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Gerold von der AMPHORA versorgt uns immer mit Wetterinformationen. Meist mehrmals täglich lädt er die Daten über seine Kurzwellenanlage und das Pactor-Modem (ermöglicht kurze Text-E-Mails via Funkgerät) runter. Zwar haben wir auch eine Kurzwelleninstallation aber kein Pactor-Modem.

Die nächsten Tage soll ein Tiefdrucksystem im Golf von Mexiko bei uns sehr starke Nord-Winde bescheren. So verbringen wir die nächsten drei Tage in der gegen Norden geschützten Tobacco Range (Südbucht).

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Natürlich waren wir nicht die einzigen Segler, die diese Idee hatten. Die kleine Bucht war schon gut besucht und mit der ULANI als grösstes Schiff mussten wir noch fast in der Einfahrt vor Anker gehen. Da hatten wir aber etwas mehr Platz und konnten 50m Kette auslegen. Nach dem Wind (bis 35 Knoten) waren wir froh es überstanden zu haben, es war zwar nie kritisch aber etwas ungemütlich.

Übrigens ist dieser Ankerplatz schon im Bereich des Marineparks von South Water Cay und somit kostenpflichtig. Die Ranger kommen noch am ersten Tag vorbei um den Obolus einzukassieren. 5 USD pro Person und Nacht - aha, denken wir uns... es geht also weiter mit dem bezahlen. Nach mehrmaligem Nachfragen ob das auch wirklich korrekt sei und ob es nicht eine kostengünstigere Variante gäbe, teilt uns der junge Ranger mit, dass wir auch für 15 USD einen Wochenpass lösen könnten. Der sei dann für 5 Tage gültig - ???? - ohne weitere Nachfrage nehmen wir also den 3-Tageteuren Wochenpass und denken uns: bei uns hat die Woche immer noch 7 Tage. Da der Pass ja auch für South Water Cay gilt, passen die sieben Tage perfekt.
Belize 24.03.2013   Belize, Blue Field Range
17°13,627'N 088°05,355'W
Der obere Teil von Belize ist sehr flach und für die meisten Kielboote nicht befahrbar. Die heutige Etappe führt uns über weite Strecken durch sehr flaches Wasser von Caye Caulker bis zum Blue Field Range. Unsere Begleiter AMPHORA und BALIMARA haben ebenfalls sehr wenig Tiefgang. AMPHORA braucht nur 1.45m tiefes Wasser und fährt voraus. Immer wenn der Tiefenmeter unter zwei Meter anzeigt, funken sie uns an um uns zu warnen.

Die elektronischen Seekarten kann man für dieses nördliche Gebiet von Belize vergessen. Der Revierführer von Freya Rauscher hat in der 3. Auflage sehr viele GPS-Wegpunkte vermerkt (Achtung: die 2. Auflage sieht fast gleich aus, aber die GPS-Wegpunkte fehlen meist). So geben wir alle Wegpunkte in unseren Kartenplotter ein und stellen fest, dass wir teils über Land fahren werden!

Im Revier-Handbuch von Rauscher werden auch einfache Seezeichen wie Fischer-Stecken beschrieben, die jedoch mittlerweise fehlten. Da aber die GPS-Angaben von Rauscher sehr verlässlich sind und wir natürlich nur bei bestem Licht navigieren, berühren wir mit unseren 1.60m Kiel nie (!) den Grund. Immerhin hatten wir ein paar Mal 1.80m und auch zweimal 1.60m auf der frisch kalibrierten Tiefenanzeige - die Reserve von 10cm und der Umstand dass es kaum Wellen hatte bewahrte uns vor dem Auflaufen!

Der Ankerplatz im Blue Field Range ist von drei kleinen mangrovenbewachsenen Inseln und einigen schützenden Riffen umschlossen. Die Einfahrt führt uns durch ein Tor des Riffs, das ziemlich genau da liegt wo Rauscher das beschreibt. Nachmittags sehen wir mehrmals Manatees die neben unserem Boot auftauchen um Luft zu schnappen. Wie geplant bleiben wir nur eine Nacht, denn wir wollen möglichst bald in den Süden wo das Wasser am Riff ganz klar sein soll.
Belize 22.03.2013   Belize, Caye Caulker, Sundowner
17°44,653'N 088°01,808'W
Es ist ruhig geworden und ein sonniger Tag geht zu Ende. Mit unserem Beiboot hole ich die Crews von AMPHORA und BALIMARA ab und wir fahren zum Sundowner-Bier zur Insel. Sandra bleibt lieber auf dem Schiff.

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Der Cut zwischen den Inselteilen wurde von einem Hurricon im Jahre 1961 gezogen. Vorher war es eine Insel - nun sind es zwei Hälften. Abends treffen sich die Rucksacktouristen (die Insel ist bei ihnen sehr beliebt) und Einheimische zum gemeinsamen Abhängen.
Belize 20.03.2013   Belize, Caye Caulker
17°44,653'N 088°01,808'W
Wir verlassen San Pedro Richtung Süden. Unsere drei Schiffe haben wenig Tiefgang (1.45 / 1.60 / 1.65) und so können wir hinter dem Riff bleiben. Kurz vor dem Ankerlichten kalibrieren Sandra und ich nochmals unser Echolot (Tiefenmesser) genau.

Die Strecke ist nicht sehr weit (ca. 10 nm) aber teilweise ist das Wasser sehr, sehr untief! Einmal stand auf dem Tiefenmesser 1.70m und einmal sogar 1.60m! Wir sind da sicherlich nur einige Zentimeter über dem Boden geschwommen - Nervenaufreibend!

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Es gab aber auch Strecken in "tieferem" Wasser, d.h. es war dann 2.50 bis 3.00m tief. Als wir auf dem sehr geschützten Ankerplatz von Cay Caulker ankamen und ankerten, passierte etwas seltsames. Ich sah zurück zu BALIMARA und traute meinen Augen nicht. Ich nahm das Fernglas und tatsächlich - bei BALIMARA hing vorne die Ankerkette runter und endete ohne Anker. Sie haben den Anker verloren.

Sofort funke ich zu ihnen rüber sie sollen eine Markierung auf dem GPS setzen. Nachdem wir fertig geankert hatten, fuhren Gerold und ich zu BALIMARA rüber um ihnen bei der Suche zu helfen. Zum Glück ist das Wasser hier nur 3.00m tief und nach 20 Minuten Schnorcheln - ein Barracuda von einem Meter schwam vor meiner Nase vorbei - fand ich den Anker im leicht trüben Wasser. Der Schäkel war aufgegangen und so konnte der Anker wieder montiert werden. Man stelle sich vor dies wäre nachts bei 25 Kn Wind in San Pedro passiert!
Belize 19.03.2013   Belize, San Pedro - Landgang, Einklarieren, Korruption
17°54,892'N 087°57,732'W
Der Ankerplatz ist wegen den vorbei rauschenden Ausflugs- und Taucherbooten sehr unruhig. Unter dem Kiel haben wir noch 50cm - was sehr wenig ist. Aber durch den sandigen Grund und das flache Wasser sieht es phänomenal aus - leuchtendes türkis!

Da wir am Sonntag vor lauter Müdigkeit das Schiff nicht verlassen haben, gehen wir am Montag Morgen zu den Behörden. Eigentlich wussten wir ja, dass in diesem Land die Offiziellen unverschämte Gebühren verlangen und dazu noch unverblümt Bargeldsummen ohne Quittung fordern. So bezahlen wir für das Einreisen schon mal:
  • IMMIGRATION / EINWANDERUNGSBEHÖRDE (20 US$/Person Overtime, = 40 US$)
  • CUSTOMS / ZOLL (40 US$, ohne Rechnung, ohne Quittung, bar auf den Tisch)
  • HEALTH / GESUNDHEITSAMT (40 US$, ohne Rechnung, ohne Quittung, bar auf den Tisch)
  • PORT AUTHORITY / HAFENBEHÖRDE (50 US$ + 2.50 USD pro Tag in den Gewässern von BELIZE = 75 USD)
Total in bar: 195.00 US$

Uns ärgert nicht so sehr, dass wir Gebühren zahlen müssen. Nur sind wir uns ziemlich sicher, dass der Zoll und das Gesundheitsamt keine Gebühren verlangen dürften, sondern sich einfach persönlich bereicherten. Als wir das Büro verliessen, steckte der Zollbeamte unsere Dollarscheine in seine Hemdtasche... Diesen Amtsmissbrauch und die Tatsache, dass man hier nie sicher sein kann ob morgen nochmals einer kommt und Geld verlangt ärgert mich!

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Den Ärger wollen wir nun vergessen und schauen uns den Ort an. Und da es nun eh nicht mehr darauf ankommt gehen wir spontan mit der Crew von BALIMARA in einem Strandlokal Mittagessen.

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Zusammen mit Gerold von der AMPHORA fahre ich mit dem Beiboot und unseren leeren Dieselkanister tanken. Auf dem Rückweg verliert Gerold seine Geldbörse! Also nochmals ca. 300 CHF und fast alle seine Kreditkarten weg! Wir fahren nochmals alles ab, können aber nichts finden. Unverzüglich sperrt er via Satellitentelefon alle Kreditkarten.

Die Hafenbehörde kommt am Dienstag mit einem Boot raus und will nun die Gebühren einziehen. Sie haben keine Fender dabei und wir glauben, dass der Fahrer kaum Fahrpraxis hat. Ich musste ihnen zurufen sie sollen warten bis wir alle unsere Fender ausgebracht haben. So ging es und sie verursachten bei uns neben dem finanziellen keinen mechanischen Schaden!

Bei BALIMARA fuhren sie hinten ins Boot rein und zerbrachen einen Teil der Selbststeuerungsanlage! Amateure!
Belize 17.03.2013   Belize, San Pedro - beängstigende Riffeinfahrt
17°54,892'N 087°57,732'W
Wenn man mit viel Strom rechnet, dann hat es natürlich wenig... so waren wir zu schnell unterwegs und nach ca. 28 Stunden Fahrt schon bereits vor der schwierigen Riffeinfahrt vor San Pedro. Um das Tageslicht abzuwarten bremsen wir, versuchen beizudrehen und segeln sogar wieder zurück. Um 08:00 Uhr wollen wir es nun versuchen. Im Revierführer haben wir gelesen, dass die Einfahrt nur bei gutem Wetter, gutem Licht und wenig Wellen benutzbar sei. Traf bei uns alles nicht zu. Zudem war die gelbe Markierungsboje nicht auffindbar und die 2m Hochsee-Wellen brechen imposant am Riff. Eine Einfahrt ist nicht auszumachen, auch als wir uns langsam näherten erkannten wir nichts. Die Seekarte ist sehr ungenau und zeigt gar keine Einfahrt. BALIMARA bricht den Versuch im letzten Moment wieder ab und teilt uns per Funk mit, es sei zu gefährlich. Sie würden lieber weiterfahren um das Schiff nicht auf dem Riff zu verlieren.

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Nun habe ich in einem zweiten Revierführer gelesen, dass die lokalen Fischer- und Tauchboote manchmal den Schiffen vor dem Riff zu Hilfe kommen. Noch bevor mein Hilferuf auf Kanal 16 fruchtete, kommt ein kleines Boot raus und wartet in der Einfahrt. Da er keinen Funk an Bord hat waren wir uns nicht sicher ob er uns helfen kommt oder ob er per Zufall da steht. Wir nähern uns langsam und BALIMARA folgt uns. Tatsächlich dreht das kleine Boot nun um und lotst uns sicher durch die von aussen fast unsichtbare Riffschneise.

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AMPHORA, unser drittes Schiff ist noch weit draussen und kann sich nicht rechtzeitig anschliessen. So versuche ich den freundlichen Bootsführer zu einem zweiten Einsatz zu überreden. Aber er sagt uns er müsse zur Arbeit und sei eh schon zu spät. Per Funk teile ich AMPHORA mit sie sollen draussen warten, ich werde etwas organisieren sobald wir geankert haben.

Mit mehreren Funksprüchen konnte ich dann auf dem Kanal 80a eine offizielle Stelle erreichen die ein weiteres kleines Boot raus schickte und die AMPHORA sicher hinein begleitete.

PS: Als ich später unser Track (Verfolgungslinie auf dem Kartenplotter) kontrolliere, stelle ich fest, dass der Wegpunkt von RAUSCHER (Revierführer) genau stimmt - der Track geht mitten durch. Nur die Boje war nicht da!
Mexiko, Februar bis Mitte März 2013
Mexiko 15.03.2013   Mexiko, Abschied von der Bahia de la Ascensión, Punta Allen
19°47,623'N 087°29,408'W
Nach einer Woche warten auf gutes Wetter, sind wir froh endlich weiter ziehen zu können. Da wir wiederum mit Gegenstrom rechnen müssen, aber nicht genau abschätzen können wieviel (bis 3 Kn), starten wir mit viel Zeitreserve. Wir verabreden mit den anderen beiden Schiffen, dass wir um Mitternacht den Anker lichten.
Mexiko 07.03.2013   Mexiko, wir segeln in den Süden und warten...
19°47,623'N 087°29,408'W
Es steht heute viel auf dem Tagesprogramm. Auch weil gestern Abend die Frischwasser-Druckpumpe ausgefallen ist und wir nach einigen Tests begreifen, dass die nun wirklich eine Reparatur braucht. Also haben wir eine andere Pumpe (Salzwasserhahn Küche) ausgebaut und das defekte Gerät damit ersetzt. Alles läuft wieder - zwar nicht so perfekt wie vorher, aber bis Panama funktioniert es.

Da nun feststeht, dass wir weiterziehen können, radeln wir ins Dorf und klarieren aus (also zum Hafenmeister, zur Immigration und 25 USD weniger in der Tasche). Am folgenden Tag laufen wir um 07:00 Uhr aus und segeln Richtung süden. AMPHORA und BALIMARA sind schon eine Stunde früher los und liegen nun ca. vier Seemeilen vor uns. Mit Volltuch holen wir zügig auf und schiessen gegenseitig ein paar Bilder.

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Die starke Strömung setzt zeitweise mit über 3 Knoten gegen uns. So segeln wir ein langes Stück nur mit ca. 2 Kn Fahrt. Einmal fällt der SOG (Speed over Ground) sogar auf 0.9 Knoten (also ca. 1.5 Km/h - ein Kleinkind ist zu Fuss schneller).

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Der Wind kommt aus der falschen Richtung und bläst zu stark. In der Bucht liegen wir sicher vor Anker und müssen ein paar Tage abwarten bis der Wind und vorallem die Wellen sich beruhigt haben. Anschliessend wollen wir weiter in den Süden nach San Pedro (Belize) segeln. Als der Wind am Ankerplatz etwas nachlässt fahren wir mit dem Beiboot in den Ort Punta Allen. In den Mangroven finden wir einen grossen, stabilen Holzsteg wo all die Ausflugsboote für die Touristen liegen. Wir fragen höflich ob wir hier festmachen dürfen und werden sehr freundlich empfangen!

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Mexiko 03.03.2013   Mexiko, Isla Mujeres, Marina El Milagro
21°14,550'N 086°44,440'W
Die Zeit hier auf der Isla Mujeres neigt sich dem Ende zu. Wir warten noch den angesagten Starkwind aus Nord, drehend bis Nord-West ab. Da wir bereits einmal viel Wind und Welle am Ankerplatz ausgesessen haben und wir die letzen Tage geniessen wollen, wechseln wir an einen Marinasteg. Mit dem Beiboot klären wir die zuerst die Wassertiefe und den Preis ab. Die Marina El Milagro hat ein sehr familiäres Flair das uns sehr anspricht. So stellen wir - in weiser Voraussicht unser Boot auf die richtige Stegseite und mit dem Bug in Richtung Nord gerichtet.

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Die Marina stellt einfache Gratis-Fahrräder zur Verfügung. So können wir bequem zum Supermarkt radeln. Die ULANI wird wieder aufgefüllt, damit wir bereit für die einsamen Ankerplätze in Belize sind. Für die grosse Cola-Lieferung fragen wir beim grossen Getränkehändler nach - die Preise sind nochmals ein wenig günstiger als im Supermarkt und er liefert unsere 240 Büchsen und 35 Petflaschen für 10 Pesos (ca. 80 Rappen!) bis in die Marina.

Die Drahtesel nutzen wir auch um ins Dorf zu fahren und den Nord-Strand zu besuchen. Durch den starken Nordwind wird es markant kühler und der Strand ist fast leer.

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Mexiko 26.03.2013   Mexiko, Isla Mujeres, Potluck
21°14,740'N 086°44,723'W
Über das allmorgendliche Netz (Funkrunde der Segler) auf Kanal 13 erfahren wir, dass ein Potluck organisiert ist. In der Marina Paraíso wird ein Grill angezündet und jeder bringt sein eigenes Fleisch mit. Die Beilagen und der Nachtisch werden auf einem gemeinsamen Tisch aufgestellt. Auch wir nehmen teil und es ergibt sich plötzlich eine deutschsprachige Runde. Da das Wetter nicht ganz so mitspielt, dürfen wir den Gemeinschaftsraum der Marina benutzen. Die Crews der AMPHORA und der BALIMARA setzen sich zu uns und wir verbringen einen sehr netten Abend.

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Mexiko 22.02.2013   Mexiko, Ausflug Tulum und Cobá
21°14,740'N 086°44,723'W
Da uns der Tagesausflug nach Chichén Itzá so gut gefallen hat, buchen wir zusammen mit der Crew von AMPHORA die Tagestour zu den beiden Maya-Städten Tulum und Cobá. Auch dieser lange Tag beginnt für uns vor dem Tagesanbruch, denn die Fähre geht wiederum um 06:30 Uhr.

Auf dem Weg nach Tulum setzen wir eine Gruppe in Xcaret ab. Dies ist eine Art Vergnügungs- und Erlebnispark. Um ca. 10:30 Uhr kommen wir auf dem Parkplatz vor dem Touri-Center in Tulum an. Zu den Ruinen gehen wir einen Kilometer zu Fuss. Die Anlage ist gross und die vielen anderen Touristen verteilen sich ganz gut, dennoch ist es kaum möglich Bilder zu schiessen ohne dass ein Fremder darauf zu sehen ist.

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Tulum ist die einzige Maya-Stadt die am Meer liegt. Dies macht diesen Platz nicht nur einzigartig sondern auch sehr fotogen! Unser zweisprachige Führer (spanisch/englisch) entschuldigte sich schon während der Busfahrt mehrfach für sein schlechtes Englisch. Die dadurch geschürten Befürchtungen meinerseits werden dann auch voll bestätigt: die spärlichen Informationen am Anfang sind in langatmiges, ausgedehntes BlaBla verpackt und dann entlässt er uns für den individuellen Besuch der Anlage - schade - eine gute Führung (wie wir es bei anderen Gruppen sahen) wäre spannend gewesen. Da die Zeit aber eh etwas kurz bemessen war, nutzen wir das geniale Wetter und die zwei Stunden für unseren unabhängigen Rundgang und unsere Fotos.

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Nach weiteren etlichen Kilometern Busfahrt (die Distanzen sind recht gross!) stoppen wir für das Mittagessen. Das Essen vom Buffet schmeckt uns und ist im Tagespreis enthalten, nur die leicht überteuerten Getränke berappen wir vor Ort. Nochmals eine fünfminütige Busfahrt und schon sind wir beim Eingang zu der Mayastadt Cobá. Diese Anlage erstreckt sich über 70Km2 (!) und nur ein kleiner Teil ist ausgegraben und für den Besuch hergerichtet. Zwischendurch mieten wir ein Fahrrad (für 3.00 CHF) um die ca. 2,5 Km bis zur Pyramide gemütlich und rechtzeitig zu absolvieren.

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Die 42m hohe Pyramide ist sehr steil! Dies ist die einzige Pyramide die in Mexico noch bestiegen werden darf. Sandra und ich lassen es uns natürlich nicht nehmen und sind schnell oben. Ein bisschen Schnaufen musste ich schon und umgedreht habe ich mich unterwegs nur einmal. Es wurde mir dabei fast schwindelig! Beim Runtersteigen zitterten unsere Seglerbeine anfänglich etwas, aber mit einiger Konzentration und der einen Hand immer an den oberen Stufen ging es einigermassen sicher abwärts.

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Um 16:30 Uhr verlassen wir Cobá und wir werden zurück nach Cancún chauffiert. Diesmal schaffen wir es auf die 20:00 Uhr Fähre und sind um 20:40 Uhr zurück auf der ULANI. Die Yacht liessen wir auch diesmal am Anker zurück, da der Wetterbericht einen eher ruhigen Tag versprach.
Mexiko 16.02.2013   Mexiko, Nordwind am Ankerplatz
21°14,740'N 086°44,723'W
Ein starker NNW-Wind zwingt uns zwei Tage auf der ULANI zu bleiben. Mehrere Schiffe driften durch den Ankerplatz - zweien mussten wir unter Motor (noch an der Ankerkette) ausweichen. Ein weiteres Schiff trieb quer auf uns zu - anscheinend von der Crew unbemerkt! Ich lasse unser Beiboot zu Wasser und düse zu ihm rüber. Nach mehrmaligem rufen und klopfen erscheint der Eigner. Er hat nicht bemerkt, dass er schon 200m abgetrieben ist. Er ist alleine und bittet mich ihm zu helfen. Wir setzen seinen dritten(!) Anker nachdem wir 10 Meter an der ULANI vorbei getrieben sind (wir hatten nur unseren 20kg Spade Anker mit 30m Kette - und der hielt perfekt).

Tage später erzählen uns andere Segler sie hätten 45Kn gemessen.... hmmm.... das waren wohl eher gefühlte 45Kn... unser Messinstrument zeigte bis 35Kn an und wir waren dem Wind wahrscheinlich am meisten ausgesetzt.

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Filme: Wind und Wellen am Ankerplatz
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Mexiko 13.02.2013   Mexiko, Ausflug Chichén Itzá
21°14,740'N 086°44,723'W
Zusammen mit Gerold und Rita von der AMPHORA buchen wir einen Tagesausflug zu diesem Weltwunder. Unser Wecker geht um 05:15 Uhr und um 05:45 Uhr sitzen wir bereits im Beiboot um zur Fähre zu gelangen, die uns zum Reisebus nach Cancún bringt. Die Fahrdistanzen sind lang und wir sind froh nicht selbst fahren zu müssen. Die Pauschalreise haben wir in einem kleinen Reisebüro auf Mujeres gebucht. Sie war erstaunlich günstig - billiger sogar als die Einzelpreise für einen öffentlichen Bus, Eintritte etc. Für die Pauschale von 50 USD erhalten wir sogar noch ein Mittagessen!

Zuerst besuchen wir eine CENOTE, das ist eine unterirdische Höhle mit Grundwasser. Unter der ganzen Halbinsel Yukatan gibt es tausende dieser Grotten. Wenn ein Grundbesitzer einen solchen Hohlraum unter seinem Land findet, gehört diese Cenote dann ihm und er kann machen damit was er will! Diese Familie hier hat ihre ausserordentlich schöne Cenote richtig vermarktet. Innerhalb der Grotten gibt es uralte Stalaktiten und sauberes Wasser in dem sogar Fische leben!

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Unser Fremdenführer, der uns den ganzen Tag begleitet, macht einen perfekten Job. Seine unterhaltsamen Erzählungen beinhalten viel Wissenswertes über die Mayas. Er hat auch einiges an Anschauungsmaterial dabei. So wird die lange Fahrt angenehm verkürzt. Wenn er auch da und dort einige Souvenirs anpreist, verzeihen wir ihm das gerne, denn er macht es so geschickt und unaufdringlich, dass es nicht stört. Nach einem Souvenirshop-Stopp können wir uns am einem Hotel-Buffet verpflegen. Übrigens sind die Andenken auf dem Gelände von Chichén Itzá viel günstiger und die Preise konnten wir noch um 30% runterhandeln;-)

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Am frühen Nachmittag erreichen wir die Mayastadt Chichén Itzá. Eines der neuen sieben Weltwunder. Die anderen sechs sind: die Chinesische Mauer, die Erlöserstatue Christo Redentor in Rio, das Kolosseum in Rom, die Inkastadt Machu Picchu in den Anden von Peru, die Felsenstadt Petra in Jordanien und das Taj Mahal in Indien.

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Innerhalb dieses historischen Ortes haben wir einen lokalen Führer, der ebenfalls sehr gut verständliches Englisch spricht. Anfänglich versteckte sich die Sonne hinter Wolken, aber das teilweise lange Warten bis sie kurz auf den Platz und den Tempel scheint wurde mit guten Bildern belohnt. Während Sandra den Ausführungen des Tourguides lauscht, stehle ich mich immer wieder davon und knipse so total ein paar Hundert Bilder.

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Um 17:00 Uhr besteigen wir wieder den Bus und fahren auf direktem Weg in drei Stunden zurück nach Cancún. Die 58 Businsassen werden nun auf die 16 verschiedenen Hotels verteilt. Natürlich ist der Fähranleger die letzte Station. Wir erwischen dann um 21:30 Uhr die Fähre und kommen eine halbe Stunde später zu unserem Schlauchboot mit dem wir zufrieden aber müde unsere ULANI erreichen. Es war ein langer Tag!
Mexiko 12.02.2013   Mexiko, Isla Mujeres, Karneval oder sowas
21°14,740'N 086°44,723'W
Der Karneval findet auch in Mexico statt - ja sogar auf Isla Mujeres gibt es Umzüge und spät Abends auch noch Wahlen zu King und Queen... Aber nach dem unschlagbaren Karneval in Trinidad (siehe Bilder im März 2011) muss ich hier nicht mehr am Strassenrand stehen. Sandra möchte sich das anschauen und muss alleine gehen...
Es war nicht viel los - habs ja gewusst!

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Mexiko 04.02.2013   Mexiko, Isla Mujeres, Cruising Permit
21°14,740'N 086°44,723'W

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Wenn wir an Land gehen, legen wir meistens hier in der Marina Paraíso an. Auch an diesem Montag machen wir das so, denn wir müssen mit der Fähre nach Puerto Juárez, der Vorstadt Cancúns, übersetzen. Hier sollten wir eine Lizenz für das Herumsegeln in mexikanischen Gewässern lösen. Dieses Cruising Permit kann man nicht auf der Insel lösen und so kombinieren wir das mit dem anschliessenden Besuch der Stadt Cancún. Sie ist gross, hat aber ausser grossen Hotels und Einkaufszentren nichts Sehenswertes. Kein Wunder, denn vor 40 Jahren war es noch ein Fischerdorf. Der Name Cancún ist Mayasprache und bedeutet übrigens Schlangen-Nest (Can = Schlange, Cún = Nest)... gut - Schlangen hat es in der modernen Grossstadt wahrscheinlich schon lange keine mehr.

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Am frühen Nachmittag kommen wir bereits wieder nach Isla Mujeres zurück und machen noch ein paar Bilder von "unserer" Insel.

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Mexiko 30.01.2013   Mexiko, Isla Mujeres
21°14,740'N 086°44,723'W

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Die Überfahrt war anstrengend. Die beiden ersten Drittel segelten wir zuerst mit achterlichem Wind, drehend auf angenehmen Raumschotskurs (Wind von schräg hinten). Über den Golfstrom, den wir gegen Ende queren würden, haben wir im Vorfeld verschiedenes gehört. Von sehr starkem Kursversatz bis hin zu kaum spürbar - alles war dabei. So beschliessen wir (ich Philippe) den direkten Kurs zu versuchen.

Das klappte bis ca. 35 Seemeilen vor dem Ziel recht gut. Dann kam er... der sehr starke Golfstrom!!! Dazu drehte der Wind über Süd auf SSW und nahm auf 25 Knoten (in den Böen bis 30 Knoten) zu. Mit dem Vorhalten gegen die Strömung segelten wir nun zeitweise mit halb eingerollter Fock (!) und Reff 3 im Grosssegel. Doch wir konnten Kurs halten. 10 Seemeilen vor der Insel Mujeres hatten wir eine unglaubliche See. Die Wellen waren keine Wellen mehr: es waren eher pyramidenförmige, spitze von allen Seiten her auftauchende Hügel. ULANI wurde hin-und-her geworfen, so dass wir die Schwimmwesten anzogen und uns am Schiff mit Lifeleinen sicherten. Der GPS zeigt, dass wir rückwärts fuhren und fiel dann ganz aus - muss eine lokale Störung gewesen sein.

Um den Kurs noch zu halten und die Insel noch rechtzeitig erreichen zu können startete ich zusätzlich noch den Motor. 5 Seemeilen vor der Insel hatten wir den Golfstrom hinter uns gelassen, die Strömung, die Böen und der Stress nahmen rapide ab und wir fuhren glücklich, ohne Schäden und sicher auf den Ankerplatz.

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Das Einklarieren sei sehr streng und teuer hier und Frischwaren werden konfisziert, das haben wir von vielen anderen Seglern gehört. Noch immer haben wir tiefgefrorenes Fleisch an Bord. Am folgenden Tag setzen wir mit dem Beiboot über und machen uns zu Fuss in den Ort. Wir melden uns beim Hafenmeister, der uns instruiert und gleich für einen Gesundheitscheck ins Spital schickt. Dort lässt man uns warten und dann heisst es wir sollen in einer Stunde wieder kommen. So gehen wir in den Ort, machen die verlangten Kopien im einem Copyshop und warten erneut im Spital. Der zuständige Arzt nimmt uns die Papiere ab, stempelt sie, lässt uns ein weiteres Formular ausfüllen und entlässt uns - die ganze Zeit über waren wir im Haupt-Korridor.

Das ganze ist ein Witz: Wenn wir wirklich eine ansteckende Krankheit gehabt hätten, wäre der Hafenmeister, der Copyshop, das Spital - ja die ganze Stadt bereits angesteckt - was für eine Quarantäne!

Nun geht es weiter zur Immigration. Nett und unkompliziert und Kosten von 50 USD. Anschliessend wieder zurück zum Hafenmeister wo wir nochmals 40 USD bezahlen müssen. Da wartet auch schon die Dame von Landwirtschaftsamt (Agrikultur). Sie will zusammen mit dem Zollbeamten nun auf unser Schiff gebracht werden. Ein Boot haben die beiden nicht. Draussen bläst der Wind, es regnet und wir haben weit draussen geankert. Als ich der netten Dame noch erzähle, dass wir zuerst 15 Minuten zu unserm Beiboot laufen müssten, machte sie einen nicht begeisterten Gesichtsausdruck.

Ganz am Anfang der Prozedur, als wir das erste Mal beim Hafenmeister instruiert worden waren, machte er so eine kleine Bemerkung wie «Falls die bei diesem Wetter überhaupt kommen». Weil ich das noch im Ohr hatte, die Dame eh schon nicht sehr motiviert war, setzte ich noch einen drauf. Ich beschrieb unser Beiboot als sehr klein und man werde ganz nass. Bei dem Seegang spritzen die Wellen komplett übers Bötchen.

Hat gewirkt!!! Sie fordert uns noch im Büro auf ihr die Unterlagen zu geben, stempelt alles und auch der Kollege vom Zoll machte es dann so - alles erledigt - Bienvenido a Mexico!

Fazit: Nicht teuer wenn man alles selber macht (90 USD für 180 Tage Aufenthalt sind OK), Glück gehabt: keine Kontrolle auf dem Schiff und somit alles Fleisch (von Curacao!) wieder einmal importiert.
Kuba II, Januar 2013
Kuba 28.01.2013   Kuba, Caleta Puerto Francés
21°35,550'N 083°10,135'W

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Nach einem Übernachtungs-Stopp östlich von der Insel Juventud, vor Cayo Matias 21°34,148'N 082°28,654'W , ankern wir nun im Westen von Juventud. Diese wunderschöne Bucht ist gut gegen Winde aus Nord-Osten und Osten geschützt, aber soll sehr unruhig werden bei Schwell aus Südosten. Wir hoffen dass der Wind sich an die Prognosen hält und ankern in ruhigem Wasser auf perfektem Ankergrund. Die grosse Sandfläche im Nord-Osten der Bucht bietet mit Wassertiefen von 6-3m, langsam abnehmend, ein leuchtendes Hellblau, da das Wasser absolut klar ist.

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Thomas und Silvia vom deutschen Katamaran kommen abends noch mit einer Flasche Wein zu uns. Wir tauschen unsere Informationen aus und können ihnen noch einige elektronische Reiseinformationen auf den Memorystick laden. Sie wollen gegen Osten - wir sind froh, dass wir bei dem Strom und den Wellen morgen in Richtung Westen segeln können.

Morgens um 03:30 Uhr klingelt der Wecker, die kurze Nacht war angenehm ruhig. Die Bucht ist gegen Westen weit offen und wir laufen wie geplant um 04:00 Uhr aus. Die bevorstehenden gut 200 Seemeilen wollen wir in 34 Stunden schaffen und noch bei Tageslicht in Mexiko ankern.
Kuba 24.-27.01.2013   Kuba, schöner Zwischenstopp Cayo Largo
21°36,359'N 081°34,649'W

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Cayo Largo hat uns sehr gefallen. Der grosse Ankerplatz bietet viel Raum. Auch die Marina wäre eine Alternative - natürlich nur wenn man nicht wie wir illegal hier ist! Wir besuchten sie mit dem Beiboot und spazierten auch etwas im sehr kleinen Ort herum.

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Mit dem Beiboot landeten wir am Muschelstrand und am Haupt-Touristenstrand um die Delfinshow anzuschauen. Für 90 CUC kann man mit den Delfinen schwimmen und wird in die Show mit eingebaut. Die zwei sehr schönen Tiere taten uns ein bisschen Leid in ihrem Gehege.

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Kuba 23.01.2013   Kuba, Übernachtung Cayo Guano del Este
21°39,451'N 081°02,815'W
Vor der Abreise in Cienfuegos überlegen wir noch lange wie wir die Weiterreise nach Westen unterteilen sollen. Wo können wir noch international Ausklarieren (Ausreisen)? Wie gross sollen die Etappen sein? Wo wollen wir unbedingt stoppen und wie können wir die Behördengänge vereinfachen ohne die geltenden Gesetze zu stark zu übertreten?

Wir entscheiden uns für folgendes: Wir reisen hier in Cienfuegos gleich international aus, d.h. wir sagen den Behörden, dass wir direkt nach Mexiko segeln werden. So müssen wir uns auf dem Weg nach Westen nicht mehr um die Behörden kümmern und haben bei der Einreise in Mexiko saubere Papiere (was wichtig ist!).

Nun müssten wir zwar ohne weitere Stopps direkt nach Mexiko segeln, aber wir glauben, dass es auf den einsamen Inselchen ohnehin nicht viel Kontrolle gibt. So stoppen wir in Guano del Este (1 Nacht), in Cayo Largo (3 Nächte mit Landgang), in Cayo Matias (1 Nacht) und in der Caleta Puerto Francés (1 Nacht). Nun sind wir also noch eine Woche "illegal" im Land - was niemanden interessierte. Für den Fall dass wir doch kontrolliert würden, hätten wir einfach gesagt, dass wir einen Notfall gehabt hätten - wie: der Kapitän sei krank oder die Segel hätten genäht werden müssen und wir würden nur eine Nacht am Anker bleiben. Diese Ausrede hätte sicherlich geklappt - aber es kam sowieso niemand!

Übrigens: dieser Ankerplatz ist schlecht geschützt. Für unseren recht starken Nordost-Wind hatten wir die Wellen parallel zu der Insel und richtig Seegang am Ankerplatz. Der Anker hat gut im Sand gehalten, aber es war keine erholsame Nacht.
Kuba 18.01.2013   Kuba, Tagesausflug nach Trinidad
22°07,578'N 080°27,221'W
Zurück in Cienfuegos relaxen wir ein paar Tage. Reini und Erika von der NORA (Schweizer Schiff mit dem wir seit Barbados Kontakt halten und im März 2012 einen Monat zusammen in Puerto Rico segelten) sind unsere Stegnachbarn! Wir spielen zusammen Domino und gehen mit ihnen in unser Lieblings-Restaurant.

Natürlich besuchen wir auch ein zweites Mal Trinidad! Dieses Städtchen hat einen farbigen und frisch herausgeputzten Ortskern. Man könnte hunderte von Bildern schiessen - ich beschränke mich hier, da wir bereits einige Fotos im Bericht 2012 (hier) publiziert haben.

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Für diesen Tag in Trinidad buchen wir den selben Taxifahrer wie für die Reise nach Santa Clara. Auch der Preis ist der gleiche, da die Distanz sehr ähnlich ist. Das Mittagessen nehmen wir auf der Dachterrasse eines Restaurants ein. Wir essen Langusten für 10 CUC (ca. 9.00 CHF) und haben genug Zeit um den Stadtkern und ein paar Gassen drumherum anzuschauen.

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Kuba 05.-09.01.2013   Kuba, Ausflug nach Havanna
22°07,578'N 080°27,221'W
Bei unserem zweiten Besuch in der Hauptstadt nahmen wir uns etwas mehr Zeit als beim letzten Mal. Vier Nächte - also 3 volle Tage - verbringen diesmal hier. Auch auf dieser Reise begleitete uns die BAROS-Crew.

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Die BAROS wollte in einem Casa Particular (Privathaus mit Gästezimmer) übernachten. Eigentlich wollten wir wieder in unser Günstig-Hotel Lido, wo wir letztes Mal schon nächtigten, gingen dann um zusammen zu bleiben auch an den selben Ort wir BAROS. Die Zimmer waren direkt zum Innenhof wo auch der Eingang war und es war die ganze Nacht ein riesen Lärm. Versprochen wurde uns Warmwasser - jedoch war das Wasser fast immer kalt und lief die halbe Nacht gar nicht. Als die Handwerker um 01:00 Uhr in der Nacht die Störung beheben wollten, machten sie eine Stunde lang so einen Lärm, dass Sandra und ich am Morgen das Haus verliessen und im Hotel Lido einzogen. Das Zimmer im einfachen Hotel kostete zwar 42 CUC (anstelle 25 CUC im Casa Particular), aber das Morgenessen war eingeschlossen, das Wasser funktionierte die ganze Nacht und wir schliefen super!

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Nach einem kurzfristig geplanten und jeweils erfolgreich absolvierten Tagesprogramm machten wir uns in unseren Zimmern frisch und trafen uns in der Calle Obispo (Fussgängerzone) um ein Restaurant für das Abendessen auszulesen. Natürlich gibt es überall viele Anwerber die alle ein Essen mit Welcomedrink, Café ect. für 10 CUC (CHF 9.00) anbieten. Einer bietet uns sogar 2 Drinks (Cuba Libre, Mojito etc.) inbegriffen an! Da Sandra ja nichts drinkt, musste ich mich für die anderen beiden auch noch opfern... ein beschwingter Abend...

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Kuba 03.01.2013   Kuba, Tagesausflug nach Santa Clara
22°07,578'N 080°27,221'W

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In die Stadt mit dem etwas ausserhalb gelegenen Ché-Museum lassen wir uns in einem amerikanischen Oldtimer-Taxi bringen. Zusammen mit Hans, Linda und Yannick (Crew der BAROS) sitzen wir etwas eng aber noch komfortabel für die ca. eineinviertelstündige Fahrt. Der Taxifahrer holt uns um neun vor der Marina ab, bringt uns zuerst ins Museum und anschliessend in die Innenstadt. Nachmittags um 15:30 Uhr treffen wir ihn an der abgemachten Strassenecke wieder und er chauffiert uns zurück - das alles für einen Pauschalpreis von 50 CUC (ca. 45 CHF geteilt durch 5 = 9 CHF/Person).

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Vor dem Museum müssen wir über eine Stunde anstehen, da vor (und auch nach uns) hunderte von Touristen aus Bussen ausgespuckt wurden, die nun auch alle in die Austellungsräume wollen. Die viele offiziellen Aufsichtspersonen lassen immer nur kleine Gruppen rein und passen sehr stark auf, dass das Fotografierverbot auch eingehalten wird - ähhh... also... ich musste höllisch aufpassen als ich einige Schnappschüsse machte.

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Das Museum hat nicht jeden Tag geöffnet, zum Glück hat Yannick abgeklärt, dass es heute offen war. Die Stadt ist nichts besonderes und ohne Museumsbesuch lohnt es sich kaum diesen Ort zu besuchen. Im Vergleich zu Trinidad ist die Innenstadt farblos. Weil viel weniger Touristen die Stadt besuchen, sind die Preise etwas tiefer als in Cienfuegos. Als Lunch kaufen wir an einem Fassadenfenster (so ein Mini-Takeaway) je eine dicke, kleine Pizza (ca. 22 cm Durchmesser) für 7 Pesos (also für ca. 27 Rappen!) und trinken dazu eine Büchse Cola oder ein Bier für 20 Pesos (ca. 77 Rappen). Im Anschluss leisten wir uns noch ein feines, grosses Eis für 5 Peso (ca. 19 Rappen). Die Preise sind fast ein Witz und wir bleiben trotz der Kosten des Tagesausfluges, der Marinagebühren und des abendlichen Biers an der Bar noch immer weit unter unserem Tagesbudget.
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