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www.ULANI.net © Philippe Ochsenbein, Switzerland
ULANI
ETAP 46 DS, Monohull, Sloop
Switzerland, Basel
HBY4319
269 726 000
infoulani.net

Bilder und Berichte 2012

Grosse Antillen, ABC-Inseln, Venezuela
Januar - Dezember 2012

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Januar - Juli 2012
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Juli - Dezember 2012
Kuba, Ende Dezember 2012
Kuba 28. - 31.12.2012   Kuba, Cienfuegos, Ankerplatz und Marina
22°07,578'N 080°27,221'W
Nach dem Einklarieren am Quai der Marina-Tankstelle in Cienfuegos gehen wir vor der Marina vor Anker. Die Marina sei voll uns es bestünde kaum eine Chance, dass wir und BAROS einen Hafenplatz haben können - wie uns von Dockmaster versichert.

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Aha... denk ich mir... mal sehen, da lässt sich sicherlich noch was machen - war auch beim letzten Mal im Mai 2012 so. Während unseren Landtouren wollen wir die Yachten nicht am Anker lassen und so muss ich halt was organisieren. Das Herumfragen bei den Seglern in der Marina brachte nichts, denn keiner wollte nächstens auslaufen. Aber als ich ein kleines Segelschiffchen (ca. 8m) in einem grossen Hafenplatz entdecke, kann ich arrangieren, dass dieses neben einen Oldtimer verlegt wird und wir kriegen diesen Platz - voilà - geht doch. Der Dockmaster kann dann doch auch noch etwas für BAROS einfädeln (einen ungenutzten Platz der heimischen Charterfirma) und erhält von uns dann ein Schweizer Taschenmesser als Dankeschön.

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Fast einen Monat lassen wir das Schiff in Cienfuegos und unternehmen von hier aus verschiedene Land-Ausflüge per Bus und Taxi (mehr dazu im Bericht 2013), geniessen aber auch die günstigen Preise in den Restaurants. So gehen wir regelmässig in unser Lieblings-Restaurant LAS MAMPARAS. Dort essen wir Poulet-Cordon-Bleu für CUC 2.80 (also ca. 2.40 CHF!), bestellen weissen Reis als Beilage (0.30 CUC = ca. 0.25 CHF!). Ein Cuba-Libre, Mojito oder eine Piñacolada wurde für 2.00 CUC (ca 1.90 CHF) serviert und der Café am Schluss kostete 0.30 CUC (ganze 25 Rappen!). Da geht man doch gerne auswärts essen!

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Am Gemüse- und Früchtemarkt bezahlen wir mit Pesos National (24 Pesos National = 1 CUC = 1 USD = ca. 0.92 CHF). Das frische Angebot ist erstaunlich billig! Wir kaufen ein Pfund Tomaten für 4 bis 6 Pesos (also weniger als 24 Rappen!)... Ananas, Gurken... wow. Wenn da mal die Waage etwas zu unseren Ungunsten eingestellt wird sagen wir nichts, ist ja eh fast geschenkt!

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Die beiden Währungen (CUC und Pesos National) sowie der Umstand, dass manches extrem günstig, anderes wieder fast normal kostet, macht es manchmal schwierig den echten Preis zu erkennen. So versuchen die Einheimischen gerne mal einen CUC mehr zu verdienen. Das ist OK, solange auch eine Dienstleistung erbracht wird und die Preise nicht absurd hoch sind. Ein Beispiel: Bekannte von uns liessen ihre Wäsche in einem Casa Particular (Privatpension) waschen und rechneten mit etwas Mehrkosten - fanden aber eine Unterstützung der Familie dort gut. Als sie die Wäsche abholten, wurden 38 CUC verlangt! Zum Vergleich: Sandra brachte unsere Wäsche (5 Waschmaschinen, 2 Tumbler) in die lokale Wäscherei im Ort und bezahlte dafür 46 Pesos National (5x 6 Pesos, 2x 8 Pesos) - also etwa 2 CUC. Wir hatten aber fast doppelt soviel Wäsche und bezahlten ein Zwanzigstel.
Jamaika III, Dezember 2012
Jamaika 26. - 28.12.2012   Wir segeln von Jamaika nach Kuba
Zusammen mit BAROS segeln wir von Ocho Rios (Jamaika) nach Cienfuegos (Kuba). Die unsteten Winde sind anfänglich zu schwach und drehend. Der hohe Schwell lässt unser Grossegel schlagen bis prompt eine vertikale Segellattentasche unten ausreisst. Die Latte ist unten gebrochen und rauschte 80 cm aus. Wir konnten die lange Latte (ca. 10m) ausfädeln und auf Deck sichern. Das Segel steht auch ohne diese Latte noch und der entstandene Riss betrifft nur den aufgenähten Lattenkanal. Nach dem ersten Schreck realisieren wir, dass wir so problemlos die ganze Segelsaison beenden können.

Einen kleinen Teil der 307 Seemeilen mussten wir motoren, da der Wind nachliess. Aber dafür wurden wir am Ende mit dem Besuch einer Delfinschule belohnt.

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Film: Delfine begleiten uns
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Jamaika 24.12.2012   Jamaika, Ocho Rios - Weihnachten
18°24,584'N 077°06,512'W

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ULANI wird mit Lichterketten geschmückt und über dem Esstisch eine stimmungsvolle Lampe gehängt. Um 17:30 Uhr setzt die Crew von BAROS zu uns über und wir schreiten zum ersten Apéro. Später wird ein schön garnierter kleiner Thunfischsalat, Pellkartoffeln mit Schweinsfilet vom Grill und Maiskolben gereicht.

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Mit Schwatzen, Essen und Trinken wird es später und später. Nach dem Dominospiel ist es bereits 24:00 Uhr als unser Gäste ins Beiboot steigen - ein sehr schönes Weihnachten!
Jamaika 22.12.2012   Jamaika, Ocho Rios - Ankerplatz für Weihnachten
18°24,584'N 077°06,512'W

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Die Bucht von Ocho Rios ist bei Winden und Wellen aus Nord bis Nord-Ost schlecht geschützt. Bei der Ankunft liegen wir noch ruhig, aber bereits in der ersten Nacht rollen grosse Wellen in die Bucht. Da der Wind uns quer zu den Wellen legt, schaukeln wir wild hin und her. Tags darauf legen wir einen schweren Heckanker aus. Der Anker am Bug und das Grundeisen im Heck halten das Schiff nun so, dass die grossen Wellenberge nun direkt von vorne kommen. Es wird sofort erstaunlich ruhig auf dem Schiff!

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Wir suchen in der Stadt ein geeignetes Restaurant um den 18. Geburtstag von Yannick (Neffe von Linda, BAROS) zu feieren. Finden aber nichts passendes und beschliessen uns auf der BAROS zum Dinner zu treffen. Für seglerische Verhältnisse kommen wir sehr spät in die Koje (23:00 Uhr - wow ist das spät!).
Jamaika 21.12.2012   Jamaika, Port Antonio - letzter Abend
18°10,906'N 076°27,244'W

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An unserem letzten Abend in Port Antonio gehen wir nochmals ins Restaurant THE ITALIEN JOB. Ohne gross zu fragen schieben wir zwei grosse Tische zusammen und arrangieren so eine grosse Tafel für uns. Die Tochter von Jacques (PANACHE) und ihr Freund sind auch dabei. Mit den 9 Pizzen ist die Küche gleich etwas am Anschlag - sie werden gestaffelt serviert - egal, wir hatten einen netten Abend. Dazu beigetragen hat dann auch noch der Besuch bei Sascha. In dieser Bar für Einheimische trinken wir Rum-Cola für umgerechnet 1.00 CHF (!) - könnte sein, dass es dann doch mehr als einer war - ich erinnere mich nicht mehr so genau.

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Jamaika 21.12.2012   Jamaika, Port Antonio - Kleine Episode am Rande:
18°10,906'N 076°27,244'W
Da Geld wechseln in Kuba am einfachsten mit Euro geht, gehe ich mit US-Dollar in eine grosse, moderne Bank um Euro zu kaufen (USD wird beim Wechseln in Kuba mit 10% Gebühren bestraft).

Den Kurs und die Verfügbarkeit von Euronoten hatten wir schon am Tag zuvor abgeklärt. Als ich endlich an der Reihe bin erkläre ich der Dame am Schalter dreimal, was ich möchte: 1000 Euro mit US-Dollar kaufen.

Sie tippt alles ein und gibt mir die Kosten bekannt - sogar noch etwas besser als gestern. Ich gebe ihr mein bereits abgezähltes Geld (56x 20er Scheine) - sie zählt eigenhändig nach und... kommt auf nur 48 Noten. Ich müsse noch 160 US-Dollar nachlegen.

Freundlich nehme ich ihr die Noten aus der Hand und erst als ich nochmals langsam alle einzelne Scheine vor ihr hinblättere ist sie mit der Anzahl einverstanden: 56. Ich bin mir 100%ig sicher sie wollte die 160 USD Differenz in die eigene Tasche stecken.

Wahrscheinlich weil dies nicht geklappt hat, sagt sie mir, nachdem mein Geld schon in der Schublade verschwunden ist, sie hätte einen Fehler gemacht, der Kurs sei doch anders und ich müsse 56 US-Dollar nachschiessen... ich glaub mich tritt ein Pferd!

Nun habe ich genug und sage ihr, dass ich zu diesem schlechteren Kurs dann doch lieber nichts wechseln würde... und überhaupt, das kann ja gar nicht sein, gestern war der Kurs soundsoviel, sage ich ihr. Nun tippt sie nochmals auf Ihrer Tastatur herum, schaut 10 Minuten scheinbar konzentriert in den Bildschirm und kommt zum Schluss: ja, stimmt sie gebe es zum Kurs von gestern... ich müsse nur noch 20 US-Dollar nachlegen... ein richtiger Bazar - und ich bin mir wiederum sicher: der beste Kurs den sie mir am Anfang nannte, war der korrekte Kurs. Alles andere war wieder ein Versuch etwas von dem Geld abzuzweigen - was ihr ja mit den 20 USD am Schluss auch gelungen ist. Banking auf jamaikanisch!
Jamaika 15.12.2012   Jamaika, Tagesausflug zum Winnifred Beach
18°10,906'N 076°27,244'W
Mit Linda und Hans von der BAROS waren wir zwar schon einmal hier, kommen aber gerne ein zweites Mal zurück. Dieser öffentliche Strand kann man gut per Route-Taxi (ca. 100 bis 150 JA$ - also 1.00 bis 1.50 CHF) besuchen. Beim Mittagessen im gleichen Restaurant wie vor einem halben Jahr, finden wir die jungen Kätzchen vor. Die Katze war letztes Mal schon trächtig... Sandra hat fast permanent ein Büsi auf dem Schoss.

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Jamaika 14.12.2012   Jamaika, Port Antonio
18°10,906'N 076°27,244'W

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Der neue Manager der Errol Flynn Marina heisst Paul. Er ist sehr sympathisch und unter anderem führte er einen Gratis-Apéro, der jeweils donnerstags um 17:00 Uhr am Steg stattfindet, ein. So können alle Segler einander in einer lockeren Atmosphäre kennenlernen - super Sache!

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Jamaika 10.12.2012   Jamaika, Port Antonio
18°10,906'N 076°27,244'W
Mit achterlichen Winden und ausgebaumter Genua segelten wir mit ULANI in 26 Stunden von Haiti nach Jamaika. Mit 15 bis 20 Knoten Wind war es eine schöne Passage. Die Wellen waren zwar etwas höher als erwartet, was aber kein Problem war, da sie einfach unter uns durchrollten - Transatlantik-Feeling! PANACHE und BAROS kamen ca. eine Stunde später an. Wiederum segelten wir zusammen und hatten wieder zweimal am Tag (08:00 und 20:00 Local Time) eine Funkrunde.

Das Einklarieren hier kennen wir ja schon (sind das 3. Mal hier) und es war wiederum sehr angenehm. Die Vertreter von Custom (Zoll) und Immigration (Einwanderung) erkannten uns vom letzten Mal und waren locker drauf. Da wir am Sonntag einklarierten wären eigentlich eine Überzeit-Gebühr fällig gewesen, die sie uns aber erlassen haben.

Vor ihnen kam noch die Dame von der Gesundheitsbehörde (mit Formular-Fragen wie z.B. ob wir gesund seien, wir auf der Überfahrt einen Todesfall zu verzeichnen hätten, etc. - etwas ungewohnt!). Und dann kammen noch Polizei und Küstenwache vorbei. Nach den obligaten Formularen wollten sie noch kurz das Schiff kontrollieren. Ich sagte ihnen, dass dies kein Problem sei, jedoch müssten sie ihre Kampfstiefel ausziehen (ich hatte ein wenig Strassenschmutz an den Sohlen gesehen). Das wollten sie dann nicht - die Kontrolle hatte sich erledigt. Höflich verabschiedeten wir die beiden.

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Am folgenden Tag verabreden wir uns mit unseren Seglerkameraden zu einem Pizza-Abend. BAROS und wir kannten "The Italien Jop" bereits und wir freuten uns schon in Haiti darauf. Linda und Hans (BAROS) kennen noch eine kleine lokale Bar, die heute per Zufall noch Partymusik organisiert hat.

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Film: Partymusik auf jamaikanisch
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Haiti III, Anfangs Dezember 2012
Haiti 06.12.2012   Haiti, Ile-à-Vache, Pferde oder Ponys?
18°06,208'N 073°41,578'W
Um etwas mehr von der Insel zu sehen, haben wir Pferde organisiert. Schon beim Besprechen des Deals hatten wir mehrmals festgehalten, dass es richtige Pferde sein müssen, nicht die kleinen die wir in der Stadt gesehen haben - Oui, Oui, pas de problème.

Angezottelt kam er dann mit diesen Kinder-Gäulen. Wir trauten uns kaum aufzusitzen - die meisten Pferdchen knickten bei jedem Schritt mit den Hinterläufen ein... Wir hatten ein ganz ungutes Gefühl. Als dann Hans abgeworfen wurde (fast nichts passiert, da es ja nicht sehr hoch war;-)), war es entschieden: ganze Sache abblasen.

Stattdessen gingen wir zu Fuss durchs Dorf, über den Hügel bis an den Hotelstrand wo wir badeten.

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Haiti 05.12.2012   Haiti, Ile-à-Vache, Gäste im Hause einer Familie
18°06,208'N 073°41,578'W
Für ein späteres Mittagessen finden wir uns im Hause einer haitianischer Familie ein. Wilna, die Schwester von Osni, kocht für uns. Die kalten Getränke bringen wir selber mit und nehmen den Apéro im Schatten vor dem Haus ein. Sofort kommt die ganze Familie und setzt sich zu uns.

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Vor und nach dem einfachen Essen verbringen wir einige Zeit mit den Einheimischen die sehr nett und neugierig sind. Später spielen Yannick und Hans noch mit den Jugendlichen Fussball. Wir schauen zu - und so kommen auch all die Mücken hier zu ihrem Abendessen;-)

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Haiti 03.12.2012   Haiti, Ile-à-Vache, Madame Bernard
18°06,208'N 073°41,578'W
Am Montag ist Markt in Madame Bernard - so heisst der Hauptort der Insel. Auf der Insel gibt es keine Autos und auch keine Strassen. Nur ein Fussweg führt durch die idyllische Landschaft. Edison und seine zwei Freunde Osni und John begleiten uns. Wir brauchten zwei Stunden für den Weg, da wir viele Fotostopps einlegten.

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Gemeinsam stellen wir fest, dass nicht nur unsere Ankerbucht, sondern die ganze Insel sehr schön ist! Der Pfad führt uns an drei anderen Fischerdörfern vorbei. Alle Einwohner die wir treffen grüssen freundlich zurück. Sie sind Selbstversorger und leben aus dem was die Natur hergibt. Fast alle haben eigene Gärten und kleine Felder die sie bestellen und/oder gehen fischen.

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Der Markt ist sehr einfach - um es noch beschönigt auszudrücken. Ursprünglich wollten wir alle vielleicht etwas Gemüse und Früchte einkaufen, aber Früchte hatte es keine und das Gemüse beschränkte sich auf ein paar Knollen und Wurzeln. Es ist ein beengtes und heiloses Durcheinander auf dem sehr schmutzigen Markt.

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Am Schluss besuchen wir eine unter Seglern bekannte Institution: L´Oeuvre Saint François. Diese Stiftung kümmert sich um behinderte Kinder und Waisen. Zur Zeit sind 71 Kinder in dieser Stiftung untergebracht, davon 21 Schwerstbehinderte. Spontan klopfen wir an und Schwester Flora Blanchette, die die Stiftung vor Jahrzenten gründete und leitet, nimmt sich Zeit um uns alles zu zeigen. Wir sind alle ausnahmslos beeindrukt und bewegt als wir beim Rundgang die Arbeit dieses Hilfswerkes bestaunen. Da wir wissen, dass das Geld hier richtig eingesetzt wird, spendet jedes Boot so viel wie es kann.

Die korrekte Anschrift lautet:

L´Oeuvre Saint François
Soeur Flora Blanchette
Ile-à-Vache, Mme Bernard
Cayes, Haïti (W.I.)

e-mail: oeuvre.stfrancois@gmail.com
Haiti 02.12.2012   Haiti, Ile-à-Vache
18°06,208'N 073°41,578'W
Der Anker fällt um 10:45 Uhr und schon sind wir umringt von den Jugendlichen, die mit ihren Einbaum-Kanus zu uns paddelten. Viele Gesichter und einige Namen kennen wir noch von unseren letzten beiden Besuchen.

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ABC-Inseln, Juli bis Ende November 2012
Aruba 29.11.2012   Aruba, Überfahrt nach Haiti
12°30,548'N 070°01,971'W
Zusammen mit BAROS und PANACHE wollen wir in den nächsten drei bis vier Tagen nach Haiti segeln. Die Wettervorhersage verspricht kaum Seegang und leichte Winde. Ja und es war in der Tat wirklich eine sehr angenehme Passage. Mit 5 - 7 Knoten segelten wir bis fast am Schluss. Nur das letzte Stück vor Hispaniola mussten wir unter Motor zurücklegen, da der nun sterbende Wind auch noch von vorne kam.

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Da die drei Schiffe natürlich nicht alle gleich schnell segeln, haben wir Frequenzen und Zeiten per Funk vereinbart (Kurzwelle). Jeweils um 08:00 und 20:00 Uhr (lokale Zeit Aruba) hatten wir eine kurze Funkrunde. Am ersten Tag waren wir noch auf Sichtweite und auch per UKW (Kanal 16) konnten wir uns hören. Aber schon während der ersten Nacht waren wir 8 - 10 Seemeilen voraus und die Kommunikation per UKW war kaum noch verständlich. Auf Kurzwelle waren die Stimmen laut und klar.

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Aruba 27.11.2012   Aruba, Hotelstrände
12°30,548'N 070°01,971'W
Mit dem Bus fahren wir an die Hotelstrände im Nordwesten der Insel und spazieren am Strand entlang zurück. Natürlich gibt es viele Hotels und auch unterschiedliche Kategorien - aber der Strand mit den Palmen ist öffentlich und überwältigend schön. Die Küste ist hier etwas geschützter und das Meer ruhig. Weisser Pulversand, klares Wasser und Palmen... für Badeferien perfekt!

Aruba bietet sich an für Hotel-Strandferien, die auch online gebucht werden können. Schaut doch mal rein bei HolidayCheck.

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Auf dem Rückweg durchqueren wir in Oranjestad einige Einkaufszentren und auch die Eingangspartie des Hotels Rennaissance. Für die Gäste bieten die ein Wassertaxi an, das durch einen Tunnel in die Lobby hereinfahren kann und bei der Reception anlegt (s. langes Bild unten).

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Aruba 26.11.2012   Aruba, Internet in der Touristenzone
12°30,548'N 070°01,971'W
Nach dem regnerischen Tag von gestern scheint heute wieder die Sonne und wir setzen schon um 10:00 Uhr mit dem Beiboot über und surfen im Gartenrestaurant durchs Internet. Die Verbindung hier im Cafe ist mittelmässig, wir versuchen zu skypen - aber die Verbindung mit Marco bricht immer wieder ab.

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Die Weihnachtsdekoration wird vervollständigt. Es ist noch immer seltsam, wenn es 30° C warm ist und Weihnachten gefeiert wird.

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Die Einreise- und Abfertigungsbestimmungen für Yachten haben per 1. Oktober 2012 geändert. Man muss mit der Yacht unbedingt zuerst die Bucht Barcadera anlaufen und dort anlegen um einzureisen. Wenn man beim Einklarieren 5 Tage Aufenthalt angibt, gibt es ein einfaches Prozedere mit Formular ausfüllen (nicht nur in holländisch sondern auch in englisch). Wer jedoch länger als 5 Tage (max. 3 Monate) bleiben will, muss einen Agenten engagieren (ca. 100.00 USD) der die administrativen Arbeiten erledigt um die Yacht temporär zu importieren. Dies darf man als Segler nicht selber tun (warum ist unklar - wahrscheinlich will man die Agenten unterstützen).

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So sind unsere Tage also gezählt und wir verfolgen täglich die Wettersituation für unsere bevorstehende Überfahrt nach Jamaika (evtl. mit Stopp in Haiti). Wir werden 3-4 Tage unterwegs sein und erst in Jamaika wieder online gehen können.
Aruba 24.11.2012   Aruba, die letzte der ABC-Inseln
12°30,548'N 070°01,971'W
Und schon wieder... unter Gennaker... segeln wir zügig und sehr komfortabel bis vor die Insel. Dann kreist plötzlich ein Helikopter über uns und auf dem Kanal 16 hören wir folgenden Funkspruch (in Englisch): "Achtung Segelyacht vor Aruba, Sie fahren in flaches Wasser, drehen Sie sofort ab" und einige Sekunden später: "Stoppen Sie SOFORT, JETZT!". Wir springen auf Deck und bergen umgehend den Gennaker und drehen etwas ab... danach kontrollieren wir die Seekarte und diese bestätigte uns, dass wir noch 400m Wasser unter uns haben. Anscheinend hatte der Helikopter und der Funkspruch keinen Zusammenhang und wir waren gar nicht gemeint! Da der Gennaker nun schon mal schön verstaut war ziehen wir nur noch die Genua und sind noch immer 6 Knoten schnell, da die Strömung etwa mit 2 Knoten schiebt. So kann wenigstens PANACHE aufholen, denn wir wollen zusammen einklarieren, da die Formulare angeblich nur in holländischer Sprache sind.

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Am definitiven Ankerplatz angekommen gehen wir gleichtags nicht mehr von Bord. Am folgenden Morgen läuft BAROS, direkt von Bonaire kommend, ein. Sie haben unterwegs mit der Schleppangel einen Mahi Mahi (Goldmakrele) und einen Thunfisch gefangen. Wir verabreden uns für ein gemeinsames Nachtessen auf der ULANI und die Fischfilets kommen auf unseren Grill. Jeder kennt jeden, dennoch wird viel erzählt, immerhin ist Bob schon zwei Monate hier. Alle sprechen mehrere Sprachen: englisch können alle, holländisch alle ausser uns (aber wir verstehen schon einen guten Teil), deutsch verstehen die meisten - nur Schwytzertüütsch versteht kaum jemand;-)

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Als wir den Hauptort Oranjestad besuchen ist das Wetter wechselhaft. Auf der langen Rückfahrt mit dem Beiboot werden wir klatschnass.

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Curaçao III, Ende September 2012
Curaçao 22.11.2012   Curaçao, Absprungbucht Kruz Baai
12°18,365'N 069°08,907'W
Die 25 Seemeilen von Spanish Water nach Kruz Baai können wir wiederum unter Gennaker segeln. Wenig Welle und angenehme Windverhältnisse bescheren uns einen wunderbaren Segeltag. Im Schutz der Insel - wir segeln die Westküste hinauf - hat es wenig Wellen und am Ufer immer etwas zusehen.

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Bereits um 14:15 Uhr erreichen wir den Ankerplatz vor der inneren Bucht von Kruz Baai. Wir ankern auf guthaltendem Sandboden, aber mit einigen Korallenblöcken. Beim Baden im klaren Wasser kontrollieren wir den Anker und die ausgelegte Kette - alles klar für die Nacht.

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Um 17:00 Uhr erreicht PANACHE - eine befreundete 50 Fuss Yacht die unter holländischer Flagge fährt - den Ankerplatz. Morgen früh werden wir gemeinsam nach Aruba aufbrechen. Es wird 04:00 Uhr verabredet.
Curaçao 15.11.2012   Curaçao, unter Gennaker nach Spanish Water
12°04,802'N 068°51,756'W
Die letzten Tage wehte sehr wenig Wind und es wird auch noch so bleiben. Zum Segeln eher zu schwach, aber sehr angenehm am Ankerplatz - so hat eben alles seine Vor- und Nachteile. Das Meer hat sich auch beruhigt. Da wir noch genügend Zeit in Curaçao haben möchten - wir wollen die ULANI nochmals mit Getränken und Proviant füllen - fahren wir heute los. Wir setzen den Gennaker und machen mit 6 Knoten Wind (ein laues Lüftchen) noch 3,5 Knoten Speed. Später fahren wir mit 6,2 Knoten, denn der Wind hat auf 12 Knoten zugelegt (was immer noch wenig ist).

Kurz nach dem Ablegen begleitet uns eine kleine Delfinschule - aber später sehen wir zwei Wale! In der Nähe von Klein-Curaçao sehe ich plötzlich einen dunklen Rücken und gleich anschliessend die grosse Flunke! Um die Kamera zu holen hätte es nie und nimmer gereicht, also geniessen wir einfach den kurzen Augenblick!

Wir können den ganzen Weg nach Curaçao mit dem Gennaker (120 m2) segeln und kommen noch rechtzeitig an, so dass wir bei der Tankstelle noch alle Treibstoffe auffüllen können. Schon mal was erledigt!

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Bonaire III, anfangs November 2012
Bonaire 07.11.2012   Bonaire, zurück in der Zivilisation
12°09,425'N 068°16,844'W
Die 44 Seemeilen nach Bonaire waren ein ausgesprochen angenehmes segeln. Der Wind kam zwar platt von hinten und es hatte auch etwas Welle, aber wir haben nun das Rezept für diesen Kurs gefunden. Die Genua wird ausgebaumt und wenn der Wind etwas nachlässt, setzen wir noch das zweite Vorsegel mit unserem Reserve-Spibaum. So erreichen wir fast immer 5 bis 6 Knoten Fahrt.

Nach unseren einsamen Ankerplätzen in Los Roques und den beiden Aves freuen wir uns auf etwas Zivilisation. Natürlich besuchen wir nach den obligaten Behördengängen auch die Gelateria Lilly's. Dort gibt es nebst sehr gutem Speiseeis auch ein schnelles Internet!

Die BAROS liegt nun auch in Bonaire und TRUE BLUE sowie TARA treffen just während dieser Zeit auch ein. Zusammen gehen wir zur Happy Hour und anschliessend ins Restaurant Bobby Jeans um uns mit Spare Ribs verwöhnen zu lassen.

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Venezuela, Ausflug für 3 Wochen, Mitte Oktober bis anfangs November 2012
Venezuela 05.11.2012   Venezuela, Aves Sotavento, Mangrove Bay
11°58,759'N 067°39,563'W
Die knapp 17 Seemeilen segeln wir platt vor dem Wind. Die Genua wird wieder mit dem Spi-Baum nach aussen gedrückt und stabilisiert. Wir machen schön Fahrt und runden nach drei Stunden bereits das Westende von Isla Larga. Die Guardia Costa rief uns schon vor einer Stunde auf Kanal 16 an und fragte nach wieviele Personen an Bord sind und an welchen Ankerplatz wir gingen. Auf meine Nachfrage ob sie auch englisch sprechen (habla ingles?) wurde nicht reagiert und munter in schnellem Spanisch weiter gefragt. Sandra musste an den Funk und konnte alles klar durchgeben. Sie kämen dann am nächsten Tag um unsere Papiere zu prüfen - es kam aber auch am am nächsten Tag keiner...

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Schon beim Runden des Westendes wird einem mulmig... die Wassertiefe nimmt unheimlich schnell bis auf 3.5m ab. Das ist zwar noch genug Wasser unter dem Kiel, aber der Revierführer warnt ausdrücklich von Shoals (Korallenköpfen) die unvermessen sind und bis an die Wasseroberfläche ragen können.

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Die Seekarten von Navionics stimmen einigermassen und helfen bei der Grob-Ansteuerung. Die Korallenbänke muss man jedoch mit Eyeball-Navigation (Augapfel-Navigation) - also optisch erkennen. Dies ist nur bei hochstehender Sonne möglich (vergleiche dazu Bilder Nr. 2 und 3). Wenn die Richtung der Sonne stimmt und nicht gerade eine Wolke sie verdeckt, sind die flachen Stellen gut zu erkennen. Theoretisch wissen wir wie das geht, aber gemacht haben wir das noch nicht so viel... der Kapitän ist leicht nervös.... aber es geht zum Glück alles gut. Immer wieder tauchen Wasserschildkröten auf und schnappen nach Luft - idyllisch hier.
Venezuela 03.11.2012   Venezuela, Aves Barlovento, Schlauchboottour
11°56,707'N 067°26,516'W
Entlang der Nordküste von Isla Larga hat es einige Ankerplätze die durch das grosse Aussenriff einigermassen geschützt sind. Um mit der Yacht in die Buchten zu gelangen, muss man einige flache Stellen umschiffen. Bei guter Beleuchtung sind die Korallenköpfe klar sichtbar, aber wir liegen so gut in der ersten Bucht, dass wir den Rest mit dem Beiboot erkunden wollen.

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So packen wir unsere Fotoapparate in eine wasserdichte Tasche und schützen uns mit T-Shirt und Mützen. An mehreren Stellen geht es nur sehr langsam weiter, da wir über Korallenbänke fahren aus denen vereinzelt grosse Korallenstöcke bis fast an die Wasseroberfläche ragen.

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Die hier heimischen Wasserfögel haben leuchtend rote Füsse und sitzen in den hohen Mangrovenbäumen. Wir entdecken auch einige flaumige Jungvögel die noch das Nest hüten. Die vielen Vögel schnattern und machen richtigen Lärm als wir uns annähern.

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Am späteren Nachmittag besuchen uns Christ und Elisa von ELZA. Die zwei Niederländer kommen zu einem Apéro, der sich dann bis zum Sonnenuntergang ausdehnt. Zwischendurch fragt Sandra ob sie denn schon einmal einen Greenflash gesehen hätten. "Ja klar, schon mehrmals" kam prompt die Antwort. Kaum darüber gesprochen, zeigt Sandra auf den klaren Sonnenuntergang und, und, und.... voilà - wir sehen zum ersten Mal einen Greenflash! Was für ein Zufall.

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Venezuela 02.11.2012   Venezuela, Aves Barlovento
11°56,707'N 067°26,516'W
Gut 30 Seemeilen westlich von Los Roques liegt die erste Inselgruppe von AVES, was "Vögel" bedeutet. Sie heisst Barlovento, das bedeutet "luvseitig".

Mit achterlichem Wind, jedoch seitlichen Wellen, hat es uns den ganzen Weg durchgeschaukelt. Damit die Genua nicht immer einfiel, baumten wir sie mit dem Spi-Baum aus und lehnten uns die 5,5 Stunden zurück.

Es liegen schon drei andere Segelboote hier am Hauptankerplatz von Barlovento. Nachdem wir geankert hatten setzt ein Holländer mit seinem Beiboot zu uns über und liefert uns einiges Wissenswertes. Er erzählt uns auch ein Erlebnis eines anderen Seglers den er hier getroffen hat: dieser hat sich als erstes auf Gran Roque korrekt bei den Behörden gemeldet und gefragt, ob man sich anmelden muss. Die Antwort lautete natürlich ja und die wollten 300 US$ (Nationalpark-Gebühr) von ihm für die kommenden zwei Wochen haben. Er hat sie dann runtergehandelt auf 200 US$ und war froh einen guten Deal gemacht zu haben...

Na ja...wir waren auch 14 Tage auf Los Roques, haben uns nie angemeldet, wurden nie kontrolliert und haben auch nichts bezahlt. Also 200 bis 300 US$ mehr in der Bordkasse!
Venezuela 01.11.2012   Venezuela, Los Roques, Cayo de Agua
11°49,481'N 066°57,228'W
Nun beenden wir das Insel-Hopping am selben Ankerplatz wo alles begann. Obwohl wir wissen, dass es nicht so eine ruhige Nacht geben wird, finden wir diesen Platz ideal als Absprungposition in Richtung unserer nächsten Destination "Aves Barlovento".

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Nur mit der offenen Genua segeln wir raumschots die 11 Seemeilen in 2,5 Stunden. Wir ankern wieder weit draussen auf 4 bis 5 Metern Wassertiefe. Das Wasser war nirgends so klar wie an diesem Ankerplatz, so sehen wir den perfekt eingegrabenen Anker bei der Kontrolle mit Taucherbrille sehr gut. Sandra entdeckt dann noch einige Stachelrochen die genau unter unserem Boot liegen.

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Am Nachmittag setzen wir mit dem Beiboot über und ziehen das Schlauchboot an einer flachen Stelle am Sandstrand hoch. Einige Tagesausflügler haben sich von Gran Roque hierher bringen lassen - was selbst mit den gut motorisierten Fischerbooten ein recht langer Weg ist.

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Venezuela 29.10.2012   Venezuela, Los Roques, Cayo Sarqui
11°53,723'N 066°48,336'W
Heute Morgen lichteten wir den Anker und zogen nach der kniffligen Riffausfahrt die Genua. Nach nur 10 Minuten Segeln erreichen wir den Ankerplatz von Gran Roque. Wir ankern und versuchen eine WiFi-Internet-Verbindung zu bekommen - alles verschlüsselt und aussichtslos. So segeln wir ohne aktuellen Wetterbericht weiter Richtung West-Südwest. Unser Tagesziel ist ein neuer Ankerplatz hinter Insel Sarqui - nach gut zwei Stunden sind wir schon da.

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Als wir den Anker in 3 Meter Wassertiefe in guthaltendem Sand eingraben sind wir mutterseelenalleine an diesem malerischen Ort. Etwa 20 Pelikane bieten ein schönen Schauspiel wenn sie im Sturzflug ins Wasser schiessen. Die Wasserschildkröte die uns schon beim Ankern aufgefallen ist zeigt sich noch einige Male. Etwas später am Nachmittag gesellt sich noch ein anderes Segelschiff zu uns.

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Venezuela 28.10.2012   Venezuela, Los Roques, Cayo Francisquis
11°57,490'N 066°38,890'W
Nun liegen wir mit unserem Schiff da wo alle hin wollen. Viel Geld wird von den Urlaubern hingeblättert um mit dem Flugzeug und dem Tages-Shuttle an diesen wunderbaren Ort zu kommen - also ich meine, da wo wir seit Tagen vor Anker liegen und einfach die Seele baumeln lassen. Gestern haben wir mal fast nichts gemacht; nur gerade mal die Fliegengitter ersetzt.

Für das Wochenende haben sich einige besser situierte Venezulaner mit ihren Motoryachten eingefunden. Sie haben einen grossen Bedarf an Treibstoff, denn entweder haben sie Zusatztanks auf Deck oder sie organisieren hier neuen Diesel. Als eine solche Lieferung von statten geht, springe ich in unser Beiboot und frage in holprigem Spanisch (Englisch kann hier kaum jemand) nach, ob wir auch Diesel kaufen könnten. Es sei kompliziert, erklärt er uns, denn der Diesel komme vom eben eingelaufenen Kriegsschiff und man muss da persönlich darum bitten. Da wir uns nie bei den Behörden gemeldet haben und also seit 10 Tagen eigentlich illegal hier aufhalten, blasen wir das Ganze ab.

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Nach einer Stunde kommt der junge Venezulaner plötzlich wieder und bringt uns ein Fass mit 70 Liter Diesel. Was es denn kosten solle fragen wir ihn vorsichtig. Ich weiss, dass die Einheimischen hier auf der Insel ca. einen Bolivar Fuerte (ca. 0.21 CHF) pro Liter bezahlen (es sei halt ein wenig teuerer weil es extra geliefert werden muss - ein Witz - so billig tanken wir sonst nie!). Seine Antwort: Gib mir was du für angemessen hälst. Super! Wir gaben ihm dafür 100 Bolivar Fuerte - also eigentlich 30 zuviel - er ist sehr zufrieden. Ich glaube fast wir haben beide einen guten Deal gemacht. Umgerechnet haben wir also 21.00 CHF für 70 Liter Diesel bezahlt (also 30 Rappen pro Liter!!!). Er hilft uns noch beim Umfüllen und wir spendieren ihm noch zwei Bier - perfekt!

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Am Nachmittag steigen wir ins Beiboot und besuchen zwei Nachbarsinseln. Dies ist nur möglich, weil im Moment das Meer sehr ruhig ist und es fast keine Wellen hat. Wir fahren also gegen den leichten Wind nach NORDISQUI und weiter zu CAYO VAPOR. Biede Inseln sind unbewohnt, flach und bieten kaum einen geeigneten Ankerplatz für Yachten. Wir haben unsere Flossen und Taucherbrillen dabei und schnorcheln am Riff in Cayo Vapor. Bemerkenswert war ein Tintenfisch der sich mit einer grossen Muschel schützend vor sich zu tarnen versuchte.

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Venezuela 26.10.2012   Venezuela, Los Roques, Ausflug zum Hauptort Gran Roque
11°57,490'N 066°38,890'W
Noch immer ist der Ankerplatz vor dem Hauptort sehr ungemütlich, da er vor den Ost-Südost-Wellen nicht geschützt ist. Wir beschliessen mit einem der Touristentransporte (Fischerboote), die regelmässig Badegäste bringen, in den Hauptort zu fahren. Eigentlich füllen wir ja eine Leerfahrt, da wir genau antizyklisch fahren: wir fahren immer dann, wenn das Boot sowieso leer fährt. Dies hat aber leider keinen Einfluss auf die überteuerten Preise. Hin und zurück für uns beide kostet es 30 USD!

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Aber es war ein schöner Tagesausflug. Wir besuchen ein sehr kleines Internetlokal wo wir die Homepage updaten, das Wetter herunterladen und einige E-Mail schreiben können (5 USD/Std. war erstaunlich günstig).

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Ausser einem Service-LKW für Schwertransporte und Müllabfuhr gibt es keine Autos. Alle Strassen sind aus Sand und der Ort gefällt uns gut. Leider gibt es hier weder eine Poststelle noch Briefmarken. Nichts mit Service-Public hier! Also können wir leider keine Postkarten mit venezulanischen Briefmarken nach Hause senden - sorry. Das Dörfchen hat man schnell gesehen und das Internetlokal schliesst von 12:00 - 15:00 Uhr für die Siesta. Da wir gehört haben, dass die nett ausschauenden Lokale sehr überzogene Preise haben, gehen wir lieber zurück auf die ULANI, schnorcheln ein bisschen und schmeissen ein Stück Fleisch auf den Grill - da weiss man was man hat!

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Venezuela 25.10.2012   Venezuela, Los Roques, Cayo Francisquis
11°57,490'N 066°38,890'W
Hier bleiben wir noch ein bisschen länger! Die Nacht war super angenehm obwohl es ziemlich aus Osten und Süd-Osten wehte. Seit wir im März 2011 in Trinidad (Trinidad & Tobago) einen Windgenerator angeschafft haben, haben windige Nächte den Vorteil, dass die Batterien geladen werden. Obschon der Kühlschrank, die Tiefkühltruhe und die Ventilatoren die ganze Nacht lang liefen, hatten wir am Morgen gleich viel Strom wie am Abend zuvor!

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Nach dem Morgenkaffee und einem kleinen Frühstück sind wir noch vor den ersten Tagestouristen am Strand.

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Venezuela 24.10.2012   Venezuela, Los Roques, Cayo Francisquis
11°57,490'N 066°38,890'W
Der gut geschützte Ankerplatz westlich der Insel Crasqui haben wir nach nur einer Nacht wieder verlassen. Beim kontrollieren des Ankers habe ich sechs kleine, weisse Quallen gesehen. Wahrscheinlich unbedenklich, denn gespürt habe ich nichts. Auch das Wasser war sehr trüb und lud nicht zum Baden ein.

Eigentlich wollten wir den Ort besuchen und dazu vor El Gran Roque, also der Hauptinsel ankern. Der Ankerplatz ist aber total ungeschützt bei Südost-Wind, ja sogar Ost-Süd-Ost reicht um einen hohen Seegang paralell zur Küste zu erzeugen. Eine Runde auf dem Ankerfeld hat uns gereicht, wir wollen uns nicht den wenigen anderen Schiffen beim tanzen am Anker anschliessen. Wir fahren gleich weiter nach Cayo Francisquis.

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Im Revierführer steht, dass die Einfahrt eng ist und man gut auf die Riffe aufpassen muss. Da wir beachtlichen Seegang haben, die Riffe nicht da sind wo unsere Seekarte sie vermutet, bin ich bei der Ansteuerung etwas nervös. Gemäss elektronischer Seekarte fahren wir zweimal über ein Korallenriff - irgendwie nicht sehr beruhigend. Aber das Licht ist gut und wir können die Sandbank links und auch die beiden Riffe rechts gut erkennen. Alles geht gut und wir Ankern auf 7m Sand in einem durch hohe Aussenriffe und kleine Inselchen geschützten Becken.

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Hier werden noch mehr Tagestouristen mit kleinen Booten und einem Ausflugs-Katamaran hergebracht. Alle Paare scheinen eine Kühlbox, zwei Liegestühle und einen Sonnenschirm im Arrangement mit eingeschlossen zu haben. Abends ist der Strand wieder leer - auch die Sonnenschirme etc. werden wieder mitgenommen.
Venezuela 21.10.2012   Venezuela, Los Roques, Cayo Carenero
11°53,107'N 066°50,705'W
Aber auch diese Nacht war sehr unangenehm! Gestern war es noch ein ruhiger Ankerplatz, aber plötzlich nahmen die Wellen zu. Ich glaube durch das flache Wasser vor uns bauten sich bis zu einem Meter hohe, steile Wellen auf. Sie kammen zwar von vorne (was am Ankerplatz am günstigsten ist), machten aber unglaublichen Lärm und bewegten das Schiff wie auf hoher See. Wir schliefen nochmals nicht gut!

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Nach dem Frühstück verlassen wir definitiv Cayo Agua und fahren unter Motor (2h) zu Cayo Carenero. Zwischen Riffen, Sandbänken und kleinen Inseln liegt ein gut gegen Wellen geschütztes Becken. Eine der Inseln heisst Felipe - wenn das mal kein gutes Zeichen ist. Wir ankern auf 8m in Sand mit 40m Kette. Die Farben des Wassers hier sind traumhaft - kein Wunder werden mehrmals täglich Tagesbesucher auf extra dafür umgebauten Fischerbooten zum Strand gebracht. Je nach Sonnenlicht, Bewölkung und Meeresboden ändern sich die Farben von Weiss, Grün, Braun zu diversen Blautönen.

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Bereits am ersten Tag fragen Fischer freundlich ob wir etwas Rum hätten. Wir geben ihnen eine kleine Flasche und wünschen ihnen einen netten Abend. Andere brauchen ein Feuerzeug, sie wollen es zwar nur ausleihen, aber als wir es ihnen schenkten, brachten sie uns am nächsten Tag einen frischen Tintenfisch. Auch die ersten Beiden brachten uns später zwei Fische als Dank mit.

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Auf unserem Inselrundgang begegnen sie uns wieder - unsere Fischer. Auch zwei grosse schwarze Hunde begrüssen uns ungestüm. Da hier laufend Tagesbadetouristen hingebracht werden, sind Wege mit Conch-Muscheln (auch Lambi genannt) gesäumt.

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Venezuela 20.10.2012   Venezuela, Cayo de Agua 2. Ankerplatz
11°49,614'N 066°56,600'W
In der letzten Nacht wechselte die Windrichtung oft und wir hatten Wellen die gegen das Heck schlugen. Es war keine schöne Nacht. Obwohl uns der Ankerplatz an sich sehr gefallen hat beschliessen wir auf die NO-Seite der Insel zu wechseln. Drei Katamarane stehen da schon einige Zeit und ich habe mit dem Beiboot die Tiefe kontrolliert. Es ist zwischen 3-5m tief. Das in unserer Seekarte (Navionics) verzeichnete Riff gibt es so nicht, dafür hat es viele Korallenstöcke auf dem Seegras bewachsenem Sandboden.

Ganz vorsichtig nähern wir uns dem neuen Ankerplatz. Sandra steht vorne auf dem Bug und versucht frühzeitig die Untiefen zu erkennen. Die Sonne steht eigentlich hoch, aber es ist bedeckt - man sieht etwas, aber nicht viel. Nach dem Ankern springe ich ins Wasser und suche mit Flossen, Maske und Schnorchel die nahe Umgebung ab, um zu kontrollieren, ob auch genügend Wassertiefe vorhanden ist bei eventuellen Winddrehern. Als ich am Schluss den Anker kontrolliere, sehe ich dass sich die Ankerkette unter einen Korallenstock verklemmt hat. Nach mehrmaligem tauchen und an der Kette reissen ist sie frei. Nun wollen wir aber einen anderen anderen Platz suchen. Also Anker-Auf und langsam verschieben.

Der neue Ort ist ein grosser Sandfleck und liegt nur 30 Meter daneben. Natürlich wieder dieselbe Prozedur: ankern, mit schnorcheln die Umgebung absuchen und Anker kontrollieren. Alles ist gut - wir bleiben.
Venezuela 19.10.2012   Venezuela, Los Roques, Cayo de Agua
11°49,504'N 066°57,234'W
Am 18. Oktober um 10:00 Uhr lichten wir den Anker in Spanisch Water. Die nahegelegenen Inseln BONAIRE und AVES wollen wir gleich überspringen und in einem Rutsch bis Los Roques durchfahren. Die Wetterprognose zeigt, dass es nur noch wenige Tage so bleibt und dann wieder der normale Passatwind zurückkehrt - wir wollen unbedingt vorher in Los Roques ankommen. Also werden die übersprungenen Inseln auf dem Rückweg angelaufen. Dies ist mit Rückenwind dann sehr bequem und einfach.

Wir fuhren die direkte Linie, also knapp nördlich von KLEIN CURACAO und knapp südlich von BONAIRE und der beiden AVES vorbei. Diese 114,7 Seemeilen bewältigten wir in knapp 20 Stunden - was einen schönen Schnitt von 5.7 Knoten ergibt. Die Strömung gegen uns war 0.5 bis 2 Konten aber es gab auch Stellen wo uns die Strömung schob!

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Da die Fahrt so gut verlief, waren wir früher als erwartet vor der Insel. Die letzten 10 Seemeilen drosselten wir den Motor um möglichst bei Tageslicht anzukommen. Natürlich genau da schob uns die Strömung so stark, dass wir mit Standgas immer noch 3 Knoten fuhren! Mit den ersten Sonnenstrahlen konnten wir sehr gut ankern. Der flache und sandige Ankerplatz vor dem Strand eignet sich sehr gut als Ankunfts- oder Absprungsankerplatz. Wir liegen auf 4m Wassertiefe im herrlich leuchtenden, glasklaren Wasser. Nach dem Ankern können wir vom Schiff aus den eingegrabenen Anker und die ganze Kette sehen! Schildkröten und ein Kofferfisch sehen wir von der Badeplattform aus.

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Curaçao II, September bis Oktober 2012
Curaçao 17.10.2012   Curaçao, Vorbereitungen und Regen in Spanish Water
12°04,862'N 068°51,735'W
Wir wollen die optimale Wettersituation ausnutzen und möglichst bald Richtung Osten fahren. Die tropischen Stürme im Norden der Karibik haben die sonst stetigen Passatwinde aus Osten komplett zum erliegen gebracht. Schon seit einigen Tagen herrscht Windstille und das Meer hat sich beruhigt.

Das wollen wir ausnutzen und mieten uns kurzfristig ein Auto um unseren Proviant aufzufüllen. Den ganzen Tag sind wir unterwegs und schleppen viele Getränke und Lebensmittel an. Der Tiefkühler (neue Kühlbox die bis minus 18° C unterstützt) wird in Betrieb genommen und mit Fleisch gefüllt. Ebenfalls versuchen wir noch Ausrüstungsgegenstände und spezielle Werkzeuge in der Stadt zu finden - mit dem Auto ist alles viel einfacher. Auch fahren wir - nach dem wir uns telefonisch vergewissert haben, ob auch Gas zur Verfügung steht - zu der Füllstation in Tera Cora. Am folgenden Tag regnet es wie es sich in den Tropen gehört!

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Curaçao 14.10.2012   Curaçao, Beibootausflug zur Ausfahrt von Spanish Water
12°04,862'N 068°51,735'W
Wir waren zweimal schnorcheln: gestern mit Tony und Jaklien von JAKKER und heute mit Hans, Linda und Yannick von BAROS sowie Ton und Dominique von TRUE BLUE. Beide Male sind wir mit unseren Beibooten bis zur Ausfahrt von Spanish Water gefahren und haben dort geankert, resp. das Beiboot an einem alten Ankerstein, den wir auf 1.50m entdeckt hatten, festgemacht. Am ersten Tag sahen wir zwei Barrakudas (ca. 1m und 1.20m), einen scheuen gepunkteten Igelfisch und einen beachtlich grossen Tarpun (ca. 1.30m) sowie eine Schule mit grossen Delfinen (2.50-3.00m) die ca. 50-100m an uns entfernt vorbei zog. Wir hatten zwar Flossen an, aber sie waren dann doch zu schnell für uns;-).

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Curaçao 01.10. bis 12.10.2012   Curaçao, Werftaufenthalt in Curaçao Marine
12°06,490'N 068°55,330'W
Für die Arbeiten haben wir eine Woche eingeplant. Am Montag segelten wir nach Schottegat, also der Lagune von Willemstad. Die Fussgängerbrücke wurde extra für uns geöffnet, da wir per Funk (Kanal 12) darum gebeten haben.

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Das Auswassern und die Arbeiten am Schiff wurden von den Mitarbeitern der Werft gut ausgeführt. Nur mit dem Stunden-Aufschreiben nahmen sie es nicht so genau. Alle Pausen, Verspätungen und auch Trocknungszeiten wurden wacker mitrapportiert... Zum Glück sind die Stundenansätze nicht so hoch, so dass wir - nach kurzer Diskussion mit dem Manager - die zu vielen Stunden akzeptierten (Stundenansätze von 22.5 USD bis 40 USD). Unangenehm war nur, dass, als wir nach 5 Tagen wieder im Büro die Chromstahlarbeiten bezahlen wollten, plötzlich noch mehr alte Stunden auftauchten... Aber wir hatten ja schon abgerechnet und waren bereits im Wasser - irgendwann hat auch meine Gutmütigkeit ein Ende: Wir haben diese "gefundenen" vier Stunden nicht bezahlt. Der Manager (Pierre) meinte dann in rüdem Ton, dass wir niemals wieder kommen müssten - selbst wenn wir sinken würden, er würde uns nicht helfen. Tja, eigentlich schade, dass nun ein schaler Nachgeschmack hängen bleibt... Übrigens haben uns viele Segler im Vorfeld gewarnt, dass die Stunden auf der Rechnung dann nicht stimmen würden.

Die Zeit auf der Werft war einigermassen erträglich. Wir konnten vieles erledigen - ja sogar mehr als wir dachten! So konnten wir endlich auch den Fehler des Ankerkettenzählers finden. Der Sensor sendete immerhin seit letztem November nicht mehr! Wie so oft lag es schlussendlich nur an einer Kleinigkeit - der Sensor ist 1 cm nach unten gerutscht und hatte so zu viel Abstand zum messen.

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Hier noch die Liste mit den erledigten Arbeiten:

  • Gelcoat Reparatur (3 Kratzer, einer davon war vom abgetriebenen Motorboot)
  • Unterwasser mit Hochdruck gereinigt
  • Unterwasser abgeschliffen und 2x gestrichen (Kiel, Ruder 3x, Wasserlinie und vertikale Kanten 4x)
  • Kiel-Reparatur ausführen lassen
  • Ölwechsel Saildrive
  • Saildrive abgeschliffen (alte Farbe weg) und neu mit Trilux 33, 3x gestrichen
  • Zinkanoden gewechselt am Saildrive
  • Propeller gereinigt und eingefettet (Wollfett an den Blättern und wasserfestes Fett in den Zahnrädern
  • Bugstrahlruder-Propeller mit Antifouling gestrichen (Plastikpropeller)
  • Zinkanoden gewechselt am Bugstrahlruder
  • Ruderblatt in die richtige Position gebracht (siehe auch Bilder unten)
  • Befestigungen für neue Tiefkühltruhe
  • Befestigungen für neue, zusätzliche Gasflasche
  • neue Halterung aus Chromstahl für die Dieselkanister an Deck
  • Masthalterung für Vorstag ausgetauscht (Materialrückruf vom Hersteller)
  • Rigg kontrolliert (mit offiziellem Prüfdokument)
  • Wassermacherantrieb 12V repariert
  • rostige Ankerkette ausgetauscht (neue Kette gekauft, markiert und eingefädelt)
  • Ankerfernsteuerung: Sensor des Kettenzählers repariert
  • Beiboot angepasst: Handgriffe hinten neu platziert (hat immer gespritzt)

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Am 12. Oktober fuhren wir wieder zurück in die Lagune Spanish Water. Normalerweise ist die Fahrt gegen den vorherrschenden Wind, gegen Strom und markante Wellen sehr mühsam. Jedoch gerade in diesen Tagen wirbelt ein tropischer Sturm die normalen Winde durcheinander und es ist absolut windstill und spiegelglatt als wir mit 7 Konten zurück motorten.
Curaçao 20.09.2012   Curaçao, Gasflaschen umfüllen alla ULANI
12°04,804'N 068°51,741'W
Für die kommenden Etappen haben wir eine zusätzlich Gasflasche gekauft. Da sie aus Fiberglas ist, ist sie sehr leicht und rostet auch nicht. Anstelle der 2x 5 kg Kochgas (Propan oder Butan) haben wir nun zusätzlich 20 lbs (also ca. 9 kg) mehr. Da die neue Flasche durchscheinend ist, kann der Gasvorrat immer gut abgelesen werden.

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Curaçao 18.09.2012   Curaçao, Matthias fliegt heute nach Hause
12°04,804'N 068°51,741'W
Schnell sind die 14 Tage vorüber und Matthias fliegt heute mit Air Berlin wieder via Düsseldorf nach Zürich. In den letzten Tagen waren wir mehrmals in verschiedenen Gelaterias und auch Schnorcheln beim gesunkenen Tugboat (Schlepper). Wir hatten Brot und gekochten Reis mit, was die Fische sehr anhänglich machte. Auf dem Rückweg zum Strand schwammen wir an einem imposanten Barakuda (Typ: Grosser Barakuda) von ca. 1.20m Länge vorbei. Er schwebte ganz still vor sich hin und öffnete mehrmals sein furchterregenes Maul. Wie ich später nachlesen konnte machen sie das um die Atmung zu unterstützen - es war also keine Drohgebärde!

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Zum Abschluss seiner Ferien lädt uns Matthias ins argentinische Steakhouse ein... mmhhhh...
Curaçao 13.09.2012   Klein Curaçao, Stopp mit Übernachtung auf dem Rückweg
11°58,948'N 068°38,708'W
Die Überfahrt nach Klein Curaçao ist rasant. Wir haben über längere Strecken über 8 Knoten (SOG: Speed over Ground). Die 25,5 Seemeilen bewältigen wir in vier Stunden. Die freie Boje (Stahltonne) von einem Tagesausflügler der diese Insel nicht mehr anläuft, kommt uns sehr gelegen. Die Boje ist massiv und mit einer riesigen Kette im Boden verankert.

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Natürlich erkunden wir die Insel, schlendern am Strand entlang, besuchen den verfallenen Leuchtturm und die beiden Schiffswracke. Beim Schnorcheln sehen wir viele Schildkröten und wiederum viele Fische. Nach einer leicht bewegteb Nacht nehmen wir noch gemütlich das Frühstück und das Mitagessen ein und machen uns erst um 13:10 Uhr von der Boje los. In drei Stunden segeln wir gemütlich (platt vor dem Wind) nach Curaçao zurück.

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Bonaire II, anfangs September 2012
Bonaire 12.09.2012   Klein Bonaire, Schnorcheln mit Matthias
12°09,316'N 068°16,790'W
Kaum Wind und eine beruhigte See erlauben uns mit dem Beiboot nach Klein Bonaire zu fahren. Dort ziehen wir das Schlauchboot auf den Strand und machen uns auf zum Schnorcheln. Wir sind gut ausgerüstet und haben altes Brot dabei. Dafür werden wir auch belohnt. Einige grosse Fische fressen mir aus der Hand!

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Bonaire 10.09.2012   Bonaire, Inselrundfahrt mit Matthias
12°09,316'N 068°16,790'W
Nach einigen Tagen ausspannen, baden, schnorcheln und mehreren Spaziergängen in Kralendijk mieten wir hier nochmals ein Auto. Diesmal fahren wir im Uhrzeigersinn um die Insel und passieren die schönsten Tauch- und Schnorchelplätze wie zum Beispiel "1000 Steps".

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Die Insel bietet gerade genug um einen schönen Tagesausflug zu füllen. So sehen wir die schönen Plätze ein zweites Mal. Salzsalinen, Sklavenhäuschen, Flamingos, wilde Esel bis hinunter zum Jib-City-Strand wo die Surfer einen Traum-Surfplatz eingerichtet haben.

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Bonaire 07.09.2012   Bonaire, wir segeln nach Bonaire
12°09,316'N 068°16,790'W
Nach einem kurzen Frühstück wird der Anker gelichtet und wir fahren aus der Bucht von Spanish Water. Gleichzeitig verlässt auch BAROS die Insel - auch mit Kurs nach Bonaire. Kurz nach Abfahrt fällt bei uns der Autopilot aus und wir steuern die ganze Strecke von Hand. Der Kurs "Hart am Wind" macht das Steuern einfach und wir geniessen die Überfahrt (41 Seemeilen) sehr - ein herrliches und schnelles Segeln.

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Kaum in Bonaire an der Boje festgemacht, springen wir ins glasklare Wasser und sind gleich umgeben von vielen bunten Fischen. Die Bojenleine prüfen wir diesmal gründlich (letztes Mal ist nachts eine gerissen!) und sind hocherfreut zu sehen, dass wir zwei ganz neue Leinen haben - wir liegen also sicher!

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Als wir Wasser machen wollen und dafür den Generator starten, stellt der gleich wieder ab. Also zwei neue Probleme: Generator überhitzt und der Wassermacher läuft auch gleich nicht mehr - verstopfte Filter (schon wieder). Nach kurzem Suchen ist klar, dass der Generator auch kein Wasser zur Kühlung ansaugen kann. In unseren Unterlagen lese ich, dass wenn der Generator ohne Wasser gestartet wird, wahrscheinlich auch das Gummipumpenrad hinüber ist. Also wird dies als erstes ersetzt und alle Filter gereinigt: Alles läuft wieder einwandfrei.

Film von der sechsstündigen Überfahrt nach Bonaire
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Curaçao I, Juli bis September 2012
Curaçao 06.09.2012   Curaçao, Besuch der Hauptstadt und Ausklarieren
12°04,646'N 068°51,444'W
Den Stadtrundgang mit Matthias verbinden wir mit dem Besuch bei den Behörden. Da wir morgen nach Bonaire segeln wollen, müssen wir ausklarieren und gleichzeitig auch Matthias auf unsere Crewliste nehmen. Nach dem Zoll genehmigen wir uns jedoch zuerst einen Frozen Cappuccino (Eiskafee).

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Curaçao 04.09.2012   Curaçao, Besuch aus der Schweiz
12°04,646'N 068°51,444'W
Für zwei Wochen besucht uns Matthias. Wir mieten ein kleines Auto und holen ihn vom Flughafen ab. Nach einer ersten Nacht auf der ULANI nutzen wir das Auto noch für eine Inselrundfahrt.

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So fahren wir den ganzen Tag lang den mittleren und nördlichen Teil der Insel Curaçao ab. Besuchen abgelegene Strände, die für die Hoteltouristen ausgebaut und mit Bar erschlossen wurden und machen auch viele Fotostopps. An der rauen Ostküste gibt es so genannte Blowhole's - das sind Felsformationen wo sich die gewaltige Kraft der Wellen kumuliert und es riesige Fontänen gibt.

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Curaçao 26.08.2012   Curaçao, neuer Stoffbezug und Ausflug in die Stadt
12°04,646'N 068°51,444'W
Um unsere Bezüge im Salon etwas zu schonen, hatten wir immer ein Leintuch genutzt. Aber auf Dauer war dies keine gute Lösung, denn die Stoffe verrutschten immer. So sehen wir uns in der Stadt nach einem Stretch-Stoff um. Bei dieser Gelegenheit bummeln wir durch den Stadtteil Otrobanda - also die "andere Seite" von Willemstad.

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Wir kaufen den letzten Stoffballen dieses Frottée-Stretch-Stoff und engagieren eine Seglerin die ihre Nähdienste anbietet. Wir sind mit dem Resultat sehr zufrieden - siehe nachfolgende Bilder.

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Curaçao 16.08.2012   Curaçao, neues Crewmitglied?
12°04,646'N 068°51,444'W
Als wir hören, dass ein anderes Schweizer Boot angekommen ist, fahre ich mit dem Beiboot rüber und so lernen wir Erich von YELA kennen. Er ist mit seinem riesigen Katamaran (49,5 Fuss), vom Südchinesischen Meer kommend, um Afrika und nun hierher in die Karibik gesegelt. Seiner Bordkatze wollte er Gesellschaft organisieren und holte den jungen "Punto" hier aus dem Tierheim. Aber die zwei verstanden sich gar nicht und für eine kurze Zeit überlegten wir ob wir Punto adoptieren sollen. Für eine Probenacht war das neue Crewmitglied auf der ULANI. Es ging zwar alles gut, aber wir wollten uns doch noch nicht eine solche Verpflichtung auferlegen und Punto segelt also wieder auf der YELA weiter Richtung Westen.

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Curaçao 08.08.2012   Curaçao, Besuch der Straussenfarm
12°04,646'N 068°51,444'W
Claude und Rolf von der TIKA organisieren einen Ausflug zur Straussenfarm. In einer stündigen Führung wird viel erklärt und alle Fragen auf holländisch, englisch und spanisch erklärt!

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Auf der Farm sind im Moment 230 afrikanische Straussenvögel - normalerweise sind es über 400. Die wesentlich kleineren Emus sind die australischen Straussenvögel. Nach der Tour essen wir im integrierten Restaurant - natürlich Straussensteak - mmhhhh sehr gut!

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Film von Vogel Strauss: drohender Tanz
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Curaçao 05.08.2012   Curaçao, Zwischenfall am Ankerplatz
12°04,646'N 068°51,444'W
Linda und Hans von der BAROS sitzen mit uns gemütlich im Cockpit der ULANI. Wir spielen an diesem Sonntagnachmittag friedlich Domino als plötzlich ein Surfer auf uns zurast und uns wild zuruft. Erst als er zum zweiten Mal auf unseren Bug zeigt schaue ich unter unserem Sonnenverdeck hervor nach vorne. Wenige Zentimeter vor uns treibt ein grosses Motorboot quer auf uns zu. Ich springe auf und kann das führerlose Boot mit Hand und Fuss abbremsen und nach leichtem touchieren an unserem Rumpf treibt es milimeterweise an uns vorbei. Hinter uns liegen aber dicht an dicht viele andere Yachten vor Anker! Hans und ich hüpfen in die Beiboote und können das treibende Schiff mit seitlichem Drücken - also mit dem Schlauchboot und Vollgas seitlich in den Rumpf des Motorbootes fahren - an den anderen Schiffen vorbei lotsen und am Schluss sogar noch an eine freie Stelle abschleppen und einen Anker setzen.

Was war passiert? Das Motorboot hing weit vor uns an einer Boje. Der Strick hing noch am Schiff; er riss an der Bojenverankerung ab. Wir hinterliessen unsere Kontaktdaten auf einem Zettel - haben aber noch nichts vom Eigner gehört. Unser Schaden am Rumpf (langer Kratzer in der obersten Schicht) ist nicht riesig, wird uns aber sicherlich 200 US$ kosten.

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Curaçao 25.07.2012   Curaçao, Alltag in Curaçao
12°04,646'N 068°51,444'W

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Es ist genauso heiss aber erstaunlicherweise nicht so feucht wie in Granada. Nebst den alltäglichen Tätigkeiten wie Einkaufen, Wäsche waschen etc. wird die ToDo-Liste abgearbeitet. Aber zwischen durch geniessen wir auch mal die Happy Hour oder spielen mit anderen Seglern Domino. Beim Wasser machen stellen wir Unregelmässigkeiten fest. Der Druck schwankte sehr und die Produktionsmenge fiel zeitweise auf ein sehr tiefes Niveau (20 Liter pro Stunde). Nach dem Filterwechsel läuft alles wieder prima - wir machen wieder 50 Liter Frischwasser in der Stunde.

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Curaçao 21.07.2012   Curaçao, Happy Hour in der Zanzibar
12°04,646'N 068°51,444'W

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Zanzibar ist eine Strandbar bei den nahe gelegenen Hotelressorts. Segler sind hier die Ausnahme - es sind vor allem junge Hotelgäste die hier die Happy Hour nutzen. An der Bar wird viel Umsatz gemacht - wir setzen uns unter einen Strandschirm und drinken unser Bier. Weisser Sand, Palmen, blauer Himmel - was will man mehr.

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Curaçao 19.07.2012   Curaçao, Schnorcheln am Wrack
12°04,646'N 068°51,444'W
Tony und Jaklien zeigen uns den Ort wo der gesunkene Schlepper liegt. Nach 20 Geh-Minuten steigen wir ins Wasser und werden gleich von einem Schwarm Fische begrüsst. Mit Taucherbrille, Schnorchel und Flossen sind wir schnell beim Wrack, wo uns viele Fische entgegenschwimmen. Sie sind es anscheinend gewohnt angefüttert zu werden - leider haben wir nichts dabei.

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PS: Wir gingen privat schnorcheln und hatten keinen Kontakt zur Tauchschule.
Curaçao 17.07.2012   Curaçao, Arbeiten im Motorenraum
12°04,646'N 068°51,444'W
Für die Motorenkühlung wird mit dem Impeller (Gummirad) Meerwasser angesaugt. Dieses Gummirad muss regelmässig inspiziert oder besser gleich ausgetauscht werden. JAKKER macht das alle 500 Motorenstunden. Wir haben 1250 Std. auf dem Zähler und noch immer den ersten Impeller. Das ist ja fast fahrlässig - könnte man sagen. Ich habe aber eine gute Entschuldigung: der Zugang zum Impeller ist in der ULANI komplett unmöglich. Nun haben wir Zeit und ich demontiere ein Küchenmöbel um dahinter ein Loch in die Wand des Motorenraumes zu schneiden. Das Werkzeug dazu habe ich an Bord.

Da auch die Schall- und Wärmeisolation nicht mehr in Ordnung ist (wurde zu heiss und löst sich bei Berührung in Staub auf), können wir gleich auch diese ersetzen. Die Matten sind nicht billig, aber hier einfach zu kaufen.

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PS: Ich habe bei der Demontage der Isolation herausgefunden, warum es im Motorenraum so heiss wurde. Die oberen Entlüftungslöcher, die die heisse Luft abführen sollten, waren komplett mit den Matten verdeckt. Da hat wohl der Werft-Mann mit der Isolation nicht genau Bescheid gewusst.
Curaçao 16.07.2012   Curaçao, zum Hafenbüro in Willemstad
12°04,646'N 068°51,444'W
Weil das Büro des Hafenmeisters am Samstag geschlossen war, fahren wir, zusammen mit JAKKER wieder in die Stadt. Die Tradition von Jaklien und Tony verlangt, dass wir einen Frozen Capuccino trinken müssen - das machen wir gerne!

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Wir stehen nun nach einer Busfahrt und einem Spaziergang in brütender Sonne vor dem Tor des Hafengeländes. Der Portier teilt uns mit, dass der Computer des Hafenbüros nicht richtig funktioniert - wir sollen doch in ein paar Stunden wiederkommen. Wir sind beharrlich und lassen uns nicht abwimmeln - schliesslich will das Hafenbüro von uns Geld! Wir schlagen vor, dass der Hafenmeister sich von Hand Notizen machen soll und es anschliessend in sein System eingeben kann. Plötzlich ging es doch... nur sei es nicht sicher, ob wir eine Quittung ausgedruckt bekämen. Es sei uns egal... aber auch das hat geklappt: wir verlassen das Büro mit Quittung - alles erledigt! Draussen tauschen wir uns mit JAKKER aus und wir sind alle vier sicher, dass die Schalterdame nur am Montagmorgen zu faul war zu arbeiten!

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Curaçao 14.07.2012   Curaçao, Willemstad
12°04,646'N 068°51,444'W

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Gestern kamen wir in Spanish Water, der Ankerlagune von Curaçao, an. Keine grossen Wellen, aber sehr starker und böiger Wind macht uns das Ankern nicht einfach. Es blies bis zu 28 Knoten bei schönstem Wetter. Der Anker hielt nicht und wir wollten es noch einmal versuchen. Beim Hochziehen unseres Ankergeschirrs knarrte die Ankerwinsch beträchtlich. An unserem Anker hing ein noch viel grösser Anker samt schwerer Kette. Nur mit Hilfe von Ben (GIGGLES) und Dick (ISIS), die zufällig mit dem Beiboot vorbeifuhren, konnten wir uns von diesem Schrott befreien. Das ganze dauerte über 30 Minuten und in dieser Zeit mussten wir das Schiff - bei diesem Wind - mitten im Ankerfeld an Ort halten - es gab auch etwas Stress;-o

In der Happy Hour bei der Fishermans Marina konnten wir uns bei unseren Helfern bedanken - übrigens zwei nicht Unbekannte hier! Ben moderiert das allmorgendliche Funknetz und Dick verkauft Internet und organisiert Kochgas für die Segler.

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Am nächsten Tag nehmen wir den Bus und reisen korrekt ein. Wir müssen uns erst wieder an die neue Währung gewöhnen, aber die Insel scheint etwas günstiger zu sein als Bonaire. Der Bus kostete 1.60 ANG pro Person und Fahrt (ca. 0.95 US$). Der Weg ist recht lang und wir schauen uns gleich noch etwas in der Stadt um und gehen auch mit JAKKER Mittag essen.

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Curaçao 12.07.2012   Klein Curaçao, Stopp für 24 Stunden
11°59,108'N 068°38,756'W
Nach dem Ausklarieren lassen wir Bonaire im Kielwasser und halten auf Klein Curaçao zu. Die JAKKER segelt nur mit Genua, wir setzen dazu noch das gereffte Grosssegel. Nach einer zügigen und sehr schönen Fahrt (endlich wieder einmal perfektes Segeln!) runden wir das Nordkap von Klein Curaçao schon nach gut vier Stunden. Der Anker fällt in den schmalen Sandstreifen auf sieben Meter Tiefe. Mit viel Kette schweben wir über der Abrisskante und unser Tiefenmesser zeigt 14-18m an. Tony erzählte uns, dass er beim letzten Besuch am Strand nicht anlanden konnte da damals eine starke Brandung herrschte. Wir haben heute ruhigeres Wasser, holen Tony und Jaklien ab und setzen über.

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Die Insel hatte früher kleine Hügel und war grün. Die Engländer haben aber die Bodenschätze geplündert und nun ist die Insel ein flacher Korallenfelsen! Jeden Tag werden Tagestouristen von Curaçao an diesen wunderschönen Strand gebracht. Wir bleiben über Nacht, liegen zwar nicht so ruhig. Die Wellen von Süd-Osten umrunden abgeschwächt die Insel und lassen unsere Segelboote schaukeln - die ganze Nacht.

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Bonaire I, anfangs Juli 2012
Bonaire 11.07.2012   Bonaire, ein nicht alltäglicher Tag
12°09,536'N 068°16,911'W
Was für ein Tag!
Diese Nacht hörte Sandra ein seltsames, wiederkehrendes Geräusch an der Bordwand. Bevor wir uns in die Koje hauten, bemerkten wir einen heftigen Ruck, dachten aber es sei eine Welle gewesen. Die ganze Nacht schaukelte es am Ankerplatz (Schwell). Frühmorgens wollten wir gerade mit dem Beiboot ablegen um das Mietauto zurück zu bringen, als Tony von der JAKKER uns ein Zeichen machte: Sieh mal an deinem Bug nach!

Mich traf fast der Schlag. In Bonaire macht man an zwei separaten Leinen fest. Die eine war schon von Anfang an nicht so vertrauenswürdig. Nun hat die vermeintlich bessere Leine diese Nacht gerissen und wir hingen schon seit Stunden nur an dem schlechteren Strick. Nun mussten wir also etwas improvisieren. Tony behielt unser Schiff im Auge und wir fuhren an Land um das Mietauto zurück zu geben. Kurz darauf raste ich zur ULANI zurück und mit der Hilfe von Tony hängte ich das Schiff an eine andere Boje.

Dann wieder an Land um Sandra in der Wäscherei abzuholen. Dort gab es gutes Internet und da konnte ich noch die Steuererklärung abschliessen und auch gleich einige Abklärungen (Skype) dazu und zu den AHV-Beitragsjahren erledigen.

Nach nun über sieben Versuchen die Rechnung bei Budget-Marine zu bezahlen, gelang auch dies heute Nachmittag! Der Service unseres Aussenbordmotors lief teilweise unter Garantieleistung. Anfangs hiess es wir müssten ca. 160 US$ bezahlen, aber nie waren definitive Zahlen da. Wir waren sieben mal im Laden und immer fehlten die Unterlagen vom Zulieferer. Schlussendlich hat es geklappt und wir mussten nur das Material bezahlen (12 US$ !), der Rest wurde als Service-Garantie abgebucht - juhee!

Morgen wollen wir nach Klein Curaçao und anschliessend nach Curaçao.

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Bonaire 10.07.2012   Bonaire, Inselrundfahrt
12°09,536'N 068°16,911'W
Nun haben wir endlich ein Auto gemietet und fahren - zusammen mit Tony und Jaklien - die ganze Insel ab. Zuerst Richtung Süden, vorbei an den Häusern und Hotels von Harry Belafonte. Dann die schön renovierten Sklaven-Häuschen. Je nach Besitzer hatten die kleinen Gebäude eine andere Farbe. Sie waren zwar idyllisch gelegen, aber alles andere als komfortabel! Die Sklaven arbeiteten mit Esel in den Salz-Salinen. Als die Sklaverei endlich abgeschafft wurde, wurden auch die Esel frei gelassen. Diese fühlten sich auf der trockenen Insel sehr wohl und vermehrten sich. Noch heute hat es viele wilde Esel!

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Das Salz wurde von weiblichen Sklaven in Körben auf die Schiffe getragen. Mittels Flaggen hat man den Schiffen eine Farbe signalisiert und so wussten sie welchen Steg sie anlaufen mussten. Diese waren mit gleichfarbigen Hinkelsteinen markiert. In den Salinen gedeihen auch Algen die wiederum den Flamingos als Nahrung dienen.

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Im Süden-Osten der Insel ist ein Teil einer Bucht durch ein vorgelagertes Riff geschützt. Der Sandstrand lädt zum Baden ein und im 1-2m tiefen Wasser tummeln sich die Surfer. Sie profitieren einerseits vom ewig wehenden Passatwind und andererseits vom Riff, dass die grobe See abhält.

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Die Arawak-Indianer (Karibische Ureinwohner dieser Insel) haben einfache Höhlenzeichnungen hinterlassen. Diese Plätze haben wir nach längerem suchen dann doch noch gefunden. In dieser Gegend wird uns bewusst wie trocken die Insel ist - überall sind Kakteen!

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Bonaire 08.07.2012   Bonaire, mit JAKKER nach Klein Bonaire
12°09,536'N 068°16,911'W
Tony und Jaklien sind fleissig am tauchen. Meist direkt hier an der Boje vor dem Hauptort, aber heute wollen sie zu der nahe gelegenen Insel Klein Bonaire, um da an einer Tagesboje festzumachen. Sie laden uns ein mit ihnen zu fahren. Sie tauchen bis 30m und wir schnorcheln am Riff.

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Unsere beiden Taucher sind bereits zurück auf dem Schiff als wir 20 m vor der JAKKER noch eine einsame Schildkröte sehen. Der Ausflug dauerte einen Nachmittag und wir beschliessen heute Abend noch zur Happy-Hour mit anschliessendem Nachtessen zu gehen. Ein richtiger Ferientag!

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PS: Die Crew der JAKKER ist gut füs Tauchen ausgerüstet. Mit ihrem eigenen Kompressor füllen sie die vier Flaschen und können so immer zwei Tauchgänge machen bevor ihnen die Luft ausgeht. Tja nicht schlecht, wenn der Schwiegersohn mehrere Tauchshops in Belgien besitzt - immer das Neueste wird in der Karibik getestet.
Bonaire 03.07.2012   Bonaire, Ankertage und der 46. Geburtstag
12°09,536'N 068°16,911'W
Die Bojen in Bonaire liegen nahe am Ufer und der Grund fällt gleich hinter dem Schiff steil ab. Schnorchler und Taucher schwimmen um das Schiff herum - wir liegen mitten in einem der unzähligen Tauchspots von Bonaire. Diese Insel ist ein Tauchparadies und deswegen auch sehr bekannt.

Seit Jamaika lief unser Aussenbordmotor (Beiboot) nicht mehr richtig. Er stellte immer wieder ab und war nur mit halbgezogenem Choke und wenig Speed benutzbar. In Jamaika haben schon zwei «Spezialisten» je einen Tag damit verbracht - ohne Erfolg. Hier in Bonaire brachten wir den Motor zu Budget-Marine, denn wir hatten schliesslich noch Garantie. 24 Std. später: Motor läuft wie neu - nur das mit Garantie (also kostenlos) war nicht so... egal - mit unseren 18 PS (!) fliegen wir wieder über den Ankerplatz.

Der Ankerplatz ist eigentlich ein Bojenfeld, denn das Ankern ist in Bonaire verboten. So wird die Natur und der Meeresboden geschützt. Die Bojen kosten zwar 10 USD pro Nacht, aber dafür liegt man sicher an zwei separaten Bojenleinen.

Am 3. Juli wird die ULANI dekoriert. Tony und Jaklien (JAKKER) kommen zum Apéro zu uns und überraschen mich mit einem Geschenk! Es war ein gelungener Abend.

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In den letzten Tagen waren wir mehrmals im Ort. So haben wir auch den Supermarkt erkundet und erschraken etwas wegen der Preise hier. Noch nicht Schweizer-Niveau aber etwa doppelt so teuer als in Grenada. Auch die Wäscherei in der nahe gelegenen Marina hat saftige Preise und so waschen wir lieber an Bord - auch wenn sich dies halt über mehrere Tage erstreckt.

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Auf jeden Fall wollen wir noch eine Inseltour machen... leider nicht mit den Harley's sondern mit einem Jeep.
Bonaire 01.07.2012   Bonaire
12°09,536'N 068°16,911'W
Nach dem Ausschlafen und dem Beiboot vom Vordeck ins Wasser hieven gehen wir zusammen mit JAKKER Mittagessen und anschliessen Einklarieren.

So angenehm, unkomplitziert und günstig (kostenlos auch an einem Sonntag!) sind wir schon lange nicht mehr in ein Land eingereist. Nur zwei Formulare und ein paar Fragen im sauberen Büro... keine schikanösen Schiffskontrollen, keine horrenden Kosten (DomRep 160 USD!) und keine selbstverliebten Beamten die uns jeden Stauraum öffnen lassen um neugierig reinzuschauen - und das beim Ein- und Ausreisen...(!)

Hier sind wir willkommen!
Wir verlassen die grossen Antillen und segeln in den Süden
Dominikanische Republik Bonaire 27. - 30.06.2012   Dominikanische Republik bis Bonaire
12°09,536'N 068°16,911'W
Damit die Beamten in Boca Chica nicht mit dem Beiboot zur Boje übersetzen müssen, legen wir mit der ULANI extra an der Tankstelle an. Früh morgens ist noch kein Wind und wir nutzen die ruhige Situation um das Manöver durchzuführen. Normalerweise kann man hier auch etwas länger liegen bleiben und wir hofften noch die Duschen der Marina benutzen zu können - aber genau heute muss ein grosses Schiff gegenüber am Steg ablegen und wir sind im Weg... also nach dem Ausklarieren wieder an die Boje zurück. Zusammen mit Tony und Jaklien von der JAKKER wollen wir erst um 18:00 Uhr los, da der Wind dann gegen Abend abnehmen sollte - was das Motoren Richtung Osten wiederum vereinfacht.

Um 17:00 Uhr kommt der Dockmaster vorbei und droht uns das Despacho (Abreisedokument) wieder wegzunehmen wenn wir nicht binnen 5 Minuten losfahren. Also wird das Nachtessen gestrichen und wir müssen Halsüberkopf los... sehr gastfreundlich!

In der engen Buchtausfahrt müssen wir an Riffen vorbei die durch die hohen Wellen die uns entgegenkommen überspült werden. Das sieht gefährlich aus. Genau in diesem Bojenkanal hat sich ein riesiger Algenteppich gebildet in dem auch kleine Baumstämme und Plastiksäcke schwimmen. Wir müssen voll mitten durch. Ich denke so für mich: wenn jetzt der Motor ausfällt sind wir richtig am Arxxx, denn dann würden wir unkontrolliert zurück in die Riffe getrieben. Kaum daran gedacht, gibt es einen Ruck und der Speed fällt von 5 auf 3 Knoten zurück. Ich gebe mehr Gas aber es kommt nur schwarzer Rauch aus dem Auspuff - der Speed bleibt sehr tief.... oje oje... was tun. Wir trauen uns kaum etwas zu versuchen, denn immerhin kommen wir im Moment noch vorwärts - mit einer schwarzen Wolke hinter uns. Ich teile JAKKER, der hinter uns fährt, via Funk unser Problem mit, damit er weiss warum wir plötzlich so langsam sind. Was für ein Start für diese lange Überfahrt...

Kaum sind wir etwas vom Riff weg, fahre ich ein Stück im Rückwärtsgang und gebe auch etwas Gas. Hinter dem Schiff erscheinen Algenteppichresten und als wir wieder vorwärtsfahren stellen wir fest, dass der Propeller frei und somit das Problem gelöst ist. JAKKER hatte übrigens genau das gleiche Problem.

JAKKER will soweit wie möglich in den Osten motoren, was ich am Anfang als etwas einen Umweg betrachtete - später war ich dafür dankbar! Die ganze erste Nacht fahren wir also unter Motor in den Osten - bis zur Isla Saona (ganz im Osten der Insel Hispaniola). Dort drehen wir früh morgens gegen Süden ab und setzen mit dem Tageslicht die Segel.

Mit JAKKER hatten wir um 08:00 und 20:00 Uhr eine Funkrunde via Kurzwelle vereinbart. Das hat uns sehr gefallen! Einerseits eine Abwechslung und andererseits ist ja geteiltes Leid nur halbes Leid. Sie segelten ca. 20 Seemeilen hinter uns und kamen 6 Stunden nach uns in Bonaire an.

Von da hatten wir immer mindestens ein Segel gerefft (Fläche verkleinert). So fuhren wir zeitweise das Gross im Reff 1 und die Genua, dann wieder gewechselt auf die Fock, dann 2. Reff ins Gross, dann wieder mit Genua usw.

Nachts hatte wir generell etwas weniger Tuch draussen und segelten im Reff 2 mit Fock - was sich bewährte. Wir hofften auf eine leichte Beruhigung und auf leichtere Winde, aber das Gegenteil war der Fall. Der Wind frischte in der 2. Nacht auf 25 Knoten und in der 3. Nacht sogar auf bis 35 Knoten auf. Die Spitzenwerte hatten wir jedoch immer nur kurz - gerade wenn mal wieder ein Squoll (lokale Gewitterwolken mit Starkwinden und Regenguss) durchging. Diese waren auf dem Radar gut erkennbar und wir waren mit unserer Besegelung auf der sicheren Seite - so mussten wir nachts nie die Segelstellung ändern.

Mehrmals kreuzten uns Tanker und Containerschiffe, die meisten mit genügend Abstand. Nur zwei waren in der dritten Nacht auf Kollisionskurs und ich habe sie auf Kanal 16 angefunkt. Da auf dem AIS (Erkennungssystem, das für grosse Schiffe obligatorisch ist) immer auch der Schiffsname angezeigt wird, konnte ich sie mit Namen aufrufen. Beide Male haben sie freundlich und prompt geantwortet. Als ich sie höflich fragte ob sie uns vor dem Bug oder im Heck passieren wollen, haben sie immer kompetent einen Lösungsvorschlag gehabt und fuhren in sicherem Abstand um uns herum.

Die Überfahrt war kein schönes segeln sondern eher ein unangenehmer, sonnenverbrannter, salziger und nasser Ritt. Die seitlichen Wellen schlugen gegen die Bordwand und einige von ihnen spritzten seitlich ins Cockpit - ein Kessel Meerwasser über die Crew - na Danke schön! Alles salzig, schmierig...8-(

Das Sonnenverdeck im Heck und die Sprayhood über dem Niedergang gaben uns kaum Sonnenschutz, da die Sonne bekanntlich im Osten (also seitlich) aufging, über uns aufstieg und im Westen (also weider seitlich) unterging. Hinten im Heck konnten wir nicht oft sitzen, da es da intensive Salzwasserduschen umsonst gab. So bekamen wir viel Sonne ab. Obwohl wir uns mit Sonnenhut und -brille schützten, bekamen wir beide starke Kopfschmerzen. Wir assen die 3 Tage wenig und mussten uns richtig zum trinken zwingen (es gab ja kein Bier;-)). Der Autopilot hat die ganze Zeit über tadellos funktioniert. Unsere selber angepassten Kohlebürsten und die Befestigung mit Kabelbinder hat also gehalten. Kaum auszudenken wenn wir diese Fahrt von Hand hätten steuern müssen!

Bei der Ankunft leuchtete der Mond hell und mit dem Handscheinwerfer fanden wir schnell eine freie Boje. Erleichtert und glücklich machten wir um 21:30 Uhr an den beiden Leinen fest.

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Dominikanische Republik II, Ende Juni 2012
Dominikanische Republik 26.06.2012   Dominikanische Republik, Boca Chica
18°26,680'N 069°37,400'W  Marina ZarPar
Wie die Zeit vergeht... Es ist schön hier und wir haben uns mit Jaklien und Tony von der Segelyacht JAKKER (Belgien) angefreundet. Sie wollen auch nach Bonaire und wir segeln voraussichtlich zusammen.

Morgen wollen wir los... wird auch Zeit, da die Hurrican-Saison hier am 1. Juni eigentlich begonnen hat!

PS: Heute haben wir schon zum zweiten Mal fast das Beiboot verloren weil sich die Befestigungsschraube am Rumpf des Schlauchbootes aufgedreht hat. Nur Dank unserer zweiten Leine (!) hing das Dinghi noch an der ULANI. Genau das gleiche passierte uns vor zwei Jahren im Mittelmeer, damals hatten wir aber noch keine 2. Anbindleine und nur dank etwas Glück verloren wir damals das Beiboot nicht. Nun haben wir seit dem Mittelmeer das Beiboot immer noch mit einem extra Tau festgemacht (mussten auch schon Spott in Kauf nehmen) aber es hat sich tatsächlich gelohnt!
Dominikanische Republik 16.06.2012   Dominikanische Republik, Boca Chica
18°26,680'N 069°37,400'W  Marina ZarPar
Wieder eine Nachtfahrt, diesmal sind wir nur 24 Stunden unterwegs. Leider fällt mitten in der Nacht der Autopilot aus - Grund unbekannt - wir steuern also die letzten 30 Seemeilen von Hand. Dies war recht anstrengend, da wir ja noch immer gegen Wind, Wellen und Strömung unterwegs waren. Wir sind glücklich als wir die Marina endlich erreichen und können gleich an der Tankstelle längsseits anlegen.

Der Dockmaster Raùl erkennt uns und ist wie immer sehr hilfsbereit. Wir sind nicht überrascht, dass wir 160 USD für die Einreise bezahlen müssen, denn das wussten wir ja schon. Zumindest geht es speditiv und es kann alles in der Marina erledigt werden. Wir füllen unsere Tanks mit Diesel und Wasser und waschen noch das Schiff bevor wir zu den Bojen wechseln. Die Bojen sind günstiger als der Hafenplatz und wir befürchten, einige Tage hier bleiben zu müssen um den Autopiloten zu reparieren.

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Die Werftmöglichkeiten scheinen bescheiden zu sein. Man ist hier mehr für einfacher Unterhaltsarbeiten ausgerichtet, so wie Unterwasserfarbe neu auftragen oder kleine GFK-Reparaturen. Tony - einer der Inhaber - spricht englisch und kommt noch am ersten Tag aufs Schiff um sich die Sache anzuschauen. Ich war mir schon ziemlich sicher, dass er die Lösung nicht finden würde, aber er hat einen sehr kompetenten Freund mitgebracht. Dieser findet binnen 10 Minuten das defekte Teil! Es sind die Bürsten des Elektromotors. Diese Kohlenfaserteile (ähnlich wie der Kern eines Bleistifts) nutzten sich mit der Zeit ab und müssen nun ersetzt werden.

Die neuen Bürsten sind am nächsten Tag schon bereit, aber Tony hat immer wieder etwas anderes im Sinn und vergisst unseren Motor. Da es anfangs ja auch nicht so dringend ist, vergeht das Wochenende, es wird Montag... am Dienstag stehe ich bei ihm auch wieder auf der Matte und am späten Nachmittag werden die Bürsten eingesetzt (5 Minuten Arbeit) nur um festzustellen, dass sie gar nicht richtig funktionieren.

Es ärgert mich nun, dass wir so viel Zeit verloren haben! Ein Telefon nach Deutschland kann ich erst am Mittwoch machen (Zeitverschiebung). Der Motorenhersteller hat kurz Zeit und erklärt mir, dass eigentlich alle Arten von Kohlenbürsten funktionieren müssten... ich kaufe also noch 5 verschiedene Paare (es sind immer zwei), die ich dann mit Sandpapier auf die richtige Grösse anpasse (das gibt vielleicht eine Sauerei - all das schwarze Pulver!). Nach etlichen Tests finde ich ein Exemplar das funktioniert, aber nicht richtig angeschraubt werden kann. Mit Elektrokabelbinder werden die Teile nun fixiert und - siehe da - so sollte es gehen. Zur Sicherheit kaufen wir nochmals das gleiche Set - man weiss ja nie. Bis nach Bonaire sollte es halten. Von da aus werden wir die Original-Bürsten in mehrfacher Ausführung von Deutschland bestellen!

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In den kommenden Tagen spannen wir auch das Rigg (Drahtseile die den Masten halten) nochmals neu, denn in den Wellen hat sich der Mast meiner Meinung nach zu fest bewegt. Die Anleitung von Seldén (Masthersteller) gehen wir Schritt für Schritt durch und machen es korrekt nach der Doppel-Zollstockmethode. Sandra wird auch noch in den Masten hochgezogen, denn wir wollen prüfen mit welchem Beschlag die Vorstagdrahtseile am Masten befestigt sind.

Seldén hat eine Rückrufaktion für fehlerhafte Beschläge lanciert. Diese sollen brechen da die Schweissnähte nicht sauber sind. Die Teile haben alle eingestanzte Nummern (fehlerhaft ist Nr. 517-914) und wir wissen genau um welchers es sich handelt - siehe da: wir sind betroffen - aber nur das innere Vorstag - zum Glück. Wir machen Meldung beim Hersteller via Internet und werden den Austausch in Curacao vornehmen lassen. Seldén übernehme die Kosten.
Dominikanische Republik 14.06.2012   Dom. Republik, Isla Beata, Ankerplatz für eine Nacht
17°36,941'N 071°31,549'W
Später als wir errechneten erreichen wir den Ankerplatz - gerade noch mit den letzten Sonnenstrahlen können wir den Anker in einen Sandfleck gleiten lassen. Die Marina de Guerra (Coast Guard) hat hier einen Stützpunkt und prompt setzen légère gekleidete Militärs per Fischerboot zu uns über. Sie sind sehr freundlich und schauen kurz ins Schiff - alles OK - obwohl wir ja noch nicht eingereist sind, aber das ist hier auch gar nicht möglich.

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Sie teilen uns mit, dass wir am nächsten Morgen zu ihnen in den Strandcontainer kommen müssten um ein Despacho abzuholen. Das passt uns aber gar nicht, denn dann müssten wir zuerst wieder das Beiboot wassern, extra den Aussenbordmotor montieren und am Schluss den Motor wieder an die Reeling hängen. Wir versuchen es mit der frühen Abreisezeit zu begründen und führen auch einen defekten Motor ins Feld (was ja auch stimmt - er läuft nur im Standgas gut).

Die zwei beraten sich kurz und sagen uns, dass das ausnahmsweise OK sei, wir müssten aber dann am nächsten Ort verschweigen, dass wir hier schon waren - kein Problem für uns. Dann noch eine angebrauchte Rumflasche in die Hand gedrückt und somit alles erledigt.
Haiti II, anfangs Juni 2012
Haiti 07.06.2012   Haiti, Ile à Vache sechs Tage warten
18°06,228'N 073°41,532'W
Fast alle Kinder und Jugendliche kannten wir noch per Namen vom letzten Besuch. Einige haben auch unser Schiff wieder erkannt.

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Wir liegen lange alleine in der Bucht und ruhen uns die ersten Tage aus. Die Wetterinformationen laden wir täglich per Satellitentelefon (Iridium) auf unseren Laptop herunter. Das kostet zwar ein paar Dollars aber nur so können wir bestimmen wann am ehesten der beste Zeitpunkt für eine Weiterreise ist.

Noch immer müssen wir einige Etappen Richtung Osten. Nach dem Reiseabschnitt den wir eben hinter uns haben, beschliessen wir hier noch die Dieselkanister wieder füllen zu lassen und den Rest der Strecke in kleinere Abschnitte zu unterteilen.

Nächstes Ziel Isla Beata - also 145 Seemeilen motoren!
Haiti 07.06.2012   Haiti, Ile à Vache als Notstopp
18°06,228'N 073°41,532'W
Kaum hatten wir die schützende Abdeckung von Jamaika verlassen, kamen Wellenberge auf uns zu. Anfangs waren sie noch langezogen, so war es möglich die Wellen hinauf zu motoren und hinten wieder hinunter zu rutschen.

Der Wind nahm in der ersten Nacht stark zu und so wurden neue, steilere Wellen produziert. ULANI schlägt immer wieder mit dem Rumpf in die Wellenwände. Das Deck wird überspült und Salven von Salzwassergischt spritzen über das ganze Schiff hinweg. Das Schiff erzittert immer wieder bis in die Mastspitze und wir machen uns langsam Sorgen über die Materialbeanspruchung.

Wir versuchen etwas abzufallen und mit Fock und Gross im zweiten Reff doch noch etwas Höhe zu ersegeln. Aber mit den Wellen und vor allem dem Gegenstrom ist es kaum möglich. Nach 6 Stunden wenden wir und segeln so hoch wie möglich wieder zurück. Ein Blick auf unseren Kartenplotter genügte um festzustellen, dass wir in weiteren 6 Stunden dann wieder fast zurück am Anfangspunkt waren. Wir haben zwar etwas Höhe gewonnen, aber die 5-8 Seemeilen hätten wir auch in zwei Stunden langsam gegen den Wind motoren geschafft (anstelle der 12 Stunden segeln!).

Nach mittlerweilen 35 Std. unter Motor, mit Wärme im Schiff und Lärm durch das Aufschlagen der ULANI in den Wellen sind wir nudelfertig. Wir entscheiden uns in der zweiten Nacht Ile à Vache anzulaufen. Wir erreichen die unbeleuchtete Insel um 03:00 Uhr morgens und finden unseren Ankerplatz weil wir noch den alten Track (aufgezeichnete Fahrlinie auf dem Kartenplotter) vom letzten Besuch haben.

Bei Tagesanbruch ankern wir um und liegen nun ruhig und sicher in der gut geschützten Bucht. Nun wollen wir uns ein paar Tage ausruhen und auf eine bessere Wettersituation warten.
Jamaika II, Zwischenstopp auf dem Weg nach Osten
Jamaika 04.06.2012   Jamaika, wir legen Richtung Osten ab
18°10,826'N 076°27,202'W
Die Prognosen zeigen eine leichte Wetterberuhigung. Auf dem Weg nach Osten soll die Wellenhöhe auf 1 - 2 Meter zurückgehen und auch der Wind sollte an der Südküste von Hispaniola (Haiti/Dominikanische Republik) abnehmen.

So klarieren wir heute früh aus und verabschieden uns von Hans und Linda sowie vom Marinapersonal.
Jamaika 30.05.2012   Jamaika, Winnifred Beach
18°10,826'N 076°27,202'W
Während den Nachtfahrten unter Motor war es unter Deck so heiss (Motorabwärme und Fenster konnten nicht geöffnet werden wegen des Spritzwassers), dass ich Philippe immer schweissgebadet war. So habe ich mich dann auch prompt erkältet - und das in den Tropen! Nun nach 10 Tagen relaxen habe ich mich schon gut erholt. Wir geniessen das nichts tun und surfen im Internet.

Mit BAROS (Hans und Linda) spielen wir oft Mexican-Train-Domino und haben den beiden auch das "Arschlöchlä" (Kartenspiel) beigebracht. Linda ist aus Belgien und Hans aus den Niederlanden. Gemeinsame Sprache ist natürlich englisch, obwohl wir manchmal auch einige Brocken vom holländischen verstehen.

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Zusammen mit ihnen machen wir einen Tagesausflug zum Winnifred Beach. Dazu nehmen wir ein Route-Taxi, was hier das günstigste Fortbewegungsmittel ist. Sie funktionieren wie die Kleinbusse (Collectivos) auf den anderen Inseln sind aber normale Autos. Die Fahrt kostete 120 Jamaika-$ (also ca. 1.30 CHF) und dauerte etwa 20 Minuten. Wir haben die Badesachen mit und schwimmen im glasklaren, warmen Wasser.

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Die Bucht ist durch ein Riff geschützt. Wetter, Wasser und Sandqualität sind perfekt hier. Wir essen in einem lokalen Strandrestaurant ein Fischgericht für wenig Geld. Der Taxichauffeur der uns brachte gab uns seine Telefonnummer, damit wir ihn anrufen können wenn wir zurück wollen. Obwohl die Nummer stimmte nimmt jemand ganz anders ab - vom Taxi keine Spur - Jamaika halt. Das kleine Stück bis zur Hauptstrasse gehen wir zu Fuss und warten keine 5 Minuten da kommt schon ein nächstes Route-Taxi. Ein Gast ist schon drinn und es wird hinten etwas eng mit 4 Personen - aber es funktioniert.

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Jamaika 19.05.2012   Jamaika, Port Antonio
18°10,826'N 076°27,202'W
Bereits vor der Überfahrt von Cienfuegos (Kuba) zurück nach Port Antonio (Jamaika) ahnten wir, dass wir gegen Wind Wellen und Strom angehen müssen. Wir suchten uns ein möglichst ruhiges Wetterfenster aus und starteten am 16. Mai um 15:30 Uhr, um die Ausfahrt noch bei Tageslicht schaffen zu können und in die ruhige Nacht hinein zu motoren.

Die Fahrt dauerte fast 3 Tage (65 Std.) und wir konnten kein einziges Stück segeln! Zeitweise machten wir nur 2 Knoten Fahrt (normal 5-6) und mussten viel Diesel verbrennen. Am 2. Tag war es fast windstill und die See zum Glück spiegelglatt, jedoch am letzten Tag hatten wir zwischendurch so hohe Wellen gegen uns, dass die ULANI manchmal voll hinein schlug und das ganze Schiff erzitterte.

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Zwischendurch wurden wir von einem Mückenschwarm attakiert, obschon wir über 10 Seemeilen von der nächsten kleinen Insel entfernt waren. Normalerweise gibt es auf See keine Mücken, doch diese etwa 100 Biester setzten sich im Heck ab. Alle 5 Minuten startete ein kleiner Verband von etwa 10 Mücken einen Angriff - zum Glück war es am Tage und wir konnten uns mit unseren elektrischen "Tenisschlägern" (Elektroschock für die Mücken) verteidigen.
Kuba I, erster Besuch im Mai 2012
Kuba 11. - 13.05.2012   Kuba, Viñales, Hotel Los Jazmines
22°07,503'N 080°27,245'W
Etwas verunsichert waren wir schon, als der Bus nach über einer Stunde noch nicht wie versprochen vor dem Hotel Lido aufgetaucht ist. Wir fragen an der Rezeption nach und die Dame ruft für uns beim Reiseveranstalter an... ja, ja der Bus komme schon noch - tatsächlich kam er dann zum Glück noch und nach knapp vier Stunden kamen wir in Viñales - genauer gesagt etwas ausserhalb beim Hotel Los Jazmines*** an. Das Hotel liegt gerade vor den Mogotes, wie die speziellen Hügel genannt werden. Jeden Abend wird zum Essen Livemusik gespielt - ein Ort wo es sich verweilen lässt.

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Da wir nur zwei Nächte - also einen vollen Tag hier bleiben können, buchen wir sofort einen geführten Ausflug hoch zu Ross.

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Am folgenden Tag um 10:00 Uhr werden wir zusammen mit einem englischen Paar Tom und Tamara abgeholt und zu den Pferden geführt. Wir reiten zwei Stunden um die Mogotes herum. Dann machen wir Halt bei einem Bauern, der uns seinen Hof zeigt und uns erklärt wie und wann die Tabakblätter geerntet und getrocknet werden.

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Wir versuchen abends und früh morgens mit Sonnenunter- und -aufgang speziell gute Bilder zu schiessen. Leider ist es meist etwas dunstig und es entsteht kein goldenes Licht so wie ich mir das vorgestellt habe... aber auch so ist es etwas geworden.

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Film Abendprogramm im Hotel Los Jazmines, Viñales
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Kuba 08. - 11.05.2012   Kuba, Havanna
22°07,503'N 080°27,245'W
In Cienfuegos haben wir Bus-Tickets gekauft und auch gleich ein Hotel in Havanna und eines in Viñales gebucht. Für fast sechs Tage lassen wir ULANI alleine in der Marina zurück. Die Reise geht zuerst nach Havanna (4 Std. Busfahrt) wo wir drei Nächte im Hotel Lido ** logieren. Anschliessend geht es noch weiter in den Westen nach Viñales (bei Pinar del Rio - nochmals 3 Std. Busfahrt). Dort haben wir zwei Nächte im Hotel Los Jazmines vorgesehen. Dann mit dem Bus in 7 Std. zurück bis Cienfuegos wo wir unser Schiff wohlbehalten vorfanden!

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Unser Hotelzimmer im Lido ist sehr einfach hat aber nur 13.00 CHF pro Person und Nacht, inkl. Frühstück, gekostet! Immerhin haben wir ein TV, warmes Wasser und eine Klimaanlage! Ein weiterer Vorteil: im hauseigenen Restaurant essen wir sehr preiswert und gut (Nachtessen 4.00 - 5.00 CHF). Nur zwei Strassen und insgesamt 500 m weiter sind wir mitten im Geschehen - für uns eine ideale Wahl. Nach dem Zimmerbezug ziehen wir bereits los und buchen spontan eine ca. 70 minütige Kutschfahrt durch die Altstadt.

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Am folgenden Tag besuchen wir zuerst eine Zigarrenfabrik. Während des Besuches sei das Fotografieren streng verboten und alle müssen am Anfang die Kameras abgeben. Wir gaben unsere beiden grossen NIKON ab, behielten jedoch die kleine Digitalkamera in der Tasche. Wir sind ja wahrscheinlich nur einmal in Kuba und sehen die Produktion der berühmten HAVANNAS ja nur einmal - also fühlte ich mich wieder einmal nicht an die Vorschriften gebunden. Ich wurde zwar ein paarmal gerügt - aber mit einem freundlich-schuldigen Lächeln und ein paar Worte des Bedauerns war es dann immer gleich erledigt.

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Übrigens sind die Zigarren im Laden hier recht teuer (100.00 bis 400.00 CHF pro 25 Stück!). Die Zigarrendreherinnen dürfen pro Tag drei Zigarren gratis mit nach Hause nehmen. Wir glauben es verschwinden jedoch noch mehr, denn man wird oft auf der Strasse gefragt ob man solche günstig kaufen möchte. Wir lassen uns auf ein solches dubioses Hinterhofgechäft ein und kauften 25 Zigarren in der Originalverpackung, nach hartem Verhandeln, für einen drittel des offiziellen Preises.

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In der Altstadt sind wir auch viel zu Fuss unterwegs. Das Wetter spielt mit und wir schiessen viele Bilder. Die alten amerikanischen Autos sind nach wie vor überall als Taxis unterwegs. Auch in den vielen Läden und Restaurants und allen Hotels wollen die Kubaner immer mit CUC (Pesos Convertibles) bezahlt werden. Diese neue Währung hat den US-Dollar abgelöst und war anfänglich nur für die Touristen gedacht, aber ist unter den Kubanern sehr beliebt.

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Aber es gibt auch noch den Pesos Nacional (1 CUC = 24 CUP: Pesos Nacional oder moneda nacional). Und nur eine Parallelstrasse zum Parque Central hat es Strassenlokale mit einfachen, aber guten Menüs. Und das für weinig Geld. So essen wir ein Sandwich mit gebratenem Schweinefleisch (sehr gut!) für nur 10 monedas nacional - also für nur 0.40 CHF !!! oder ein komplettes Mittagsmenü für 30 CUP (1.20 CHF). Die verschiedenen Währungen sind verwirrend und dies wird von vielen Institutionen auch ausgenutzt. So kostet zum Beispiel eine Dose Bier in einem **** Hotel 2-3 CUC (2-3 CHF) jedoch auf der Strasse in einem Pesos-Nacional-Restaurant nur 18 CUP (also 0.80 CHF).

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Kuba 07.05.2012   Kuba, Cienfuegos
22°07,503'N 080°27,245'W
Zur Innenstadt von Cienfuegos genehmigen wir uns ein BiciTaxi. Der sehenswerte Teil von Cienfuegos ist nicht sehr gross und besteht im wesentlichen aus einer autofreien Strasse und dem anschliessenden Park. Als wir diese Gasse entlang schlenderten, rechts und links auch mal in die offenen Fenster der Häuser guckten, ergab sich dann doch noch das eine oder andere spezielle Bild. Zum Beispiel eine fast leere Apotheke und Läden in denen die wenigen Artikel in den Gestellen so aufgestellt wurden, dass es nach mehr aussah als es wirlich war. Zwei Nähereien die Hemden oder wie auf dem Bild unten Handschuhe fabrizieren.

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Auf dem Rückweg kommen wir ins Gespräch mit unserem BiciTaxi-Chauffeur. Einige Taxis haben eine Musikanlage die über einen mp3-Player, grosse Boxen und eine Autobatterie funktioniert. Als der junge Chauffeur merkt, dass uns die Musik sehr gut gefällt, bietet er uns spontan an, dass wir die Musik kopieren können wenn wir wollen. Kaum in der Marina angekommen, gibt er mir einfach so seinen mp3-Player und wartet mit Sandra in der Marinabar bis ich auf dem Schiff alles auf meinen Laptop kopiert habe - über 400 Lieder! Als wir ihm statt des vereinbarten Fahrpreises von 2 CUC (Pesos Convertibles: ca. 1:1 mit CHF) nun 5 CUC und eine Handvoll Bonbons geben, meinte er, dass dies zuviel sei - eine wirklich erfrischend nette Begegnung!
Kuba 06.05.2012   Kuba, Cienfuegos, Punta Gorda
22°07,503'N 080°27,245'W
Bei brütender Hitze spazieren wir zur Punta Gorda. Es ist nur ein kleiner Park am Ende der Landzunge und in gut 15 Minuten erreichbar. Vorbei am Hotel Jaguas und einigen schönen Gebäuden und natürlich auch ein Fotostopp beim Palacio del Valle.

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Kuba 05.05.2012   Kuba, Trinidad, Tagesausflug mit Taxi
22°07,503'N 080°27,245'W
Am Steg heisst es plötzlich "Grüezi" und so lernen wir Françoise und Philippe kennen. Sie leben in Genf haben aber beide lange Zeit in Zürich gelebt. Sie haben bereits ein Taxi nach Trinidad organisiert und wir können sie spontan begleiten. Natürlich teilen wir uns die Kosten der ca. 70 minütigen Fahrt. Das Taxi hat übrigens Baujahr 1952.

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Schon während der Fahrt wird uns bewusst wie schön und sauber das Land ist. Nicht einmal in der Schweiz ist es so sauber - absolut kein Abfall - nirgends! Millionen von jungen Krebsen färben die Strasse rot ein. In 2-3 Monaten sind sie ausgewachsen - sofern sie dann noch leben. Die Autos nehmen kaum Rücksicht und fahren über die kleinen und die auch die grossen Exemplare (diese sind ohne Beine und Scheren etwa so gross wie eine Faust).

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Auch das Wetter spielt mit und es gibt unendlich viele Fotosujets. Zum Mittagessen bestelle ich Lobster (Langusten) für umgerechnet nur 8 CHF (!). Trinidad hat uns ausserordentlich gut gefallen und wir können die Stadt nur empfehlen!

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Kuba 03.05.2012   Kuba, Cienfuegos
22°07,503'N 080°27,245'W
Gut geschützt durch eine riesige Bucht, die nur durch einen Einfahrtskanal mit dem Meer verbunden ist, können wir in der Marina Cienfuegos festmachen. Die Liegegebühren sind mit ca. 25 US$ moderat und da wir von hier aus mehrtägige Landreisen machen wollen, ist es beruhigend die ULANI am Betonstegg gut vertäut zu wissen.

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Wir hatten schon gehört, dass die Einreiseformalitäten hier alles in den Schatten stellen. Viele Formulare müssen mehrfach ausgefüllt werden und sehr viele Beamte besuchen unser Schiff. Ob dahinter mehr die Neugierde steckt - ich vermute es. Fast alle Schränklein werden geöffnet und alles inspiziert. Sandra offeriert Süssigkeiten (Caramels, Bonbons, Lolipops etc.) die sehr schnell Abnehmer finden. Am Schluss kommt noch der Drogenhund an Bord - was wir bis anhin auch noch nie hatten! Die Stimmung lockert sich mehr und mehr und es wird zusammen viel gelacht und die Kosten von ca. 70 US$ halten sich in Grenzen.

Übrigens: unsere Aufenthalte im "Archipiélago de los Jardines de la Reina" mussten wir verschweigen, denn wir waren eigentlich ja zu dieser Zeit noch nicht sauber eingereist und somit illegal im Land. Wir gaben an direkt von Montego Bay zu kommen, was überhaupt kein Problem war.
Kuba 01.05.2012   Kuba, im Archipiélago de los Jardines de la Reina
20°42,127'N 078°45,044'W  und  21°07,181'N 079°27,633'W
Nach einer Nachtfahrt erreichen wir unseren ersten Ankerplatz im Jardino de la Reina. Hier gibt es nichts ausser Mangroven und einigen Fischern. Detaillierte Seekarten haben wir nicht und tasten uns langsam vor, nur mit Hilfe der Skizzen im nautischen Reiseführer. Wir ankern auf 4-5 Metern, jedoch mitten in einem Kanal wo die Strömung gegen den Wind läuft. Wir hatten eine etwas unruhige Nacht, denn auf beiden Seiten des Kanals waren die Riffe und so konnten wir nur wenig Ankerkette auslegen (nur dreifache Wassertiefe anstelle der üblichen 5-7 fachen Wassertiefe). Zur Sicherheit liess ich den Kartenplotter die ganze Nacht mitlaufen und stellte den Ankeralarm ein. Zusätzlich schlief ich im Salon und konnte regelmässig die Situation überprüfen - wie gesagt: eine unruhige Nacht mit mässiger Erholung.

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Es begleiten uns Delfine und auch zwei kleine Vögel ruhen sich auf der ULANI aus. Die dritte Nacht verbringen wir auch am Anker vor einer Caya in den Jardines de la Reina. Der Ankerplatz ist besser, aber die Nacht sehr kurz, da wir um 02:00 Uhr bereits los müssen um Cienfuegos noch bei Tageslicht anlaufen zu können.

Film zur Überfahrt Jamaika nach Kuba
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Jamaika I, Mitte bis Ende April 2012
Jamaika 29.04.2012   Jamaika, Montego Bay
18°27,661'N 077°56,456'W
Wir ankern vor dem Yacht-Club Montego Bay und können im Clubhaus das Internet benutzen. Mit dem Beiboot fahren wir quer über die grosse Bucht und besuchen zwei verschiedene Teile von Montego Bay, die unterschiedlicher kaum sein können. Die vier Südstaatler Bob & Annette von der TEMPEST (Louisiana USA) und Ray & Jenna von der NIGHT HAWK (Texas, USA) begleiten uns an diesem Tag. Zuerst gehen wir zu Pork Pit (steht im Reiseführer) und essen Jerk Chicken. Anschliessend in den touristischen Teil wo den Hotel-Touristen Spass und Party angeboten wird.

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Sandra und ich wollen aber noch das echte MoBay (wird oft so abgekürzt) sehen und gehen ohne die Amis in den einheimischen Teil der Stadt. Es ist ärmlicher zeigt aber das echte Jamaika.

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Am folgenden Tag klarieren wir aus und machen uns auf den Weg Richtung Kuba.
Jamaika 27.04.2012   Jamaika, Montego Bay
18°27,661'N 077°56,456'W
Wieder mit der ausgebaumten Genua segeln wir fast die ganze Strecke bis Montego Bay. Nur am frühen Morgen hatte es zu wenig Wind und wir motorten ein wenig. Noch am gleichen Nachmittag setze ich mit dem Beiboot zum Club über und melde mich im Büro, wo mir die Dame verspricht die Behörden anzurufen, damit sie vorbei kommen. Eine Stunde später erscheint die Beamtin vom Customs (Zoll) und erklärt mir, dass wir uns bei Immigration nicht melden müssten. Ich fülle wieder ein Fomrular aus (das gleiche was ich schon vorliegen hatte!) und sie stempelte es. Alles kostenlos und unkompliziert - einfach unnötig wie uns scheint.
Jamaika 26.04.2012   Jamaika, Discovery Bay
18°27,782'N 077°24,112'W
Schwarze Wolken und Donnergrollen begleiten uns das kurze Stück (18 nm) bis zur Discovery Bay. Leider mussten wir alles unter Motor fahren, denn es hatte kaum Wind und wir wollten zügig in die geschützte Bucht rein. Viel Platz und durch ein Riff gut geschützt ankerten wir vor dem Sandstrand wo nur Fischerbuden standen. Auch hier gingen wir nicht an Land und wurden, wie in Ocho Rios, nicht von den Behörden aufgesucht.
Jamaika 25.04.2012   Jamaika, Ocho Rios
18°24,587'N 077°06,518'W
Auch hier in Jamaika füllen die Behörden gerne Formulare aus und möchten, dass wir uns in jedem Hafen/Bucht abmelden und uns einen Geleitschein (in den spanischen Ländern Despacho oder auch Zarpe genannt) für die Segeletappe geben. Dann muss man sich am neuen Ort wieder bei Immigration (Einwanderung) und Customs (Zoll) melden und so weiter... Als ich George, dem sehr netten Hafenmeister von Port Antonio mitteile, dass wir mindestens einen Stopp in Ocho Rios machen wollen, empfiehlt er uns einfach direkt Montego Bay als Zielort anzugeben. Falls in einer Bucht dazwischen jemand fragen würde, einfach eine Ausrede benutzen wie: wir waren zu müde, sind seekrank, technische Probleme oder das Wetter/die Wellen waren ungünstig. Wir folgten seiner Empfehlung.

Der Wind nahm dann auch stetig zu und wir hatten auch genug Wellen. Wind und Welle von hinten und mit ausgebaumter Genua segelten wir recht bequem nach Ocho Rios. In der Bucht lagen bereits zwei Schiffe (USA) und wir wurden noch am selben Abend von Bob und Annette auf die TEMPEST eingeladen. Wir lagen vor dem Hotelstrand sehr ruhig und sicher und starteten am nächsten Morgen bei regnerischem Wetter!
Jamaika 23.04.2012   Jamaika, ein Tag in Kingston
18°10,826'N 076°27,202'W
Am Steg werden wir auch von Bobby angesprochen. Er bietet uns an mit seinem Auto nach Kingston zu fahren. Da wir natürlich nebst der Hauptstadt auch das Bob Marley Museum sehen wollen, verabreden wir uns mit ihm. Für die vereinbarten 150 US$ begleitet er uns den ganzen Tag, fährt uns in den einzigen Schiffszubehörladen des Landes (mit teuren Preisen versteht sich), das Museum, eine Gelateria und am späteren Nachmittag noch zu Mega Markt. Hier kaufen wir nochmals richtig viel ein, damit wir für Kuba gerüstet sind. Die Fahrt nach Kingston führt zuerst der Küste entlang und dann quer über die Blue Mountains und dauert fast zwei Stunden (pro Weg). Hier herrscht Linksverkehr, aber auch die vielen Schlaglöcher bestätigten uns, dass es besser war Bobby anzuheuern als ein Auto zu mieten.

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Erst waren wir etwas skeptisch und zögerten etwas bei dem recht hohen Eintrittspreis von 20 US$ pro Person. Doch es war eine interessante Führung die eine Stunde dauerte und viele Hintergrundinformationen vermittelte; es hat sich gelohnt. Bob Marley wird hier sehr verehrt und wir staunen während der Führung was er alles erlebt und erschaffen hat (u.a. 12 Kinder). Doch am Schluss der Führung kommt ein ca. 15 minütiger Film mit Original-Interviews mit Bob und wir korrigieren unserer Bild wieder etwas: wir sind beide der Ansicht, dass er meist zugekifft war!

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Übrigens sei das Fotografieren im Museum strengstens verboten...;-)
Jamaika 18.04.2012   Jamaika, Port Antonio
18°10,826'N 076°27,202'W
Für die 165 Seemeilen waren wir 30 Stunden unterwegs. Der angesagte Nordost-Wind mit 5-6 Windstärken liess sich leider nicht blicken. So hatten wir nur um die 8-12 Knoten Wind, was für einen Kurs mit Rücken-Wind und den vorhandenen Wellen zu wenig ist. In dem doch sehr unangenehmen Geschaukle, verursacht durch zwei verschiedene Wellensysteme, haben die Segel so stark geschlagen, dass wir sie bargen. Das Material hätte sonst einfach zu stark gelitten. So motorten wir fast den ganzen Weg - es war keine schöne Überfahrt!

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Im Naturhafen von Port Antonio legten wir am Dock der Marina an um die Formalitäten der Einreise in Jamaika zu erledigen. Die Beamten sind sehr freundlich und kommen direkt ans Schiff. Einfach, unkompliziert und gratis (was uns überraschte) konnten wir die vielen Formulare ausfüllen. Nach Abklärung der Marinakosten entschliessen wir uns gleich in der Marina zu bleiben. Wir leisten uns also mal wieder etwas Luxus (48.00 US$/Nacht). Und wie es die Segler lieben: es hat freies Internet, einen kleinen Strand, einen Pool, Waschmaschinen und vor allem saubere Duschen mit HEISSEM Wasser!

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Durch die hohen Berge der Insel ist die Hafenbucht so gut geschützt, dass es tagsüber nur leichte Winde hat und das Wasser fast ruhig steht. Wir erkunden den Ort, der gleich hinter dem Marinaareal beginnt. Ganz karibisch gilt hier wieder HE JO MON (alles klar Mann?) und die dunklen Rastatypen sind schon mit den ersten Worten sehr aufgeschlossen und fröhlich. Natürlich will ab und zu auch mal einer ein kleines Geschäft machen. So reinigt einer unser Schiffsrumpf mit Essig und Seife und poliert ihn anschliessend auf Hochglanz. Für die schweisstreibende Arbeit die etwas weniger als einen Tag dauert (er hat es wirklich seriös und gut gemacht!), wollte er anfangs 250 US$ haben - nach lockerem und spassigem Verhandeln einigten wir uns dann auf 100 US$ (was hier immer noch eher überbezahlt ist).

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Vor dem Postgebäude quatscht uns am nächsten Tag ein anderer an. Er lebt auf der Strasse und verkauft heilende Kräuter. Er schmeichelt sich geschickt ein und erkennt uns (nach seinen Worten) als nicht normale Touristen sondern eher als People wie er einer sei - willkommen in der Familie... Am Ende verkauft er uns (ich gebe zu eher mir Philippe) einen Sack dieser normal aussehenden Blätter für 500 Jamaica-$ (ca. 5.50 US$). Irgendwie buchen wir das als Unterstützung der Einheimischen ab - immerhin hat er uns die Blätter dann auch noch zerrieben und mit weissem Rum (nochmals 200 Jamaica-$ ca. 2.30 US$ extra) in einer gefundenen Petflasche gemixt. Das ganze war amüsant, hat nicht viel gekostet und er lebt davon wieder einige Tage.
Haiti I, anfangs April 2012
Haiti 13.04.2012   Haiti, Ile à Vache
18°06,228'N 073°41,532'W
Von allen Seiten wird uns abgeraten Haiti auf eigenem Kiel anzulaufen. Die Kriminalität ist sehr hoch, da es ein extrem armes Land ist. Nur der Ankerplatz in Port Morgan, auf der Ile à Vache gilt als sicher und wird von Yachties besucht. Die meisten machen hier einen Zwischenstopp auf dem Weg von Ost nach West oder umgekehrt. Es gibt hier keine Behörden und keine Kontrolle - somit reist hier niemand korrekt ein, d.h. alle Segler bleiben zwar ein paar Tage, melden sich im Land aber nicht offiziell an - das ist überhaupt kein Problem hier.

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Nach der nächtlichen Überfahrt erreichen wir die Insel bei absoluter Flaute. Sehr viele Fischer sind mit ihren Einbaum-Booten oder den einfachen Segelbooten unterwegs. Kaum jemand hat das Geld um sich einen Motor und das nötige Benzin zu leisten. Die Segelboote haben alle zusätzlich auch lange Ruder, die bei Flaute eingesetzt werden.

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Schon in der Einfahrt zu der Bucht kommen uns Jugendliche mit ihren Einbäumen entgegen gepaddelt und begrüssen uns. Jeder will möglichst einer der ersten sein um seinen Namen bei uns zu platzieren, damit er später bei den kleinen Dienstleistungen zum Zuge kommt. Sie lassen uns nicht mehr aus ihren Fängen und hängen sich entweder an die Reeling oder paddeln uns hinterher bis zum Ankerplatz. Auch beim Ankern sind sie permanent präsent, so dass sie schon fast ein bisschen stören als wir rückwärts fahren um den Anker zu setzen. In den nächsten Tagen lernen wir viele Namen kennen und am ersten Tag besuchen uns immer wieder (über 10 mal) einzelne oder kleine Gruppen Kinder in herüberfahrende Einbäumen. Immer wieder hören wir an der Reeling ein leises und scheues "allô,...,allô..."... Sie wollen Wäsche für uns waschen, Diesel einkaufen gehen, uns durch die Insel führen, das Boot polieren, Chromstahl putzen und und und. Sie versuchen einfach ein paar Dollars zu machen. Das Jahreseinkommen eines einfachen Arbeiters liegt bei ca. 400 USD (pro Jahr!).

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Auf der Insel gibt es keine Autos und somit keine richtigen Strassen. Die Wege sind eher Trampelpfade - alles geht zu Fuss. Die Dorfbewohner leben ohne Stromversorgung und entnehmen das Wasser einem Dorfbrunnen. So kehrt mit dem Eindunkeln auch die Ruhe ein. Die meisten Leute sind äusserst freundlich und können meist auch französisch mit uns kommunizieren. Die älteren Personen verstehen wir kaum, denn sie fallen immer wieder in ihre einheimischen Sprache zurück. Die Jugendlichen überraschen uns mit ihren Englisch-Kenntnissen! Am folgenden Tagen kaufen wir eine Staude Bananen und eine Wassermelone und lassen uns einige Dieselkanister auffüllen, auch wenn wir etwas mehr bezahlen als in der teuren DomRep. Wir zahlen 6 US$ für die US-Gallone Diesel (3.8 Liter) - also etwas mehr als 1.50 US$ pro Liter (in Puerto Rico war es 1.00 US$/Liter). Aber dafür werden die Kanister bei uns am Schiff abgeholt und wieder gebracht. Und das wichtigste: mehrere Jungs konnten ein paar Dollars machen und haben so wahrscheinlich mehr verdient als der Vater in einer Woche!

Da wir hier absolut ruhig, gut geschützt, sicher und vorallem gratis liegen, geben wir gerne ein paar Noten (wichtig: sie nehmen keine Münzen, nur Dollarscheine, deshalb sollte man viele Ein-Dollarscheine dabei haben) ab. Wir wechseln auch im Dorfladen US$ gegen die Landeswährung GOURDES. So erhalten wir viele kleine Noten und können auch mal 50 oder 100 Gourdes als Trinkgeld geben (1 US$ = ca. 40 Gourdes).
Dominikanische Republik I, Ende März bis Mitte April 2012
Dominikanische Republik 11.04.2012   Dominikanische Republik, Isla Beata, letzter Ankerplatz
17°36,941'N 071°31,549'W
Als wir um 06:30 Uhr ablegen, regnet es. Kaum Wind - aber noch zwei Stunden Regen! Irgendwie wurde es Zeit diesen Ort zu verlassen, auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte. Die Windprognosen sind leider sehr schwach, aber dafür hat es in den nächsten Tag kaum Wellen, was für unsere bevorstehenden, langen Distanzen eine sichere Fahrt verspricht. So dieseln wir halt eben die ganzen 62 Seemeilen (ca. 110 km) bis zur südlichsten Ecke der Insel Hispaniola. Hier auf der Isla Beata verbringen wir noch eine ruhige Nacht am Anker. Was für ein Traumstrand!

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Kaum war der Anker platziert und wir sitzen gemütlich im Cockpit, nähert sich uns ein hölzernes, offenes Fischerboot. Der Fischer setzt zwei Personen der Marina de Guerra zu uns über. Sie sind ausgesprochen freundlich, wollen unsere Pässe und das aktuelle Despacho sehen. Sie seien jeweils immer einen Monat hier stationiert und dürfen dann wieder einen Monat zurück aufs Festland. Uns scheint es recht verlassen und einsam hier, denn ausser den Fischern in ihren Strand-Bretterbuden bietet die Insel nur Leguane, Felsen, Sandstrand und Palmen. Es stört sie überhaupt nicht, dass wir uns hier nochmals ausruhen obwohl wir ja eigentlich bereits offiziell aus dem Land ausgereist sind. Sie sind auch die ersten, die kein Geld oder sonstige Geschenke von uns wollen - was uns sehr erfreut! Wir geben den drei gerne je ein kühles Bier mit - was sie wiederum sehr schätzten.

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Dominikanische Republik 09.04.2012   Dominikanische Republik, Barahona, Stadtausflug 
18°12,792'N 071°05,270'W
Billy erscheint auch heute wieder bei uns am Steg und fragt nach was wir so im Sinn hätten. Er möchte uns gerne helfen und natürlich auch etwas verdienen. Von anderen Seglern haben wir gehört, dass der Ort nett sei und wir wollen ihn nun besuchen. Schon nach 500 Metern werden wir von einem Motorrad-Taxi angesprochen und Sandra und ich (mit Fahrer also zu dritt) lassen uns befördern.

Billy kommt mit einem anderen Mororradtaxi nach. Die Fahrt ist interessant - geht aber gut. Billy zeigt uns den Markt und wir staunen wie lange sich die vielen Gässchen hinziehen. Die angebotene Ware wird teils am Boden ausgelegt. Gemüse, Kartoffeln und andere Wurzeln sehen wir oft, aber auch Kleidungsstücke (teilweise schon schmutzig und wahrscheinlich aus zweiter oder dritter Hand;-). Vieles hier erinnert uns an nordafrikansche Länder - sehr ärmlich eben. Die Leute sind aber sehr freundlich!

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Am 10. April organisieren wir unsere Ausreise und rufen Ivan von der Immigration an. Er kommt prompt mit seinem Motorrad zu unserem Schiff und holt mich und die Papiere ab. Ich darf hinten aufsitzen und wir fahren in sein Büro im Ort. Die Stempel sind schnell erledigt und nun fahren wir noch bei der Marina de Guerra (Coast Guard) vorbei wo unser Despacho ausgestellt werden soll. Er weist mich mehrmals darauf hin, als nächsten Ort Jamaika anzugeben und den Stopp auf Isla Beata einfach zu verschweigen.

Gesagt getan. Das zweite Büro ist eher ein leeres Kasernenzimmer und der junge Uniformierte startet seinen scheinbar privaten Netbook (Acer) - der offizielle PC steht daneben, ist alt und läuft schon lange nicht mehr. Als Erstes wird nun der USB-Memorystick eingeschoben (ich staune!) jedoch nur um seine Musik über den PC laut laufen zu lassen.

Ich helfe ihm beim Ausfüllen des einfachen Worddokumentes (er wusste nicht wie man SUIZA - also Schweiz auf Spanisch schreibt). Entgegen den Informationen in Boca Chica war das Ganze natürlich nicht gratis: Immigration 20 US$ und Despacho 20 US$ (mit der Begründung dies sei eben International - aha?). Sicher zu unrecht musste ich diese 40 US$ bezahlen - ach was solls - adios Dominikanische Republik!
Dominikanische Republik 08.04.2012   Dominikanische Republik, Barahona, Club Nautico
18°12,792'N 071°05,270'W
Leider können wir auch diese Etappe nicht alles segeln. Der Wind ist sehr schwach und wir motoren meistens. Als wir um ca. 14:00 Uhr in Barahona einlaufen sind wir überrascht wie klein die nördliche Bucht ist. Auf neun Metern Tiefe zu Ankern ist möglich aber wir versperren damit dem grossen Frachter hinter uns die Ausfahrt.

Nach dem Ankern wassere ich das Beiboot, frage am Fischersteg nach und erfahre, dass sie uns einen Stegpplatz anbieten können. Es sei genug tief und sie würden ein Fischerboot verlegen, so dass wir die ca. 5 m Stegseite benutzen könnten. Ich kontrolliere die Wassertiefe visuell vom Beiboot aus und denke, dass es gut reichen wird. Den Anker zu werfen sei nicht nötig meinten die netten Helfer an Land.

Selbstverständlich setzten wir den Buganker trotzdem und legten sehr vorsichtig mit dem Heck an. Hier wird das Gelände und somit auch unser Boot 24 Stunden 7 Tage bewacht.

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Auf Anfrage wird ein Spezial-Preis erfunden: 35.00 US$ pro Nacht (zum Vergleich: ein Monatssalär eines einfachen Arbeiters hier ist etwa 200 US$). Aber die Sicherheit ist es uns wert und wir willigen ohne Handeln ein. Anschliessend hatten wir einen vergnüglichen Nachmittag und Abend mit den Gästen hier im kleinsten Club Nautico den wir je gesehen haben!

Wir treffen Maximo, der ein guter Jugendfreund des Präsidentschaftskanditaten DANILO ist. Er zeigt uns Bilder von den beiden und lädt uns ein, er würde uns noch heute zu sich nach Hause fahren (1 Std.) und wir könnten uns auch mit DANILO ablichten lassen. Wir bedanken uns für das Angebot, lehnen aber dankend ab mit der Begründung, dass wir etwas müde von der Reise wären - was er versteht.

Billy hilft zu übersetzen (nur er kann hier Englisch) und wir spielen Domino zu viert. Später setzen wir uns zu zwei Kolumbianern, die englisch sprechen und hier mit der ganzen Familie das Wochenende ausklingen lassen. Sie arbeiten hier in besserer Stellung in der Zuckerfabrik und erzählen uns von Kolumbien, eines unseren nächsten Reiseziele.

Im Laufe des Abends erscheinen zwei junge Männer im Freizeitlook. Der eine sei von der Immigration und der andere von der Marina de Guerra. Sie wollen beide unser Schiff inspizieren. Ich habe ein déjà-vu. Auch diesen netten Herren erkläre ich, dass wir schon eingereist sind (und denke so für mich: also der von der Immigration hat gar nicht von uns zu wollen) und dass für ein Despacho keine Schiffskontrolle notwendig sei. Dieser besteht aber darauf und nach einer trägen Unterhaltung, sagt Sandra zu mir ich solle ihm halt schnell das Schiff zeigen.

Ich kontrolliere seine Schuhe (weisse Sohlen!!!) und lasse ihn aufs Schiff - er öffnet zwei Schränkchen (einmal Werkzeug und einmal voll Ersatz-WC-Papier) und macht sich von dannen. Geld gabs keines! Wahrscheinlich versuchen sie es dann bei der Ausreise nochmals... mal sehen.
Dominikanische Republik 06.04.2012   Dominikanische Republik, Punta Salinas
18°12,889'N 070°32,767'W
Während der Fahrt haben wir Wasser gemacht und kommen mit fast vollem Tank in Salinas an. Wir ankern vor dem Hotel. Auch hier ist an diesem Osterwochenende viel Party angesagt - wir hören auf dem Schiff zeitweise drei oder vier verschiedene Musikanlagen von den Partyzelten am Ufer. Die kleine Ortschaft bietet nicht viel und auch das Hotel ist ziemlich heruntergekommen.

Der Ankerplatz ist windtechnisch äusserst angenehm und hat glasklares Wasser. Unser Anker hält im leicht mit Seegras bewachsenem Grund recht gut und wir verbringen zwei ruhige Nächte hier.

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Per Zufall treffen wir den zuständigen Offizier der Marina de Guerra (Coast Guard) und fragen nach wo wir denn das Despacho für die Weiterfahrt abholen könnten. Irgendwie witterte er sofort eine Chance um sein Salär etwas aufbessern zu können. Er will sofort das alte Despacho haben. Wir haben die Unterlagen aber nicht dabei und so meinte er er wolle nun mit mir zusammen auf das Schiff gehen. Eine kleine Inspektion - hat er gemeint. Sandra stand nicht neben mir, aber ein Einheimischer half mir mit dem Übersetzen, als ich ihm höfflich aber klar erklärte, dass er nicht auf das Schiiff kommen muss. Es handle sich ja nicht um das Einreisen, sondern lediglich um das Despacho (eine art Geleitschein als Info für die Coast Guard).

Nach längerem Hin und Her begreift er, dass es mit Philippe keinen Zweck hat und er lenkt ein und bietet nun an, dass er heute Abend das Dokument vorbei bringen würde. Wir müssten lediglich ihm das Benzin für sein Motorrad bezahlen. Da er nur 100 bis 150 Pesos (2.00 - 4.00 CHF) haben wollte willigte ich ein.

Er brachte das Papier dann auch mit etwas Verspätung ins Hotel, wo ich bereits auf ihn wartete. Problemlos setzt er nun auch die gewünschte Abfahrtszeit ein und ist ausgesprochen freundlich und gut drauf. Was sich anfangs als mühsamer Beamtenvorgang darstellte, wandelte sich in eine sehr angenehme und einfache Sache. Zum Glück habe ich anfangs nicht gleich eingelenkt als er aufs Schiff wollte.

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Dominikanische Republik 04.04.2012   Dominikanische Republik, Boca Chica
18°26,705'N 069°37,426'W
Zu Fuss gehen wir dem Strand entlang nach Boca Chica. Hier in der DomRep wird die ganze Woche vor Ostern als Semana Santa (Heilige Woche) bezeichnet. Da wird die ganze Woche gefeiert - speziell hier im Touristenort Boca Chica. Am Strand sind spezielle Partyzelte und überdimensionale Musikanlagen mit riesigen Lautsprechern aufgebaut.

Nachmittags sind alle am Strand - die meisten sind Einheimische. Diese bringen die Getränke meist selber mit und die ganze Familie wird aus dem Picknick-Korb im Schatten verpflegt. Wer nichts dabei hat besucht eine der vielen Essbuden am Strassenrand. Es werden auch viele Andenken angeboten - einige sind direkt aus dem Meer. Wir treffen per Zufall Bruno und Kurt als wir das Restaurant Pequeño Suizo betreten. Es wird von einem Tessiner geführt und das Essen ist köstlich und nicht teuer! Bruno ist pensioniert und lebt die meiste Zeit auf dieser Insel.

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Seit einigen Tagen kreisen die Militärhelikopter über dem Strand. Sie fliegen zeitweise so schnell und tief über dem Wasser, dass wir die Gesichter erkennen können. Die Masten der Schiffe an den Bojen vor der Marina werden nur knapp nicht gestreift.

Wir kaufen hier nochmals gross ein und erhalten von Raúl (Dockmaster hier) das Despacho ausgehändigt. Dieses Dokument erlaubt uns zum nächsten Ankerplatz weiter zu fahren. Mit dem ersten Tageslicht und bei Windstille verlassen wir Boca Chica und motoren den ganzen Weg bis nach Punta Salinas - kein Wind, aber auch keine Welle!

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Dominikanische Republik 02.04.2012   Dominikanische Republik, Ausflug nach Santo Domingo
18°26,705'N 069°37,426'W
Im Marinaoffice machten wir uns über die Reisemöglichkeiten und die Fahrpreise schlau. Da gibt es einen Bus, aber wann der genau fährt weiss niemand. Ein Taxi würde 40 US$ (ein Weg) kosten - der Bus hingegen nur 70 Pesos/Person (also ca. 1.8 US$)... Wir wollen es mit dem Bus versuchen und gehen nur ca. 500m bis zur oberen Kreuzung wo per Zufall gerade der Bus ankommt - perfekt!

Der Zubringerbus fährt nur bis zu einer Art Sammelstation, wo dann der Express-Bus gefüllt wird. In diesem klimatisierten Bus warten wir nicht lange und schon ist er voll und wir brausen Richtung Hauptstadt. Auf dem Sitz schräg hinter uns gackert es aus einem Sack, der ein älterer Mann auf dem Schoss liegen hat. Der Bus fährt uns nahe ans historische Zentrum, die sogenannte "Colonial Zone".

Hier hat es einige historische Bauten und ein paar wenige Sehenswürdigkeiten. Die Strasse "El Conde" gefällt uns besonders, denn sie ist autofrei und es gibt einige schöne Strassen-Cafes.

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Nachmittags fragen wir uns durch wo wir wieder den Express-Bus finden können und erhalten eine ungefähre Wegbeschreibung. Die Nachmittagshitze nimmt zu und wir (vor allem ich) sind schweissgebadet als wir nach etwa einer halben Stunde den richtigen Bus finden.

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Hier wollten wir unbedingt unsere Gasflaschen auffüllen lassen - man weiss ja nie wann sich die Gelegenheit wieder bietet. Die ersten Versuche mit einem der Arbeiter in der Marina (alles nach dem Motto NO PROBLEM) scheiterten. Einerseits an unserem europäischen Ventil (geht hier gar nicht gut!) andererseits aber auch an der kindlichen Unzuverlässigkeit einiger Einheimischen.

Erst als wir Raúl (Dockmaster) fragten konnten wir eine Lösung "bauen" lassen. Der zusammengeschweisste Adapter funktioniert und wir erhalten diesen zusammen mit der vollen Gasflasche zurück. Gerne bezahlen wir den Adapter (ca. 50 US$), denn ab jetzt können wir unsere Flasche überall zum füllen geben!
Dominikanische Republik 31.03.2012   Dominikanische Republik, Boca Chica
18°26,705'N 069°37,426'W   Marina ZarPar
Kurz nach der frühen Abfahrt ist das Meer ruhig und der Wind baut sich langsam auf. Nach kurzer Zeit können wir schon die Segel setzen und gleiten die 45 Seemailen dahin. Erst bei der Ansteuerung der Zielbucht nimmt der Seegang dann merklich zu. Die Zweimeterwellen schieben uns Richtung Aussenriff wo sie mit viel Getöse brechen.

Wir funken die Marina an und fragen nach einem Schlauchboot-Lotsen, da diese Dienstleistung angeboten wird. Nach einigem warten, werden wir begleitet und sicher um das teilweise flache Wasser herum geführt.

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Kaum angelegt, stehen schon mehrere Personen am Steg und fragen uns woher wir denn kommen. Als wir unseren letzten Hafen mitteilen und sie realisieren, dass wir schon in der DomRep eingereist sind verschwinden sie wieder.

Anscheinend sind sie nur an Einreisenden interessiert, da können sie nämlich die 100 USD kassieren, die sie hier für die Abwicklung der Behördengänge nehmen (die Kosten der Behörden kommen dann natürlich noch dazu). Ätsch - wir sind halt schon einklariert - nichts mehr zu holen bei uns!

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Wir werden einige Tage hier bleiben um das Inland etwas zu erkunden. So sind wir heute mal zu Fuss nach Andres spaziert. Dieser Ort ist touristisch nicht erschlossen und zeigt die echte DomRep. Einfach, freundlich, laut aber auch etwas staubig. Einheimische transportieren viel auf zwei Rädern. Die billigsten "Taxis" sind Motorräder - einfach aufsitzen schon gehts los.

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Einen Tag nach uns trifft Gerard, ein Neuseeländer, von der SALTWHISTLE ein. Er kam von Westen und übernachtete in einer Bucht wo sonst nur Fischer liegen. Er ist alleine unterwegs und schlief in der heissen Nacht draussen im Cockpit. Zwei junge Männer schlichen sich an Bord und hielten ihm, nach einem Handgemenge, ein Messer an den Hals. Sie wollten Bargeld und nahmen ihm 1'000.00 US$ und ein paar Pesos ab. Er kam mit dem Schrecken davon. Er wurde nicht verletzt und auch am Boot wurde nichts beschädigt. Er glaubt, dass man ihn nicht überfallen hätte, wäre er nicht alleine gewesen. Die Crew (Monika und Gabriel) der RODEO meinten aber, dass diese Bucht trostlos und hässlich sei. Jedoch Gerald, also der der überfallen wurde, schwärmte von der gleichen Bucht und sagte es ist wunderschön da... Aussagen anderer Segler sind manchmal schwierig einzuordnen. Keine Sorge: wir lassen diese Bucht aus und gehen direkt in die übernächste.
Dominikanische Republik 27.03.2012   Dominikanische Republik
18°23,828'N 068°54,017'W   Marina Casa de Campo
Nach der Verabschiedung von Erika und Reini legen wir um 15:45 Uhr in Boqueron ab. Sie wollen noch eine Nacht bleiben und hoffen auf etwas mehr Wind. Da dann auch die Wellen stark zunehmen werden (Prognose bis zu 3m) will ich vorher los.

Der schwache Wind in den letzten Tagen und auch die Prognose für die kommenden 24 Stunden lassen eine ruhige See vermuten. Wir rechnen sogar damit, dass wir einiges unter Motor fahren müssen. Jedoch noch in der Buchtausfahrt setzten wir das Grosssegel und rollten draussen die Genua aus. Mit bis zu 8 Knoten rauschten wir über eine ruhige See.

Die Wellenhöhe betrug nur rund einen Meter und der Wind kam zuerst aus WNW später drehte er über Nord auf Nordosten. Bis 23:00 Uhr konnten wir zügig segeln, jedoch gab es dann so stark nach (unter 3,5 Knoten SOG), dass wir die Segel bargen und den Motor anstellten. In der Nacht begleiteten uns kleine lokale Wärmegewitter, die nur einmal unseren Weg kreuzten und uns kurz duschten. Die ganze Nacht über gab es Blitze - aber ohne Donnergrollen.

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Am nächsten Morgen, nach der Rundung der Insel Samona, hatten wir über 2 Knoten Strömung gegen uns. Dafür sah Sandra einen kleinen Delfin, der voller Übermut mehrmals aus dem Wasser schoss und sich nach einer halben Schraube auf die Seite klatschen lies. Ich schlief tief und fest in dieser Zeit.

Nach der Insel Mona häuften sich die Schiffsbegegnungen und wir mussten nachts mehrmals den Kurs ändern um den Frachtern auszuweichen. Der Abfahrtzeitpunkt war gut gewählt und Alles-in-Allem war es eine angenehme Überfahrt.

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Im Revierführer des Autors Frank Virgintino (kann gratis herunter geladen werden) wird beschrieben, dass man hier nebst spanisch auch englisch, italienisch und französisch spricht. Bei der Anmeldung via Funk konnten die nur spanisch... Aber trotzdem warten zwei Schlauchboote mit Bugfender auf uns und geleiteten uns an unseren Hafenplatz. Auch stiessen sie uns sanft in die richtige Anlegeposition (es hatte böigen Wind). Im Marina-Office spricht man auch englisch und ist überaus freundlich und hilfsbereit!

Über das Einreisen und die Beamten hier haben wir schon viel Negatives gehört. Man wies uns an beim Boot auf die Offiziellen zu warten. Wir nutzten die Wartezeit für einen Anlegetrunk und ein Nickerchen im Cockpit. So viele Beamte hatten wir noch nie auf unserem Schiff! Es kamen...

  • 1 Person: GESUNDHEITSAMT (10 US$/Person = 20 US$)
  • 1 Person: STEUERN (Tourist-Tax: 10 US$/Person = 20 US$)
  • 1 Person: EINWANDERUNGSBEHÖRDE (10 US$/Person, 43 US$/Schiff = 63 US$)
  • 1 Person: ZOLL (0 US$, da nichts zu verzollen)
  • 1 Person: POLIZEI/DROGEN (0 US$)
  • 1 Person: MILITÄR (Küstenwache, Cruising-Permit für 90 Tage = 20 US$)

Total in bar: 123.00 US$

Der Eine fragte noch ob wir in Euro oder in US$ bezahlen würden. Wir zahlten in US$, aber ich wollte dann schon noch wissen was wir denn anstelle der 10 US$ in Euro hätten bezahlen müssen: er lächelte und sagte: Einfach 10 Euro ...

Am Schluss fragte der an sich recht sympathische junge Polizist, ob wir noch ein Geschenk geben können - und hängte noch an: nur falls wir wollen. Ich glaube gelesen zu haben, dass die das nicht mehr dürfen und wir sind sowieso nicht Fan von solchen geforderten Trinkgeldern. Sie erhielten je ein Päcklein Zigaretten, die wir damals in Gibraltar als Bakschisch für die marokkanischen Behörden angeschafft hatten.

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PS: Die düstere Bewölkung (auf den Bildern des Vorabends) hat sich noch am selben Abend nach etwas Regen aufgelöst. Die Nacht war sehr ruhig und wir erwachten mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Karibisches Wetter eben!
Puerto Rico, März 2012
Puerto Rico 26.03.2012   Puerto Rico, Westküste, Bucht von Boqueron
18°01,332'N 067°10,669'W
Das Cabo Rojo begrenzt den süd-westlichsten Punkt von Puerto Rico. Kurz darauf erreichen wir Boqueron. Die Bucht ist durch ein Riff in der Einfahrt geschützt, gross und bietet viel Platz zum Übernachten. Die Bucht ist bekannt für Tagestouristen und Studenten die hier am Wochenende feiern. So ist die kleine Ortschaft denn auch auf diese - meist aus dem Inland kommende - Meute ausgerichtet. Einfache Imbisstände mit Muscheln werden aufgebaut und in den Strandrestaurants wird Umsatz gemacht.

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Hier endet unsere gemeinsame Fahrt mit NORA. Reini und Erika werden über die Nordküste der Dominikanischen Republik in den Norden segeln - wir hingegen wollen via Südküste der DomRep über Haiti, Jamaika nach Kuba weiter.

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In unserem Führer steht, dass die meisten Segler von hier mit dem Taxi zu den Behörden nach Mayagüez fahren. Je nach dem an welchen Beamten man gerät, könne es passieren, dass dieser das so nicht akzeptiert. Dann müsste man doch noch mit der Yacht kommen - was sehr mühsam ist, da die sehr offene Bucht von Mayagüez keinen guten Ankerplatz und nur Betonanleger für Fähren hat.

Taxi gibt es keine in Boqueron, doch eine Barinhaberin kennt einen Raùl, der uns für je 15 USD (alle vier also 60$) zu den Behörden bringe und auch gleich wieder zurück bringt. Er habe aber erst in zwei Stunden Zeit. Etwas lange zum Warten und der Preis scheint uns auch etwas hoch - also versuchen wir zuerst einmal mit einem Publico (öffentlicher Bus).

Einen Fahrplan gibt es nicht - der Bus kommt irgendwann oder auch nicht - auch die Einheimischen wissen nicht mehr (ÖV ist hier total unterentwickelt!). Wir warten am richtigen Ort über eine Stunde lang und rufen dann doch noch Raùl an, der 10 Minuten später bereits mit seinem privaten Auto vorfährt. Als wir realisieren wie lange die Fahrt dauert und wie abgelegen die Offiziellen ihr Büro haben, sind wir heilfroh dass uns Raùl fährt.

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Nun verlassen wir Puerto Rico und somit auch die USA. Wir rechnen mit einigem bürokratischen Aufwand. Zudem kommen wir noch während der Mittagszeit an... aber Raùl kennt hier jeden! Er hat während der Fahrt schnell noch telefonisch organisiert, dass jemand da ist, beim Portier wird er durchgewinkt und kommt mit uns ins Gebäude. Vorbei an Gepäck-Röntgenschleusen kommen wir ohne Personenkontrolle ins heilige Inneren der Büros.

Ein einziger Beamter ist anwesend (ich glaube der ist aufgrund von Raùls Anruf extra noch länger geblieben) und hat sofort Zeit für uns. Schiffspapiere, Cruising-License haben ihn nicht interessiert. Nur die weissen Zettelchen aus unserem Pass nimmt er entgegen. Verdutzt fragen wir ob das nun alles sei, was er bestätigte.

Wir verlassen perplex das Gebäude ohne unsere Papiere - ja nicht einmal die Pässe - gezeigt zu haben! Das ganze hat nicht einmal 5 Minuten gedauert und wir sitzen schon wieder in Raùls Auto auf dem Rückweg. Er macht das übrigens seit über 17 Jahren hauptberuflich (er ist der Einzige, der diese Marktlücke entdeckt hat). So einfach, schnell und dann auch noch kostenlos haben wir noch nie ausklariert!
Puerto Rico 23.03.2012   Puerto Rico, La Parguera, Schnorcheln am Riff
17°57,998'N 067°02,552'W
So ruhig und friedlich wie diesen Morgen haben wir das Meer schon lange nicht mehr erlebt. Das Wasser ist spiegelglatt da es windstill ist.

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Wir machen mal wieder Wasser (Entsalzungsanlage) und lassen dazu auch den Generator laufen. Volle Batterien und wieder viel Süsswasser um nach dem Baden zu duschen.

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Mit den beiden Schlauchbooten fahren wir zu den Inselchen und schnorcheln um die Mangroven und am vorgelagerten Riff.

Filme vom Schnorcheln
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Puerto Rico 22.03.2012   Puerto Rico, La Parguera, Schrubben und Landgang
17°57,998'N 067°02,552'W
Nun konnten wir unser Deckwaschsystem doch einmal einsetzen. Die Salzwasserpumpe versorgt den Reinigungsschlauch mit Meerwasser und mit dem Strahl bringe ich doch die meisten Wildvögel-Verunreinigungen weg. Mit Schwam und Seife bringen wir leider nicht ganz alles aus dem Sonnenverdeck raus - tja nun hat es halt Flecken.

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Mit den Beibooten tuckern wir los und werden von einer farbigen Wasserfront überrascht. Die Wochenend-Häuschen haben fast immer einen eigenen Bootsanleger und stehen auf Stelzen am Rand der Mangroven. Anscheinend kommen viele Tagestouristen - vorallem Einheimische - hierher um mit einem gemieteten, kleinen Motorboot zu den Inselchen hinaus zu fahren. Auch werden Touren mit Glasbodenbooten in die nahegelegene Bucht mit biolumineszenten Organismen (wie wir in Vieques schon besuchten) angeboten.

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Der kleine Ort beheimatet auch einen kleinen Supermercado der ein recht gutes Sortiment hat. Nach einem Lunch bestehend aus Mofongo relleno (ein lokales, gestampftes Knollengemüse im Holzbecher serviert) und natürlich Chickenbreast, kaufen wir noch etwas Lebensmittel und fahren gerade noch rechtzeitig zu unseren Booten zurück. Heute kamen die schwarzen Wolken und der Regen etwas früher als üblich (14:00 Uhr) und wir sind gerade noch trocken mit unseren Einkäufen in die ULANI umgestiegen.
Puerto Rico 21.03.2012   Puerto Rico, La Parguera, Ankerplatz im Riff-Labyrinth
17°57,998'N 067°02,552'W
Die Ansteuerung durch die Riffe klappt gut. Wie fast jeden Tag hatten wir von früh morgens bis nachmittags perfektes Wetter, aber immer gegen Abend ziehen dunkle Wolken an der Küste auf. Wir ankern auf 7 Meter und haben viel Platz hier in dieser Idylle. Vogelgezwitscher von den Inseln und traumhafter Ausblick. Am ersten Abend bleiben wir (auch des Wetters wegen) an Bord.

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Heute morgen (22.03.) um 07:00 Uhr höre ich ein Klatschen auf Deck. Beim Nachschauen entdecke ich einen riesigen Fregattvogel auf unserem Masttop. Ich rufe laut - ja schreie ihn an - es interessiert ihn nicht! Erst als ich an den Wanten rüttle, breitete er seine langen Schwingen aus und zieht ab. Ich wollte eben zufrieden wieder ins Cockpit steigen, als mich fast der Schlag getroffen hat. Der ganze Baum, das komplette Bimini - alles versch... voll Vogelkot!
Puerto Rico 19.03.2012   Puerto Rico, Ponce, Ankerplatz vor dem privaten Club
17°57,942'N 066°37,222'W
Der Ankerplatz ist natürlich wieder einmal voll von privaten Bojen und wir müssen unser Grundeisen etwas weiter draussen fallen lassen. Jedoch liegen wir noch immer gut geschützt und ruhig hinter dem Riff das die Bucht abschliesst. Nach einer ruhigen Nacht funken wir zusammen mit Reini und Erika von der NORA mit unserem Kurzwellenfunkgerät (SSB). Sie haben keine SSB-Anlage und wollen mal wieder mit Freunden sprechen die in Venezuela (Los Roques) liegen. Die Verbindung klappt gut und das Wiedersehen (eher -hören) macht allen Freude - auch uns, denn die nachträgliche Installation hat sich wirklich gelohnt!

Anschliessend machen wir am Steg des privaten Clubs fest und wollen im Office nachfragen ob wir einen Stadtplan erhalten können. Man macht uns dabei auf ein ganz spezielles Angebot aufmerksam: Beibootsteg benutzen kostet 10 USD pro Person und Tag (!) - dabei sei auch die Benutzung der Duschen eingeschlossen. Wir denken, dass die komplett spinnen und lehnen das Angebot noch einigermassen höflich ab - den Stadtplan erhielten wir trotzdem und legten also wieder mit dem Beiboot ab. Nach langem Suchen eines anderen Steges fanden wir eine kleine Betonrampe (in der Ankerbucht) und vertäuten da unsere Beiboote. Im einfacheren Fischerclub nebenan waren die anwesenden Mitglieder ausgesprochen nett (wir hätten gut da festmachen können!) und bestellten uns ein Taxi. Während wir warteten wurden wir mit Informationen über die besten Speiselokale der Innenstadt versorgt - wirklich bemerkenswert freundlich!

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Erst als wir im Taxi kurz auf einer Schnellstrasse fuhren, wurde uns bewusst wie weit die Stadt wirklich entfernt ist. Nach Verpflegung und Rundgang essen wir noch ein sehr gutes Eis.

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Im Reiseführer von Erika wird das Feuerwehrmuseum speziell erwähnt. Der Eintritt ist gratis und das Museum übersichtlich. Im gleichen Gebäude lösen wir für 2 USD pro Person die 25-minütige Stadtrundfahrt. Irgendwie wissen die Einheimischen hier, dass der Regen nach 15:00 Uhr einsetzt. Nun wird der offene Touristen-Zug mit einem geschlossenen und voll klimatisierten Bus getauscht. Schade denken wir und steigen ein.

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Warum der Bus so mit Lochfolien vollgeklebt ist wissen wir nicht, denken aber es sei um die heisse Sonnen etwas abzuhalten. Nur - dieser Bus wird ja immer benutzt wenn es zu regnen beginnt (?)... und die von aussen aufgebrachte gelochte Folie bindet die Regentropfen so, dass wir nichts von der Stadt sehen (???)! Aber wir kriegen alle den Eindruck, dass die Stadt eh nicht viel zu bieten hat. Wir nehmen die schlechteste Citytour aller Zeiten mit Humor und sind froh, dass sie nur 25 Minuten dauerte.

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Puerto Rico 17.03.2012   Puerto Rico, Isla Caja de Muertos
17°53,346'N 066°31,758'W
Diese kleine, unbewohnte Insel liegt südlich von Puerto Rico, gleich vor der Stadt Ponce. Eine Fähre bringt Badegäste auf die Insel, die ausgerüstet mit Picknickkörben hier den Tag verbringen. Nebst ein paar Motorbooten (Tagesausflügler) liegen hier nur drei Segelschiffe vor Anker. Darunter natürlich NORA und ULANI.
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Nach dem Ankern und ausruhen an Bord gehen wir zu viert am Riff schnorcheln. Erstaunliche Funde können verzeichnet werden. Nebst schönen Muscheln sehen wir auch einige Fische und Korallen.

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Am folgenden Vormittag spazieren wir zum Leuchtturm hoch. Der Weg führt an grossen Kakteen vorbei.

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Filme von der ruhigen Fahrt nach Isla Caja de Muertos (gefilmt von Reini, NORA)

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Puerto Rico 16.03.2012   Puerto Rico, Playa de Salinas
17°56,755'N 066°17,585'W
Hinter einigen kleinen Riffen und Inselchen liegt der gut geschützte Ankerplatz Playa de Salinas. Ganz bis nach hinten in die Bucht gehen wir nicht, da die Wassertiefe dort für NORA zu niedrig ist. Selbst für uns ist es knapp wenn 7 bis 8 Fuss angegeben werden (wir haben einen Tiefgang von 6 Fuss). Aber auch vor der Einfahrt sind wir noch immer sehr geschützt.

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Die Bucht gefällt uns nicht schlecht und wir erkunden die Marina, die Restaurants am Ufer und auch noch das Städtchen das etwas weiter hinten liegt.

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Beim Bergen der Segel frischt der Wind nochmals auf und das Grosssegel schlägt kurz etwas, was einem wahrscheinlich schon beschädigten Teil den Rest gibt. Das obere Ende einer Segellattentasche (wir haben ja vertikale Latten im Grosssegel) reisst aus und wir verlieren noch beinahe die Segellatte. Nach dem Ankern konnten wir diese aber retten. Wir hatten schon beobachtet, dass nachts der Wind hier fast auf Null zurück geht und es früh am Morgen jeweils sehr ruhig ist. Beim ersten Licht wird zuerst Sandra hoch gekurbelt um einen Schutzkleber anzubringen und die Radarreflektoren zu versetzen (damit das Segel keinen Schaden nehmen kann). Und am folgenden Tag nähe ich die defekte Segellattentasche.

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Das frühe Aufstehen wird belohnt - Sandra sieht einen Manatee (eine Seekuh) auftauchen, die bei unserem Schiff unter Wasser weidet!
Puerto Rico 14.03.2012   Puerto Rico, Puerto Pastillas    
17°58,527'N 065°59,790'W
Platt vor dem Wind segeln wir weiter nach Westen. Um eine lange Etappe zu halbieren lassen wir den Anker vor der Ortschaft Puerto Pastillas fallen. Durch ein Riff gut geschützt liegen wir auf vier Meter sicher für die Nacht. In den Revierführern wird verraten, dass hier an Land nicht viel los sei und uns ist es recht an Bord zu bleiben. Pflichtbewusst und wie von uns verlangt ruft Reini auch für uns bei der zentralen Meldestelle der Coast Guard an um denen mitzuteilen, dass wir nun an der Südküste sind. Puerto Rico - oder eher die US Coust Guard - verlangt, ihnen telefonisch Bescheid zu geben sobald die Segelregion wechselt. Um Kosten zu sparen hat uns Reini auch gleich gemeldet - nächstes Mal rufen dann wir über Satelliten-Telefon an.

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Puerto Rico 11. - 13.03.2012   Puerto Rico, Vieques, Sun Bay und Moskitosbay
18°05,478'N 065°27,423'W
Vom gemütlichen und komfortablen Hafenleben (Wasser und Strom ohne Ende) haben wir uns nun verabschiedet. Wir lassen Carsten und Sandra sowie den neu kennen gelernten Peter Künzler von der ASHANA winkend am Steg zurück. Nachdem wir das flache Wasser hinter uns gelassen haben, setzen wir alle Segel und gleiten davon. Zeitweise mit 8.5 Knoten Speed segeln wir mit NORA zusammen nach Vieques. Für die über 30 Seemeilen brauchten wir nur gut vier Stunden. Wir ankern in der Sun Bay und besuchen das Dörfchen und am zweiten Abend die übernächste Bucht mit dem Beiboot.

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In der Moskitobay gibt es biolumineszente Mikroorganismen im Wasser die bei geringster Wasserbewegung zu leuchten beginnen. So fahren wir vier in der Abenddämmerung mit unserem Beiboot aus der geschützten Bucht heraus um die übernächste zu erreichen. Die Wellen sind höher und die Distanz weiter als wir dachten (eine Seemeile). Ganz langsam nehmen wir die hohen Wellen mit dem Beiboot und erreichen so nach 20 Minuten die flache und von Mangroven umgebene Moskitobay. Während wir auf die Dunkelheit warten, finden sich mehr und mehr Touristen ein, die mit Kayaks eine geführte Tour gebucht hatten.

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Diese Bilder sind nicht von uns. Wir haben sie aus dem Internet ausgeliehen.

Von den Lichteffekten im Wasser sind wir alle fasziniert! Der Aussenbordmotor zieht eine Leuchtspur hinter sich her und wir spielen mit den Paddeln im trüben aber grün-geblich leuchtenden Wasser. Die flüchtenden Fische können wir an ihren Umrissen und ihrer Leuchtspur erkennen. Als so ein ganzer Schwarm in verschiedene Richtungen vor uns floh, sah es aus wie ein horizontales Feuerwerk. Bereits auf dem Rückweg, als wir wieder die Ausfahrt der Moskitosbay passierten, sahen wir ganz nahe beim Beiboot einen Rochen im lumineszierenden Wasser davon fliegen - jeder Flossenschlag war deutlich zu erkennen.

In der Dunkelheit der Nacht wählten wir noch einen etwas grösseren Bogen um die Riffe herum und fuhren so noch weiter raus auf die offene See. Zur Sicherheit hatten wir noch ein Handfunkgerät eingepackt - aber als Fazit würde ich sagen, dass diese Fahrt mit den grossen Wellen, bei Dunkelheit und nur mit einem Beiboot, am Rande des Vernünftigen war. Wir kamen zum Glück unversehrt und sicher zu unseren Schiffen und hatten in zweierlei Hinsicht einen eindrucksvollen Abend.

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Puerto Rico 10.03.2012   Puerto Rico, Delfine im Hafen
18°20,328'N 065°37,889'W
Unser letzter Tag in der Marina geht mit einem schönen Abschiedsgeschenk zu Ende. Drei Delfine schwimmen im nur drei bis vier Meter tiefen Hafenwasser. Sie ziehen an unserem Heck vorbei bis in eine Sackgasse, wenden und schwimmen gemütlich wieder zurück zur Ausfahrt. Wir staunen nicht schlecht und sind fast zu spät mit der Fotokamera!

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Puerto Rico 08.03.2012   Puerto Rico, Gruppenbild mit INDI
18°20,328'N 065°37,889'W

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Weitere Bilder dieser Truppe hier >>>
Puerto Rico 08.03.2012   Puerto Rico, San Juan
18°20,328'N 065°37,889'W
Die Fahrt zur Hauptstadt dauerte ca. 90 Minuten. Die Stadt ist sehr sauber und die Gebäude sind in Top-Zustand. Diese Stadt besteht locker jeden Vergleich mit einer europäischen Grossstadt! Die Altstadt ist von einer grossen Wehrmauer umgeben. An den Enden stehen grosse Wehrburgen.

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Die Ausflugsarbeit wird redlich geteilt: Erika macht die Fremdenführerin und lotst uns an die schönsten Plätze und ich bin der Chauffeur. Reini und Sandra geniessen den Tag;-)

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Die Mauern sind bis 50m dick - alles ist sehr massiv und gross!

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Puerto Rico 07.03.2012   Puerto Rico, Abendessen mit INDI
18°20,328'N 065°37,889'W
Sandra und Carsten von der INDI haben wir im Oktober 2010 in Teneriffa kennen gelernt. Sie werden hier in Puerto Rico eine Weile bleiben und ihren Leichtmatrosen zuerst einmal ans Landleben gewöhnen. Er wird in San Juan das Licht der Welt erblicken. Sie sind schon eine Weile hier und kennen ein schönes Restaurant wo wir sehr gut und viel essen!

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Puerto Rico 07.03.2012   Puerto Rico, El Yunque Nationalpark
18°20,328'N 065°37,889'W
In gut einer halben Stunde Autofahrt ist der Nationalpark erreichbar. Wir besuchen den Regenwald bei regnerischen Verhältnissen - wie passend. Der Park ist sehr gut ausgebaut (fast zu gut!). So fährt man mit dem Auto auf asphaltierten Strassen von einer Attraktion zur nächsten. Die Trails - also die Wege durch den Busch - sind teils ebenfalls sehr gut befestigt. Auf den betonierten Wegen können die Touristen sogar mit Badelatschen durch den Dschungel!

Vor allem beeindruckende Bäume und viele Pflanzen - aber leider keine Tiere sehen wir hier. War aber trotzdem ein schöner Tagesausflug.

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Puerto Rico 06.03.2012   Puerto Rico, Fajardo Sunbay Marina
18°20,328'N 065°37,889'W
Die Marina ist zwar ruhig und sicher, aber die Distanzen sind hier echt amerikanisch. Zu Fuss geht gar nichts! Also mieten wir zusammen mit Erika und Reini von der NORA ein Auto. Wir wollten eigentlich ein einfaches und günstiges Modell, erhielten dann aber für wenig Aufpreis einen brandneuen Jeep mit viel Komfort! Die Miete war erstaunlich günstig (32 USD pro Tag) aber die Versicherung war nicht enthalten. Diese ist hier nicht obligatorisch und optional erhältlich. Es ist also kein Diebstahl, keine Haftpflicht und schon gar keine Vollkasko im Preis enthalten. Das scheint uns dann doch ein zu grosses Risiko. Leider ist dann die Versicherung teurer als die Automiete (zusätzlich nochmals 34 USD / Tag)!

Wir nutzen das Auto nun vier Tage lang ausgiebig und machen in den ersten beiden Tagen unsere Einkäufe. Da wir nicht genau abschätzen können wie die Versorgung in den nächsten Monaten sein wird (Dominikanische Republik, Kuba, Jamaika) und wir in der nächsten Zeit auch kein Auto haben werden, füllen wir unsere Schiffe. Vor allem Getränke und langhaltbare Lebensmittel werden gestaut.

Die Gasflaschen kann man hier auch füllen lassen - leider nur mit den amerikanischen Ventilen und die blauen Camping-Gaz-Flaschen. Der europäische Anschluss der ULANI-Gasflasche wird nicht unterstützt! Wenigstens konnte NORA die Flasche füllen lassen (USA-Flasche) und wir haben Anschlussstücke gekauft um zur Not die Flaschen selber füllen zu können. Wir haben noch Gas und versuchen unser Glück dann nochmals in der Dominikanischen Republik.

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Wir treffen Carsten und Sandra von der INDI wieder! Diese Sandra hat einen verdächtigen Bauch!
Puerto Rico 03.03.2012   Puerto Rico, Fajardo Sunbay Marina
18°20,328'N 065°37,889'W
Nach einer flachen, engen und spannenden Einfahrt und dem Anlegen mit Seitenwind am Betonpier legt sich der Adrenalinspiegel wieder. Nach einem kühlen Bier (Anker- oder eher Anlegetrunk) ist die Welt wieder in Ordnung. Schadlos angelegt! Die saftigen Liegepreise sind wir nicht mehr gewohnt, wir waren ja immer vor Anker oder an meist kostenlosen Bojen - nun kostet jede Nacht ca. 60 USD - aber wenigstens ist der inbegriffene Internetanschluss sehr gut!

Unser Steg bietet zwar auch 220 Volt an, aber mit US-Stecker die der NORA noch fehlten. Zusätzlich erstellen wir noch ein Y-Kabel - damit sind wir in der Lage von 2x 120 Volt Steckdosen 220 Volt herzustellen.

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Beim Einstecken der offenen Stecker (zum Messen der Werte) haben wir immer schön die Sicherung ausgeschaltet. Leider war es einmal die Sicherung des Nachbarbootes und somit waren bei uns noch volle 220 Volt auf dem offenen Stecker als ich (natürlich immer ICH!) den Stecker mit einer Hand voll umfasste - hab dann schnell wieder losgelassen! Es hat in der Hand interessant gekräuselt - nichts passiert!
Puerto Rico 02.03.2012   Puerto Rico, Spanish Virgin Islands, Palomino
18°20,987'N 065°34,390'W
Die Insel ist in Privatbesitz, jedoch fast komplett an ein Hotel vermietet. Dieses hat keinen Strand auf der Hauptinsel und bringt die Gäste mit ihrer eigenen Fähre mehrmals täglich auf ihre Badeinsel. Gut geschützt durch Riffe liegen wir hinter der Insel an einer Gratis-Boje.

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Ein Spaziergang führt uns auf die Hügel der Insel. Zurück am Strand ankommen, genehmigen wir uns ein Mittagessen im Strandrestaurant. Die Insel versprüht Ferienstimmung.

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Puerto Rico 01.03.2012   Puerto Rico, Spanish Virgin Islands, Culebra
18°17,540'N 065°16,814'W
Zwei Bilder vom Vortag und der aktuelle Ankerplatz hinter den Riff. Wir verbringen hier zusammen mit wenig anderen Schiffen die Nacht.

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Puerto Rico 29.02.2012   Puerto Rico, Spanish Virgin Islands, Culebra
18°18,208'N 065°17,846'W
Wir erkunden die Insel zusammen mit dem Kapitän und der Navigatorin von der NORA (Reini und Erika) die Insel. Hier soll es einen ganz schönen Strand geben, den man zwar mit dem Bus erreichen kann, aber wir gehen zu Fuss (uff). Der Beach ist zwar schön aber das Wetter spielt nicht so mit - wir spazieren eine knappe Stunde und unterwegs regnete es. Zurück durften Reini und ich den Bus nehmen - die Frauen auch. Wir gingen noch fein Abendessen (Dorade auch Mahi Mahi genannt) im sehr kleinen Ort!

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Gleich am Steg wo wir das Beiboot anbinden, sehen wir ca. 1.20 bis 1.40 m lange Fische (Atlantik-Tarpun, engl. Tarpon, lat. Megalops antlanticus). In unserem Fischbuch - ja zugegeben, wir haben alle lateinischen Namen aus unseren schlauen Büchern - steht, dass dieser Fisch normalerweise 60 - 120cm sei, aber bis 240 cm gross werden kann. Diese hier werden wahrscheinlich nicht gejagt, da man sie nicht essen kann - sie sind mit dem Algengift verseucht (Ciguatera).

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Morgen gehen wir an einen anderen Ankerplatz - verlassen und hinter einem Riff - und gehen nicht an Land. Mal wieder lesen, baden und das harte Leben geniessen;-))
Puerto Rico 28.02.2012   Puerto Rico, Spanish Virgin Islands, Culebra
18°18,208'N 065°17,846'W
Gemeinsam mit NORA segeln wir mit 16 bis 18 Knoten Wind und Wellen, die dem Atlantik entsprungen sein müssen, nach Culebra. Da wir schon vieles über das Einklarieren (Einreisen) in Puerto Rico (USA verwaltet) gehört haben, sind wir alle etwas verwirrt. Zur Sicherheit fragen wir in St. Thomas nochmals nach und erfahren wie es nun wirklich ist. Man muss sich in den USVI normal abmelden (ausklarieren) mit der Einschränkung, dass man den weissen Zettel im Pass nicht abgibt - dieser gilt auch für Puerto Rico. In Culebra muss man sich anmelden und normal einklarieren. Das Cruising-Permit (Segelbewilligung) wird erst hier ausgestellt und gilt für ein Jahr in allen US-Gewässern. Bevor man an Land geht muss man sich per Telefon anmelden (Liste mit Nummern gibt es in St. Thomas) und über 10 Minuten lang Fragen beantworten. Anschliessend darf/muss man nun zum Einklarieren an Land gehen.

Die Beamten waren sehr freundlich und witzig - wir hatten richtig Spass! Eigentlich ist alles halb so wild - man muss nur zuerst einmal herausfinden wie es funktioniert.

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Filme von der Überfahrt nach Culebra (gefilmt von Reini, NORA)

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Amerikanische Jungferninseln (USVI),
Februar 2012
Amerikanische Jungferninseln (USVI) 24.-28.02.2012   Amerikanische Jungferninseln (USVI), St. Thomas - Charlotte Amalie
Wir erreichen die Bucht von Charlotte Amalie (Hauptort von USVI) einen Tag bevor unsere Seglerfreunde von der NORA (Reini und Erika) eintreffen. Wir waren in Kontakt mit ihnen (E-Mail) und kennen uns nun schon seit Barbados (Januar 2011). Wir lesen regelmässig gegenseitig unsere Webseiten und sind immer informiert wo die anderen so rumschippern. Nun wollen wir die nächsten Wochen zusammen nach Puerto Rico segeln und dort INDI wieder treffen - ein deutsches Schiff mit 2,5 Personen an Bord (oder vielleicht schon eher 2,9 Personen?).

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Als unattraktiv und unbequem wird der Haupthafen im Revierführer beschrieben. Uns gefällt es hier aber gar nicht schlecht. Einige schöne Ecken kann man hier entdecken. Auch ist Wäsche waschen und einkaufen ein Thema. Aber zuerst erklimmen wir mal einen Hügel und knipsen ein paar Bilder.

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Unser Funkgerät (UKW) für die Distanzen bis 40 Km funktioniert nicht mehr so richtig. Wir können zwar weit senden, hören aber die Antwort der Gegenstelle nur wenn wir ganz nahe sind. Sogar unser viel schwächeres Handfunkgerät empfängt andere Stationen besser. Entweder das Funkgerät ist defekt, oder aber die Empfangsantenne auf dem Masten hat ein Fehler. Schon in Grenada haben wir die Anlage messen lassen und nun - einige Monate später - sind wir sicher, dass der Fehler noch besteht. Also wieder einen Spezialisten suchen, Termin abmachen - warten(!) und glauben was er meint... Funkgerät ist defekt, sagt er. Also schnell ein Neues gekauft und nach einer Kurz-Erklärung des Spezialisten - habe ich es selber eingebaut (inkl. GPS-Signal via NMEA-Protokoll etc.). Und welch eine Freude: Einbau hat funktioniert und das war wirklich der Fehler!!! Nun hören wir wieder weit entfernte Stationen, haben sogar in Culebra noch die Kreuzfahrtschiffe in St. Thomas gehört - Hurra es funktioniert!
Amerikanische Jungferninseln (USVI) 22.02.2012   Amerikanische Jungferninseln (USVI), St. Thomas - Great St. James Bay
Eigentlich wollten wir in die Benner Bay, aber noch in der schmalen und seichten Einfahrt machen wir einen Notstopp und fahren rückwärts wieder 50 Meter zurück. Grund: Der Tiefenmesser gab plötzlich nur noch 1.70m an - und das in der ausgebaggerten Einfahrt. Links und rechts der ca. 10m breiten Schneise war es noch 0.3 - 0.5m tief (gemäss Karte - wir haben es nicht ausprobiert). Kaum wurde die Gasse etwas breiter haben wir gewendet und uns davon gemacht.

Da es noch früh am Nachmittag war, fanden wir mühelos noch eine freie Boje in der Great St. James Bucht. Diese sind anscheinend kostenlos und wir liegen ruhig auf 5m Wassertiefe. Gemäss Revierführer soll es hier schön zum schnorcheln sein. Was wir am folgenden Tag ausprobieren und prompt entdecken wir mehrere Schildkröten und Stachelrochen. Auch sehr viele Fische in allen Farben sind im klaren Wasser.

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Gutes Feedback haben wir erhalten auf die publizierte Pelikanbilderserie (siehe Bilder weiter unten), deshalb hier einige Schildkrötenbilder.

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Amerikanische Jungferninseln (USVI) 20.02.2012   Amerikanische Jungferninseln (USVI), St. John, Cruz Bay
Die Bucht von Cruz Bay ist sehr klein, eng und flach. Wir versuchen neben der Einfahrt zu ankern und laufen auf! Obschon wir nur 1.55m Tiefgang haben! Nicht dramatisches passiert - einfach nur ärgerlich. So verlassen wir die Bucht wieder und fahren zurück um die Ecke von wo wir gekommen sind. Die Caneel Bay hat Bojen die tagsüber kostenlos und nachts 15 USD kosten. Wir schnappen uns eine solche und fahren mit dem Beiboot zurück in die Cruz Bay um ordentlich einzuklarieren. Der uniformierte Beamte hilft uns freundlich, ist witzig und gut aufgelegt. Etwas seltsam ist nur, dass er die ganze Zeit über blaue Spital-Latex-Handschuhe an hat - ich komme mir vor wie ein Aussätziger...

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Wir machen noch einen Rundgang im Ort. Alles sehr auf Beach und Bade-Tourismus ausgelegt. Ein paar nett aufgemachte Ecken, aber eigentlich nichts Besonderes.

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Britische Jungferninseln (BVI),
anfangs Februar 2012
Britische Jungferninseln (BVI) 20.02.2012   Britische Jungferninseln (BVI), Soper's Hole
Ein letztes Mal mit dem Beiboot in die Marina und ans Internet. Dann zu den Behörden - wir klarieren aus.

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Das Abmelden ist schnell erledigt und wir segeln unter Gennaker in Richtung USVI - Saint John, Cruz Bay.

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Britische Jungferninseln (BVI) 18.+19.02.2012   Britische Jungferninseln (BVI), Soper's Hole
Nach einem sehr gemütlichen Platt-Vor-Dem-Wind-Segeln (kaum Wind und somit nur ca. 2 Knoten Fahrt) erreichen wir Soper's Hole. Diese Bucht liegt am Westende von Tortola und ist hoffnungslos überfüllt. Vollgespickt mit Bojen, die so nahe liegen, dass Heck-Heck-Berührungen möglich sind. Dazu kommen die langsamen aber unkontrollierten Bootsdrehungen die von den Strömmungen ausserhalb der Bucht verursacht werden. Eine Boje scheint frei zu sein und erst als wir fertig angelegt haben merken wir warum... es ist eine private Boje. Nicht ideal, denn wenn abends der Besitzer zurückkehrt, sind wir gezwungen hier auf 24m Wasseriefe zu ankern (mit diesen Drehungen - ojeh). Später wird eine andere Mooringboje frei und wir wechseln. Da wir nun am Rande des Bojenfeldes liegen, können wir einen Heckanker (mit 60m Leine) mit dem Beiboot ausbringen und unsere Position des Schiffes - Heck möglichst weit vom Bojenfeld weg) fixieren. Auch wenn die anderen ungünstig drehen, uns erreichen sie nicht mehr.

Am letzten Abend werden wir von Sandras Eltern Carlo und Lori zum Abendessen ins Pusser's eingeladen. An der Bar geniessen wir zuerst einen Longdrink (ich hatte meine bisher beste Pinacolada) und das Essen wurde uns auf der Terrasse im ersten Stock serviert. Als wir zur ULANI zurück tuckerten war es Windstill und das Meer präsentierte sich wie ein Spiegel.

Nun ist Sonntagmorgen und nach dem Morgenessen wird gepackt. Unsere Gäste haben noch eine Woche Hotelferien hier in Westend gebucht und verlassen heute Nachmittag unser Schiff und fahren per Taxi ins nahe gelegene Hotel.

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In den zwei Wochen hatten wir richtig gutes Ferien-Segel-Wetter! Von Insel zu Insel sind wir immer gesegelt und hatten keine hohen Wellen. Die Eltern von Sandra wurden nie seekrank und wir haben viel Karten gespielt - so richtiger Urlaub (auch für uns).
Britische Jungferninseln (BVI) 18.02.2012   Britische Jungferninseln (BVI), Sandy Cay
Auf dem Weg in die letzte Ankerbucht machen wir noch einen kurzen Badestopp vor Sandy Cay. Das Wasser ist trüb vom aufgewühlten Sand. Aber der Botanische Lehrpfad enttäuscht, da die Pfanzen nicht beschriftet sind und die Insel voller Mücken ist. Zum Glück habe ich etwas genug vom Schnorcheln und bleibe an Bord (Bilder ordnen - die Homepage und die vielen Bilder drohen zu einem Pendenzenberg anzuwachsen) - habe also nichts verpasst.

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Britische Jungferninseln (BVI) 17.02.2012   Britische Jungferninseln (BVI), Sandy Spit
Auch an diesem Tag segeln wir bei besten Bedingungen (Am Wind und 7 Kn) direkt von Norman Island hoch zu Jost Van Dyke. Alle Distanzen sind sehr kurz hier - ein "langer" Segelschlag bedeutet hier zwei Stunden segeln. Meistens erreichten wir unser Ziel schon nach einer Stunde. Als wir Jost van Dyke (so heisst diese Hauptinsel dieser kleinen Inselgruppe) anlaufen, ziehen wir eine Runde im Little Habour. Alle Bojen sind noch leer - also könnten wir nach dem Besuch von Sandy Spit hierher zurückkommen. Wir drehen also nur eine Runde und fahren gleich zu Sandy Spit - hier ankern wir in 3m Wassertiefe auf Sand. Mit dem Beiboot besuchen wir die Mini-Insel, spazieren rundherum und schnorcheln am Rande des Riffs. Das Wasser ist leicht trüb vom Sand und es hat nicht so viele Fische wie bei The Indians (nun sind wir etwas verwöhnt;-).

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Der Ankerplatz ist leicht bewegt, da die Wellen zwar am schützenden Riff gebrochen werden, jedoch leicht darüber schwappen. Trotzdem gefällt uns der Ankerplatz so gut, dass wir über Nacht bleiben. Wir jassen einen Schieber und anschliessend Schellenjass (schweizerische Kartenspiele). So geniessen wir wieder einen schönen Abend - aber eine unruhige Nacht.

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Britische Jungferninseln (BVI) 16.02.2012   Britische Jungferninseln (BVI), The Indians
Auf dem Weg nach Norman Island stoppen wir bei The Indians. Diese Felsen sind an sich nichts besonderes, aber die Unterwasserwelt schlägt alles was wir bis anhin gesehen haben. Wir erwischen die letzte Boje und schnorcheln, filmen, fotografieren und staunen (siehe auch Filme).

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Das Schorcheln hier ist ebenfalls ein Muss! Die Bojen sind kostenlos und dürfen nur tagsüber benutzt werden. Am meisten Fische trafen wir zwischen the Indians und Pelican Island (kleine Inseln nebenan). Anschliessend wechseln wir in The Bights (Norman Island).

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Filme vom Schnorcheln bei The Indians

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Britische Jungferninseln (BVI) 12. - 13.02.2012   Britische Jungferninseln (BVI), Tortola, Road Town
Eigentlich kann die Hauptstadt Road Town auf der Törnplanung gleich ausgelassen werden. Wir ankern auf 11m Tiefe und liegen einigermassen ruhig, wenn nicht gerade eine Fähre an uns vorbei donnert. Die Stadt ist eher ein Dorf und bietet für uns Segler nicht viel. Trotzdem bleiben wir zwei Nächte um am mittleren Tag ein Auto zu mieten und die Insel zu erkunden - teils auf Naturstrassen! Mit dem Auto können wir auch den riesigen Supermarkt erreichen und bunkern gleich etwas Proviant für die nächsten Tage.

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Britische Jungferninseln (BVI) 12.02.2012   Britische Jungferninseln (BVI), Cooper Island
Die nächste Insel mit einem Ankerplatz ist Cooper Island. Hinter der Insel gibt es anscheinend Verwirbelungen von den Strömungen und kaum Wind, so dass die Boote kreuz und quer stehen können. Wir nehmen eine Boje und haben genug Abstand.

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Ein Hotelressort und viele private Grundstücke machen einen Besuch im Inland unmöglich. Wir schnorcheln und treffen Barakudas an. Einer direkt unter unserem Schiff. Am Ufer spazieren wir kurz am Strand (Strände sind hier immer öffentlich).

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Britische Jungferninseln (BVI) 09.02.2012   Britische Jungferninseln (BVI), Virgin Gorda, The Bath
Nach knapp zwei Stunden segeln erreichen wir Spanish Town und Ankern für der Marina-Einfahrt. Hier hat es einen kleinen Supermarkt um unsere Frisch-Vorräte aufzustocken. Ein eigentliches Dorf (Stadt schon gar nicht) gibt es nicht, Spanish Town besteht im Wesentlichen aus der Marina. Es gibt noch einige Strassen und verstreut Häuser und Holzverschläge.

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Der Ankerplatz ist aber ideal um am nächsten Morgen früh zu dem Bojenfeld "The Baths" zu fahren. Die Bojen sind kostenlos, können aber nur tagsüber benutzt werden. Wie ihr auf den Bilder sehen könnt, ist es hier wunderschön und aus diesem Grund ist es auch kein Wunder, dass jeder Segler von The Bath weiss. Auf den Touristen-Bussen ist sogar ein Bild davon auf den Nummerschildern als Hintegrundbild zu sehen!

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Der Name "The Baths" entstand durch die vielen kleinen Badewannen die zwischen den Felsen sind. Es führt ein kleiner Pfad durch die Felsen. Zum Teil wird es eng aber es geht immer weiter bis an den nächsten Strand der Devils Bay heisst. Das Bücken und Suchen des Pfades lohnt sich. Zwischendurch finden wir nicht den Weg und wollen aufgeben, aber da ich wusste, dass der Weg erst am nächsten Strand endet, gingen wir ein Stück zurück und fanden den richtigen Weg wieder. Es zahlte sich aus!

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Wir ergattern eine gute Boje und fahren mit dem Beiboot an Land. Die Landung am Strand ist abenteuerlich (kleine Brandung) - es geht aber alles gut. Das Schlauchboot darf nicht am Strand bleiben (verboten). Als Beiboot-Anbindestelle dienen blaue Bojen - nahe am Strand. So fahre ich alleine nochmals raus und schwimme zurück ans Ufer. Der Besuch hier ist ein MUSS!

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Filme vom Felsenpfad in The Baths

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Britische Jungferninseln (BVI) 07.02.2012   Britische Jungferninseln (BVI), Virgin Gorda, Bitter End
Am ersten Abend besuchen wir das bekannte Ressort Bitter End Yacht Club. Wir haben nur das Nötigste dabei und wollen uns nur mal umsehen - zum Glück haben wir unsere kleine Kamera (Taschenformat) dabei und können im besten Licht einige Bilder vom Bitter End Yacht Club schiessen.

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Von der NORA (Reini und Erika) haben wir einige Tipps erhalten. So besuchen wir die Flamingos und am zweiten Tag besteigen wir den 350m hohen Hügel auf dem ca. zweistündigen Trails (inkl. Fotostopps).

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Britische Jungferninseln (BVI) 06.02.2012   Britische Jungferninseln (BVI), Virgin Gorda, North Sound - Pelikane
Direkt vor uns am Strand jagen - oder eher fischen - die Pelikane. Und das Beste ist: Ich habe alle Fotokameras und Zooms dabei!

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Britische Jungferninseln (BVI) 05.02.2012   Britische Jungferninseln (BVI), Virgin Gorda, North Sound
Gestern Abend holten wir Sandras Eltern vom Flugplatz ab. Von unserem Ankerplatz in der Trellis Bay (Boje) konnten wir zu Fuss zum Airport gehen. Es sind kaum 500m vom Beiboot-Anlegesteg zum Terminal! Unklar warum, aber die beiden waren nicht auf dem gebuchten Flug. Kein Telefon und keine SMS hat uns erreicht. Wir fragen eine Security-Lady und erfahren aus dem Computer, dass unsere Gäste auf dem vier Stunden späteren Flug sein werden - niemand weiss warum... also warteten wir nochmals vier Stunden und da waren sie - alle erleichtert.

Beim Erreichen der ULANI ist es bereits 22:30 Uhr und die Betten sind schnell gefüllt. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen segeln wir in den Nord-Osten von Virgin Gorda in die Bucht von North Sound.

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Wir bleiben hier gleich zwei Nächte vor Anker und unternehmen kleine und grössere Spaziergänge. Wir besuchen Flamingos, den berühmten Bitter End Yacht Club, machen eine kleine Bergwanderung (zwei Stunden) und schiessen viele Fotos von dieser schönen Gegend und dem schmucken Hotelressort.

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Britische Jungferninseln (BVI) 04.02.2012   Britische Jungferninseln (BVI), Überfahrt am letzten Tag
Am Samstag um 02:00 Uhr bimmelt unser Wecker und wir machen uns auf den Weg. Wir haben Glück und das Wetter spielt mit - Wind 16-20 Knoten und die Wellen sind in der Inselabdeckung noch klein, steigern sich aber bis zwei Meter. Nach der Ankunft sind wir etwas müde, gehen aber in Spanish Town noch einklarieren. Kaum habe ich Sandra in der Marina abgesetzt und bin zurück auf der ULANI, ruft sie mich per Funk schon wieder an, denn sie sei schon fertig. Unkompliziert und auch sehr günstig (3 Wochen Bewilligung mit allem drum und dran für nur 14.50 USD!).

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Am Sonntagmorgen verschieben wir in die Trellis Bay (1 Stunde Genua-Segeln) und treffen da COBA LIBRE und NORA. In der überfüllten Bucht nehmen wir eine Boje (25 USD). Die Crews beider Schiffe kommen nachmittags, nacheinander auf ein Bier bei uns an Bord. Nach beidseitigem Update müssen wir aber nun an Land und zu Fuss an den Flughafen - Carlo und Lori (Sandras Eltern) kommen.
Sint Maarten, anfangs Februar 2012
St. Martin 02.02.2012   Sint Maarten, Maho Beach, gleich vor der Landebahn
Zuerst versuchten wir mit dem Beiboot an den berühmten Strand zu gelangen. Von der Lagunenseite her, nördlich der Piste durften wir das Beiboot nicht festmachen und von der Meerseite her waren die Wellen so wild, dass ein Anlanden am Strand sehr nass geworden wäre. So gingen wir zu Fuss, von der Sipmson-Brücke her kommend, dem grossen Strand der Simpson Bay entlang. Nach ca. 45 Minuten erreichen wir unser Ziel. Zurück haben wir uns fahren lassen, denn nach dem Strandspaziergang und dem Fotografieren am Strand hatten wir genug vom Laufen in der Sonne.

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Filme von einigen Landungen am Maho Beach

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Sint Maarten 26.01.2012   Sint Maarten (Niederlande), per Bus in den Hauptort Philipsburg
Das in Guadeloupe bestellte Segel (Genua) sollte schon hier sein, aber es klappte nicht - so überrascht waren wir ja nicht... Wenn wir einige Tage warten würden, könnten wir das Segel noch hier entgegen nehmen und «anprobieren». Sint Maarten ist in Sachen "Zoll am Flughafen" sehr unkompliziert und schnell - wäre also am Einfachsten.

Das Segel kommt nun am Freitag 3. Februar direkt aus Südafrika. Und am Sonntag kommen die Eltern von Sandra an Bord - in den BVI's!!! Das heisst wir müssen noch eine grosse Distanz segeln (85 sm) und haben keine Reserve mehr. Am Samstag um 02:00 Uhr wollen wir los, damit wir am späteren Nachmittag in Spanish Town ankommen. Nun ist das eingetreten, was wir immer zu vermeiden versuchen - wir müssen am Samstag segeln - egal wie der Wind und die Wellen sind!

Wir haben also viel Zeit hier in Sint Maarten und u.a. machen wir einen Ausflug mit dem Bus nach Philipsburg (Minibus-System alla Caribbean: 2 USD/P). Kaum haben wir die Lagune verlassen zeigt sich, dass es sich auch hier um eine normale karibische Insel handelt - uns sehr sympathisch!

Für die Kreuzfahrtschiffe mit ihren tausenden von Touristen wurden ganze Ladenstrassen eingerichtet. Sint Maarten ist bekannt für zollfreies einkaufen. Ob die Preise netto wirklich so günstig sind? Viele Geschäfte sind in indischer Hand - war übrigens auch in Gibralter so.

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St. Martin 26.01.2012   St. Martin, Einklarieren in Frankreich, Hauptort Marigot
Ganz im Nord-Osten der Lagune liegt Marigot, Hauptort des französischen Teils. Das Wasser ist hier teilweise nur 1 Meter tief und nur ein sehr schmales Fahrwasser wurde ausgegraben um die kleine Marina zu erreichen. Hier liegen denn auch vorallem Motorboote und Katamarane, die kaum Tiefgang haben. Direkt in diesem kleinen aber schmucken Hafenbecken klarieren wir ein.

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St. Martin Sint Maarten 26.01.2012   St. Martin / Sint Maarten - Eine Insel zwei Länder
Die eher kurze Überfahrt hatte mehr als genug Wind zum Segeln. Die Wellen haben sich noch etwas gesteigert (bis fast 3m) aber wir kamen sicher und zügig voran: und vor allem rechtzeitig für die Brückenöffnung in die Lagune. Wir warteten in der Simpson Bay vor der Brücke, die sehr pünktlich öffnete! Viele Yachten sind schon hier - auch wegen der Wettersituation, da es draussen in den Ankerplätzen etwas wellig ist. Superyachten gehen meist in eine der vielen Marinas - wir bevorzugen das Ankern in der nur 2-3 m tiefen Lagune.

Die Brückendurchfahrt kostet 10 US$ falls man auf der niederländischen Seite anlegt oder ankert. Auch ist das Ankern auf der NL-Seite nur gegen eine Gebühr (ein paar Franken pro Tag) erlaubt. Ein paar Meter nördlicher beginnt allerdings Frankreich. Hier ankert man kostenlos und wenn man bei der Brückendurchfahrt angibt, dass man nach Frankreich geht, ist auch die Brücke gratis.

Eine Grenze zwischen den Ländern gibt es nicht. Käse kaufen wir in Frankreich und Coca Cola in den Niederlanden. Im niederländischen Teil spricht man Englisch, was zwar auch in Frankreich verstanden wird - aber da sprechen sie dann schon lieber französisch. Überall kommt man gut mit dem Beiboot hin - es herrscht ein reger Schlauchboot-Verkehr hier in der Lagune. Die Währungen sind übrigens auch unterschiedlich: Frankreich hat den Euro und der niederländische Teil nimmt am liebsten den US Dollar.

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Auf dem Banner (Bild oben) sieht man Mitte-Links die Piste des Flughafens und Mitte-Rechts unser Ankerplatz unterhalb des spitzen Hügels (Mont Fortune).

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PS: Für das Pelikan-Foto musste ich einige Zeit im Cockpit ausharren. Am letzten Abend in St. Barth kamen sie immer dann, wenn ich die Kamera nicht bereit hatte... aber irgendwann hat mich der Ehrgeiz gepackt und habe gewartet, gewartet...
St. Barth, Ende Januar 2012
St. Barth (Saint Barthélemy)' 23. - 25.01.2012   St. Barth (oder auch Saint Barthélemy genannt), am Ankerplatz vor Gustavia
Zuerst einige Worte zur Überfahrt. Trotz der bis 2m hohen Wellen und starkem Wind (15-20, teils in Böen bis 26 Kn) hatten wir eine sehr schöne Überfahrt, da unser räumlicher Kurs (Wind von hinten rechts) aus dem Wind einfach Speed machte und die Wellen rollten unter uns durch. Um bei Tageslicht in St. Barth anzukommen, mussten wir schon sehr früh morgens los. Die beiden Wecker summten uns um 04:00 Uhr ins Ohr und bereits um 04:15 Uhr wurde Anker gelichtet. Mit Lichtstrahler und Radar leise vorbei an den anderen Ankerlieger und dem Schiffswrack in der Einfahrt.

In den ersten zwei Stunden hatten wir fast 8 Kn Fahrt (ich bin mir fast sicher, dass da noch die Strömung geholfen hat). Bei Tagesanbruch segelten wir noch über 7 Kn und dachten das könnte der Tagesschnitt werden. Der Wind liess aber auf halber Strecke etwas nach (fiel auf 12-15 Kn) und so pendelten wir uns bei ca. 6 kn ein. Immer noch ein guter Speed und wir erreichten so den überfüllten Ankerplatz um 15:30 Uhr. Im Schnitt also noch immer über 6.3 Kn - wir waren sehr zufrieden aber müde als wir ankamen.

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Der Landbesuch mit Beiboot war eigentlich nur für das Einklarien gedacht, aber spontan haben wir uns etwas umgesehen - sind einer Strasse gefolgt - falsch abgebogen - und gelaufen und gelaufen. Als wir beim Flugfeld ankamen dachte ich (Philippe), dass wir jetzt noch ein paar Bilder schiessen und wieder zurückkehren. Aber Sandra entdeckte noch diesen schönen Strand (von weitem) den wir dann auch noch besuchten. Ich muss sagen es hat sich gelohnt (schaut euch die Bilder an - was für ein Ferienparadies!).

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Auf dem Rückweg haben wir noch den Leuchtturm besucht und für heute Abend eingekauft. Hmmmmm es wird Rindsfleisch grilliert.

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Die Insel ist im Übrigen sehr französisch und von gehobenem Standard. Es gibt keine Strassenverkäufer, keine Bootboys, keine Bruchbuden und fast keine dunkelhäutigen Einwohner. Es ist sauber und gepflegt. Man kauft hier ein bei Gucci, Lous Vuitton oder Bulgari und diniert im gediegenen Restaurant (ähhhh also nicht wir - sondern nur die Herrschaften der Luxusyachten und die Hotelgäste *****(*). So ist es irgendwie logisch, dass wir - mit 12 Euro pro Nacht für am Anker zu liegen - unseren Beitrag leisten;-))

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Film von der Landung und dem Durchstarten in St. Barth.

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Antigua & Barbuda, Januar 2012
Antigua & Barbuda 22.01.2012   Antigua, Ankerbucht Deep Bay im Nord-Westen
Antigua ist definitiv eine sehr schöne Insel. Hügelige Landschaft mit vielen Palmen. Rund um die Insel hat es viele schöne Sandstrände. Ein Seglerparadies ist es sowieso und für die Regatten sowie die Antigua-Sailing-Week sehr bekannt. Die eigentliche Bevölkerung ist von dunkler Hautfarbe und lebt auch so. Also in einfachen Häusern auf dem Lande. Ausserhalb der Touristenanlagen, ist es ein einfaches Land.

Etwas störend fanden wir die Gebühren. Für das Einklarieren und die Segelbewilligung zahlt man anderswo auch. Hier ist es einfach teurer und dazu kommen noch Marineparkgebühren (ok - verstehen wir noch) und Ausklarierungsgebühren von 28 US$. Sofern eine Leistung erbracht wird, versteh ich die Gebühr, aber das Ausklarieren hat noch in keinem Land bisher was gekostet (und wenn dann ganz wenig). Hier zahlten wir fast 90 US$ Gebühren für die paar Tage Antigua (am Anker). Zum Vergleich: In Frankreich kostet das Ein- und Ausklarieren sowie das Besegeln der französischen Gewässer nichts (null, niente, nada, rien, nothing!!!!).

Die Deep Bay hat uns sehr gut gefallen - so gut, dass wir spontan noch einen Tag angehängt haben - wir waren also sozusagen nun schwarz im Lande, denn der Ausreisetermin war ja schon abgelaufen. Der Spaziergang hoch in die Ruine auf dem Nord-Hügel der Bucht und der Strandbummel mit anschliessendem kalten Getränk in der Hotelbar waren ein schöner Abschluss für Antigua. Morgen wollen wir früh los... Richtung Nord-Westen.

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Antigua & Barbuda 18.01.2012   Antigua, mit dem Bus in die Hauptstadt St. Johns
Eigentlich war der Stopp auf Antigua mit wenigeren Tagen geplant. Da wir uns halt eben nach der Natur richten müssen, hängen wir hier etwas länger fest. Ein Tiefdrucksystem im Norden verursachte hohen Seegang. Dieser Nordschwell (über 3m) warten wir lieber hier in der geschützten Bucht ab, bevor wir wieder Richtung Nord fahren (geplant ist ein kurzer Stopp auf Barbuda). Unsere Planung beinhaltet immer etwas Zeit-Reserve, die wir diesmal wirklich brauchen! In der Zwischenzeit machen wir halt eben Inselausflüge.

Das Bussystem auf Antigua entspricht wieder dem karibischen Muster. Die Ausnahme waren nur die französischen Inseln. Hier auf Antigua sind wieder die kleinen Busse (Nummernschild beinhaltet am Anfang das Wort BUS) unterwegs. Für die ca. 15 minütige Fahrt in die Hauptstadt St. Johns haben wir 3.75 EC$ pro Person bezahlt (entspricht ca. 1.20 CHF). Gleich bei den Kreuzfahrtschiffen wurden für die vielen Touristen einige schmucke kleine Häuser und Verkaufsstände hergerichtet, jedoch dahinter verbirgt sich keine wirklich schöne Stadt.

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Antigua & Barbuda 15. - 17.01.2012   Antigua, der berühmte English Harbour
Als Erstes zieht es uns in die berühmte Hafenanlage von Admiral Lord Nelson. Die Millionen der EU wurden hier gut investiert und die ganze Anlage ist ein richtiges Touristenmagnet. Der Besuch hat sich gelohnt.

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Wir schnorcheln etwas unter dem Schiff, lassen das Gas auffüllen und gönnen uns ein Abendessen beim Italiener in der Catamaran-Marina - mmhhhh!

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Antigua & Barbuda 14.01.2012   Antigua, schnelle Überfahrt mit hohen Wellen und viel Wind
Um 07:20 Uhr setzten wir nach der Durchfahrt durch den Rivière Salée die Segel. Anfänglich noch die Genua später dann die Fock und das Reff 1. Wir hatten 2.5m bis 3m hohe Wellen von Ost-Nord-Ost (also seitlich bis leicht von rechts vorne und Wind von 16Kn bis 29Kn von Ost (Halbwind). Die Ulani meisterte die Wellen sehr gut, auch wenn zwischendurch mal das ganze Deck durch überkommendes Wasser nass wurde.

Wir konnten aber zwischen 6 und 8.5 Knoten Fahrt (über Grund) machen und sind alles auf einem Bug gesegelt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit über die ganze Distanz von 40 Seemeilen lag bei über 7 Knoten (zum Vergleich: wir kalkulieren bei der Planung immer mit 5 Kn). Also eine schnelle wenn auch etwas ruppige Überfahrt.

Wenn wir dann schon das erste Mal in Antigua anlanden, wollten wir natürlich im berühmten English Harbour ankern. Da verbrachten wir auch die erste Nacht, aber die Bucht war so voll und die Böen mit den drehenden Schiffen (Strömungen in der rechten Buchthälfte) war nervig. Auch der harte Ankergrund wirkte nicht beruhigend.

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Als auch die Situation nach einigen Ankermanövern nicht besserte entschliessen wir uns in die Nachbarsbucht Falmouth Harbour zu wechseln. Hier hat es Platz und wir liegen auf 2.5 bis 3m Tiefe mit sehr gut haltendem Sand - und das in sauberem Wasser!
Guadeloupe II, Januar 2012
Guadeloupe 14.01.2012   Guadeloupe, die Fahrt durch den Rivière Salée
Die Marina Bas-du-Fort verlassen wir am 13. Januar nachmittags, da wir in der kommenden Nacht ablegen werden. Es ist einfacher vom Ankerplatz vor dem Hafen nachts abzulegen. Zwei Wecker wurden gestellt, damit wir sicher um 04:00 Uhr aufwachen. Durch den Rivière Salée (Salzwasserfluss der die beiden Inselhälften von Guadeloupe trennt - siehe Bilder unten) kann man nur früh morgens fahren, da die beiden Brücken nur dann geöffnet werden. Wir gehen um 04:20 Uhr Anker auf und fahren vor die erste Brücke in den Wartebereich - wir sind das einzige Boot (hoffentlich klappt das dann auch, denn man hat uns gestern noch gesagt, dass aufgrund von technischen Problemen die Durchfahrt für einige Tage gesperrt worden sei und sie gerade jetzt wieder das erste Mal funktionieren müsste...).

Der Verkehr wird auf der Autobahn angehalten und die Brücke öffnet sich langsam. Das Signallicht sollte eigentlich von doppelt Rot auf Grün wechseln, aber stattdessen ruft uns der Brückenwart etwas auf französisch zu. Da wir ihn auf die Distanz nicht verstehen, nähern wir uns und merken, dass er uns meint - also fahren wir bei Signal doppelt Rot durch. Kurz hinter uns schliesst die Autobahnbrücke wieder und der Typ sagt uns noch, dass uns fünf Minuten bleiben bis zur nächsten Brücke.

Behutsam, aber wegen den fünf Minuten etwas unter Druck, tuckern wir in stockfinsterer Nacht durch die Mangroven. Die Durchfahrt ist mit beleuchteten Bojen markiert, aber man sieht die nächste Boje immer erst kurz bevor man die aktuelle Leuchtboje passiert hat. Da ich dachte es sei immer der direkten Linie zur nächsten Boje zu folgen, hatten wir just in der letzten Kurve vor der zweiten Brücke eine leichte Grundberührung (nichts passiert). Die Wassertiefe im Fluss schwanken zwischen 7m und 2m - wenn man am richtigen Ort durchfahren würde also eigentlich kein Problem für unsere 1.60m, aber es ist halt noch immer finstere Nacht.

An der zweiten Brücke mussten wir dann ca. 20 Minuten warten, da nur eine Fahrbahn sofort öffnete und technische Probleme bei der zweiten Brücke bestanden. Für uns war das Warten einfach - wir malten uns aus, wenn die Brücke nicht öffnen würde, wären wir für 48 Stunden hier im Fluss gefangen, denn am Sonntag öffnen die gar nicht... Aber es klappte dann doch noch. Angetrieben vom Gehupe der verärgerten Autofahrer und dem Zuruf des Brückenwartes mussten wir uns noch während dem Öffnen des zweiten Teiles durchzwängen... unnötig wegen den paar Minuten, aber wir beeilten uns. Der Rest des Flusses war anspruchsloser, aber die Mücken fühlten sich bei Morgendämmerung recht stark zu uns hingezogen. Kratzen am Kopf, an den Beinen... aber wir sahen erst später wie viele der kleinen Biester überall waren.

Ende des Mangrovenflusses beginnt das Labyrinth durch die Riffe (siehe Plan auf Bild 2 unten). Alle hellblauenflächen sind Riffe die wir nicht passieren können, aber die vom Schiff aus unsichtbar sind. Die + Zeichen bedeuten Korallenköpfe (hart wie Felsen und scharf wie Rasierklingen) die meist gerade unter der Wasseroberfläche sitzen. Was auf dem Plan nicht so ersichtlich (in unserem Buch wurde aber darauf hingewiesen) ist, dass die grüne Boje nach der Flussausfahrt kaum sichtbar ist, da sie sehr weit weg liegt. Eigentlich planten wir einen Stopp Ende Fluss um auf das Tageslicht zu warten, aber durch die Verzögerung bei der zweiten Brücke hatten wir schon einiges an Tageslicht und den Vorteil, dass die Beleuchtung der Bojen noch an waren. So erkannten wir diese entfernte Boje recht gut, auch weil plötzlich ein schnelles Motorboot an uns vorbei rauschte und uns so gleich auch den Pfad aufzeigte.

Im Fluss und im Riff gab es so gut wie keine Strömung und auch der Seegang im Riff ist wie auf einem See - kleinste Wellen sonst nichts. Beim Verlassen des Riffes hat es nochmals ein Bojentor. Links und rechts davon brachen sich die Wellen am Riff, was schon von weitem sichtbar war. Etwas erleichtert waren wir schon als wir durch waren und die Segel auf offenem Meer setzten.

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Guadeloupe 08. - 13.01.2012   Guadeloupe, Pointe-à-Pitre (PaP)
Nach dem Früstück verlassen wir diesen nassen Ankerplatz und motoren zur Marina Bas-du-Fort, die ca. 7 Seemeilen entfernt liegt. Kaum haben wir den Ankerplatz verlassen, klart der Himmel auf und die Sonne zeigt sich wieder. Abends in der Marina verabschieden wir Cristina und Barry, die heute zurück in die kalte Schweiz fliegen.

Wir gönnen uns ein paar Marinatage und machen uns an die Aufräumarbeiten. Die Marina hat grosse Waschmaschinen und Trockner und so wird die Wäsche gewaschen, die Kabinen gereinigt und aufgeräumt und und und. Pünktlich erscheinen am Montagmorgen die Handwerker um unsere Sonnenschutzblenden über den grossen Salonfenstern zu liefern und montieren.

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Guadeloupe 07. - 08.01.2012   Guadeloupe, Ankerplatz im Riff "Gojave"
Es hat uns auf den Saintes so gut gefallen, dass wir beschlossen haben, möglichst spät wieder zur Hauptinsel zurück zu segeln. Aber ein bisschen Wetterreserve musste schon sein und so legten wir noch eine Nacht in der Nähe von PaP - nämlich in Gojave - ein.

Der Weg zwischen den flachen Bereichen (Riffe bis unter die Wasseroberfläche) war zwar mir Bojen markiert, aber die engen Verhältnisse sorgten für Adrenalinschübe. Der Ankerplatz war sehr gut. In guthaltendem Schlick auf 2.8m Wassertiefe lagen wir mit 20m Kette sicher auch als in der Nacht der Wind das Boot durchschüttelte (bis 27 Kn). Das Wasser ist hier recht trüb und lud nicht zum baden ein. Die Nähe zu dem hohen vulkanischen Gebirge von Basse-Terre bringt hier viel Regen - vielleicht mit ein Grund, dass Segler diesen Ort kaum anlaufen.
Guadeloupe 02. - 07.01.2012   Guadeloupe, Inselgruppe "Iles des Saintes"
Wir besuchten mehrere Buchten und konnten uns so ein recht gutes Bild von Les Saintes machen. Der Kontrast zwischen Dominica und hier könnte kaum grösser sein. Dominica hat das kleinste Pro-Kopf-Einkommen/Jahr von allen karibischen Inseln und ist deshalb sehr ärmlich - aber dafür auch sehr urtümlich. Aber hier sind wir in einer Feriendestination mit europäischem Flair gelandet. Schön herausgeputzte Touristeneinkaufsgässchen, bunte Häuser und französisch-kreolische Restaurants am Wasser. Kein Wunder, dass die Bewohner von Guadeloupe die Saintes regelmässig an Wochenenden und als Feriendestination besuchen. Die Kursschiffe fahren mehrmals täglich zur Hauptinsel und bringen jeden Tag eine riesen Menge von Touristen.

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Das klare Wasser an den Ankerplätzen und das schöne Wetter lud jeden Tag zum baden und auch schnorcheln ein. Speziell am Ufer der Ankerbucht Ilet à Cabrit konnten wir viele verschiedene Fische und teilweise auch schöne Korallenstöcke sehen. Unser Schiffsnachbar - ein Franzose - war mit der Harpune unterwegs und fing sich das Abendessen (einige Fische und zwei kleine Langusten). Er erzählte mir, dass er auch einige kleine Muränen gesehen hat (ca. 60-80 cm lang). Die einzige Muräne die wir sahen war tod angetrieben worden - dies aber in einer anderen Bucht.

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Durch den Venturi-Effekt (beschreibt das schneller fliessen von Wasser wenn es durch eine Enge getrieben wird) gibt es zwischen den Inselchen der Saintes manchmal kleine Strömungen. Diese kann man beim Segeln zwar vernachlässigen, aber am Ankerplatz kann es passieren, dass das Schiff sich dreht. So standen wir manchmal (meist nachts wenn der Wind schwächer wurde) mit dem Heck gegen den Wind, da die Strömung die Bootposition bestimmte. Diese Drehungen müssen beim Ankern berücksichtigt werden.

Den neu eingerichteten Bojenfelder (sehr gute Bojenqualität!) trat ich anfänglich skeptisch gegenüber und dachte es sei wieder mal ein schöner Platz zur Geldmaschine umgebaut worden. Aber ich lag falsch. Die Bojen sind sehr komfortabel, gerade wegen des Venturi-Effektes sehr praktisch und nicht teuer. Wir bezahlten für unsere 14m nur 11 Euro pro Tag. Um ca. 08:00 Uhr und ca. 17:00 Uhr kommt ein kleines Motorboot von LSM (Les Saintes Multiservice), zieht die Bojengebühr ein und bringt auf Wunsch auch frisches Baguette am nächsten Morgen (1.20 Euro pro Baguette). Ein sehr guter Service!

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Wir besuchten das Bojenfeld ANSE A BOURG (vor dem schmucken Hauptort), den Ankerplatz ANSE A COINTE (Pain du Sucre), den Ankerplatz ANSE FIDELING und das Bojenfeld ILET A CABRIT (was uns am besten gefallen hat).

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Film von der Überfahrt Dominica nach les Saintes mit viel Wind und Welle. Mit Fock und Reff 2 im Grosssegel noch immer 7.5 bis 8 Knoten (SOG).

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Dominica 01.12.2011 - 02.01.2012   Dominica, Neujahr auf Dominica
Über den Jahreswechsel waren wir in Dominica. Hoch am Wind konnten wir anschliessend auf einem Bug zu den "Iles des Saintes" segeln. ULANI, die Crew und auch die Gäste haben die beachtlichen Wellen gut überstanden und es war ein schöner Segeltag!

Nach dem regenreichen Dominica (ist ja offiziell auch eine der niederschlagsreichsten Region der Erde) sei es auf Les Saintes wesentlich sonniger und trockener - versprach der Autor unseres Segelrevierführers. Um es vorweg zu nehmen: ja das können wir bestätigen!
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