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www.ULANI.net © Philippe Ochsenbein, Switzerland
ULANI
ETAP 46 DS, Monohull, Sloop
Switzerland, Basel
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Bilder und Berichte 2010

Mittelmeer und Atlantik
April - Dezember 2010

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Kap VerdeTrans-Atlantik (3): 11. Dezember 2010 - Jetzt aber los... zumindest zu den Kap Verden 
Nun wollen die meisten los. Es scheint so als würde nun der Nordwind einsetzen, der für diese Jahreszeit hier eigentlich zu 90% sein sollte! Mittlerweile kennen wir schon viele Schiffe und ihre Segler - ja fast alle wittern nun einen guten Start.

Gesagt getan - wir laufen an diesem Samstag vor dem Mittag aus und haben auch leichten Nordwind. Wir setzen den Gennaker und später versuchen wir mal die Genua auszubaumen. Es läuft einigermassen und die erste Nacht bricht herein. In den folgenden Tagen hatten wir mal fast keinen Wind, dann sehr schönen halben Wind (an diesem Tag machten wir fast immer zwischen 7 und 7.5 Kn Speed!). Später hatten wir dann nur noch die Wellen und kaum mehr Wind. Da die Stabilität im Boot fehlte, begannen die Segel zu schlagen. Das tat uns in den Ohren weh!!! Segel bergen - Motor an. Da unser Dieselvorrat nicht riesig ist und wir bis anhin immer eher Vollgas fuhren (max. Speed = max. Verbrauch) hatte ich ein ungutes Gefühl schon so früh den Diesel zu verbrennen. Wir nahmen etwas Gas weg und machten uns genaue Notizen vom Verbrauch. Mit 1600 U/Min (anstelle 2000) brauchten wir plötzlich nicht mehr 5 Liter Diesel/Stunde sondern nur noch 3.2 Liter. Dies machte dann umgerechnet ca. 1,6 Seemeilen pro Liter Diesel. Nach den zufrieden stellenden Versuchen und Messungen war mir wesentlich wohler und wir stellten halt eben den Motor ein, wenn der Wind genau aus Südwesten kaum (dort wo wir hin wollten!). Auch wenn der Wind dann sehr schwach wurde, sind wir über die bis 3m Wellen (aber lang gezogen) hinweg motort.

Bald war klar, dass wir die Kap Verden doch noch anlaufen werden. Eigentlich wollten wir ja direkt nach Barbados - aber der Dieselverbrauch war zu gross und die Wetterlage kam ja auch immer ungünstiger.

Nach 8 Tagen und 7 Nächten (und 840 Seemeilen) haben wir nun eine komfortable Marina auf den Kap Verden angelaufen. Obschon wir nachts alle zwei Stunden die Wach/Schlafstellung wechselten, geht es uns erstaunlich gut. Wir haben schnell den Rhythmus gefunden und uns sehr gut eingelebt. Seekrankeit war trotz den grossen Wellen und dem Geschaukel kein Thema (nur leicht flaues Gefühl in den ersten Stunden). Nun geniessen wir hier aber einige Tage und füllen unsere Dieseltanks, damit wir gerüstet sind für die grosse Überfahrt. Circa einen Drittel haben wir nun aber bereits hinter uns, da der Passatwind alle Transatlantiksegler zuerst in den Süden, also beinahe zu den Kap Verden zwingt. Wir haben übrigens hier auch sehr viele Bekannte wieder getroffen - es ging allen anderen auch so.

Wir haben hier sehr sommerliche Temperaturen - kein Wunder - nun sind wir ja offiziell in den Tropen!

Wasser = 25,5 ° (Atlantik!)
Luft = 28-30° (an der Sonne ist es kaum auszuhalten!)

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Trans-Atlantik - 8. Dezember 2010 - Upps...
Der scheinbar schwache Südwestwind wollten wir auf der hohen Kante Richtung Süd nutzen. Später sollte sich dann der normale Nordwind einstellen - denkste! Über 34 Knoten Wind war uns dann zu viel. Wir mussten ablaufen - also den Bug weg vom Wind drehen. Als einziger Schutzhafen kam Las Palmas GC in Frage. In stockdunkler Nacht liefen wir zwischen Oeltankern auf Reede und solchen die ein- oder ausfahren in den grossen (uns zum Glück bekannten) Hafen ein. Es war ein schöner Segeltag - leider einfach in die falsche Richtung! Wir verbrachten eine ruhige Nacht am Empfangs-Schwimmsteg und am folgenden Morgen wies man uns einen Hafenplatz zu. Wir warten auf den nächsten Versuch....

... aber am Samstag sollte dann der Wind sich auf "normal" einstellen...
Trans-Atlantik (2): Definitiver Starttermin, 08. Dezember 2010
In der Wartezeit bis am 1. Dezember wollten wir noch eine Kurzwellen-Funkstation einbauen lassen. Mit dieser wäre dann ein weltweiter Kontakt mit anderen Schiffen möglich gewesen. Tja, war alles installiert und beim Testen des Senders ist dann einiges schief gelaufen. So hat das Licht geflackert, die LCD-Anzeige der Tanks und der Batterien hat wie wild getanzt und das Bugstrahlruder hat sich auch plötzlich aktiviert. Über zwei Tage haben unsere beiden "Experten" die Ursache zu ermitteln versucht - so nach dem Prinzip "versuchen wir doch mal dies" etc. Wir haben dann irgendwann die Übung stoppen müssen. Alle Geräte wurden wieder demontiert, nur die grosse Peitschenantenne haben wir behalten, da die Kabel- und Montagelöcher ja schon gebohrt worden sind. Wir haben dann auch nur diese bezahlt! Nach diesem Frust-Erlebnis hatten wir keine Lust noch zu hetzen und die Frischwaren einzukaufen. Da sich aber schon wieder ein Tief mit Südwest-Winden angeschlichen hat, sind wir halt eben noch eine Woche geblieben. Was soll's - Zeit haben wir ja.

Aber nun sollten sich die Wellenberge etwas geglättet und sich das Wetter beruhigt haben. Nun starten wir definitiv am 08.12.2010 um etwa 09:00 Uhr.
Trans-Atlantik (1): 22. November 2010 - ?? Dezember 2010 // Startverschiebung: Boiler
Ursprünglich wollten wir am 22.11.2010 losfahren. Am Tag davor hatten wir plötzlich keinen Landstrom mehr. Den ganzen Sonntagabend und am Montag früh suchten wir lange nach der Ursache und machten viele Try-and-Error-Tests. Schlussendlich war es das Heizelement des Boiler das permanent einen Kurzschluss verursachte. Nachdem ich den Boiler vom internen 220 Volt-Netz nahm, funktionierte auf der ULANI der Strom wieder. Nun haben wir entschieden, dass wir lieber ein paar Tage länger hier bleiben, da eine Reparatur hier auf den Kanaren wahrscheinlich einfacher ist. Die Wetterprognose der kommenden Tage hat zuerst einen sehr schwachen Wind und anschliessend ab Samstag/Sonntag Starkwind aus Südwesten - also genau aus der Richtung wo wir hin wollen. Wenn wir gleich am Montag losgefahren wären, hätten wir es vielleicht noch am Südwest-Wind vorbei geschafft - aber nun haben wir ja ein Boiler-Projektli...

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Kanarische Inseln, Mitte Oktober - Mitte November 2010
Spanien 22.11.2010   Teneriffa, Abschied und Start der Überfahrt
Nach einer erholsamen Zeit hier in der Marina Santa Cruz geht es nun los. Wir sind gut vorbereitet und haben genügend Lebensmittel, Getränke und Wasser bei uns. Die Lebensmittel reichen für über 90 Tage - nicht dass wir mit einer so langen Überfahrt rechnen würden... Wir wollen einfach auch in der Karibik schon volle Proviant-Stauräume haben um in der ersten Zeit unabhängig zu sein.
Spanien 14.11.2010   Teneriffa, mit dem Tram nach La Laguna
In nur ca. 15 Minuten erreichen wir die Tramstation in Santa Cruz. Die Endstation in La Laguna erreichen wir ca. nach 30 oder 40 Minuten. Joe und Helen (DREAM CATCHER) begleiten uns auf diesem Tagesausflug. Sie werden einige Tage vor uns die Überfahrt antreten und wir geniessen die Zeit mit ihnen bis zur Abfahrt. In der Altstadt besteigen wir einen Glockenturm der alle 15 Minuten die Glocken läuten lässt - wir werden dringlichst darauf hingewiesen, darauf gefasst zu sein und uns rechtzeitig die Ohren zuzuhalten. Der vorweihnächtliche Strassenschmuck und auch die Deko in den Läden ist etwas verwirrend, haben wir doch über 25 Grad und an der Sonne schwitzen wir.

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Spanien 13.11.2010   Teneriffa, Besuch aus Wallisellen
Schon lange war dieser Besuch geplant und nun hat es auch geklappt. Rolf (ehemaliger, langjähriger Chef von Sandra) und Gilberte besuchen uns auf der ULANI. Wir verbringen einen unterhaltsamen Apéro und anschliessend ein gemeinsames Nachtessen in der Stadt. Neuigkeiten aus der Schweiz und vor allem von der Firma und unsere Erlebnisse werden gegenseitig erzählt. Von der alten "Bürofront" darf Sandra Geschenke entgegen nehmen, die nicht nur ihr munden, sondern uns alle erfreut. Nur die warmen Socken sind exklusiv für Sandra kalte Füsse (einen speziellen Dank an GM).

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Spanien 08.11.2010   Teneriffa, TEIDE und Inselrundfahrt
Auf dem ersten Bild seht ihr die Westküste (Richtung Süd) mit dem TEIDE (höchster Berg Spaniens) im Hintergrund. Das Mietauto ist diesmal etwas kleiner und die hinteren Sitze sind kleine Klappsitze im Bereich des Kofferraums. Auf dem Weg zum TEIDE (3718m) besuchen wir ein Museum in den Bergen und auch für viele kleinere Fotostopps bleibt genug Zeit. Die dünne Luft macht uns beiden nichts aus, aber ausser Tony haben die anderen Aussies einen sehr gemütlichen Gang eingelegt auf dem kurzen Spaziergang auf 3555m. Die letzten 200 Höhenmeter konnte man nur mit einer Bewilligung erklimmen, denn pro Tag wollen die Behörden nur 200 Besucher auf die Spitze lassen. Wir versuchten vor der Abfahrt noch eine solche zu erhalten, aber für die nächsten paar Tage war schon alles ausgebucht. Aber auch die Aussichtsplattform am Ende des ca. 500m Weges ist schon spektakulär. Ich spreche Deutsche an, damit sie von uns Gruppenfotos machen und erfahre dabei, dass eine Gruppe Bayern eine Bewilligung haben. Später bei der Bergstation wollten sie dann doch nicht mehr hoch und haben uns die Bewilligung überlassen. Es war zwar persönlich auf die deutschen Namen ausgestellt und wir wussten, dass auch die Ausweise geprüft würden, aber Tony versuchte es dennoch. Er sagte am Schalter, dass seine Frau die Pässe hätte und diese schon die Bahn nach unten genommen hätte. Da die Kontrolleure jedoch unbedingt einen Ausweis sehen wollten, zeigte er seinen Führerschein. Erstaunlicherweise verglich jedoch niemand die Namen der Bewilligung mit dem Namen auf dem Aussie-Ausweis und man liess ihn passieren.

Im Süden der Insel klapperten wir noch drei Häfen ab (Los Cristianos, Las Gallettas und die neue Marina San Miguel). Der Name San Miguel wird hier im Süden sehr viel verwendet. Eine Stadt im Inland und ein Dorf an der Süd-Ostküste heissen auch so. Dies hat aber gar nichts mit der Marina zu tun, sehr verwirrend! In der Karte war die Marina zwar nicht eingezeichnet, aber ich hatte vor einigen Tagen die Marina in Google-Maps gesehen und wusste, dass sie ganz im Süden der Insel sein musste. Diese Gegend ist voll Golfplätze und Hotels. Wir fanden auch diesen Hafen und hatten einen lustigen Abend in einem Chinarestaurant. Auf der späten Rückfahrt wurde es verdächtig leise auf den hinteren (Damen-)Plätzen. Es war auch für mich als Fahrer ein anstrengender Tag und ich war froh als wir wieder unser Schiff erreicht hatten.

Am folgenden Vormittag haben wir uns von SUNBURNT verabschiedet, denn sie wollten noch via Ankerplätze im Süden rüber zur Insel LA GOMERA. Sie werden von da aus den Trans-Atlantiktörn starten. Wir bleiben jedoch noch ca. 14 Tage hier und werden die Kanaren direkt von hier Richtung Karibik verlassen.

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Spanien 06.11.2010   Teneriffa, Santa Cruz, Marina
Schon von Weitem sieht diese Insel viel grüner aus als die bisherigen. Die steile Küste mit den spitzen Hügeln verspricht uns eine abwechslungsreiche Insel. Die Marina ist im grossen, kommerziellen Hafen der Hauptstadt integriert. Wir liegen zwar sehr geschützt und an sauberen Schwimmstegen (hier hat es immerhin noch bis fast 2m Flut/Ebbe), jedoch sind auch die Verladeterminals der Grossschifffahrt nicht weit. Das Stadtzentrum ist in 5 Gehminuten zu erreichen und gefällt uns nicht schlecht. Die Versorgung ist gut und die Gebühren in der Marina sind ok (ca. 32 Euro/Nacht). Da fällt mir übrigens wieder der Spruch ein, den Kurt Kunz mir erzählt hat: Ich verliess das Mittelmeer, denn ich hatte keine Mittel mehr.. Der Spruch reimt sich nicht nur gut, sondern er trifft eben auch den Nagel auf den Kopf! Eine teure Marina hier entspricht einer günstigen im Mittelmeer.
Das Mietauto für Montag ist bestellt und wir waschen endlich wieder einmal das Schiff. Einerseits der Lanzarote-Lavastaub und der Saharasand (es war Südwind), andererseits das Salz der letzten beiden Überfahrten muss weg.

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Spanien 05.11.2010   Gran Canaria, Las Palmas
Nach einer Nachtfahrt erreichen wir den Hafen Las Palmas. Die 95 Seemeilen können wir fast alles segeln, nur nachts hatten wir für eine Stunde den Motor an. Früh am Morgen werden die Wellen immer grösser und mit ca. 2-3m Wellen (jedoch lang gezogen) rutschen wir in die Hafeneinfahrt. Der Wind hat am Schluss (entgegen der Vorhersage) komplett auf Süd gedreht und der grosse Hafen ist aber gegen Süd sehr offen. So "reiten" wir in das Hafenbecken. Je weiter wir nach hinten in das Becken fahren, desto mehr klingen die Wellen ab. Der Ankerplatz ist komplett voll und wir brauchen 4 Versuche um uns auf 8m Tiefe so zu platzieren, dass wir niemanden berühren. Dabei gerät noch der Ankerball in die Schiffsschraube. Zum Glück schneidet der Propeller die Leine gleich durch, so dass wir kein blockieren des Motors hatten (wäre ziemlich blöd gewesen, mitten im engen Ankerplatz treibend...). Die vielen Steine auf Grund stören sehr, denn die Kette wird ständig darüber gezogen und überträgt den Lärm ins Schiffsinnere. Wir wissen nie genau ob nicht doch der Anker rutscht, denn die Geräusche sind normalerweise dieselben. Am späteren Nachmittag fahre ich mit dem Beiboot in die Marina hinein um nachzufragen ob wir einen Platz an den Schwimmstegen haben können. Wegen der ARC (Atlantic Rally for Cruisers) ist die Marina aber so ausgebucht, dass sie uns nur eine Nacht zugesteht. Wir nehmen das Angebot an und kaufen am Abend noch die lang gesuchte GPS-Maus (externes GPS an USB-Kabel für den direkten Laptopanschluss; so haben wir, zusammen mit den von einem Segler erhaltenen Seekarten, ein voll funktionstüchtiges Backup-System). Eigentlich wollten wir nach dem Ausschlafen noch für eine Nacht an den Ankerplatz zurück, aber wir entschliessen uns kurzfristig Las Palmas gleich zu verlassen und den langen Tagesschlag nach Teneriffa jetzt zu starten, auch wenn es dafür schon etwas spät ist (Abfahrt erst um 09:30 Uhr).
Spanien 30.10.2010   Lanzarote, Marina Rubicon
Am 28. Oktober starten alle drei Boote. Die Australier wollen so schnell als möglich nach Gran Canaria um dort ebenfalls die Insel zu erkunden. Da wir GC bereits kennen und der Hafen da nicht so schön ist, machen wir lieber Halt im Süden von Lanzarote und besuchen mit ULANI die Marina Rubicon. Die erste Nacht verbringen wir vor Anker, bei der Einfahrt zur Marina. Das Wetter ist ruhig und wir ankern einigermassen sicher auf 8m und steinigem Grund. Am folgenden Tag frischt der drehende Wind in Böen dermassen auf, dass wir rutschen und wir beschliessen schon heute in die Marina zu wechseln. Auf Anfrage erhalten wir einen Platz am selben Steg wie die ULTIMA. Natürlich besuchen wir Margrit und Kurt Kunz (beide langjährige Mitglieder in unserem Yacht-Club Rapperswil) und erleben eine gute Zeit miteinander. Im Hafen liegt ebenfalls COBA LIBRE (HR 38) von James und Lesly die wir vor fast vier Monaten auf Menorca kennen gelernt haben. Viele bereiten sich hier auf die bevorstehende Atlantiküberquerung vor. Die meisten Yachten besuchen zwar noch eine andere kanarische Insel vor dem grossen Sprung, aber weil es hier schön ist und in Las Palmas sowieso fast alles ausgebucht ist wegen der ARC (Atlantic Rally for Cruisers), geniessen viele die Zeit auf Lanzarote.

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Spanien 27.10.2010   Lanzarote, mit Mietauto unterwegs
Da wir an unserem Bus-Tagesausflug nicht alle Sehenswürdigkeiten besuchen konnten und die Bushaltestellen teilweise auch etwas entfernt von den Zielorten lagen, beschliessen wir zusammen mit DREAM CATCHER und SUNBURNT ein grosses Auto zu mieten und nochmals eine Inseltour zu unternehmen. Da die vier Australier nicht so geübt sind im Rechtsverkehr, bin ich schnell zum Fahrer gewählt worden. Damit wir es auch bequem haben und der Aufpreis marginal war, mieten wir einen grossen VAN (9 Plätzer). Das Auto ist fast neu und ist sehr angenehm zu fahren.

Im Nordosten der Insel besuchen wir die "Cueva de los Verdes". Diese kilometerlange Höhle entstand durch die flüssige Lava die sich als unterirdischer Fluss den Weg zum Meer suchte. An einigen Stellen ist die Decke eingestürzt und so entstanden Zugänge zum Höhlensystem. Mittlerweile natürlich touristisch voll erschlossen und mit Geländer an steilen Stellen und effektvoll beleuchtet. Eine eindrückliche knappe Stunde dauert der Weg durch das Höhlensystem.

Die schmale Trennung zwischen Lanzarote und der kleinen, nördlicheren Nachbarinsel Graciosa, nennen die Einheimischen "El Rio". Der Aussichtspunkt im Norden von Lanzarote nennt sich "Mirador del Rio". Nichts spektakuläres, jedoch für uns ganz witzig, da wir ja genau in dieser Ankerbucht (auf der linken Seite) einige Nächte verbrachten nachdem wir von Marokko herüber segelten.

Im Südwesten liegt der National Park "Timanfaya". Ein sehr grosses Gebiet ist hier noch unberührt und sieht noch so aus, als wären die Vulkane vor Kurzem erst ausgebrochen. Auf der Spitze eines Kegels ist ein Restaurant errichtet worden, wo die angebotenen Grillwaren auf einem Rost über einem Vulkanschlot gebraten werden. Wenn man sich vorbeugt oder den Arm über das Loch hält, weiss man, dass das funktioniert - es wird etwas tiefer im Loch bis 250° Grad heiss. Draussen vor dem Haus wird den Touristen demonstriert wie das Wasser sich verhält, wenn es hinab in die Hitze geleert wird - wenige Sekunden nach dem Einfüllen schiesst der Dampf nach oben.

Mit dem Auto besuchen wir auch kurz die Marina Rubicon und auf dem Rückweg fahren wir durch das Weinanbaugebiet von Lanzarote. Gegen den Wind und die Bodenerosion schützen sich die Winzer mit kleinen Mauern oder mit kraterartigen Löchern worin die Reben gedeihen. Mit dem letzten Licht schiessen wir noch ein paar Bilder und gelangen nach einem interessanten aber langen Tag zurück nach Arrecife zu unseren Booten.

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Spanien 24.10.2010   Lanzarote, Arrecife - Tagesausflug
Seit dem Ablegen in Mohammedia segeln wir zusammen mit SUNBURNT und DREAM CATCHER. Wir starteten gleichzeitig und segelten im losen Verband in den Südosten der Insel Lanzarote. Im Fischerei und kommerziellen Hafen von Arrecife versuchen wir zwischen vielen Bojen zu ankern. Uns ist bei dem drohenden Starkwind nicht so ganz wohl und verbringen die ersten beiden Nächte an der Quai-Mauer. Gerade in diesen Tagen ist Springzeit, d.h. die Flut und Ebbe extrem ausgeprägt (2.5 Meter Differenz). Und wir legen lange Leinen aus um bei Niedrigwasser nicht an der Wand zu hängen. So verlassen wir das Schiff und machen zusammen mit den anderen einen Landausflug mit Bus und vielen Kilometern zu Fuss. Wir besuchen eine grosse Lavahöhle die uns begeistert. Draussen pfeift der Wind über die Steppenlandschaft und hier unten ist es ruhig, grün und idyllisch.

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Spanien 20. - 22.10.2010   La Graciosa (nördlich von Lanzarote)
Am Ankerplatz von Graciosa verbringen wir drei Nächte und fahren mit dem Beiboot in den Hafen um das Dörfchen anzuschauen.
Spanien 17. - 20.10.2010   Überfahrt zu den Kanarischen Inseln
Drei Nächte und vier Tage dauerte die Überfahrt und dies war für uns die längste Fahrt gewesen (440 sm). Der 2-Stunden-Rhythmus für den Wachwechsel hat sich bewährt und wir hatten damit keine Mühe. Am ersten Tag fuhren wir zuerst Richtung Westen, also weit hinaus vor die Küste um bereits in der ersten Nacht möglich keine Fischer anzutreffen - hat gut geklappt! Die mittlere Nacht war sehr kalt und sogar ich hatte unter dem Regenanzug noch zwei Faserpelzpullover an! Am zweiten Tag begleitet uns ein 10m Wal für eine Stunde. Er tauchte 5m neben unserem Schiff das erste Mal auf und Sandra meinte, dass er uns nun rammen würde. Neugierig wie die Delphine taucht er unter dem Boot durch, kommt auf der anderen Seite wieder nahe zum Boot an die Oberfläche und zeigt seine dunkle blau-graue, glatte Haut. Zeitweise lässt er sich zurück fallen und wir glaubten schon, dass er nun weg sei - plötzlich ist er wieder neben dem Schiff. Erst nach etwa einer Stunde verlässt er uns endgültig. Die Windfahnensteuerung (Windpilot Pacific) wird getestet und nach einigem pröbeln finden wir heraus, dass sie nicht schlecht steuert, aber nur wenn das Grosssegel geborgen ist. Am Autopilot (elektrisch) finde ich eine Einstellung im Setup, das den Steuervorgang gelassener vollzieht und so anstelle 17 A nur noch 3-6 A benötigt werden. Eine gute Vorbereitung also für den grossen Törn über den Atlantik.

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Afrika, Marokko anfangs Oktober 2010
Marokko 10. - 15.10.2010   Marokko, 5-Tages Trip im Inland
Die vier Australier laden uns ein mit Ihnen eine Inlandtour zu unternehmen. Mit dem Zug fahren wir 3.5 Stunden nach Fes, in den Norden Marokkos. Nach einer Hotelnacht werden wir mit einem 7-Plätzer Landrover abgeholt. Anfangs noch regnerisch, wurde das Wetter immer besser. Wir besuchen eine Ledergerberei und man versucht uns natürlich was zu verkaufen. Wir überqueren das Mittel-Atlas-Gebirge und abends donnern wir über Sandpisten zu den Saharadünen. Die Kamele sind bereits gesattelt und in der Abenddämmerung verschwindet eine kleine Karawane (6 Kamele) in die Wüste. Über Dünen bei sternenklarer Nacht gelangen wir nach einer Stunde Kamelreiten das Berberlager wo wir das Nachtessen einnehmen und übernachten. Schon nach 10 Minuten Kamelreiten tut jedem von uns der A**** weh und wir sind froh absteigen zu dürfen. Am nächsten Morgen geht es wieder etwas mehr als 60 Minuten zurück und wir können eine warme Dusche und das Frühstück in einem Wüstenhotel geniessen. Bald geht es weiter zu erstaunlich grünen Tälern, Palmgärten, Fossilienausgrabungsstätten und in den Hoch-Atlas. Die nächste Nacht verbrachten wir in einer Auberge und die letzte Nacht in einem Billig-Hotel mitten in der Altstadt von Marrakesch. Wir haben viel Spass zusammen und besuchen natürlich auch den berühmten Gauklerplatz mit dressierten Affen und Schlangenbeschwörern. Leider wird hier für jedes Foto gleich Geld verlangt, was uns zu "versteckten" Fotos veranlasst. Am letzten Nachmittag fahren wir in fast 4 Stunden wieder nach Mohammedia. Bei der Ankunft im Hafengelände teilt uns der Hafenmeister mit, dass während unserer Reise ein Orkan (75 Knoten/ 135 Km/h - gemessen im Hafen) über die Schiffe hergezogen ist. Und dies morgens um 01:00 - 04:00 Uhr. So wurden zwei Schwimmstege schwer beschädigt und ein dritter komplett zerstört. Ein Katamaran hatte ein Loch im Rumpf und andere Kratzer am Schiff. Unsere drei Schiffe blieben wie durch ein Wunder unversehrt! Der Hafenmeister war die ganze Nacht auf den Stegen und versuchte das Schlimmste zu verhindern (und dies obschon er 20 km entfernt zuhause ist!).

Am letzten Abend treffen sich die Segler zu einem Pot-Luck (jeder nimmt sein Abendessen mit und stellt es auf einen gemeinsamen Tisch, geteilt wird alles Essen aber jeder nimmt seine Getränke, sein Besteck und seinen Teller selber mit). Am nächsten Morgen verlassen viele Yachten den Hafen Richtung Kanaren.

Übrigens: gute Reiseinformationen über Marokko erhält man bei HolidayCheck

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Marokko 08.10.2010   Marokko, Tagesausflug nach Casablanca
Die Zugverbindungen sind hier sehr gut und wir gelangen in 20 Minuten nach Casablanca. In der Medina (Altstadt) erwerben wir etwas Leder um eine Schutzverkleidung an einer Rolle zu nähen. Wir besuchen die drittgrösste Moschee der Welt, die ein Minarett besitzt, das weltweit das höchste religiöse Bauwerk ist. Der Eintritt in die Moschee beinhaltet auch eine deutschprachige Führung.

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Marokko 01.10.2010   Marokko, Mohammedia (nördlich von Casablanca)
2 Tage und eine Nacht benötigen wir um nach Mohammedia zu gelangen. Einige Meilen vor dem Hafen kommt eine riesige Delphinschule auf uns zu (sicher 80 - 100 Tiere) und spielen rund um das Schiff. Eine schöne Begrüssung nach der etwas mühsamen Nachtfahrt. Die marokkanischen Fischer haben ein etwas spezielles System um zu fischen: vom grossen und gut beleuchteten Mutterschiff aus werden lange Netze an der Oberfläche zu den vielen (bis 10) kleineren Booten ausgelegt. Diese sind kaum beleuchtet. Das System kannten wir nicht und als ich bei stockfinsterer Nacht ein Mutterschiff, in einem angemessenen Abstand passieren wollte, blinkte plötzlich ein weisser Scheinwerfer in meine Richtung. Erst verlangsamte ich die Fahrt und drehte dann 90° nach rechts ab. Nun blinkte der Scheinwerfer noch schneller und ich riss das Steuer um 180° herum - der Scheinwerfer war nun aber aus. Mit etwas mulmigem Gefühl passierten wir dann die Boote. Uns war dann klar, dass wir bei der nächsten Nachfahrt vor Marokko wesentlich mehr Distanz zur Küste einhalten wollen (mind. 30 sm) um keine oder nur ganz selten Fischer anzutreffen.

Im inneren Hafenbecken konnten wir längseits zu einem australischen (37 Fuss, Hanse) Schiff gehen. Die Eigner waren nicht an Bord, aber die Marineros wiesen uns ein den Anker zu setzen und so ins dritte Päcklein zu gehen - wir waren froh nicht abgewiesen zu werden und der Platz war nicht schlecht.

SUNBURNT hiess das Schiff und wir lernten Tony und Annie aus Brisbane am nächsten Tag kennen. Sie segeln zusammen mit dem 35 Fuss Ketch DREAM CATCHER, Joe und Helen sind aus Newcastle (AUS).

Nach zwei Tagen verliess BLUE den Hafen und SUNBURNT und wir konnten einen Platz nachrücken. Später erhielt SUNBURNT noch einen besseren Platz und wir waren im ersten Päcklein, also direkt an einer 46 Fuss Bavaria, die an einer Mooring lag. So konnten wir dem angekündigten Süd-West-Sturm gelassen entgegen sehen. Der SW-Wind zwang uns einige Tage länger zu bleiben. Wir nutzen die Zeit, alle Langzeitsegler kennen zu lernen und Joe zeigte Tony und mir wie man selber Gasflaschen umfüllen kann. Ich bin sehr froh, dass ich jetzt das Gasflaschenproblem so lösen kann. Fast überall auf der Welt werden die Flaschen nicht mehr gefüllt, sondern nur noch ausgetauscht. Unsere ULANI-Flaschen haben die optimale Grösse und passen genau in die vorgesehene Backkiste. Die angebotenen Tauschflaschen sind jedoch entweder viel zu gross oder mickrig klein. Nun können wir jeweils eine grosse Flasche kaufen, diese umfüllen und zurück geben.

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Marokko 30.09.2010   Marokko, Strasse von Gibraltar bis Tanger
Wir beschliessen Marokko zu besuchen und planen eine Nacht in Tanger (Nord-West-Ecke von Marokko) zu verbringen. Wie im Revierführer beschrieben achten wir auf den starken Gezeitenstrom in der Strasse von Gibraltar. Es wird geplant, gerechnet und schliesslich für richtig befunden, dass wir um 11:00 Uhr losfahren. UTC (Weltzeit) oder doch lokale Zeit? Plus wieviele Stunden nach Hochwasser in Gibraltar ist es am optimalsten? Ach was, das passt schon: Wir hatten anfangs nur 1 Knoten gegen uns, wurden aber bis 3-4 Knoten. Anstelle von 7 Knoten Speed hatten wir also zeitweise nur noch 3 Knoten Fahrt im Schiff (oh je diese Dieselverschwendung) - helfenden Wind hatte es auch nicht. Das Wasser brodelt an gewissen Stellen und wir sahen viele Delphine und zwei Wale in der Strasse - auf die Fotokamera haben sie dann aber nicht gewartet...

Als wir die Strasse überquerten, spülte es uns zwar Richtung Osten zurück, aber anschliesend schob uns der Strom schnell und mit beachtlicher Welle nach Tanger. Mit über 8 Knoten kamen wir um die Ecke zur Hafenbucht. Der Fischerhafen hat zwar zwei Schwimmstege, aber die beiden Besucherplätze waren besetzt und wir hatten keine Chance anzulegen. Bei den Fischern sei es verboten und wir müssen den Hafen verlassen und dahinter ankern. Es war zwar 7 Meter tief und wir hatten am nächsten Morgen viel Abfall am Anker (vor allem schwarze Plastiksäcke) aber es war einigermassen windgeschützt und wir hatten eine gute Nacht. Am folgenden Morgen verliessen wir Tanger ohne an Land gegangen zu sein - etwas schade, aber Marokko hat sowieso mehr zu bieten.
Spanien, Festland im September 2010
Gibraltar 25. bis 30.09.2010   Spanien, weitere Tage in La Linea und Gibraltar
In diesen Tagen überqueren wir noch oft die Piste und besuchen Gibraltar und den Affenfelsen. Wir finden auch die Wasserfront, von der Barry gesprochen hat. Natürlich wird auch der Bootszubehörladen durchstöbert. Von der Innenstadt in La Linea warnt uns der britische Stegnachbar, denn die Südspanier seien hier sehr arm (30% Arbeitslosigkeit). Ob das stimmt oder nicht können wir nicht beurteilen, lassen uns nicht abschrecken und finden eine sichere Innenstadt mit einigen einfachen, aber netten Strassen und Restaurants. Die obligate Fahrt auf den Felsen machen wir mit der Luftseilbahn. Die Aussicht ist super und die Affen sind genau so wie es überall zu lesen ist. Nicht scheu und etwas frech. Wenn man sich an die Regeln hält (es hat überall Infoplakate), dann sind die Affen einigermassen berechenbar und ganz witzig. Die beiden Russenpärchen die mit uns hoch gefahren sind, ignorieren teilweise die Regeln (Affen gestreichelt, Taschen abstellen, zu nahe an Affenmutter mit Jungen heran usw). Sie erschraken ein paar Mal als die Affen dann den Rucksack öffnen wollten...

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Spanien 23.09.2010   Spanien, La Linea (bei Gibraltar)
Vor dem Ablegen in Sotogrande machen wir uns viele Gedanken rund um die Strömungen die um den "Rock" von Gibraltar herrschen. Wir studieren den Revierführer, der uns verrät, wieviele Stunden - gemessen ab dem Hochwasser in Gibraltar - der optimale Zeitpunkt und wann die Strömung sehr ungünstig wäre. Da wir aber nicht zu lange an unserem Gratis-Hafenplatz verweilen wollen, legen wir um 11:00 Uhr ab, obschon das gemäss Berechnung viel zu früh gewesen ist. Kaum Wind aber starke Bewölkung und fast immer Regen begleiten uns auf der Fahrt unter Motor. Erstaunlicherweise steht nun der Strom mit uns und schiebt uns 1 Knoten schneller vorwärts. Wir bleiben nahe der Küste, da dies der kürzeste Weg ist und auch weniger Gezeitenstrom verspricht. Plötzlich höre ich ein leises Hornen. In einiger Entfernung sind Fischer am arbeiten. Einer von ihnen hupt und hornt nun die ganze Zeit und mir kommt das Spanisch vor! Fischernetze hängen normalerweise so tief, dass man problemlos darüber fahren kann. Diese Fischer haben jedoch ein anderes Vorgehen, denn ihre Netze hängen an kleinen Schwimmkörpern direkt an der Wasseroberfläche. Nur sieht man die kleinen Schwimmkorken erst unmittelbar wenn sie vor einem liegen. Aus diesem Grund "bewachen" die Fischer ihre Netze und hornen und winken wenn jemand zu nahe kommt. Glücklicherweise fanden wir das noch rechtzeitig heraus und drehten 90 Grad ab um im grossen Bogen um das Netz zu fahren.

Einige Stunden später runden wir den Felsen von Gib bei null Strömung - was uns komplett verwirrt, da wir nun exakt zum schlechtesten Zeitpunkt hier sind (gemäss Revierführer und unseren Berechnungen???). Egal, wir laufen in die Bucht ein, durchqueren kabeliges Wasser, vorbei an vielen riesigen Tankern und Containerschiffen bis ganz nach hinten rechts. Damit wir nicht Ein- und Ausklarieren müssen und der Crewwechsel dazwischen zu Komplikationen führen könnte, bleiben wir in Spanien. Von der neuen und fast leer stehenden Marina vor La Liniea hatten wir bereits gehört. Wir machen fest an den sehr guten Schwimmstegen und freuen uns über die günstigen Konditionen (22.50 Euro/Nacht). Zu viert besuchen wir Gibraltar. Das Zentrum liegt nur 30 Gehminuten von unserem Steg entfernt. Dabei überquert man die Landebahn von Gibraltar. Am Freitag fahren wir mit dem Bus nach Algeciras, was auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht liegt. Hier haben Cristina und Barry ein Auto via Internet gemietet, mit welchem sie heute Abend zurück nach Malaga fahren werden. Sie helfen uns noch viele Getränke einzukaufen und wir besuchen das nahe gelegene Dörfchen San Roques. Nach vielen Kartenspielen (Schellenjass und "Arschlöchlä") und lässigen Tagen zusammen, dürfen die Beiden morgen ab Malaga zurück fliegen und bald wieder am Arbeitsplatz erscheinen. Es war eine schöne Zeit mit euch und wir freuen uns euch, in der Karibik oder wo auch immer wieder zu sehen!

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Spanien 22.09.2010   Spanien, Sotogrande
Auch hier wurde, ähnlich wie in Benalmadena, ein Ferienparadies mit Hafen und vielen Wasserstrassen aus dem Boden gestampft. Nur scheint hier fast alles leer zu stehen. Das auf einem Plakat angekündigte Shopville (Eröffnung im 2009 steht gross auf dem Schild) finden wir nur per Zufall, da von den etwa 50 kleinen Läden alle bis auf einen Shop zugemauert sind... Zu vermieten/Zu verkaufen steht überall und fast alle Appartements sowie beinahe der ganze Hafen ist frei. Die Anlage ist aber schön gemacht und wird auch unterhalten. Wir versuchen bei der Ankunft über den üblichen Kanal an den Hafenmeister zu gelangen, damit er uns einen Platz zuweist. Nach viermaligem Aufrufen - jeweils mit Pausen dazwischen - und nach über 30 Minuten im Vorhafen rückwärts gegen den Wind manövrieren, beschliesse ich, dass wir jetzt einfach irgendwo anlegen. Gleich in der Nähe schnappen wir uns einen Platz der eigentlich für Megayachten gedacht ist, aber wir können hier gleich so praktisch seitlich anlegen... Anscheinend interessiert sich keiner für uns denn auch während des Ankertrunkes kommt kein Mensch vorbei. Am späten Nachmittag besuchen wir die Anlage. Da auch am folgenden Morgen noch keiner kam, haben wir abgelegt und uns über die "Gratisnacht" gefreut. Später erzählten wir davon und René von der ZWÖI sagte uns, dass gemäss Preisliste im Internet dieser Hafen extrem teuer sei (100-200 Euro), denn er hatte sich auch für diese Übernachtungsmöglichkeit interessiert und sich extra informiert.

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Spanien 21.09.2010   Spanien, Estepona
Leichte Winde lassen es zu, dass wir für zwei Stunden unseren Gennaker setzen können. Eine Segeletappe, teils mit Sonnenschein und ruhigem Wasser. Im Hafen teilt man uns nach einigem Warten dann eine guten Mooringplatz am Steg der Gemeinde (G5 Standard) neben dem Yachtclub zu. Die Preise sind moderat und der Platz ist gross und sicher. Rund um den Hafen hat es einige kleine Beizli und Läden, hübsch gemacht mit Palmen und so. Am verlassenen Strand entlang, vorbei an halb leer stehenden Appartmentshäusern gelangen wir in den Ortskern. Den Weg hätten wir uns sparen können, denn Estepona bietet nichts sehenswertes. Zurück im Hafen kaufen wir Lebensmittel ein und Barry begleitet mich zu einem Fischereizubehörladen. Ich wollte und konnte ein Käscher (Stange mit rundem Fischernetzli am Ende) kaufen. Beim hierher segeln ist mir eine leere PET-Flasche über Bord gegangen und wir hätten genau so ein Ding gebraucht. Natürlich hatte ich gleich die Gelegenheit genutzt und das Mann-über-Bord-Manöver unter Volltuch ausprobiert (ohne Motor). Beim zweiten Versuch waren wir unmittelbar an der PET-Flasche, konnten sie aber nicht aus dem Wasser fischen... Die Stegnachbarn Gerd und Sabine, waren zu dieser Zeit mit ihrer STURMVOGEL auch unterwegs, sahen uns und dachten wir hätten ein Problem. Sie versuchten uns anzufunken, jedoch vergeblich, da wir an der Küste das nervige Funkgerät abschalten. Wir trafen sie später in La Linea und verbrachten einen schönen Abend zusammen.

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Spanien 20.09.2010   Spanien, Marbella
Zusammen mit unseren Gästen wollen wir bis nach Gibraltar segeln. Die Gesamtdistanz ist nicht weit und wir beschliessen es langsam anzugehen um möglichst oft segeln zu können, auch wenn es nur ein paar Stunden pro Tag sind. Das erste Ziel ist Marbella. Wir legen im Osthafen an und bleiben zwei Nächte. Nicht nur wegen des recht hübschen Ortes, sondern auch wegen des schlechten Wetters. Starker Wind hat das Meer etwas aufgewühlt und Bewölkung macht sich breit.

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Spanien 14. bis 19.09.2010   Spanien, Benalmadena
Südlich von Malaga liegt ein langer Strand mit Badeorten, darunter auch Benalmadena. Hauptsächlich englisch sprechende Touristen verbringen hier auch jetzt noch Badeferien, obschon das Meer "nur" noch 22 Grad hat. Rund um den neuen grossen Yachthafen wurde ein schmuckes Quartier mit südlichem Flair gebaut. Ein verschlungenes Kanalsystem bringt Boote mitten in das kleine Venedig. Unser Hafenplatz ist unweit davon im normalen Yachthafen. Cristina, die Schwester von Sandra und ihr Lebenspartner Barry besuchen uns ab hier für eine Woche. Da wir zur Sicherheit schon etwas zu früh angekommen sind, konnten wir noch ein neues Segel (Reserve) und den UV-Schutz an der Fock machen lassen. Bis anhin hatten wir die Fock oft wieder unter Deck verstaut, damit sie nicht unnötig von der Sonne strapaziert wird. Neu können wir sie immer hängen lassen. Der neu gewonnene Platz wird aber gleich vom neuen Reservesegel beansprucht. Auch finden wir hier einen Metallbauer, der uns eine Halterung für die Solarmodule über dem Bimini macht.

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Spanien 14.09.2010   Spanien, Benalmadena (bei Malaga)
In unserem Revierführer steht, dass Malaga selbst kaum Platz für Transityachten hat (eigentlich keine!). So entscheiden wir uns für den Hafen in Benalmadena. Die Strecke von Motril hierher wollten wir halbieren und eine Nacht im Fischerhafen von "Caleta de Velez" verbringen. Wir kamen um ca. 13:00 Uhr da auch an, aber man teilte uns über Funk mit, dass wir am Wartequai anlegen sollten. Dies wäre ja nicht so schlimm gewesen, aber dieser Steg wurde anscheinend seit längerer Zeit von vielen Möwen bevölkert. So stieg uns beim Annähern ein beissender Geruch von Vogelkot in die Nase. Der ganze Steg war weiss vom Vogeldreck. Nach dem Anlegen sind wir noch kurz geblieben - aber es ging einfach nicht!!! Wir hängten viel lieber nochmals eine Tagesetappe an und liessen den Hafen im Kielwasser zurück.

Bei der Ankunft in Benalmadena waren wir sehr froh über unsere Entscheidung, obschon uns so ein recht langer Tag auf Wasser beschieden war - dieser Hafen ist sauber und vogelfrei! In den nächsten Tagen werden wir Zeit in der Schiffspflege investieren - innen wie aussen.
Spanien 13.09.2010   Spanien, Motril
Der Hafen ist sicher und gross. Am Steg des kleinen, aber edlen Clubs, finden wir nur noch am Empfangsquai Platz. Dieser ist aber sauber, hat Strom und Wasser, was wir eigentlich gar nicht bräuchten. Aber nachdem wir die 59 Euro für die Nacht in diesem verlassenen Industriehafen abgedrückt hatten, haben wir extra Strom verbraucht und uns abends einen DVD angesehen.

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Spanien 11.09.2010   Spanien, Almerimar
Nach einer aufregenden Nacht mit vielen Fischerbojen, grossen Wellen, viel Wind und kaum Schlaf sind wir froh als der Tag anbricht. Wir erreichen Almerimar mit einer aufgewühlten See. Der Anmeldequai liegt extrem ungünstig mit auflandigem Wind und ich weigere mich hier unnötigerweise anzulegen, nur damit uns die Hafenverwaltung einen definitiven Platz zuweist. Ich halte die ULANI mit dem Heck gegen den Wind komplett sicher und ruhig, während Sandra sich mit dem Marinero vom Bug aus verständigt. Wir erhalten unsere Platzzuweisung und fahren sicher in die Box. Der Hafen ist recht günstig und wir bleiben zwei Nächte. Von den vielen Wohnungen und Geschäften rund um die grosse, verwinkelte Hafenanlage stehen die meisten Einheiten leer. Aber auch so sind noch reichlich Restaurants und Supermärkte offen. Wir nutzen die Zeit auch um die ganzen 70 Kette aus dem Ankerkasten zu lassen und an Land zu legen. Die Reinigung der Kette war nach dem Mar Menor bitter nötig, denn sie war voll von Seegras und anderem 'Dreck'. Wir reinigen nebst der Kette auch den ganzen Ankerkasten. Ebenfalls sprayen wir den Anker mit einer leuchtenden Farbe, so dass er am Grund jeweils besser zu kontrollieren ist - die Farbe verfärbt sich innert den ersten Stunden an der Sonne und es bleibt ein normales Rot übrig... nicht so schlimm, so passt der Anker wenigstens zum Rest des Schiffes...

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Spanien 09.09.2010   Spanien, Cartagena
Bei schönstem Segelwetter setzen wir Volltuch und können räumlich, mit nur einer Halse fast bis vor den Hafen segeln. Die Stadt und der Yachthafen liegen ganz hinten in der Bucht und wir müssen erst vorbei an grossen kommerziellen Hafenbecken mit viel Beton - keine einladende Sache! Jedoch überrascht uns der Yachthafen mit Swimmingpool und sehr zentralen Lage. Wir liegen an der Stadtpier und sind in wenigen Schritten in der Fussgängerzone der Altstadt. Wir bleiben hier nur eine Nacht, beschliessen aber am zweiten Tag die Abfahrt etwas herauszuzögern, damit wir nach der Nachtfahrt nicht zu früh morgens in Almerimar ankommen. Wir nutzen die Zeit und kaufen eine elektrische Einzel-Herdplatte. Ab nun kochen wir in den Hafenanlagen mit Strom und sparen uns das Gas. Auch treffen stösst die ZWÖI wieder zu uns und wir gehen mit René und Heidi abends essen.

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Spanien 05. bis 09.09.2010   Spanien, Mar Menor
Vorbei an vielen schwimmenden Fischfarmen, die zwar alle mit Bojen markiert sind, uns aber in dieser Menge dann doch etwas nervös machen, gelangen wir um 15:30 Uhr vor die Einfahrt zum Mar Menor. Dieses Binnenmeer ist durch eine Lagune vom Mittelmeer abgetrennt, ca. 20 km lang und fast so breit und nur 7 Meter tief. Die Einfahrt wird mit einer Zugbrücke gewährt und nach Angaben der Revierführer von 08:00 bis 22:00 Uhr, jeweils alle zwei Stunden. Uns haben aber schon Segler auf den Balearen erzählt, dass die Spanier dies nicht so genau nehmen - sie mussten warten, warten, warten... Aber wir hatten Glück, denn bereits bei unserer Ankunft sahen wir die offene Brücke und haben uns noch schnell hinten an die einfahrenden Boote angehängt. Kaum waren wir durch, ging ein Signalhorn los und die Brücke wurde geschlossen. Im ganzen Mar Menor kann man ankern, die beliebtesten Plätze sind um die grossen Inseln. Wir bleiben einige Tage, da Starkwind von Gibraltar her angesagt wurde - was wir dann im Schutze einer Insel abwetterten. Bis Windstärke Sieben am Anker (hält nicht so gut, da überall Seegras) , aber kaum Wellen. Ein etwas unruhiger Tag, jedoch mit viel Sonnenschein - wir bleiben zur Sicherheit an Bord und lesen. Wir lernen René und Heidi aus Luzern kennen; sie sind mit ihrem Katamaran ZWÖI seit 2009 unterwegs.

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Spanien 04.09.2010   Spanien, Costa Blanca, Alicante
Die Küste unterhalb Moraira nach Alicante ist felsig, steil abfallend und imposant. Zwischendurch kommen flachere Abschnitte, die dann komplett mit riesigen Hotels verbaut sind. Solche Bettenburgen - und in solchen Mengen - haben wir noch nie gesehen. Der Seegang nahm immer mehr zu und wir waren froh, als wir den grossen Wellenbrecher heil umrundet hatten. Unser Reiseführer von dieser Küste ist nur zwei Jahre alt, aber die darin angegebenen Richtpreise sind anscheinend verdreifacht worden. Dazu kommt, dass hier noch bis Ende Oktober die Hochsaisonpreisliste gilt (in Mallorca hat die Nebensaison am 1. September begonnen). Da ein Ankern hier nicht möglich ist nehmen wir den zugewiesenen Platz für unverschämte 85 Euro. Die Zufahrt zur Hafenbox war extrem eng und nur Dank dem Bugstrahlruder und nun mittlerweile einiger Übung, schafften wir das Anlegen problemlos.

Für die von euch, die sich das vorstellen wollen:
  • Seitenwind
  • langer Einfahrtskorridor mit etwa 14 Meter Breite (weniger als unsere Schiffslänge)
  • also Wenden fast am Ort
  • am Schluss des Korridors der zweitletzte Platz
  • alle anderen Plätze belegt
  • keine Moorings sondern, viel zu kurze Fingerpontoons
  • ein Marinero, der das Schiff nur nach vorne zieht
  • das Beiboot an den Davits, somit vorwärts in den Hafenplatz (s. letztes Bild), was bei kurzen Plätzen sehr ungünstig ist


Da wir bereits am Nachmittag ankamen, hatten wir genügend Zeit um uns die Stadt noch anzuschauen. Vorallem die Promenade mit den Palmen hat uns sehr gefallen. Viele Badegäste geniessen das Meer (26 Grad) und die Sonnenwärme (im Schatten 32 Grad). Abends hat sich der Wind gelegt und das Meer sollte sich bis morgen früh beruhigen.

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Spanien 03.09.2010   Spanien, Ende der Balearen, Fahrt zum Festland
Bei schönstem Wetter und anfangs leichten Winden beginnen wir unsere Überfahrt zum spanischen Festland. Nun waren wir auf den Tag genau 2 Monate auf den Balearen und es hat uns ausserordentlich gut gefallen. Nach dem Faulenzen, täglichen Baden und dem vielen lesen geht nun die Reise weiter. Wir konnten heute über die Hälfte segeln, dann liess der Wind nach und wir mussten am Schluss unter Motor die Küste anlaufen. Der Hafen Moraira ist zwar teuer, aber nach der letzten Nacht in Sant Antoni gönnen wir uns den Luxus. Der letzte Ankerplatz auf Ibiza, in Sant Antoni, hatte viel Schwell und das Schiff wankte die ganze Nacht.

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Spanien, Balearen im Juli/August/anfangs September 2010
Spanien 01.09.2010   Ibiza, Cala Portinatx
Kaum sind wir aus dem Windschatten von der Insel weg, können wir mit dem angekündigten Wind die ganze Strecke segeln. Räumlich bis Halbwind mit 6 bis zu 7.5 Knoten SOG (Speed over Ground). So konnten wir die gut 50 Seemeilen in rund acht Stunden absolvieren. Ein herrlicher Segeltag, obwohl die Wellen schon ganz ordentlich waren. Am frühen Morgen ist es nun schon frischer und wir merken, die Ferien in den Ferien neigen sich bald dem Ende zu. Es ist noch immer sehr heiss an der Sonne und das Meer hat noch über 25 Grad. Die Ankerbucht ist direkt vor drei kleinen Stränden und einigen Hotels. Wir bleiben hier nur eine Nacht, denn morgen geht's bereits weiter in die nächste Ankerbucht. Es wird aber ein kurzer Segeltag werden (2-3 Stunden) und wir erholen uns vor dem Übersetzen zum Festland Spaniens.

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Spanien 31.08.2010   Mallorca, Santa Ponsa
Über dreiviertel der Strecke konnten wir segeln. Am Schluss schlief der Wind dann ein und wir starteten die Maschine für die letzten Meilen. Da der Wind am Ende immer schwächer wurde und wir nur wenige Knoten Fahrt machten, brauchten wir letztendlich 7 Stunden. Wir fanden aber einen guten Platz, badeten noch, gingen einkaufen und den Ort auskundschaften und abends dann noch ins Restaurant. Leider hatte es Nachts etwas Schwell und so waren wir wieder nicht richtig erholt als wir mit dem ersten Licht den grösseren Schlag nach Ibiza starteten.

Da wäre eine Übernachtung in einer luxuriösen Finca auf jeden Fall erholsamer gewesen. Fincallorca vermittelt zum Beispiel solche exklusiven Fincas.

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Spanien 30.08.2010   Mallorca, Ankerplatz Es Trenc (westlich von Sant Jordi)
Am Nachmittag treffen wir am Ankerplatz ein. Noch bevor die dunklen Wolken erscheinen bestaunen wir den ebenfalls türkisblauen Ankergrund. Der Anker fällt auf Sand und gräbt sich perfekt ein. Etwas später treffen Peter und Ute (Balboa) ein. Wir haben uns verabredet und gehen zusammen Pizza und Eis essen. Wir kommen sehr spät in die Koje nach dem langen aber kurzweiligen Abend. Noch in der Nacht bereiten wir alles vor (Beiboot hoch nehmen etc.) um am nächsten Morgen in aller Frühe nach Santa Ponsa zu segeln. Es sind zwar nur 25-30 Seemeilen, aber wir wollen alles segeln und kalkulieren vorsichtig etwa 6 Stunden. Da Santa Ponsa ein beliebter Ankerplatz ist, möchten wir nicht als Letzte eintreffen...

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Übrigens: Die Wolken haben sich nach zwei Stunden wieder verzogen und es gab eine ruhige Nacht, zwar mit etwas Schwell, der das Schiff leicht schaukelte.
Spanien 30.08.2010   Mallorca, von Porto Colom in den Süden
Einerseits haben wir ja hier auf Post gewartet, andererseits gefiel es uns sehr in diesem sicheren Naturhafen. Die letzten Tage haben wir uns mit Peter und Ute von der BALBOA angefreundet. Dieses deutsche Paar ist jedes Jahr einige Monate auf der Insel. Nun brechen wir früh morgens auf und segeln (teils mit Unterstützung des Motors) in den Süden. An der Südspitze Mallorcas (Ses Salines) schiessen wir einige Bilder des hellbeleuchteten Meeresgrundes (Sand auf wenigen Metern Tiefe). Die Beleuchtung war perfekt und das Wasser schimmerte in allen Blautönen.

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Spanien 30.08.2010   Mallorca, DPD hat nun am 28. endlich geliefert
Auf unser letztes Paket warteten wir schon seit Tagen. Die Solarmodule kamen mit UPS pünktlich nach fünf Tagen im Hafen an. Jedoch die Matratzenauflagen für die Bugkabine kamen via DPD - und da ist unser Paket auf mysteriöse Weise - untergegangen und erst nach mehrfacher Nachfrage durch unseren Lieferanten (nochmals herzlichen Dank für die freundliche Unterstützung: Frau M. Sch. von der Firma AESGO (www.corpoform-shop.ch) dann wieder aufgetaucht. Ende Gut - alles Gut. Wir haben die Auflagen und können also nun die Weiterreise antreten. Der Starkwind der letzten Tage hat sich nun auch gelegt und wir segeln morgen in den Süden von Mallorca um dann bald nach Ibiza übersetzen zu können.
Spanien 16.08.2010   Mallorca, Abschied André und Rückfahrt nach Porto Colom
Nach dem Mittagessen verabschieden wir unsere Gäste und legen ab Richtung Porto Colom - schon wieder. Ja, der Naturhafen sagt uns zu. Wir haben sogar zwei Postpakete an die Adresse des Hafenbüros senden lassen (ohne diese vorher zu informieren). Nun wollen wir vor den Paketen dort sein. U.a. haben wir vier 12-Volt Ventilatoren und weitere zwei Solarmodule geordert. Wenn diese dann auch noch laufen, kriegen wir bei voller Besonnung mehr als 20 Ampère rein! So können wir sogar regnerische Tage überbrücken. Da wir nun auch komplett alle Kabinenleuchten mit LED nachgerüstet haben, sind beim Segeln nur noch der Kühlschrank (ca. 3 Ampère im Durchschnitt) und der Autopilot (ca. 4 Ampère im Schnitt) die Verbraucher die zählen. Das müsste nun reichen für lange Passagen unter Segel, um die Nachtstunden an sonnigen Tagen fast zu kompensieren. Am Ankerplatz haben wir nun sowieso immer genügend Strom!

Der ESE-Wind ermöglicht uns die ganze Strecke Ratjada-Porto Colom mit 5-6 Knoten zu segeln. Wir erreichen den fast vollen Ankerplatz um 18:30 Uhr, kennen uns aber schon etwas aus und finden noch einen guten Platz.

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Spanien 15.08.2010   Mallorca, Fahrt nach Ratjada
Da unsere Hotelgäste auf dem zweiten Trip gerne lieber mal in die andere Richtung fahren wollten, haben wir uns früh verabredet um wiederum einen Hafenplatz in Ratjada zu ergattern. Nach knapp dreieinhalb Stunden legen wir an der Mole des Hafens "Cala Ratjada" an. Die Sonne brennt, wir füllen unseren Wassertank auf und spielen Karten ("Schellenjass, "Quoi-faire" (auch bekannt als Coiffeur), "Arschlöcherlä") und geniessen den Tag. Von hier fährt ein Bus direkt nach "Playa de Muro" zurück, der uns eine sinnlose "Kotzfahrt" zurück zum Hotel erspart. Nach Hafenkino, Abendessen an der Promenade und einer ruhigen Nacht werden die Karten erneut gemischt.

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Spanien 14.08.2010   Mallorca, Ankerplatz bei Hafen Alcudia
Wir mussten das zweite Treffen mit André um einige Tage verschieben, da der starke Wind wieder die See aufgewühlt hatte. Bei eigentlich zu grossem Seegang motoren wir, anfangs gegen die Welle, nach Alcudia um dann morgen rechtzeitig wieder am Hotelstrand zu sein. Um das Cap haben wir sicherlich 3-4 Meter hohe Wellenberge und das Heck wurde zeitweise hochgehoben wie im Lift. In der Bucht von Alcudia nahm der Seegang schnell ab und um die Ecke war es auf dem Ankerplatz recht ruhig.

Spanien 10. - 13.08.2010   Mallorca, Ankerplatz Pollensa und Bojenfeld Avançada
Wir bleiben im Norden der Insel, da wir noch einen zweiten "Besuchstag" vereinbart hatten. Da die Benutzung der Gratis-Bojen auf zwei Tage pro Woche beschränkt ist, verschieben wir uns auf den Ankerplatz im Norden des Hafens Pollensa. Hier liegen etwa die Hälfte der Schiffe an Bojen (fast alle selbstgebastelte) und die anderen, wie wir, vor Anker. Es ist zwar nur drei Meter tief, aber der Boden ist überwuchert mit Seegras auf welchem die Anker schlecht greifen. Wir geben genügend Kette und mit der Taucherbrille wird wie immer der Anker überprüft.

Was man so erleben kann...Ankerplatzepisoden:

Nach einer Starkwindnacht auf diesem engen Ankerplatz, beschliessen wir am Morgen den Anker zu überprüfen. Da es noch immer stark bläst, bleibt Philippe für "alle Fälle" auf dem Schiff und Sandra wird mit Schwimmflossen und Taucherbrille nachsehen gehen. Kaum hat sie die Flossen an, bemerkt sie, dass unser Beiboot schnell abtreibt... glücklicherweise ist Sandra genug schnell um das Schlauchboot einzuholen. Was war passiert? Als vorsichtiger Segler hatte ich das Beiboot sogar mit zwei Leinen gesichert. Nachts war es ausserdem an einem Drahtseil abgeschlossen, das ich jedoch vor unserer Ankerprüfaktion wieder aufgeschlossen hatte. Immer noch mit zwei Tauen angebunden.. aber das Beiboot treibt ab? Es stellte sich heraus, dass sich der Haltering am Beiboot (eine Ringmutter) selbst aufgeschraubt und komplett vom Gewinde gelöst hatte. So waren nun beide Taue noch am Ring, aber der Ring nicht mehr am Schlauchboot. Noch am gleichen Tag konnten wir mit bordeigenen Mitteln alles wieder reparieren (ein Tau geht nun auf einen zweiten Haltering).

An einem anderen Tag - wir lesen gerade gemütlich im Schatten des Sonnenverdeckes - braust eine riesige Motoryacht durch den Ankerplatz und vorne auf dem Bug steht ein Mann mit einem Bootshaken. Da die Ankerplätze während der Hochsaison extrem dicht belegt sind, haben wir uns schon vor Wochen einen Ankerball zugelegt. Dieser rote Ball in der Grösse eines kleinen Fussballes, wird mit einer Leine zum Anker verbunden. Er schwimmt an der Wassseroberfläche und markiert die Position unseres Ankers - wie eine kleine Boje. Das hat den Vorteil, dass wir und andere Bootsführer erkennen können wo unser Anker liegt und wie unsere Kette verläuft. Sie können so auch abschätzen wie wir uns drehen wenn der Wind die Richtung ändert.
Kommt also dieses sicher 20 Meter lange Motorboot - es ist so gross, dass es zwischen den anderen Booten kaum manövrieren kann - um die Ecke gedüst. Wir wundern uns und denken, dass der ja gar keinen Platz hat zwischen all den anderen. Wir beobachten, dass er geradewegs auf unseren Ankerball hinsteuert. Zuerst mache ich mir Sorgen, dass er nun seinen Anker über unsere Kette legt. Nein es ist noch viel unglaublicher: der Mann auf dem Bug gibt dem Fahrer Zeichen und winkt ihn genau zu unserer Ankermarkierungsboje hin. Ich stürze auf das Vordeck und kann gerade noch mit meiner Präsenz die Aufmerksamkeit beider Männer erlangen und ihnen anzeigen, dass dies unser Ankerball und nicht eine freie Festmacheboje ist. Im Übrigen ist unser Ankerball auch oben klar angeschrieben und mit einem Anker-Symbol versehen. Wahrscheinlich beschämt über die peinliche Aktion brausen sie davon und ankern dann weit draussen.
Was wäre passiert, wenn die den Ankerball hoch genommen hätten? Unser Anker wäre sicherlich ausgerissen und wir - falls von uns unbemerkt - abgetrieben...
Spanien 09.08.2010   Mallorca, Bojenfeld Avançada, in der Nähe von Pollensa
Nach einem eingelegten Badestopp und einigen Kartenspielen in einer seichten Bucht vor Alcudia, wird die Familie am frühen Nachmittag wieder am Hotelstrand abgeliefert. Sandra und ich fahren noch gleichtags zurück an die Boje.
Spanien 08.08.2010   Mallorca, Cala Ratjada nach Playa de Muro - Treffen am Strand - Abends nach Pollensa
Eigentlich wollten wir ja bereits am Vorabend in der Nähe der "Playa de Muro" übernachten. Dies hat nun nicht geklappt und wir verlassen sehr früh am Morgen den Hafen in Ratjada und fahren in drei Stunden zum Treffpunkt. Am Strand von Playa de Muro ankern wir auf fünf Meter Sand und holen die Familie mit dem Beiboot ab. Unter Segel und Motor erreichen wir abends das Bojenfeld Avançada, in der Nähe von Pollensa. Wir haben bereits im Vorfeld für zwei Nächte diese Boje reservieren können. Nach viel Baden und Jassen tuckern wir für des Nachtessen in den Hafen von Pollensa und lassen uns vom Chinesen verwöhnen.
Spanien 07.08.2010   Mallorca, Porto Colom nach Cala Ratjada - Zweiter Anlauf
Wenn es heute nicht klappt, müssen wir André anrufen und das Treffen verschieben. Wir haben Glück, das Meer hat sich soweit beruhigt, dass wir problemlos noch am Vormittag in Ratjada einlaufen können. Dieser Gemeindehafen hat nur wenige Plätze und es ist ratsam hier früh anzukommen, wenn man einen erwischen will. Neuerdings können die Plätze auch per Internet reserviert werden. Dies hat Vorteile, aber auch den Nachteil, dass bereits schon viele Plätze der ca. 8 Hafenplätze reserviert sind und man kurzfristig dann noch weniger Chancen hat einen übrigen erhaschen zu können. Wir hatten Glück. Der ganze Nachmittag wird von Sandra als Waschtag genutzt, da Wasser und Strom hier ja im Preis eingerechnet sind und endlos zur Verfügung steht. Die Kabinen für André/Annalies und ihre zwei Kinder Denise/Pascal werden hergerichtet.
Spanien 06.08.2010   Mallorca, Porto Colom nach Cala Ratjada - Abbruch
Da wir am 8. August die Familie meines ältesten Bruders André im Norden von Mallorca treffen, planten wir heute nach Cala Ratjada zu fahren, da dies etwa in der Hälfte der Wegstrecke liegt. Der Nord-Ostwind war in den letzten Tagen recht stark und blies auch mal die Nacht durch. So baute sich ein hoher Seegang auf, der uns nun genau entgegen steht. Frühmorgens starten wir und lichten den Anker in der grossen, gut geschützen Bucht. Aber bereits in der Buchtausfahrt wird es mehr als ungemütlich. Noch ein paar Meilen weiter schlägt dann die ULANI so hart auf die Wellen, dass wir einerseits kaum vorwärts kommen und andererseits uns das "Material" leid tut. Wir brechen ab und kehren in den hohen Wellen um. Nach nur einer knappen Stunde ist der Ausflug vorbei und wir kehren an den gleichen Platz zurück. Nun müssen wir umdisponieren und hoffen, dass in 24 Stunden die Wellen sich glätten und wir eben morgen nach Ratjada übersetzen.
Spanien 25.07. - 05.08.2010   Mallorca, Ankerplatz in Porto Colom: Warten auf Handwerker
Nach einigen Tagen erhalten wir eine Offerte und gleichzeitig leider auch die Information, dass der Metallbauer aber im Moment zu viele Aufträge hat und unseren Auftrag erst im Herbst ausführen könnte. Zusammen mit einem anderen Schlosser finden wir eine Lösung um die Solarmodule auf dem Kabinendach zu befestigen. Nach weiteren Anfragen und Absagen beschliessen wir den definitiven Chromstahlbügel im Herbst am Festland von Spanien oder in Gibraltar in Auftrag zu geben. Von unserer Preisanfrage für einige Tablare an einen ortsansässigen Schreiner hören wir einfach nichts mehr.... Spanien eben.

An den folgenden Tagen gehen wir schwimmen, lesen viel und geniessen das schöne Wetter. Mit dem Linienbus besuchen wir Felanitx, den zu Porto Colom zugehörigen Hauptort, der ca. 30km im Inland liegt. Da wir kostenlos und gut geschützt vor Anker liegen, erlauben wir uns abends ab und zu einen Restaurantbesuch.
Spanien 24.07.2010   Mallorca, Ankerplatz in Porto Colom
Nach den ersten Erfahrung mit unserer LED-Lieferung (hat uns Marco mitgebracht) und den Solarmodulen, sind wir begeistert. An sonnigen Tagen können wir locker den Verbrauch von den letzten 24 Stunden wieder aufholen. Wir bekommen mit den beiden Modulen meist 9-10 A, zeitweise sogar 14 A rein(!). Die LED brauchen kaum noch Strom und wir können abends das Licht brennen lassen oder noch sehr lange lesen im Bett. Nun wollen wir hier einen Metallbauer/Schlosser suchen, der uns einen Heckbügel aus Chromstahl schweisst, damit wir die Module (und später allenfalls weitere Geräte) fix über dem hinteren Bimini montieren können. Die elektrische Installation habe ich bereits vorgenommen und die Solarmodule liegen im Moment noch provisorisch über dem Sonnendach. Ich fotografiere Beispiele von anderen Schiffen und mache eine Skizze wie ich mir es auf der ULANI vorstelle. Leider haben viele Handwerker im August Betriebsferien, aber wir fanden einen deutschen Schlosser und treffen uns mit ihm.

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Spanien 23.07.2010   Mallorca, Boje in der Cala Blava
Auf der Ostseite der Bucht von Palma hat es wieder ein Bojenfeld das kostenlos und mit vorgängiger Reservierung zur Verfügung steht. Wir buchten schon früh zwei Nächte, blieben jedoch nur eine. Den Bereich als Cala (Bucht) zu bezeichnen ist irreführend! Die Bojen sind quasi am Rand der riesigen Bucht von Palma und nicht geschützt gegen Wind und Welle - wir schaukelten die ganze Nacht und ich war unruhig. Also brachen wir früh auf um in einem Schlag nach Porto Colom zurück zu fahren.
Spanien 21./22.07.2010   Mallorca, Hafen Can Pastilla
Wir können die ganze Überfahrt mit achterlichen Winden segeln. Teilweise kam der Wind so platt von hinten, dass wir im Butterfly (Grosssegel links und Vorsegel rechts) mit 6-7 Knoten direkt auf Can Pastilla zielen. Kurz vor dem Hafen frischt der Wind auf, wir schiessen in den Wind und bergen die Segel. Vor der Hafeneinfahrt ist ein belebter Strand und die Surfer und viele (ca. 15-20!) Kitesurfer flitzen über das Wasser - natürlich direkt vor der Hafeneinfahrt... Vorsichtig, angekündigt mit unserer Hupe queren wir das Surferfeld und erreichen den Hafen und einen freien Platz an der Mole unbeschadet. Eigentlich sollten wir am Wartequai festmachen und uns nach der Platzzuweisung erkundigen, aber da war schon alles mit kleinen Booten besetzt. Ich entschliesse mich einen Platz der Charterfirma K.P.Winter zu nehmen, da wir annehmen, dass diese Schiffe jetzt ja unterwegs um die Insel sind. Später müssen wir dann noch zweimal verholen, da sich die Marineros nicht einig waren wo es für die ULANI am besten wäre... Egal. K.P. Winter habe ich vor 4 Wochen telefonisch angefragt, ob ich sie als Lieferadresse für ein Paket angeben darf. So konnten wir über Internet Ausrüstung in Bremen (Deutschland) bestellen (u.a. zwei Solarmodule, Regler, Kabel etc.) und termingerecht liefern lassen. Anfangs hatten wir etwas Sorge um die Ware (Wert 2500 Euro) aber es klappte perfekt und Herr Winter hat uns persönlich die Ware ausgehändigt (Nochmals vielen Dank an K.P. Winter - diese Chartergesellschaft können wir übrigens empfehlen, denn wir hatten hier auch mal eine Segelyacht für eine Woche gemietet).

Der Hauptgrund für unsere beiden Tage in Can Pastilla war jedoch das Treffen mit Marco (Sandras Bruder), Giovanna und ihren zwei Söhnen Sven und Remo. Sie waren in dieser Woche auf einer Mittelmeerkreuzfahrt und machten Halt in Palma de Mallorca. Wir haben sie am Hafen empfangen und mit ihnen den ganzen Nachmittag und Abend verbracht. Es war heiss und wir hatten viel Spass zusammen.

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Spanien 20.07.2010   Mallorca, Boje auf der Nachbarinsel Cabrera
Cabrera ("die Ziegeninsel") besteht aus mehreren kleineren Inseln und ist ein Naturschutzgebiet mit restriktiven Regeln. Nur eine Bucht ist für Besucher zugelassen und es braucht eine schriftliche Bewilligung, die man sich im Voraus in der Hauptstadt Palma einholen muss. Leider dürfen Boote im Juli/August nur eine Nacht bleiben und so segeln wir am nächsten Tag weiter nach Can Pastilla - in die Bucht von Palma.

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Spanien 17.07.2010   Mallorca, Boje in Porto Petro
Um das Seegras und den Boden zu schützen wurden an verschiedenen Stellen in den Balearen Bojen ausgebracht. Man kann diese telefonisch oder einfacher direkt über das Internet reservieren. Wir nutzen in Porto Petro diese Gelegenheit und bleiben dann anstelle der reservierten zwei Nächte (das wäre eigentlich das Maximum) noch eine Nacht länger, damit wir direkt von hier aus nach Cabrera übersetzen können. Porto Petro ist klein aber recht touristisch und wir gönnen uns ein riesiges Wienerschnitzel in einem speziellen Schnitzelhaus (50 Varianten oder noch mehr) das hier von einem deutschen Ehepaar geführt wird. Der Naturhafen bietet guten Schutz aber es ist viel los hier und bei Ostwind gibt es leichten Schwell. In Porto Colom war es nachts ruhiger.

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Spanien 16.07.2010   Mallorca, Porto Colom
"... und der Wind kommt immer von vorn" heisst es in einem deutschen Seemannslied. Wir müssen nach Süd-Westen und die Windprognose ist SW bis Süd. Das laue Lüftchen war dann doch eher von Süd und wir konnten ganz hoch am Wind (40° zum wahren Wind) doch noch 3-4 Knoten Fahrt machen. So sind wir also alles bis vor die Buchteinfahrt gesegelt und hatten einen super Tag! Im Naturhafen von Porto Colom liegt man gegen alle Winde gut geschützt und kann neben dem Fahrwasser auf 3 Metern ankern. Es soll jedoch eine kleine Gebühr (wenig) auch für die Ankerlieger eingezogen werden - bis jetzt ist aber noch niemand gekommen.
Spanien 14.07.2010   Mallorca, Überfahrt nach Porto Cala Ratjada
Morgens kommen hohe Wellen an den Ankerplatz und nach einer sehr unruhigen Nacht "flüchten" wir aus dieser viel zu offenen Bucht. Nach knapp fünf Stunden legen wir an den neuen Mooringleinen im Hafen Ratjada an. Wieder einmal erhaschen wir den letzten freien Platz, denn die wenigen Gästeplätze sind hauptsächlich durch eine Gruppe von Franzosen besetzt. Den ganzen Tag hindurch hat sich das Meer aufgeschaukelt und die Wellen werden bis in den Hafen hinein getragen. Erst um 22:00 Uhr wird es ruhiger. Wir nutzen die zwei Hafentage um Wäsche zu waschen und auch um die "Happy Hour" und die somit billigen Getränke zu kosten.
Spanien 13.07.2010   Menorca, unter Gennaker eine kleine Wettfahrt mit COBA LIBRE
Auch James und Lesley wollen weiter nach Ciutadella, der zweitgrössten Stadt von Menorca. Wir segeln zusammen und setzen beide alles was wir haben... Wie verabredet schiessen wir gegenseitig Bilder und tauschen sie am nächsten Ankerplatz aus. Da Ciutadella nur über wenige Transit-Plätze verfügt, entscheiden wir uns für die Bucht Cala Degollador. Nicht so geschützt, aber sehr nahe an der Stadt, die wir am Abend per Spaziergang besuchen.

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Spanien 11./12.07.2010   Menorca, noch immer in der Cala Coves und weiter nach Cala Santa Galdana
Der Ankerplatz und die Bucht gefallen uns sehr gut. Um das WM-Final nicht zu verpassen gehen wir am noch heissen, späteren Nachmittag zu Fuss in die nächste Ortschaft. Die alten Eselswege (Cami de Cavall) sind auf Menorca eine Touristenattraktion und erschliessen fast die ganze Insel. Ein Pfad davon verbindet unserere Bucht mit der Ortschaft Porter. Nach der Fussball-Verlängerung suchen wir mit Taschenlampe den Rückweg durch den natürlich unbeleuchteten Busch-, Wald- und Wiesenweg. Am nächsten Morgen geht's weiter in die Cala Santa Galdana (Menorca SW). James und Lesley von der COBA LIBRE (HR 38), die wir in Mahon kennen gelernt hatten, liegen bereits hier vor Anker. Auf gut haltendem Sand gräbt sich unser Grundeisen vor dem sehr lebhaften Hotelstrand ein. Wir paddeln an Land und machen mal wieder einen weiteren Versuch die Reservation für Cabrera (Naturschutzgebiet; benötigt Anmeldung und Bewilligung) zu faxen. Die Faxnummer hat sich geändert und E-Mail haben sie nicht (alle Infos im Internet sind z.Z. veraltet). Mit Umwegen hatten wir die richtige Fax- und Telefonnummer in Erfahrung bringen können und können an der Rezeption eines Hotels das Formular versenden. Die Krux ist nur, dass gemäss telefonischer Auskunft auch die Bewilligung per Fax zurück übermittelt wird... Also rudern wir vor der Weiterfahrt am nächsten Morgen nochmals an den Strand. Aber bei der Behörde in Palma (Ministerium für Natur und Umwelt) arbeitet man nicht so schnell - wir waren nicht überrascht: keine Antwort.

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Spanien 09.07.2010   Menorca, Cala Coves
Mit Wind aus Ost und später Süd-Ost segeln wir gemütlich (4.5 Kn ü.G.) von Mahon an die Südküste in die Cala Coves. Wir kommen früh in der Bucht an und finden noch einen guten Ankerplatz. Hier werden lange Heckleinen an die Felsen verwendet, um in der engen Bucht das Schwojen (drehen) um den Anker zu verhindern. Beim Baden trifft Philippe die einzige Qualle in der Bucht. Der Handschlag mit dem Mistvieh war gar nicht angenehm - Essig und Creme lindern den ersten Schmerz und nach einer Nacht ist fast alles wieder gut. Es war vermutlich das einzige Tier und wir schwimmen wieder im glasklaren Wasser! Die Bucht hat eine eigene, frei zugängliche Frischwasser-Quelle die direkt am Ufer liegt.

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Spanien 07.07.2010   Menorca, Mahon Stadtteil Cala Fonts
Etwas näher als der Stadtkern Mahon ist die Cala Fonts per Beiboot zu erreichen. Nachbarn am Ankerplatz geben uns den Tipp, dass es in Cala Fonts schöne Restaurants gibt. Wie der Name der Bucht schon verrät (Fonts) hat es eine gefasste Wasserquelle und einen öffentlichen Wasserhahn. Einige Segler holen von da regelmässig Wasser mit Kanistern per Beiboot. Cala Fonts ist sehr romantisch und wir sehen mit 20 Spaniern den Match Spanien/Deutschland - super Ambiente! Nebenbei erfahren wir, dass wir hier anscheinend illegal ankern. Die Hafenverwaltung hat per 1. Juli Zettel auf dem Ankerplatz verteilt und allen mitgeteilt, dass per Mitte Jahr das Ankern verboten ist (nur noch für Notfälle und auch dann nur noch für drei Tage). Ein deutscher Langzeitsegler, der seit drei Jahren auf seinem kleinen Boot an diesem Ankerplatz verweilt, formiert den Widerstand und wehrt sich gegen die offensichtlich missbräuchlichen Methoden der Marinabesitzer. In allen nautischen Unterlagen wird der Platz als Ankerplatz ausgewiesen und eine solche Änderung müsste zuerst publiziert werden ("Nachrichten für Seefahrer"). Als das Polizeiboot vorbei kam und allen sagte sie müssten den Platz verlassen, sind die meisten geblieben. In der Zeitung kam ein Skandalbericht über die Machenschaften von einzelnen Behördenvertretern und nun ist alle unklar... Wir haben dann mal zu Fuss alle Marinabüros aufgesucht und die Preise für unser 14m Boot erfragt. Schwindelerregend; 130 bis 200 Euro für eine einzelne Nacht, wobei die günstigeren Plätze an einer Schwimminsel mitten im grossen Hafenbecken als "günstige Plätze" in unserem alten Revierführer erwähnt werden. Scheinbar wurden die Plätze alle massiv erhöht und nun sind viele Marinas nur teilgefüllt. Da ist der idyllische Gratisankerplatz wohl ein Dorn im Auge.

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Spanien 05.07.2010   Menorca, Mahon Stadtbesichtigung per Beiboot
Die Ankerbucht ist gegen alle Winde gut geschützt aber etwas überfüllt. Da der Wind etwas dreht und zwischendurch böig ist, setzen wir noch einen zweiten Anker an die gleiche Kette (als Reitgewicht). Wir geniessen das warme Wasser und haben nun volles Ferien-Feeling (so mit mehrmals baden und so). Nach dem gestrigen Erholungstag, sind wir heute per Beiboot quer durch die grosse Bucht von Mahon gefräst ("Gleitflug"). Nach 10 Minuten machen wir mitten am belebten Stadtquai fest. Die Stadt ist voller Touristen und gefällt uns sehr. Wir organisieren ein spanisches Telefon und den Internetzugang via GSM.

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Spanien 03.07.2010   Mittelmeer, zwischen Sardinien und Menorca
Wir segelten am ersten Tag bis in den Nachmittag, mussten dann aber die sehr schwachen Winde mit Motor überbrücken. Die Nacht war stockfinster und es zog auch noch etwas Nebel auf, so dass wir einfach ins Dunkle fuhren. Der Radar (und AIS) half uns sehr und gab uns ein sicheres Gefühl. In den Morgenstunden setzte ich volles Tuch, Sandra ruhte sich nach ihrer Hundswache noch aus. An beiden Tagen konnten wir etwas mit dem Gennaker segeln. Die Sicht war auch tagsüber so schlecht, dass wir die Insel erst 8 sm vor dem Erreichen sahen (an klaren Tagen sieht man 20-30 sm). Mit dem letzten Licht ankern wir in der offiziellen Anker-Bucht von Mahon (Menorca). Die Überfahrt dauerte zwei Tage und eine Nacht.

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Italien Teil III, Ende Juni 2010
Italien 30.06.2010   Carloforte, Ferieninsel vor Sardinien
Die kleine Insel vor Sardinien ist ein schöner Ferienort und wird regelmässig von grossen Fähren angelaufen. Sardinien ist in Sichtweite und das Wasser dazwischen ist nicht sehr tief (nur etwa 5 bis 15 Meter). Bereits in der Hafeneinfahrt werden wir von zwei Schlauchbooten angepeilt und man möchte uns als Kunden in den verschiedenen Marinas gewinnen. Wir fragen beide nach dem Preis und handeln den billigeren nochmals etwas runter und buchen gleich zwei Nächte. Nach Cagliari hatten wir eine Nacht am Anker verbracht und jetzt können wir das Salz vom Schiff waschen. Hier kaufen wir unsere Schleppangel und lassen uns die wichtigsten Handgriffe vom Verkäufer erklären.

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Italien 27.06.2010   Cagliari, Stadtbesichtigung
Gestern haben wir nur die kleine Stadtrunde gemacht: Supermarkt suchen, Restaurant ausloten und abends den Match anschauen. Das Wetter war strahlend blau und die Wäsche nun wieder weiss. Aber heute haben wir mit dem Touribus und zu Fuss die ganze Stadt besichtigt und sie hat uns sehr gefallen. Die Promenade am Hafen ist sehr gepflegt und wir liegen sehr zentral, was unsere Einschätzung natürlich stark beeinflusst.

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Italien 25.06.2010   Cagliari, Ankunft in Sardinien
Nach der bisher längsten Überfahrt (ca. 155 sm) landen wir wieder in Europa. Dank Pierre von der "aquamarina", den wir in Crotone trafen, erhalten wir einen Marinaplatz erster Güte mit mehr als 50% Preisnachlass. Pierre hat hier sein Jahresliegeplatz für seine Bavaria 50 (Bild 2, in der Mitte). Obwohl er im Moment nicht da ist, hilft uns das blosse Erwähnen seines Namens zu einem lockeren Gespräch und dadurch zu einem Spezialpreis zu kommen (statt 95 Euro nur 40 Euro pro Nacht).

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Tunesien, Ende Juni 2010
Tunesien 22.06.2010   Sidi Bou Saïd, Ausflug nach Tunis und Karthago
Am frühen Nachmittag wollen wir in den Hafen einlaufen, aber man schickt uns bereits in der Einfahrt wieder weg - der Hafen sei voll. Wir sollen draussen vor Anker warten. Der flache Sandstrand ist zwar ideal zum Ankern, aber der starke Wind erreicht uns mit Böen bis 7 Bf und wir hofften, nicht über Nacht hier draussen bleiben zu müssen. Ankern ginge ja noch, aber das Schiff konnten wir sicher nicht alleine lassen und wir wollten doch einige Landausflüge machen... Abends fahren wir einfach wieder rein und man will uns schon wieder abwimmeln. Ich schlug vor, an die Tankstelle zu gehen "nur zum Anmelden" (mit dem Hintergedanken - festgemacht ist festgemacht). Hat dann auch geklappt und wir können wegen des schlechten Wetters "ausnahmsweise" über die Nacht an der Tanke bleiben. Nach einigem hin und her kriegten wir dann am folgenden Nachmittag einen Platz, an dem normalerweise ein 6 m langes Motorboot stehen würde. Das Einmanövrieren ging ja noch (habe mittlerweile schon Übung und mit dem Bugstrahler kann ich fast an Ort drehen) aber die Mooringleinen kamen nur bis mitte Schiff und steil nach oben (die Yachten neben uns hatten normale Moorings). "Der Platz oder keiner" hiess es - Mooring auf die Mittschiffsklampen und mit Fendern dazwischen als Distanzhalter ging es (Anker durften wir nicht benutzen). Da der Wind meist von hinten, also vom Steg her blies, klappte es zwar mit dem Platz, aber wir hatten überall im Schiff Sand, Sand, Sand...(keine 20 m hinter uns begann der Strand).

Aber wir hatten uns wieder einmal arrangiert, konnten ULANI alleine lassen und genossen die Tage. Karthago liegt so nahe, dass wir die 5 km, vorbei am Präsidentenpalast, zu Fuss in der prallen Sonne absolvierten. Nach Tunis sind es dann noch einige Kilometer mehr, wofür wir dann ein Taxi nehmen (ca. 30 km für 6 Euro). Wir besuchen die Medina (Altstadt) und stellen erfreut fest, dass das Hineinziehen von Touristen im Markt nicht halb so schlimm ist als wie auf Djerba (wo wir mal in den Ferien waren).

Die meisten Tunesier sind sehr nett, die Verständigung mit französisch funktioniert gut (die meisten Einheimischen und alle jungen Leute sprechen französisch), aber alle wollen dich mit kleinen Gaunereien betrügen. Beim Einkaufen, im Taxi oder im Café stimmt das Wechselgeld fast nie, jedoch wenn man reklamiert, zählen sie unschuldig gukend nach und geben den Fehlbetrag ohne Schuldbewusstsein sofort raus. Wir denken die leben so nach dem Motto "man kann's ja mal probieren". Beim Warten an einer Kasse bekam ich mit, dass sogar die Tunesier auch untereinander es mit dem Geld nicht so genau nahmen (natürlich immer zu ihren eigenen Gunsten).

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Tunesien 19.06.2010   Kelibia, Einklarieren Tunesien, Fischereihafen
Damir, unser russischer Bootsnachbar (Motoryacht "Melody") in Pantelleria, hat uns erzählt, dass er selbst als Russe sehr negativ überrascht war über das Verhalten der Tunesier. Selbst die offiziellen Behörden fragen direkt und offen nach "Gadeaux" - also Geschenke - gemeint ist Schmiergeld und Alkohol, das gibt's nicht einmal in Russland. Ebenfalls sei eine Liste mit allen technischen Geräten auszufüllen (sei ein langes mühsames Aufschreiben). Vorsorglich haben wir drei Flaschen Vodka und 10 kleine Stangen Toblerone eingekauft und eine detaillierte Liste der Ausrüstung auf dem Laptop erstellt.

Im Fischerhafen Kelibia fanden wir uns schnell zurecht, denn auch für diesen Ort hatten wir Tipps von Seglern, noch aus Licata. Als drittes Schiff lagen wir aussen im "Päckli". Obwohl wir weitaus das längste Boot waren, hingen wir sicher bei ablandigen Winden in unseren Festmachern. Für den Strom musste ich einen Stecker zusammenbasteln - aber es hatte 220 V, Wasser um das Schiff zu waschen und für den Hafenplatz nahmen sie nur ca. CHF 8.00 pro Nacht!

Im Büro der Garde-Nationale füllen wir in 15 Minuten die Formulare aus; keine Drogen, keine Waffen, keine Zigaretten und Tabak, kein hochprozentiger Alkohol (gab zwar an, dass wir eins-zwei Bier hätten, aber das interessiert niemanden). Unten auf dem Formular wollte er dann noch die Liste aller technischen Ausrüstungsgegenstände haben - ich zückte unsere vorbereitete, gut gefüllte, zwei-spaltige A4-Seite und hielt sie ihm hin. Wir haben die Liste einfach zusammenkopiert aus dem Prospekt, unseren Internetseiten und noch ergänzt (ich dachte wir geben einfach viel zu viel an, so geht das Wesentliche schön unter...) Er staunte, schüttelte den Kopf, lachte, zeigte es seinem Kameraden und wollte die Liste gar nicht annehmen (sei zu viel und in deutsch). Unser Argument "aber die Liste ist komplett und korrekt" und unser Mitlachen hat ihn entwaffnet und er heftete den Zettel hinten ans Formular. Die Beiden kamen dann anschliessend noch aufs Schiff um alles zu kontrollieren (ich dachte, das kann ja heiter werden - bei unserer riesigen Liste!).

Sicherheitshalber hatten wir vorher etwas auf- und vor allem umgeräumt (die müssen ja nicht alles sehen). Einer wollte wissen was das flache Ding da auf dem Boden sei (Waage) und als ich ihm erklärt habe, das dies zum wägen des Körpergewichtes sei, hat er verschmitzt gelächelt und sie gleich ausprobiert. In grosser Aufregung hat er dann noch seinen Kumpel gerufen, der natürlich kichernd auch drauf musste. Alibimässig wurden einige Schränklein geöffnet, aber eigentlich ging es nur um das "Bakschisch" abzuholen. Als Sie dann den von uns nicht deklarierten Vodka in der Kühlbox fanden, war klar, dass wir die erste Flasche nun los sind. Gut versteckt in zwei Plastiksäcken fand diese einen neuen Besitzer. Der zweite Beamte wollte keinen Alkohol und wir gaben ihm eine Toblerone - für die Kinder (hat er zumindest gesagt - ich kann mir gut vorstellen, dass er auch Süsses mag). Abends sehen wir auf einem grossen Plasma-TV einen Match im nahe gelegenen Hafenrestaurant. Wir besuchen die 3 km entfernte Ortschaft per Taxi (1 TD Tunesischer Dinar pro Weg = 0.54 Euro) und kümmern uns um den Wetterbericht. Ab dem 23. Juni kommen für mehrere Tage starke bis sehr starke Westwinde und nur am 22. Juni ist es noch ruhig. Da wir keine Lust haben hier noch eine Woche auf andere Winde zu warten, legen wir am 22. Juni um 04:00 ab. Wir haben bereits bei der Ankunft den Tank gefüllt (Diesel ist sehr billig hier: ca. 0.50 Euro per Liter).

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Italien Teil II, anfangs Juni 2010
Italien 16.06.2010   Pantelleria, Inselrundfahrt mit Mietauto und Anker-Ausreistest
In den letzten Tagen wurde das Wetter immer heiterer und wir mieten am 16. Juni einen Fiat Panda. Das Autöli ist schon recht verbraucht, läuft aber nicht schlecht. Das Eiland ist nicht sehr gross und kann gut in einem halben Tag besichtigt werden. Die Insel ist der Gipfel eines riesigen Unterwasservulkanes und der höchste Punkt ist 836 m.ü.M. Anfänglich dachten wir, dass die Nähe zu Malta und vor allem zu Tunesien ein eher arabisches Völklein hervorgebracht hat - aber Irrtum: Die Einwohner sind Vollblut-Italiener mit einem recht sauberen Italienisch! An unserer Quaimauer wechseln oft die Nachbarn. Unser Anker scheint am besten zu halten. Das Schiff Spartivento, eine Segelyacht von 55 Fuss Länge (also ca. 3 Meter länger und auch über 5.5m breit!) hatte so Probleme mit ihrem Grundeisen, dass sie mit den Nachmittagsböen auf uns abtrifteten. Zwischen uns hing noch eine kleine Yacht (30 Fuss). Alle halten mit den Händen und Fendern ab und die riesen Yacht hängt für einige Zeit auch noch vorne seitlich an unserem Anker - aber er hält und hält... kein Schaden nur ein Schreck bei allen.

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Italien 12.06.2010   Pantelleria, Ankunft im alten Hafen
Die Mole im alten Hafen hat gerade noch eine Lücke frei (irgendwie haben wir immer ein Dusel!). An diesem Gästequai hat es keine Mooringleinen - man liegt vor Buganker, den wir weit aussen setzen (35 m Kette auf 3 - 5 m Wassertiefe). Auch mit Seitenwind glückte das Manöver perfekt im ersten Anlauf. Die Lücke ist anfangs etwas eng und wir müssen beim Zurücksetzen auf unsere Davits achten, aber gut gefendert drücken wir die Nachbarn langsam auseinander und liegen sicher. Hier ist ein Kommen und Gehen: schon am nächsten Morgen sind einige Yachten weitergezogen und am 14. Juni liegen wir zeitweise ganz alleine am Quai. Der Südwind hat feuchte Luftmassen gebracht und ein dicker Nebel begrüsst uns am ersten Morgen. Wir wollen ein paar Tage bleiben und mit einem Mietauto die Insel erkunden. Weitere Bilder folgen.

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Italien 10.06.2010   Sciacca, Fischereihafen
Hier machen wir den letzten Halt vor der Fahrt nach Pantelleria. Bei der Hafeneinfahrt haben wir 6-7 Bf und grosse Wellen. Zum Glück ist an der äussersten Ecke noch der letzte Gästeplatz frei. Wir sind froh, dass es zwei starke und flach auslaufende Mooringleinen hat. Nach der allgegenwärtigen italienischen Siesta melden wir uns im Büro und werden von Vincenzo, dem Vizepräsidenten des Circolo Nautico herzlich empfangen. Er erklärt uns wo wir was finden und schenkt uns zur Begrüssung sogar eine Flasche Weisswein des Clubs! Im nahen Supermarkt füllen wir unser Schiff mit Proviant auf, da wir nicht wissen wie die Versorgung in Pantelleria und vorallem in Tunesien sein wird. Der alte Teil der Ortschaft Sciacca liegt weiter oben am Hang und ist über eine lange Treppe erreichbar. Sobald sich das Wetter beruhigt wollen wir die Insel Pantelleria anpeilen.

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Italien 09.06.2010   San Leone, Tagesausflug nach Agrigento
Mit dem öffentlichen Bus besuchen wir "Das Tal der Tempel" in Agrigento - eines der schönsten archäologischen Stätte Siziliens. Die verschiedenen Tempelruinen können bei einem gemütlichen Spaziergang erkundet werden. Ausgerüstet mit dem elektronischen Guide (wie ein MP3-Player), Mütze und Fotoapparat machen wir voll auf Touristen. Es ist heiss und wir schiessen die obligaten Sujets.

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Italien 06. - 08.06.2010   Sizilien, übersetzen nach Licata und weiter nach San Leone
Nach 11 Tagen in Malta setzen wir in einem langen Tagesschlag über nach Süd-Westsizilien. Es ist noch fast Nacht, als wir uns um fünf Uhr morgens aus dem Hafen schleichen. Der sehr starke Wind der letzten Tage ist vorbei und wir brauchen 12 Stunden für die ca. 75 Seemeilen nach Licata. Wir verbringen zwei Nächte am Kopfsteg und sind eher enttäuscht von der Stadt. Nach nur 22 sm entlang der Küste steuern wir San Leone an. Bereits weit draussen wird das Wasser flach und der Sandboden lässt das Wasser in Aquamarine leuchten - ein bisschen Karibik-Feeling kommt auf. Auch im flachen Hafen bleibt die Farbe des Wassers und wir legen an bei Windstille und heissen Temperaturen. Gleich ausserhalb des Hafens ist ein kleiner Sandstrand und wir baden das erste Mal (!) im Meer.

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Malta, Ende Mai bis anfangs Juni 2010
Malta 03.06.2010   Malta, Besuch der Nachbarinsel Gozo
Mit dem öffentlichen Bus sind wir eine Stunde über die ganze Insel chauffiert worden. Im Nordwesten von Malta haben wir die Fähre nach Gozo genommen und dort wiederum mit dem Sightseeing Doppelstockbus die ganze Insel angesehen.

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Malta 01.06.2010   Malta, maltesischer Techniker im Schiff
Schon immer hatte ich die Idee, dass es ganz nützlich wäre, wenn ich direkt über meiner Koje eine Wind-Anzeige hätte. Nach langem Brüten über die Sache haben wir gestern in ein Tochtergerät (Raymarine ST60+ Grafics) investiert. Der Techniker kam pünktlich (!), war sehr nett und kompetent. Die Installation dauerte nur 35 Minuten. Nun kann ich in windigen Ankerbuchten alle Raymarinegeräte nachts laufen lassen (brauchen extrem wenig Strom) und kann jede beliebige Information direkt vom Bett aus abrufen: Windstärke, -richtung, Ausrichtung des Schiffes sogar die aktuelle Wassertemperatur. Somit kann ich immer schnell auf die Anzeige schauen und beruhigt weiterschlafen...

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Malta 31.05.2010   Malta, Insel- und Hafenrundfahrt
Malta-Sightseeing mit Doppelstockbus - wir machen voll auf "Touri"! Die Rundfahrt dauert 3 Stunden, man kann jedoch immer wieder aussteigen und in einer Stunde den folgenden Bus nehmen. Wir nutzen dies in Mdina und Bugibba (wo wir dann zu Mittag essen). Die Buchung beinhaltet auch eine Hafenrundfahrt. Anfangs dachten wir uns, das sei für uns Yachties etwas doof - aber es war sehr umfangreich - der Hafen besteht aus 10 Teilbuchten und ist einfach riesig! Diese Schiffsrundfahrt hat auch nochmals 1.5 Stunden gedauert und war nie langweilig.

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Malta 28.05.2010   Malta, Stadtteile Sliema und St. Julians Bay
Zu Fuss in die andere Richtung (Nord) gelangen wir in weitere Stadtteile von Valletta. An der Hafenstrasse von Sliema seien viele Beizli und Shops. Noch weiter der Küste entlang erreichen wir Julians Bay. Sandra will den privaten Hafen des Tower-Hotels anschauen - wir sind schon 3 Stunden unterwegs, es ist heiss und mir schmerzt seit einigen Tagen der Rücken - egal da muss ich durch. Konnte Sandra überreden den Bus zurück zu nehmen. Den Rest des Tages lesen wir im Schatten des Biminis (PS: ich habe nun schon mein 6. Buch durch - und das in den letzten 5 Wochen)

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Malta 27.05.2010   Malta - Valletta, Besuch der Altstadt
Wir erkunden die Altstadt von Valletta, die wir mit dem öffentlichen Bus erreichen. Die Busse sind teilweise sehr alt und vollgestopft. Gestern haben wir Pierre - den Segelmacher von Malta - kennengelernt. Er ist Schweizer (Biel) aber seit 40 Jahren weg von Zuhause. Wir hatten ihn auf ein Bierchen im Cockpit eingeladen und er hatte uns einiges über die Malteser und die Gegend erzählt.

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Malta 25. + 26.05.2010   Ankunft Insel Malta, Gästequai im Msida Creek
Nach einer ruhigen Überfahrt erreichen wir Malta. Im deutschsprachigen Revierführer steht, dass man sich beim Erreichen der 12 Seemeilenzone unbedingt über Funk auf Kanal 09 anmelden muss. Ebenso würde Wert auf die korrekt gehisste Gastlandflagge (haben wir kurzfristig und teuer in Marzamemi noch erstanden) und auch auf die Q-Flagge gelegt. Wir also alles so gemacht - aber auf Kanal 09 und auf Kanal 16 hat niemand geantwortet - alles "tot". Zum Glück hatten wir noch einen englischen Hafenführer der uns den Kanal 12 empfahl - und prompt hat die Anmeldung geklappt. Man wollte uns einen "Agenten" zum Einreisen vermitteln. Aber ich habe einfach geantwortet, dass wir den nicht brauchen da wir ja nur zwei Personen sind - wurde akzeptiert. Die Einreise war eh ein Witz: seit 2004 ist Malta in der EU und es hätte die Q-Flagge nicht gebraucht. Auch eine Anmeldung bei den Behörden erfolgte nie - nur wie üblich beim Hafenmeister. Zwei Tage später kam dann noch einer vom Gesundheitsministerium und wollte ein Formular ausgefüllt haben. Von anderen Seglern wussten wir bereits, dass die Marina im "Grand Harbour" sehr exklusiv und die Gästemole in Msida sehr günstig sei. Als wir in Msida einliefen, hat der Hafenmeister uns gesagt, dass alles voll wäre. Nach einigem hin und her hat man uns aber einen im Moment leeren Stammplatz einer Motoryacht zugewiesen. Am nächsten Morgen legte ein Schiff am Gästequai ab und wir verlegten sofort die ULANI bevor uns jemand zuvorkommen konnte. Wir lernen unsere Nachbarn kennen und erkunden am folgenden Tag die nähere Umgebung und gehen einkaufen (schlepp, schlepp...).

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PS: Und wieder viele magere Büsi die nur auf Sandra gewartet haben...
Italien Teil I, Ende April - Mai 2010
Italien 23.05.2010   Marzamemi - ein Absprunghafen nach Malta
Zur Abwechslung mal eine kleine Strecke von nur 24 Seemeilen. Bereits am frühen Nachmittag trafen wir in Mazamemi ein. Wiederum ein flacher Fischerhafen mit ein paar wenigen Stegen die genügend Tiefgang für Yachten haben. Am frühen Abend spazierten wir in das Fischerdörfchen. Es ist klein, hat aber einen kleinen, alten Kern der anscheinend auch viele Italiener aus der Umgebung anzieht. Ramba-Zamba am Pfingstsonntag, Autokolonnen in des Dörfchen rein und raus - permanent. Da wir fast nichts zu Mittag gegessen haben, wollten wir dort etwas essen. Aber wir hatten keine Lust noch so lange zu warten, bis die Pforten der Restaurants (20:30 Uhr) endlich öffneten und schlenderten wieder heimwärts...

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PS: Sandra hat immer Katzenfutter dabei um die scheuen Streuner zu verwöhnen.
Italien 22.05.2010   Siracusa, Sizilien
Von Roccella-Jonica wollten wir ursprünglich nach Salina-Jonica (an der Zehenspitze von Calabria). Aber man versicherte uns, dass der Hafen da komplett versandet und nicht benutzbar sei. So haben wir umdisponiert und planten Catania anzulaufen - eine Tagesstrecke von 80 Seemeilen. Aus diesem Grund legten wir bereits im Dunkeln um 04:55 Uhr ab. Bis ans Cap Spartivento (südlichster Punkt von Calabria) konnten wir gut segeln und machten schön Fahrt. Beim Übersetzen nach Sizilien frischte der Wind auf und er drehte so ungünstig auf West-Nordwest, dass wir die Höhe nicht halten konnten. Auch der hohe Wellengang zwang uns zum Abfallen. Im 2. Reff liefen wir noch 9.5 Knoten durchs Wasser und die See kam im Bugbereich regelmässig über. Zeitweise zielten wir mit dem Kurs sogar südlich an Sizilien vorbei. Da wir ja schnell unterwegs und auch früh gestartet waren, beschlossen wir das Ziel Catania fallen zu lassen und peilten neu Siracusa an. Am Nachmittag drehte der Wind nach Nord und wir liefen auf gleichem Bug direkt auf Siracusa zu. Nach 89 Seemeilen (in gut 13 Std.) kamen wir in den Fischerhafen (Nordhafen) und konnten am äussersten Schwimmsteg festmachen. Der lange Steg wird erst am Ende wirklich tief, der Hauptteil schaukelt nur ca. 1 Meter über dem Grund. Bei der Stadtbesichtigung fragten wir noch die Preise beim anderen Steg, beim Segelclub und in der Marina im grosssen Südhafen nach. Wir zahlten 40 Euro und lagen somit weitaus günstiger als die 60 in der Marina und die 100 die der Vermieter am Nachbarsteg wollte. Wir blieben noch einen weiteren Tag.

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Film
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Italien 19.05.2010   Roccella-Jonica - am Fussballen von Calabria
Über Roccella-Jonica haben wir schon in Crotone einiges vernommen. So sei zwar die Einfahrt versandet (wird auch so in unserem Hafenführer gewarnt), aber mit einem grossen Bogen passierbar. Die Marina ist zwar benutzbar, aber eigentlich geschlossen, da das ganze Personal inhaftiert wurde (Mafia wurde erwähnt). Wir legen früh morgens ab (05:55 Uhr) um auf der langen Strecke genügend Zeit zu haben und um den Hafen bei Tageslicht ansteuern zu können. Die Hafeneinfahrt bereitete keine Mühe und wir konnten - trotz des Seitenwindes - gut ohne Hilfe anlegen. Wir wurden schon informiert, dass es keinen Strom und kein Diesel gibt und hatten vorsorglich schon in Crotone getankt. Die Überfahrt von 60 Seemeilen war ein langer Tagesschlag - aber wie es sich später zeigte - noch zu toppen. Der Supermarkt war ca. in 20 Minuten zu Fuss zu erreichen. Nach netter Nachfrage von Sandra beim Chef des Ladens, wurden wir mit samt unseren Einkäufen zurück in den Hafen und bis an unseren Steg chauffiert. Das Trinkgeld wollte der Fahrer nicht nehmen - er sei ja schliesslich der Capo des Ladens und profitiere ja auch so von unseren Einkäufen... Andere an unserem Steg haben schön gestaunt, denn sie hatten den Einkauf mit Handwagen und Rucksäcken zurück geschleppt...

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Italien 12. - 19.05.2010   Zeit in Crotone
Wir mussten einige Tage in Crotone verbleiben, da der Wind auf 52 Knoten (Spitze im Hafen gemessen) zunahm. Das sind so 9 - 10 Bf. Das Wetter war aber immer gut und die Stadt Crotone feierte just in dieser Zeit ihr alljährliches Stadtfest zu Ehren der "Maria di Crotone" (auch noch das Jubiläum 600 Jahre). Marktstimmung, eine Prozession und ein beeindruckendes Feuerwerk konnten wir miterleben. Das Feuerwerk wurde am Ende unserer Mole abgefeuert - unmittelbar bei der Tankstelle (das ist wahrscheinlich auch nur in Italien möglich). Und da der Wind evtl. noch etwas drehen würde, hat man uns geraten das Schiff mit Wasser zu benetzen... Glücklicherweise war es dann nicht so dramatisch und wir genossen unseren Logenplatz.
Italien 12.05.2010   Crotone - Calabria
Während der gut 12-stündigen Überfahrt konnten wir etwa 9 Stunden segeln. Die See hat sich über die letzten Tage etwas aufgebaut und wir hatten teils grosse Wellen auf unserem Am-Wind-Kurs bei Windstärke 4 später 5-6 Bf (für die Nichtsegler: nach unregelmässig kommenden, grossen Wellen schlägt das Schiff hart aufs Wasser und das ganze Vordeck ist komplett nass... kein Schönwettersegeln). Kaum abgelegt werden wir von einem grossen Kriegsschiff angepeilt, eingeholt und angefunkt - Kontrolle von der Guardia di Finanza (Schmugglerkontrolle). Wir können die Angaben mündlich über Funk weitergeben und müssen dazu nicht einmal den Kurs ändern und auch nicht Tempo reduzieren. Gemeldet haben sich die Militärs mit "ULANI - ULANI - this is the Warship - over..." . Es war klar wer uns da anfunkte, denn ca. 50 Meter hinter uns war das einzige andere Schiff - und nicht übersehbar gross - so mit Kanone vorne drauf... sehr eindrucksvoll. PS: Sie waren äusserst freundlich.

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Filme
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Italien 11.05.2010   S. Maria di Leuca (Südlichster Punkt des Absatzes)
Obwohl innen an der langen Aussenmole problemlos angelegt werden könnte ist dies verboten. Erst dachten wir, dass dieser Platz für Fischer, die abends zurück kommen, reserviert sei. Mit vielen Schildern wird in Italienisch und Englisch auf das Verbot hingewiesen und so muss jede Yacht bei der teuren Marina gegenüber anlegen... geschickt gemacht... Wie alle Yachten liegen wir aussen am äussersten Schwimmsteg, rechtwinklig zur Hafeneinfahrt. Der Schwell (Wellen) kam so stark in die Hafeneinfahrt rein, dass unser Schiff die ganze Nacht sehr stark seitlich hin und her schauckelte. Wir starten am nächsten Morgen um 04:50 Uhr um die lange Distanz nach Crotone bei Tageslicht absolvieren zu können.
Italien 09.05.2010   Otranto
Nach 11 Tagen in Brindisi klappt es nun endlich und wir legen ab und erreichen Otranto. Der flache Hafen kann nur stellenweise befahren werden. Wir finden noch Platz am Steg eines der drei Segelclubs. Ganz aussen am Kopfsteg zaubert der Marinero noch eine Mooring hervor und wir können uns am Kopfsteg noch aussen vertäuen. Das Brett für die Ersatzgangway (war zu schräg für unsere) wurde auch gleich mitgeliefert. Wir bleiben 2 Nächte und besuchen die Altstadt.

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Italien 08.05.2010   Brindisi - warten auf das Schirokko-Ende
Wir sind noch immer in Brindisi...und vertreiben uns die Zeit mit Flaggen setzen. Wir haben die ETAP-Flaggen von Martin Klinger ("unser" Etap-Händler) als Abschiedsgeschenk erhalten.

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PS: Die Glatze von Sandra ist nun exakt einen Monat her - nun sieht es schon wieder ganz normal aus.
Italien 03.05.2010   Brindisi - Stadtausflug mit Bus und Zug nach Lecce
Mit dem Bus ca. 15 Minuten in die Stadt Brindisi und dann mit dem Zug in 30 Minuten nach Lecce - sehr gut erreichbar. Diese Provinzhauptstadt ist voll von historischen Bauten! Die Region Apulien besteht übrigens aus fünf Provinzen darunter die Provinzen Bari und Lecce.

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Italien 02.05.2010   Brindisi - Wäschetag
Die bordeigene Waschmaschine kommt zum Einsatz und die Textilien flattern im teils stürmischen Wind (6-7 Bf).

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Italien 28./29.04.2010   Brindisi - Stadtausflug und Marina
Nach dem provisorischen Anlegen am Aussensteg wird uns ein Platz mit Mooring zugewiesen. Anfangs wollten wir nur wenige Tage bleiben, aber es setzte dann der Schirokko (starker Süd-, teils Süd-Ostwind) ein. Da dies so ziemlich unserem Kurs zum nächsten Hafen entspricht, verlängern wir den Aufenthalt. Böiger Starkwind verursachte sogar Schaumkronen im Hafen. Wir geniessen die Sonne im Windschatten unserer Sprayhood (Spritzschutzverdeck vor dem Cockpit) und nutzen die Tage auch um die Gegend mit Bus und Zug zu erkunden und auch mal Wäsche zu waschen.

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Italien 26.04.2010   Monopoli (nein, nicht das Spiel...)
Nach einem schönen Segeltag erreichen wir Monopoli. Wir machen an der Stadtmole fest und sind anfangs etwas verunsichert, ob die Fischer, die Abends noch kommen werden, Freude an uns haben. Aber gemäss schriftlicher Information unseres Nachbars (Hamburger mit Bavaria 38 und einem Revierführer von 2004!) sei dies der Gästequai. Jedenfalls lagen wir gleich neben der Altstadt sehr zentral, jedoch strom-, wasser- aber auch gebührenlos! Die kleine Altstadt ist mit ihren engen Gassen verwirrend aber hübsch. Nach zwei erholsamen Tagen liefen wir am 28. April aus um nach Brindisi zu gelangen.

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Italien 24.04.2010   Stadtbesichtigung in Bari
Das Einreisen (Einklarieren) in Italien war schlussendlich unkompliziert, obschon wir die Zollmole anfangs vergeblich suchten. Wir legten in der Marina an und der Hafenmeister hat die Zollbehörde für uns informiert. Die beiden jungen uniformierten Beamten kamen zu unserem Liegeplatz (!) und waren sehr freundlich. Unser Platz ist zwar innerhalb des Hafens, aber da der Hafen so gross ist, enstehen bei Südwind beachtliche Wellen die gegen unser Heck klatschen. Der Besuch der Altstadt von Bari war nichts Besonderes aber ein volles Tagesprogramm.

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Kroatien, April 2010
Kroatien 22. - 23.04.2010   Überfahrt nach Italien
Wir trödeln am Morgen etwas, denn wir haben ausgerechnet, dass wir erst ab 14:00 Uhr los sollten um nicht mitten in der Nacht in Bari (Italien) anzukommen. Zum ersten Mal verlassen wir ein Land und müssen korrekt ausklarieren. Innerhalb der EU ist das unkompliziert, aber wir sind ja noch in Kroatien. Wir legen im offiziellen Stadthafen (Cruz) an der Zollmole 50m hinter einem Hochseeschiff (ca. 10 Decks) an einer riesigen Pier an und absolvieren - Polizei - Hafenmeister - wieder Polizei und Zoll. Bei schönstem Segelwetter starten wir die Überfahrt und können fast alles segeln. Immer hoch am Wind mit kleinen Kurskorrekturen, da der Wind leicht drehte. Mit 3-5 Bf (in Böen dann bis 6 Bf) wechseln wir schon früh auf Fock und gehen in Reff 2 über. Mehrmals begleiten uns Delphine. Anfangs Nacht noch bei Mondschein, jedoch nach Mitternacht bei stockfinsterer Nacht meistert Ulani die stark bewegte See.

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Kroatien 21.04.2010   Hafentag und Besuch in Dubrovnik
Alle 15 Minuten fährt der Bus von der Marina bis vor die Tore der berühmten Altstadt. Die historische Stadt kann auf der Wehrmauer zu Fuss in ca. einer Stunde gemütlich umrundet werden (empfehlenswert). Wir erwischen einen bombastischen Tag - keine Wolke weit und breit - kurze Hosen und über 22° Celsius - herrlich!

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Kroatien 20.04.2010   Wir treffen in der Marina Dubrovnik (ACI) ein
Bei starken Böen und leichtem Regen laufen wir in den Fluss Dubrovacka ein. Nach 2 Seemeilen erreichen wir in etwas ruhigeren Gewässern die Marina. Das Wetter ändert schon wieder und es klart auf. Wir erkunden die Marina, lesen und essen gemütlich auf dem Schiff.

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Kroatien 19.04.2010   Mljet - Mooringleine vor Restaurant
Der Geruch der Pinienwälder kam uns entgegen als wir die schmale Einfahrt in diese Bucht passierten. Der NW-Wind machte uns beim Anlegen an der Mooring vor dem Restaurant etwas zu schaffen, da wir das erste Schiff waren und noch kräftige Böen querab einfielen (das zweite Schiff hatte es dann vergleichbar leicht). Als Ankerlieger müssten wir Eintritt in den Nationalpark (90 Kuna/Person) bezahlen, da wir aber an einem privaten Quai liegen ist dies nicht notwendig. Natürlich gehen wir für das Geld lieber bei unserem "Gastgeber" essen (es war hervorragend!).

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Kroatien 18.04.2010   Wir segeln nach Hvar
Wir wollten eigentlich wieder einmal eine Ankerbucht aufsuchen, aber der Anker hielt nicht und wir slipten. So beschlossen wir kurzfristig doch noch eine der viel zu eng gesetzten Bojen in der Hafenbucht von Hvar zu nehmen. Es ist bereits am Eindunkeln und es regnet, regnet und regnete die ganze Nacht. Dank dem Regen kam keiner einkassieren und da wir früh Morgens bereits wieder ablegten, war es eine kostenlose Nacht... Beim Segeln nach Hvar sehen wir wieder Delphine.

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Kroatien 17.04.2010   Trogir
Nach einer trostlosen, regnerischen Nacht vor Anker in der hintersten Ecke der Bucht von Rogoznica leisten wir uns eine Nacht in der ACI Marina in Trogir - genau gegenüber der sehenswerter Altstadt. Nach dem Regen scheint nun wieder die Sonne.

Bild wird geladen... Bild wird geladen... Bild wird geladen... Bild wird geladen... Bild wird geladen... Kroatien hat eine lange Küstenlinie und bietet mit ihren tausend Inseln ein vielfältiges landschaftlich interessantes Segelrevier. Durch die verbesserte Infrastruktur ist das Segeln hier sehr angenehm. Außerdem kann man sich im Land auch auf Deutsch verständigen. Deshalb sieht man hier viele deutsche Touristen. Unternehmen wie Crovillas vermitteln Ferienhäuser oder Villen für die verschiedenen Urlauber. Falls man also keine Segelboot besitzt, wäre das eine Alternative.
Kroatien 15.04.2010   KRKA Nationalpark
Unser Schiff liegt gut vertäut am Stadtquai von Sibenik und wir fahren mit dem Bus zu den Wasserfällen. Die Krka führt sehr viel Wasser und auch heute spielt das Wetter mit.

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Filme
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Kroatien 14.04.2010   Hafentag Sibenik
Die Altstadt ist besser als ihr Ruf und wir geniessen einen Bummeltag bei sonnigem Wetter und 17°.

Kroatien 13.04.2010   Murter nach Sibenik
Das Wetter ist noch nicht besser, aber gemäss NAVTEX (Wetterbericht via Funk) sollte es bald bessern. Sandra hat die von GM geschenkten Socken schon genutzt.

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Kroatien 12.04.2010   Hafentag Murter
Bei 12° im Schiff aufgestanden und Heizung angemacht. Faulenzen bei regnerischem Wetter.
Kroatien 11.04.2010   Zadar nach Murter
Ursprünglich wollten wir zwei Nächte in Zadar bleiben. Aber die sehr teure Stadtmarina und unser Platz mit viel zu kurzen Mooringleinen bewogen uns nach einer Nacht wieder abzulegen. Gestern Abend noch ein Besuch in der Altstadt. Am Morgen Diesel auffüllen und los nach Murter. In Murter fanden wir einen Mooringplatz an einem privaten Restaurantsteg.

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Kroatien 10.04.2010   Ilovik nach Zadar
An der Boje in Ilovik verbrachten wir gestern einen sonnigen Tag mit Beiboottest (neuer 8 PS Motor) und Besuch im Dörflein. Die Überfahrt nach Zadar war hart am Wind bei 4-5 Bf und leichter Bewölkung.

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Kroatien 09.04.2010   Medulin nach Ilovik
Nach einer ruhigen Nacht in der Bucht von Medulin setzen wir bei herrlichem Wetter die Reise in Richtung Ilovik fort.
Kroatien 08.04.2010   Leinen los in Umag - Die Reise beginnt
Die Reise beginnt nun definitiv - wir legen ab in Umag. Sandra will sich die Haare wieder wachsen lassen - sozusagen von Null auf Hundert... Wir fahren nach Medulin (im Süden von Istrien).

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Schweiz, anfangs April 2010
Schweiz 01.04.2010   Wir verlassen die Schweiz
Am 1. April 2010 bringen uns Anne und François per Auto nach Umag (Kroatien). Auf dem Brenner und auch in den Dolomiten hat es eben noch geschneit. Sie verbringen mit uns einige Tage in Umag und sind gleichzeitig unsere ersten Gäste auf unserer Reise. Wir machen einen Ausflug nach Rovinji. Nach Verabschiedung Sandras Eltern, die uns ebenfalls über Ostern besuchten, geht die Reise nun richtig los.

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